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Benutzerbild von Sonnenblume2

Gestern saß ich am späten Vormittag bei herrlichstem Sonnenscheinwetter im Auto und fuhr von Grainau Richtung München. Immer wieder musste ich einen Blick in den Rückspiegel werfen, denn da wurden hinter mir die Bayerischen Alpen, zum Teil mit schneebedeckten Gipfeln, vor einem strahlendblauen Himmel immer kleiner. Ich seufzte. Hach, was war das doch für ein geniales Wochenende dort in der Zugspitzarena! Ich hatte meinen ersten Trailwettkampf absolviert. Und was für einen!

Wie kommt eine norddeutsche Deern eigentlich auf die Idee, einen Lauf in den Alpen bestreiten zu wollen? Nun, ich hatte vorletztes und vor allem auch letztes Jahr bei Jogmap die tollsten Blogs vom Zugspitz-Ultratrail gelesen. Insbesondere der Fotoblog von hkp_c vom Basetrail XL im letzten Jahr hatte in mir ein Samenkorn gepflanzt. Ja, und dann waren wir im letzten Sommer noch in den österreichischen Alpen im Urlaub, wo mir die Wanderungen auf die verschiedenen Gipfel so viel Spaß gemacht hatten. Das war quasi der Regen fürs Samenkorn. Ich finde es einfach immer wieder beeindruckend, aus eigener Kraft solche Berge zu erklimmen und dann von oben die schönsten Fernsichten zu genießen.

Und so hatte ich mich dann irgendwann entschieden, beim Zugspitz-Ultratrail 2015 mitzumachen, genauer gesagt bei der 35,6km-Strecke mit 1843 Höhenmetern, dem sogenannten Basetrail XL. Was könnte es für ein schöneres Lauferlebnis geben, als kurz vorm Sommeranfang bei herrlichstem Wetter die Gipfel der Bayerischen Alpen zu bezwingen?

Am Vorabend des Laufes fand dann im Musikpavillon auf der sehr geselligen Pastaparty, wo ich einige Jogmapper neu kennenlernte, andere wiedersah, und wiederum Freunde von Jogmappern neu kennenlernte, das Streckenbriefing statt: nix da mit herrlichstem Sommerwetter, es würde mit Temperaturen im einstelligen Bereich kalt werden, es würde viel Regen geben und oberhalb von 1800m auch Schnee. Der Veranstalter Plan B würde am Morgen des Wettkampftages entscheiden, ob er wegen des Schnees kurzfristig Streckenänderungen würde vornehmen müssen. Denn die Sicherheit aller Teilnehmer geht natürlich vor. Uff! Aber dieses Wetter hatte sich die Tage zuvor schon abgezeichnet, und ich hatte eine entsprechende Auswahl von Klamotten dabei.

So sah dann mein Trailrunning-Outfit für den 20.6.2015 aus: BH, Unterhose, Hemd, Langarmshirt, Dreivierteltight, Uschisocken, wasserdichte Sealskinz-Socken, Regenhose, winddichte und wasserabweisende dünne Jacke ohne Kapuze, Regenjacke mit Kapuze, Polar-Buff, Mütze und Cap mit Schirm, Handschuhe. Dazu den Trailrunning-Rucksack mit der Pflichtausstattung (Erste-Hilfe-Set, Beinlinge, wärmendes Langarmshirt, 1l Wasser, Riegel und Gels, Handy, Trailbook) sowie Stöcke. An den Füßen die LaSportiva Bushido und Gamaschen. Ich war bereit! Und ich war aufgeregt!

Am Bus, der uns nach Mittenwald, dem Startort des Basetrail XL, bringen sollte, traf ich Ruth. Das war schon mal sehr gut, so konnten wir gemeinsam hibbeln. Seit dem Aufstehen regnete es in Strömen und hörte erstmal auch nicht auf. Beim Einchecken in die Startaufstellung wurde die Pflichtausrüstung geprüft, richtig vorzeigen musste ich aber nur das Handy. Und dann wurde jeweils unsere Startnummer notiert.
Und dann ging es Punkt 10 Uhr los. Bei strömenden Regen, aber mit Sonne im Herzen wurden wir mit „Highway to Hell“ auf die Strecke geschickt. Wie bei jedem Wettkampf fiel mit den ersten Laufschritten meine innere Anspannung ab. Jetzt galt es zu zeigen, ob ich mir über 35,6km durch die Berge die Kräfte würde richtig einteilen können. Der Cut off für den Basetrail XL lag bei 8:30h, und ich ging davon aus, dass ich diese Zeit heute auch unterwegs sein würde.

