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Hallo,

gerne lese ich immer wieder Eure Blogs mit, Ihr treibt mich immer wieder an, selbst aktiv zu werden. Mir macht das einen Riesenspaß Eure verrückten Wettkämpfe mitzuerleben, ich fühle mich schon manchmal wie ein "stalker". :-)
Momentan bin ich in einer priv. Krise, es ist fam., und mich würde interessieren, wie Ihr damit umgeht? Könnt Ihr dann noch Euer geplantes Training durchziehen?
Ich weiss, es ist Kopfsache und in berufl. Problemen konnte ich im Training immer meine Probleme "weglaufen", mir wurde während oder nach des Laufens alles klarer oder ich habe das Problem durch Laufen verringert oder gar gelöst. Ich fand das immer klasse. Jetzt, in großen fam. Problemen, bleibt mir im wahrsten Sinne des Wortes "die Luft weg". Kennt Ihr auch das? Weil die Probleme näher sind? Und was macht Ihr dann? Gesundheitlich gibt es bei mir keine Probleme. Füße gesund, Beine dran, nur "Kopf krank".
Danke schon mal im vorraus...
Vielleicht komme ich ja auch mal vorbei, zu einem Jogmapper Treffen, so ein Tshirt würde mich ja auch reizen... ;-)

Grüßels, Didi

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Kopf krank

Das wird wohl jedem anders gehen. Ich bin in familiären Krisenzeiten eher nach Lust und Laune gelaufen, meist lange und langsam. Für Tempo fehlte mir jegliche Motivation, für gezieltes Training streikte der Kopf. Alltag war schon anstrengend genug, da musste das Trainings das nicht auch noch sein.
Als ich allerdings merkte, dass ich eher in Richtung Depression rutschte und mir nicht mal mehr das Laufen Spaß machte, habe ich mir ein Ziel gesucht, mich angemeldet und groß über den Schreibtisch gehängt. Jeder Kilometer auf dem Weg dahin wurde eingetragen, ob nun langsam oder schnell, völlig wurscht. Hauptsache vom Sofa weg und den trüben Gedanken etwas weggelaufen. Das konnte auch ein Einkaufslauf über 4km sein oder ein gesplitterter Lauf: morgens 10, mittags 10, abends 5. Oder ein Lauf zurück von der Arbeit oder was auch immer. Und wenn ich mal wieder drohte zu verzweifeln habe ich mir mein Ziel und die Liste angeschaut und gedacht: Da willst du hin und soviel hast du dafür schon getan. Soll das umsonst gewesen sein?
Und als das Ziel erreicht war kam ein nächstes und so ging es weiter...

Will sagen: probier aus und tu, was dir im Moment gut tut. Du brauchst Pause? Gönn sie dir. Du brauchst ein Ziel? Setz es dir. Und wenn du merkst, es ist genug der Pause oder das Ziel bringt dir mehr Stress als Entlastung, dann änderst du den Plan halt wieder.

Alles Gute!

Ein T-shirt von einem JM-Treffen?? Habe ich was verpasst???

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hallo didi

vor zwei Jahren hatte ich vor endlich mal einen Marathon zu laufen, ich hatte mich 2013 für Hamburg angemeldet und war mit dem Training "gut im Plan". Leider hatte kam dann die Entscheidung meiner damaligen Frau ihr Leben zukünftig ohne mich und mit jemand anderes zu führen. Es folgten Trennung, Scheidung und das Gezerre um die Kinder Haus und jede Menge finanzielle Belange.
In dieser Zeit hatte ich zwar Zeit aber keine Lust oder "mentale Kraft" weiter zu trainieren. Ich bin dann nur noch nach Lust und Laune gelaufen. Meist aber eher kürzere und langsame Läufe. Meine Marathonpläne habe ich dann bis dieses Jahr vergessen. Bestimmte Dinge brauchen halt Zeit um überwunden zu werden.
Alles Gute für Dich

Hi Didi, es stimmt,

Hi Didi,

es stimmt, manchmals fehlt die Kraft,um sich umzuziehen und rauszukommen. Aber (gibt´s immer...) bei mir ist Laufen eine Auszeit, eine Entspannung und eine Art Belohnung. Auch wenn alles noch so schxxx läuft, habe ich immer noch das Laufen, und das macht die ganze Sache ein wenig besser und verschafft mir einen "klaren" Kopf. Die Sorgen sind geduldig, und warten darauf, dass man mit dem Laufen fertig wird, um nochmals Hallo zu sagen. Also glaube ich nicht, dass man Probleme einfach "weglaufen" kann. Aber warum sollte man sich noch dazu extra "bestrafen" indem man nicht läuft, wenn alles andere im Leben momentan nicht so läuft, wie man sich wünscht? Ich glaube, dadurch wird auch dein Kampfgeist gestärkt, indem du für dich behauptest, das Laufen nehmt mir keiner einfach so weg.
Meine Sicht der Dinge...

Das kenne ich auch das einem

Das kenne ich auch das einem die privaten Probleme die Luft nehmen und auch die Kraft zum laufen, oder auch anderen Aktivitäten.
Gelaufen bin ich trotzdem, aber meist nur kurze Strecken bzw. ich lief los und entschied wärend des laufens wie weit.
Ansonsten habe ich mich in der Zeit ein wenig zurück gezogen
und um mich selber gekümmert und zugesehen das ich mir gutes tu zbs. Sauna,eine Massage oder ich bin auch mal ein Wochenede einfach mit meinem Rad im Gepäck weggefahren (alleine)
Handy aus und abzulut keinen Kontak zu irgendwen zu Hause, das hat den Kopf wieder freier gemacht.

