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Es war wieder so ein "Bucket-List" Ding, was mich zu dieser einzigartigen Reise angestiftet hat. Bevor ich vor knapp 2 Jahren beschloss, dass es doch reicht, sich auf Triathlon und Laufen zu konzentrieren, hatte ich mich mal mit allerhand Jedermann-Radrennen quer über die Welt beschäftigt. Und irgendwie bin ich dabei auf Vätternrundan gestoßen. Es waren nicht die großen Radevents in New York, Kapstadt, London...nein, bei Vätternrundan kam immer wieder dieser Satz vor, dass es sich um die größte Radveranstaltung der Welt handelt.

Für solche Superlativen bin ich immer leicht zu infizieren, jedenfalls habe ich mich mal näher damit beschäftigt. Vätternrunden findet jährlich am Wochenende vor Midsommer in Motala, einem beschaulichen Städtchen mitten in Schweden statt. Dort treffen sich dann 23.000 Radfahrer um einmal um den Vätternsee zu fahren. Einmal um den Vätternsee heißt dann konkret 300km, man sollte sich also etwas Zeit nehmen und auch vorher etwas trainieren.

Wer dabei sein will, muss schnell sein. Am Tag der Anmeldung sind die vorhandenen Startplätze in weniger als 90 Sekunden ausgebucht. Für letztes Jahr hatte ich mich nicht ausreichend damit beschäftigt und den Anmeldetermin verpennt, aber in diesem Jahr wollte ich dabei sein. Man gibt seine persönlichen Daten schon im Vorfeld der Anmeldung ein und erhält nur einen Code. Dieser ist dann am Anmeldezeitpunkt einzutragen. Wenn man schnell genug ist, bekommt man die Bestätigung für die Anmeldung und wenig später dann auch seine Startzeit - die man vorher schon etwas eingrenzen konnte.

Die ersten Starter gehen am Freitag abend um 19:30 Uhr auf die Reise, dann wird im 2-Minuten-Takt eine weitere Startwelle auf die Runde geschickt. Für mich sollte es dann in diesem Jahr um 4:02 Uhr in Startwelle 257 los gehen.

Reisevorbereitung

Jetzt, da ich die Anmeldung in der Tasche hatte, war die Frage, wie ich das Event logistisch angehe. Es ist nicht so ganz trivial nach Motala zu kommen, gibt es doch im Umfeld keinen größeren Flughafen und per Auto aus Braunschweig die Tour ist schon ganz schön weit für ein verlängertes Wochenende. Zwischenzeitlich war ich davon überzeugt mit dem Zug fahren zu wollen, aber als dann die Europa Specials auf der Bahn-Homepage endlich buchbar waren, stand die Zeit der ganzen Bahnstreiks an und das hat mir etwas die Lust genommen. Also entschied ich mich für die Variante, die sich hinterher als absoluter Volltreffer erweisen sollte und ich immer wieder genau so machen würde.

Ich flog Freitag morgen von Berlin aus mit Air Berlin nach Göteborg. Berlin deshalb, weil dort ein sehr guter Freund wohnt und wir so noch ein gemeinsames Bierchen am Donnerstag abend nehmen konnten. Und Air Berlin deshalb, weil die so nett sind, dass man seinen Radkoffer als Freigepäck nehmen kann und ich so für den Radtransport keinen Aufpreis zahlen musste.

Freitag morgen kam ich also in Göteborg an und übernahm gleich den gebuchten Mietwagen. Es wurde ein Golf und ich stellte erleichtert fest, dass dort problemlos mein Radkoffer rein passt. Ich hatte mich genau gar nicht mit Göteborg beschäftigt, aber eingeplant, dass ich noch einen halben Tag dort verbringen wollte, bevor ich die ca. 2:45 Stunden lange Fahrt nach Motala antrete.

Zuletzt habe ich immer mehr Spaß daran gewonnen, neue Städte einfach zu erlaufen. Joggingschuhe an und einfach der Nase nach. So bekommt man eine "geschenkte" Trainingseinheit und sieht etwas von der Stadt. Für Göteborg lud ich mir die Strecke des Halbmarathon auf mein Garmin und ging einfach mal davon aus, dass ich dann schon ein paar wesentliche Highlights von der Stadt sehen sollte.