Zunächst bewegte sich der Läuferlindwurm durch das reizende Örtchen Mittenwald, Ruth und ich mittendrin. Ich bewunderte die typischen bemalten bayerischen Häuser. Dann ging es aus dem Ort hinaus in den ersten Anstieg hinein, den Weg am Wasserfall hoch. Hier staute sich das Läuferfeld, Gehen war angesagt. Mir war unter der Regenjacke mit Kapuze warm geworden, und ich verstaute sie in meinem Rucksack, wo sie auch für den Rest des Laufes bleiben sollte. Zeit für ein erstes Foto. Insgesamt blieb der Fotoapparat aber oft im Rucksack, denn es war zu mühselig, ihn jeweils rauszufriemeln, ihn aus seiner wasserdichten Hülle zu holen und ihn nach dem Fotografieren wieder zu verstauen, zumal er auch während des Bilderschießens nass wurde. Also saugte ich viele Bilder des Tages tief in mein Innerstes auf und speicherte sie auf der Biofestplatte.
Die Wege wurden breiter und gut laufbar. Es regnete, der Regen tropfte stetig vom Schirm meiner Cap, aber störte nicht wirklich. Ruth und ich liefen Seite an Seite. Nach 5,5km und etwa einer 3/4h erreichten wir unseren ersten Verpflegungspunkt am Ferchensee. Schön lag der See da, und es stiegen feine Nebelschwaden von ihm auf. Der Cut off dort lag bei 1:15h, wir lagen also super in der Zeit, fortan machte ich mir über die Zeitlimits keinerlei Gedanken mehr. Die VPs waren durchgehend super bestückt. Die warmen Getränke wie Tee und Brühe hatten es mir besonders angetan. Es gab aber auch z. B. Tomate-Mozarella-Spießchen.
Weiter ging es, tendenziell bergauf. Ruth und ich zusammen. Einige steilere Stücke gingen wir, und wenn es uns machbar schien, liefen wir wieder an. Und irgendwann aktivierten wir auch unsere Stöcke, die bei etwas steileren Bergaufpassagen super unterstützten. Auf den Bergabpassagen ließen wir es richtig rollen. Alles kein Problem hier, denn das war alles noch Waldautobahn.
Dann kam der erste Trail, yeah, dafür hatte ich mich hier angemeldet! ;-) Ich glaube, das Ding heißt Kälbersteig. Rein in den Wald und abwärts über viele viele natürliche und auch mit Bohlen gebaute Stufen, durch schlammige Pfützen, über Wurzeln… Hier galt es vorsichtig zu sein, ich hatte das Thema Umknicken im Hinterkopf. Also stiefelte ich drei Dänen hinterher, die idealerweise genau mein Tempo hatten, während Ruth nach unten im Wald leichtfüßig entschwand. Die Stöcke waren eine enorme Hilfe. Es ging etwa 2km so bergab, und es machte soooo viel Spaß dort! Ich war einfach 100%ig im Hier und Jetzt, anders ging es gar nicht, jeder nächste Schritt musste ja gut geplant sein, um da gesund runterzukommen. Am Ende des Wurzeltrails angekommen, wartete Ruth auf mich. Das hatte ich nicht erwartet, aber ich freute mich sehr darüber. Ich fühlte mich etwas schlapp nach dieser Belastung, aber ein Gel gab schnell neue Energie. Und nach einem weiteren Bergaufstück, wo Ruth erneut enteilte, war nach insgesamt 16,2km der nächste Verpflegungspunkt erreicht: die Partnachalm. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich da eine Gesamtzeit von etwa 2:45h auf der Uhr stehen. Zu unserer Freude kam dort die Sonne kurzzeitig hinter den Wolken hervor und so blickten wir über eine sattgrüne Almwiese in Richtung verschneiter Alpengipfel. Wir stärkten uns ausgiebig: da gab es z. B. Tomatensuppe mit Nudeln und auch wieder Brühe und, und, und… Und dort am VP erfuhren wir auch, dass der Veranstalter beschlossen hatte, die Schleife über den Osterfelder Kopf wegen Schnee zu streichen, zu gefährlich sei es bei diesem Wetter da oben. Die Strecke verkürzte sich dadurch um ca. 6km und 400 Höhenmeter. Schade! Aber die Sicherheit geht vor. Und die hatten sich diese Entscheidung sicher nicht leicht gemacht.