Laufgruppe

Vielleicht solltest du dich einer Laufgruppe anschließen. Das lenkt mehr ab als allein durch Wald und Wiese zu laufen. Oder der eine oder andere Jogmapler aus der Gegend läuft mir dir.

Hallo Didi, ich habe so was

Hallo Didi,

ich habe so was auch schon erlebt und mir blieb dann vor lauter Gedanken buchstäblich die Luft zum laufen weg und die Beine hatten auch keine Lust mehr. Ich bin in den Situationen einfach solange spazieren gegangen und nicht gelaufen, bis es wieder ging oder ich daheim war. Währenddessen habe ich mich dann nicht unter Druck gesetzt, daß ich doch nun laufen müsste, sondern den Sonnenschein, die frische Luft oder eine grüne Wiese genossen. Das war zumindest mein Rezept. Gelöst hat das nichts, aber einfacher gemacht, da man mal "runter" kommt.

Alles Gute und viel Kraft!

Ines

Hallo Didi

Kenne ich leider auch. Es gibt einfach Probleme die gehen einem unter die Haut. Es läuft dann einfach nicht. Die Beine sind dann wie Blei und der Kopf will nicht. Wobei es bei mir schlimmer ist, wenn ich alleine laufe. In der Gruppe wird oft Ablenkung geboten, die gut tut. Wenn nichts geht dann einfch weiter walken, und sich nicht noch zusätzlich Stressen, nur weil man eine bestimmte Zeit laufen will. Ich glaube das wir Ärger und Sorgen durchaus köperlich beim laufen spüren und sie uns bremsen. Wut macht mich schneller. :-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Kopf "krank" wegen Krisenzeiten

Da tendiere ich in Richtung Strider und den Guapo..., d.h. gerade in Krisenzeiten tut einem das Laufen so richtig gut. Tempotraining und Bestzeiten kann man da zwar vergessen, weil man den Kopf eben mit anderen Dingen voll hat, aber um Gedanken Ordnen, Lösungen suchen oder die bloße Ablenkung ist das Laufen immer gut. Da merkt man gar nicht, wie die Kilometer an einem vorbei fliegen und man fragt sich plötzlich, wie man eigentlich an diese oder jene markante Stelle gekommen ist. Jeder Jeck tickt da anders, aber Hauptsache, du tust, was dir gut tut. Vielleicht mal einen Sauna-Abend oder sich auch einfach mal 'ner guten Freudin anvertrauen oder mal mit jemandem sprechen, dem es zumindest ähnlich ergangen ist, entlastet ungemein.
Doch zurück zum Laufen und Ziele setzen - so ein Finish (egal ob erster 5er oder Marathon) gibt viel Selbstvertrauen, welches sich auch auf andere Lebensbereiche überträgt. Den Kampf und das Durchbeißen auf den letzten Kilometern und dann den Stolz auf sich selbst, es tatsächlich geschafft zu haben. Das zeigt, dass man sehr wohl in der Lage ist, auch schwierigen Zeiten oder Situationen gewachsen zu sein.

Alles Gute und toitoitoi!

:-)

Mit Stil ins Ziel!

Ich würde mal sagen

es kommt darauf an.

Am Anfang des Jahres bin ich vor lauter Frust und Problemen Bestzeiten gelaufen - das Training war der pure Frustabbau (und ja, ich habe einen Trainingsplan abgearbeitet).

Momentan bin ich nur noch müde und laufe gern mal gemütlich mit einer Gruppe (man hat einen Termin!). Wenigstens für kurze Zeit ist man dann abgelenkt.

Du musst für Dich herausfinden was Dir gut tut. Vielleicht sind es Gespräche mit Freunden, wie Sonnenschein schrieb mal eine Auszeit, Sauna, Spaziergang, was weiß ich.

Sollte es Richtung Depression gehen such Dir professionelle Hilfe.

Grundsätzlich

...kann man den Problemen wohl nicht davon laufen. Mir hat es aber immer geholfen Lösungen zu finden. Mit Bier hab ich das auch mal probiert, das funktioniert nicht so gut. Dann bin ich doch lieber wieder gelaufen. Das gibt einem doch mehr Kraft als wenn man so vor sich hin schmollt. Es lenkt ab, du triffst Leute, du bleibst fit, der Figur tut´s gut - Kopf hoch, das wird schon, nur nicht aufgeben.
Viel Erfolg!

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Ich habe das auch hinter

Ich habe das auch hinter mir…;-)

War gerade kurz vor einem Halbmarathon, für den ich das ganze Jahr hintrainiert hatte. Dann verließ mich mein Mann von heute auf morgen…

Es ging nichts mehr. Zuvor noch im Training 17 km kein Problem, plötzlich waren die 5 km fast nicht mehr zu schaffen. Obwohl der zeitliche Zusammenhang offensichtlich war, war ich mir nicht sicher, ob nicht doch auch etwas anderes (Medizinisches) dahinter stecken könnte. Aber dem war nicht so…

Habe dann erst mal eine lange Pause gemacht. Und bin dann ganz langsam wieder eingestiegen. Ich kann es nur bestätigen, man sollte dann umso mehr nach "Lust und Laune" bzgl. ob/ wie lange / wie oft laufen. Also den Druck überall rausnehmen, wo es geht.

Dem eigentlichen Problem muss man sich eh stellen, früher oder später, mit joggen oder ohne….:-)

Viel Kraft und gutes Gelingen :-)

Liebe Grüße
Susanne

Vielen lieben Dank f all

Vielen lieben Dank f all Eure Antworten.
Das heisse Wetter spielt mir zu und ich merke, dass das Schwimmen im Freibad mir momentan besser tut, wie joggen...
Irgendwann, so wie ich wieder Lust aufs Rennen habe, drehe ich wieder auf... Doch jetzt erst mal nicht... Und alles ist gut, so wie es ist.
Didi

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