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Unter Blogthemen hätte ich gerne "Nicht-Trainingstagebuch" ausgewählt, denn auf den Tag genau vor genau einem Jahr endet die letzte Trainingswoche meines Marathonregenerationsplans und im Anschluss folgte lauftechnisch..."Nichts"!

Rückblick: Anfang Mai 2014 bin ich den HH-Marathon in einer für mich fabelhaften Zeit von 03:03:33 gelaufen. Die anschließenden 10 Woche Regeneration, von denen die ersten 7,5 auch völlig nach Plan verliefen (wenn ich mich richtig erinnere), resultierten nicht in der erhofften Motivation ein neues Ziel anzugehen, sondern viel mehr in dem Wunsch nach etwas neuem. Eine Art Lauf-Burnout, wenn man so will.

In der Folge wollte ich eigentlich 1-2 Läufe pro Woche beibehalten, dazu entsprechend 1-2 Mal Fußball spielen und 3 Mal ins Fitnessstudio gehen und hier auch intensiveren. Letzteres hat auch super geklappt, leider lief es dann aber ab August letzten Jahres auf 0x Laufen und im Schnitt 1x Fußball in der Woche hinaus. Ausdauer halten geht anders! :-)

Silvester wollte ich es noch einmal wissen. Knapp 5 Monate nach meinem letzten Lauf trat ich wie im Vorjahr beim Silvesterlauf des Osnabrücker TB an. Ziel: Maximal 5 Minuten langsamer als letztes Mal laufen. Hochgerechnet stand hier am Ende immerhin noch eine 42:30 auf 10km auf der Uhr (Vorjahr 38:30), was aber auch nicht dazu beitragen konnte, wieder regelmäßig die Laufschuhe zu schnüren.

Im April dann ein Versuch, ob ich mit dem Frühling meine Lauflust wiedergewinnen könnte. Immerhin 5 Läufe und fast 34km in 17 Tagen. Ich lief streng nach Puls im lockeren Bereich und war erschrocken über das, was noch in meinem Körper steckte:
Statt 20km um 5min/km locker hieß es jetzt 7km mit Pace 5:45 und danach fühlte ich mich ziiiemlich erschöpft.

In der Folge wieder 3 Monate Pause.

Damit sind wir beim heutigen Tag angekommen. Auf dem Arbeitsweg an meiner alten Trainingsstätte vorbeigekommen und mit eher mieser Laune den Entschluss gefasst, endlich mal wieder RENNEN zu gehen.

Also um 17 Uhr die Schuhe geschnürt und zum Sportplatz gejoggt. Schwer einzuschätzen, was in der aktuellen Form so machbar ist, aber ich hab's am Ende ganz gut getroffen.
Einlaufen: 1,7km
6x400m in 1:36 mit 200m Trab
Auslaufen 1,7km

Das Tempo hab ich ziemlich genau getroffen und auch die Anzahl der Intervalle war gut.

Bestimmt nicht der sinnvollste Einstieg in eine mögliche Regelmäßigkeit (würde ich zumindest jedem sagen, der mir berichtet, mit 6x400m "angefangen" zu haben), aber so viel Spaß hat mir laufen seit mehr als einem Jahr nicht mehr gemacht (auch beim Silvesterlauf nicht, denn der war zwar ein Erfolg, aber 10km Vollgas machen nie Spaß) und das ist die einzige Möglichkeit, wie ich vielleicht wieder den Weg auf den Sportplatz, die Straßen und in die Wälder der Umgebung finde.

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

Den Post-MArathon-Burn-out

kenn ich auch nur zu gut.
Ab und an hat'S mich erwischt wenn ich im Frühjahr ein tolles Rennen lief, dann war erst mal die Luft und Lust für das restliche Jahr raus.
ABer jetzt hast Du wieder einen Anfang gemacht. TOLL! Lauf einfach weiter, die Lust kommt sicher wieder.
Auch Oblix wusste ja schon: "Der Appetit kommt beim Essen!"


Uli

Hach ja,

immer nur rumschluppen kann's auf Dauer für mich auch nicht sein. So ab und an muss mal Tempo sein.

Ich find's toll, dass Du einfach mal angefangen hast. Jetzt schön einmal pro Woche den Schweinehund überwinden, dann wird das wieder.

Man muss sich aber auch ab und an eine schöpferische Pause gönnen und vielleicht andere Ziele als schnelle / weite / ... Läufe setzen. Ist halt so im Leben.

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