Gut gestärkt zogen Ruth und ich weiter. Zunächst ein wenig bergauf, eher wieder Waldautobahn, dann etwas bergab, wie liefen dort, wo es ging und gingen dort, wo es zu steil bergauf ging. Und da es gerade nicht regnete, schossen wir noch ein paar Fotos von der schneebedeckten Alpspitze. Und was kam dann? Der Aufstieg zur Längenfelder Talstation, von ca. 900Hm auf 1610Hm in etwa 5km. So muss Trail sein, oder? Die Wege waren schmal, matschig, schlammig, teilweise kamen einem auf den Wegen braune Schlammbäche entgegen, ich stiefelte über Wurzeln, kletterte über querliegende Bäume und war am Grinsen. Zwischen den Bäumen war es neblig. Irgendwie geradezu mystisch. Ich genoss diesen Lauf bzw. dieses Bergaufwandern mit jeder Faser meines Körpers. „Wir steigen an bis wir am Himmel sind, hoch hinaus bis zum Wolkenrand der Welt. Wir ziehen los immer weiter, immer höher und immer schneller, bis zum Himmel um die Welt - wir sind die Gipfelstürmer.“ – mein persönlicher Soundtrack zum Zugspitz-Ultratrail von Unheilig, genau hier hatte ich ihn im Kopf und summte und sang ihn, sobald ich ein bisschen Luft dafür hatte. Ruth war recht bald aus meinem Blickfeld entschwunden. Mal überholte ich andere Läufer, mal andere mich. Besonderen Respekt zollte ich den schnellen Supertrail-Läufern, die dort, wo ich nur Wandern konnte, am Hochsprinten waren. Ich hatte meine Stöcke, die mir so toll halfen, die schnellen Supertrailer liefen ohne Stöcke dort hoch.
Ich fühlte mich sauwohl dort auf dem schlammigen Trail bergan, ja, ich fühlte mich richtig geerdet. Und wieder 100%ig im Hier und Jetzt!
Dann waren von oben schon Jubelrufe zu hören, dort muss der Trail zu Ende und der nächste VP sein. Ich wusste aus den gelesenen Blogs, dass noch einige Kehren zu laufen sind, wenn man die Stimmen das erstmal hört und so war es auch. Aber dann war ich doch irgendwann oben. Dort am VP Längenfelder Talstation war es kalt und neblig, also ich denke, wir waren da mitten in den Wolken. 23,3km waren gelaufen. Ich glaube, gute 5h war ich bis dorthin unterwegs, aber genau weiß ich es nicht mehr. Ruth hatte wieder auf mich gewartet, worüber ich mich sehr freute. Und ich genoss dort neben etwas Warmen auch Orangenschnitze mit Salz drauf, denn Krämpfe wollte ich nun keine mehr bekommen. Ja, nun entfiel also die Schleife Richtung Bergstation Alpspitzbahn, und es ging von nun an Richtung Ziel. Nur noch bergab, 6,4km und 866Hm. Ich erinnerte mich an Schalks Blog: auf dem Jägersteig könne man „noch mal so richtig Lack machen“. Na, dann würde ich das mal versuchen ;-)
Ruth und ich sausten los, Ruth verschwand wie schon die vielen Male zuvor bald aus meinem Blickfeld. Und ich stürzte mich förmlich bergab. Es regnete übrigens mal wieder. Also Wasser von oben und Wasser auf allen Wegen. Die Stöcke nahmen mir etwas Belastung aus den Beinen. War das genial, hier unterwegs zu sein! Ich war schon wieder am Grinsen über diesen großartigen Lauf heute. Ich war schlammverschmutzt, nass, erschöpft und glücklich. 100%ig im Hier und Jetzt. Geerdet. Immer noch oder schon wieder. Da traten alle traurigen oder hilflosen Gedanken der letzten Tage und Wochen in den Hintergrund. Ich dachte an meine Familie und wünschte, alle könnten jetzt hier sein und genau das mit mir zusammen erleben! Das Leben ist doch sooooo schön!!!
Wenn ein schneller Supertrailer von hinten herabstürzte, trat ich einen Schritt zur Seite und ließ ihn vorbei. Hier überholte mich auch die spätere Siegerin der 60km-Supertrail-Strecke. Die laufen gar nicht, die fliegen darunter. Enorm beeindruckend! Aber für mich war natürlich immer noch die Devise, unverletzt und gesund zu bleiben, also war ich deutlich langsamer, weil vorsichtiger. Plötzlich stand ich da mitten im Wald allein vor einem Bach. Und ich suchte den Weg. Doch! Das nächste orange Fähnchen der Wegmarkierung war eindeutig auf der anderen Seite des Baches. Ich lachte laut auf. Da schauten keine Steine aus dem Bach oben heraus, auf die man hätte treten können. Also durch da. Zum wiederholten Male am heutigen Tage spürte ich das kalte Wasser in die Schuhe laufen, aber meine Füße blieben dank der wasserdichten Socken schön trocken und das Wasser lief dann beim Weiterlaufen bald wieder raus. Was für ein Erlebnis hier! So ist Trailrunning? Einfach irre und schön! Bei so richtig schönem Sommerwetter wären mir so einige erdende Erlebnisse verwehrt geblieben. Und es ging bergab. Immer weiter. Ich hielt kurz inne als ich die Bergwachtmänner mit einer verletzten Läuferin auf einer Trage bergab balancieren sah. Die leisteten da gerade was echt Anstrengendes. Hut ab! Dann ließen sie mich vorbei. Und kaum vorstellbar, aber dann wurde es noch schlammiger. Wahrscheinlich war dieser Wegabschnitt im Sommer eine nette, wenn auch steile Waldautobahn. Heute war er nur Schlamm. Der Regen der letzten Tage und die vielen Läufer, die hier schon drübergelaufen waren, hatten ihn in eine wahre Schlammrutsche verwandelt. Die Stöcke gaben mir Halt, und ich versuchte zu laufen, wo laufen ging, einmal rutschte ich fast aus, aber nur fast. Dann stand ich plötzlich an einer besonders steilen Stelle und musste schon wieder lachen. Wie nun weiter? Wenn da nicht immer ein paar Steine rausgucken würden, könnte man sich glatt auf seinen Hosenboden setzen und da runterrutschen. Aber irgendwie stakste ich dann auch da ohne Sturz vorbei. Im Dunkeln würde ich hier nicht laufen wollen, aber so im Hellen? Ein Genuss!
Und dann war die Talsohle erreicht und ich war zurück in der Zivilisation in Grainau. Und immer noch Regen, Regen, Regen. Ein Schild verriet mir, dass es nun noch 2km bis ins Ziel sein würden. Ja, die Beine waren jetzt doch sehr müde, aber gleich hatte ich es geschafft! Was sind schon zwei Kilometer? War jetzt noch mal Tempo drin? Nee, irgendwie nicht, also locker weiter über Asphalt Richtung Ziel. Die wenigen Zuschauer mit Regenschirm am Straßenrand jubelten. Ich lachte in die Kamera des Fotografen am Wegesrand. Mir kamen Läufer, die schon ihre Medaille umhatten, auf ihrem Weg zum Auto entgegen und spornten mich noch mal namentlich an oder lachten einfach zurück. Zwei- oder dreihundert Meter vor dem Ziel, lief man noch mal über eine Klingelmatte. Da konnte der Zielmoderator auf seinem PC dann sehen, wer da als nächstes durch den Zielbogen kommen würde. Also wurde ich namentlich und mit Vereinsnamen sowie wie stürmischem Applaus der Umstehenden im Ziel begrüßt. Ja, ich hatte meinen ersten Trailrun erfolgreich beendet: ca. 30km mit 1400Hm in 6:03h! Stolz ließ ich mir die Medaille umhängen. Was für ein großartiger Lauf! Epic? Ja: epic!!!

Danke, liebe Ruth, dass du immer wieder unterwegs auf mich gewartet hast! Das war mir eine wertvolle mentale Stütze. Und Glückwunsch zu deiner großartigen Zielzeit!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

5
Gesamtwertung: 5 (11 Wertungen)

Seufz!

Ist das schöööööön! Ich will wieder zurück!
Danke für diesen wunderbaren Blog liebe Sonnenblume!
Ich musste die ganze Zeit grinsen und bekomme direkt Fernweh!
Gerade dieses miese Wetter hat den Lauf zu so etwas Besonderem gemacht. Nächstes Jahr dann vielleicht mit Sonne und die volle Strecke!
Freu mich schon drauf!!!!

zwischen jeder zeile...

...quillt die pure lauflust auf trail heraus, liebe sonnenblume! ich ertappte mich dabei, dass ich ein lächeln auf dem gesicht hatte nach dem lesen!
dankeschön, dass du uns an deinem lauf auf diese schöne art und weise hast teilhaben lassen.
ich glaube, du hast den trail für dich entdeckt und bin sicher, dass du dir in zukunft noch einige solch schöner lauferlebnisse gönnen wirst ;-)
____________________
laufend genießt jetzt den blog nochmal: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Ein weiteres Samenkorn

hast du gerade bei mir gepflanzt!
Herzliche Gratulation zu deiner Leistung und zur puren Lauffreude - und danke für den wunderbaren Bericht!

Ne Happy,

das brauchste nicht nur glauben. Das liest man heraus. Des Sunnblüml hats g'packt. Die genißt das wirklich mit jeder Faser. Sehr sehr schick.

Es freut mich wirklich das Ihr allesamt heile angekommen seid. Bei dem Wetter ist das nicht selbstverständlich.
Es freut mich besonders für Dich das Du Lunte gerochen hast, gepackt bist vom Fieber. Jetzt weißte warum viele andere die Finger nicht davon lassen können und trotz Quälerei sofort sagen "Jo Nochmal".

Du hast Dich gut vorbereitet. Hast zusammen mit Ruth das Ding gerockt. Mit Spaß & lust. Geil!!
gratuliere Dir hier nochmal und freu mich wenn wir uns beim nächsten Alpentrail sehen :))
denn, um auf Deine Frage vom Anfang zurückzukommen:

"Was könnte es für ein schöneres Lauferlebnis geben, als kurz vorm Sommeranfang bei herrlichstem Wetter die Gipfel der Alpen zu bezwingen?"

Nix!

Waxl
waxlontherocks

Waxl

Feuertaufe

Das nennt man dann wohl eher eine Feuertaufe- wenn man seinen ersten Trail unter solchen Wetterbedingungen läuft ;-))

Liebe Sonnenblume, ich habe wenigstens an denselben Stellen gelacht wie du- bei der Bachüberquerung, auch wenn ich ansonsten den letzten Abstieg erheblich schwerer in Erinnerung habe als du.

Kontrolliert gelaufen und super angekommen! Ich glaube auch, das war nicht der letzte Traillauf. Glückwunsch!!!
Und ganz vielen Dank, dass ihr am Ziel noch auf uns gewartet habt!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

volle Strecke

meinst du damit die vollen 60 oder die vollen 100????

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Auch seufs .....

.....ich will genau das haben, was du hattest, liebe Sonnenblume;-) Ach wie hört sich das toll an und erinnert mich teilweise an unseren zweiten Deisterlauf bei Matsch und Schnee. Leider waren wir da nicht so mutig und sind meistens brav auf der Straße geblieben, obwohl es dort auch Singletrails gibt. Pille-Palle-Trails im Verhältnis zu deinem Basetrail, aber dennoch... Tja, wie du schon sagst, du bist ja quasi um 6 km betrogen worden....ob man die nochmal nachholen sollte? ;-)
Ein fantastisches Lauferlebnis und so sehr genossen, wie man einen Trail nur genießen kann. Was sagst du doch immer? "Haben wir nicht das schönste Hobby der Welt?" Haben wir! Und du machst aus jedem Lauf den schönsten Lauf der Welt!
Danke fürs Mitnehmen. Auch ohne Fotos habe ich alles wichtige gesehen und ja, ich möchte fast sagen erlebt! Sagte ich schon? "....seufs...."!

Lieben Gruß
Tame

Einfach Wahnsinn

Super geschrieben und habe beim lesen den Lauf ein zweites mal durchlebt.
Kalt, nass, rutschig, matschig und immer ein Lächeln im Gesicht, was will man mehr.

Beim downhill vom Längenfelder schoss es mir so durch den Kopf das ich nächstes Jahr den 60 Km Lauf mache, allerdings muß ich das noch meiner Freundin verklieckern.

Gruß Peter

So vergnüglich...

...die Schlammschlacht sich auch liest - ich hätte Euch wenigstens ein kleines bisschen Alpenpanoramablick - so mit Sonne und paar kitschgen Wölkchen - von ganzem Herzen gegönnt.
Gratuliere jedenfalls allerherzlichst zum Trail-Debüt!
Und danke für den grandiosen Bericht!

Ach liebes Blümchen, es war

Ach liebes Blümchen, es war einfach schön. Eine Kollegin fragte mich heute wie den gewesen sei. Ich sagte Nass und noch mal Nass und Kalt und Saukalt, Schlamnig und ... wunderschön. Irgendwie hatte es trotz den schlechten Bedinungen etwas..
100%ig Geerdedt ;-) im warsten Sinne des Wortes. Mir ging es ähnlich wie dir. Mit Problemen im Kopf angereist, für die es keine wirkliche Lösung gab. Dann aber keine Minute der vier Tage daran gedacht. Montag war dann der Kopf für eine Entscheidung frei.
Danke für den tollen Bericht.
Zeitlich komm ich selber nicht zum Schreiben. Denn meine Problemlösung erfordert gerade ein bischen Schreibarbeit ;-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

@ Tame Lust auf Berge? Komm

@ Tame Lust auf Berge? Komm doch einfach nächstes Jahr mit. Wir alle müssen noch, die fehlenden Kilometer nachholen. ;-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Das liest sich so leicht!

Schön, dass du den Lauf so genießen konntest.

Ich bin schon gespannt, was du dir als nächstes einfallen lässt.

Gruß Nicole

Ach Anja.... ich habe so so

Ach Anja....
ich habe so so an euch alle gedacht. Und ich habe euch alle irgendwie beneidet. Und war doch froh, nicht da oben auf dem Berg zu sein....und jetzt wo ich das lese...überwiegt doch wieder der Neid. Oder sollte ich besser sagen, die Sehnsucht?!
Ich will das auch. Ich will das auch können! Ich will auch Dreck, Matsch, nass... :-)))
Ich freue mich sehr das es dir so gut gefallen hat, du Spaß hattest.
Und geerdet...ja genau, das ist es! Das ist genau der Grund, weshalb wir alle immer wieder da raus müssen!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Du bist echt grandios,

Du bist echt grandios, wärend des Laufes habe ich dich nicht beneidet.
Aber wenn ich den Bericht lese wird da schnell anders,ein Erlebnis was dir keiner mehr nehmen kann...

Wassertaufe

würde ich eher sagen als Feuertaufe. Nass von oben und von unten.

Es freut mich, dass Du Deinen ersten Trailrun so genießen konntest, so viel Erdung erlebt hast und gesund ins Ziel gekommen bist!

Diese Läufe mit "besonderen Bedingungen" sind es glaube ich, die einem mehr in Erinnerung bleiben als die wo alles glatt ging.

Da kommen die Gedanken an den CCC wieder, wo wir bei Regen, Nacht und Nebel über die Grenze sind (im wahrsten Sinn des Wortes). Ich möchte dieses Erlebnis auch nicht missen.

Wenn der Veranstalter den Lauf um die Alpspitze gekürzt hat dann hat musst Du halt nochmal hin :grins:.

Geerdet

Hihi, da bekommt das Langmachen im Matsch eine ganz andere Bedeutung! So hatte ich das bis jetzt noch gar nicht gesehen! :-))

Den Moment genießen im Hier und Jetzt, der Kampf mit den Elementen, die Höhen und Tiefen - also nicht nur die Geographischen - und last but not least das (manchmal nicht vorhandene) Panorama, das Schmunzeln, wenn's mal wieder durch einen Bachlauf geht oder man kurzzeitig ratlos vor einem riesigen vertikalen Wurzelkonglomerat steht und überlegen muss, wie man Selbigen überwindet... das ist es, was das Trailrunning ausmacht.

Das klingt bei dir nach einer sehr guten Vorbereitung und nach einer Top-Form - so gut wie du durchgekommen bist! Fetten Respekt und allerherzlichsten Glückwunsch zu deinem Finish! Saustark gelaufen!

Hat mich riesig gefreut, dich nun endlich persönlich kennenzulernen. War ja auch überfällig! Sei feste gedrückt und genieße die Regeneration.

LG
:-)

Mit Stil ins Ziel!

Herrlich...

...der Blog!
...die Erdung!
...die Erinnerung!
...die Erfahrung!
Es war toll dich kennenzulernen, toll deine Freude zu sehen und im Blog nochmal zu erleben, wie es war durch Matsch und Regen zu laufen und glücklich zu sein!!!

Wir sehen uns nächstes Jahr...

Begeisterungsfähige Sonnenblume!

Echt mal, als ich das Wetter gesehen habe, habe ich mir solche Sorgen um Euch gemacht. Die ganze Zeit habe ich gedacht, oh je, bei Sonne wäre das bestimmt großartig, aber unter diesen Umständen? Ich habe Euch bedauert und mir Gedanken gemacht. Und dann kommst Du und schreibst so begeistert und voller Freude über ein Erlebnis, um das ich Dich sofort wieder beneide. Genau so kennen wir Dich von all Deinen anderen Laufabenteuern, dass es aber auch hier so sein würde, hätte ich nicht zu hoffen gewagt. Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zur gelungenen Trailtaufe, und zu Deiner unglaublich positiven Einstellung.

Herzliche Grüße
yazi

much Matsch

aber der scheint Dir ja richtig gut gefallen zu haben!
Glückwunsch zum ersten Trailrun unter erschwerten Bedingungen.
Und so wie sich das liest, war das nur der Anfang von noch viel mehr Trailerlebnissen.
Behalte die Eindrücke noch lange im Kopf, z.b. für ein spontanes Grinsen ;o)

LG,
Anja

super

nochmals GRATULATION

hat mir auch sehr viel Spass gemacht nochmals auf die Strecke mitgenommen zu werden .

und Dich und die andren Jogmap und nicht jogmaper kennengelernt zu haben. !

Gromsi

Toll! Toll! Toll!

Da hat die norddeutsche Deern die Alpen gerockt!
Und das Beste aus den Bedingungen gemacht: geerdet warst du schon vorher - sonst wäre das anders für dich gelaufen...
Hut ab!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Die volle Packung ...

... geht von Grainau nach Grainau, Strider.
Ich bin gespannt!
;-)

Da scheint es ja wen ...

... erwischt zu haben. ;-)
Ich glaube Wetter und Strecke waren von der Dosierung genau richtig, um dich anzufixen. Find ich doddal klasse.
Janz Herzlichen Glückwunsch zum Traildebüt!
Und als nächstes suchst du dir dann Läufe mit noch weniger Waldautobahnen und mehr Trail. Da ist ab Mittenwald nicht sooo viel von bei. Aber das was da ist, hast du ja genossen. Perfekt!
Ich vermisse etwas die Erwähnung von Muskelkater. War da keiner? Das wäre kein gutes Zeichen!
;-)

Wilkommen

bei den Trailsüchtigen!!
Schöner Blog, man spürt förmlich, das du dich angesteckt hast :-) 100%tig.

Fraggle

Urlaub

Hallo Sonnenblume2

was für ein super Bericht. Ich werde Anfang September in Mittenwald Urlaub machen. Nach dem lesen ist die Vorfreude um so größer. Werde wohl deinen Bericht mitnehmen und einige Streckenabschnitte abwandern und an dich denken was du da gemeistert hast. Toll

Liebe Grüße aus der schönen Uckermark

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