Es war ein herrlicher Lauf am Freitag vormittag und mit einer kleinen Schleife, die ich machen musste weil auf der originären Strecke eine Baustelle war, kam ich bei ziemlich exakt 23km raus. Im Vorfeld vernahm ich übrigens, dass der Göteborg-Halbmarathon der größte der Welt ist...wieder so eine Superlative, wieder was für die Bucket List.

Nach dem Lauf hatte ich immer noch zeitlich Puffer und entschied mich zum Anleger der Schiffe der Touren durch die Göteborg vorgelagerten Schäreninseln zu fahren. Ich hatte Pech und verpasste so gerade ein abgehendes Schiff und das nächste sollte erst in einer Stunde gehen. Also vertagte ich die Tour auf den folgenden Sonntag und trat die weitere Anreise nach Motala an.

Ankunft in Motala

Ich war schon sehr beeindruckt, als ich erstmals den Vätternsee sah. Durch das tolle Wetter war es ein traumhaftes Bild. Die Weite gab mir aber auch einen Eindruck davon, was es bedeuten solle am nächsten Tag einmal komplett mit dem Rad drumherum zu fahren.

In Motala erwartete ich das totale Chaos. Wie soll ein kleiner Ort denn bitte mit dem Menschenmassenauflauf klarkommen? Aber das komplette Gegenteil war der Fall. Ich bekam einen Parkplatz rund 2 Minuten zu Fuß zum Eventgelände. Ich marschierte direkt zur Startnummernausgabe und bekam selbige innerhalb weniger Sekunden in die Hand. Überall standen Toiletten, und zwar keine ekligen Dixi, sondern mobile Wagen, die man sogar freiwillig betreten konnte. Man musste dort übrigens nie warten - weder am Vorevent-Abend, noch vor meinem Start und erst recht nicht nach meiner Zielankunft. Die ganze Stadt war ein einziger WLAN-Bubble, der nach dem Event benannt war. Dort kam man immer rein, hatte eine flotte Datenverbindung und konnte sich sowohl mit dem externen Internet, als auch internen Informationen zum Event versorgen. Vorbildlich!

Das einzige kleine Manko war, dass ich etwas suchen musste um meine Unterkunft zu buchen. Im Internet war ein Text, dass es am zentralen Platz eine Touristeninformation geben solle, bei der man Schlafplätze in den Turnhallen der Stadt buchen konnte. Der Text war wohl veraltet, denn an dem Platz war alles, nur keine Buchungsmöglichkeit einer Unterkunft. Ein paar Fragen an die Freiwilligen später, war ich dann aber wieder am Wettkampfgelände am richtigen Stand und erwarb meine gut 2qm Schlaffläche für die kommenden zwei Nächte.

Nach einem kurzen Einkauf der notwendigsten Verpflegung, war ich dann genau pünktlich um den Start der ersten Gruppe mit anzusehen. Dies ging um 19:30 Uhr auf die Reise und bestand zum großen Teil aus Veteranen. Diese haben das Event zum wiederholten Male angegangen und abhängig von der Anzahl der Teilnahmen, hatten sie unterschiedlich farbige Startnummern. Ich merkte schnell, dass ich mit meiner ersten Teilnahme eher ein Exot war.

Nun ging es in die Turnhalle, vor der ich erst noch mein Fahrrad aus dem Koffer holte und wieder komplett zusammenschraubte. Ich war gegen 21 Uhr in der Halle und das war auch die Zeit, für die ich meine Nachtruhe angestrebt hatte. Mein Start war um 4:02 Uhr, also Wecker um 3:00 Uhr und wenn ich nicht komplett übermüdet die lange Tour angehen wollte, müsste ich schon ab 21 Uhr schlafen. Aber das war völlig illusorisch. Ich gehe nie so früh schlafen und auf Abruf in einer großen, lauten Turnhalle sollte es auch nicht auf Abruf mal eben funktionieren. Das Problem war auch, dass ja jeder seine individuelle Startzeit hatte, der eine um 23 Uhr, andere um 2:28 Uhr und die letzten so gegen 9:30 Uhr am nächsten Morgen. So war immer Unruhe und letztlich starrte ich auch um 23:15 Uhr immer noch die auf der Anzeigetafel mitlaufende Digitaluhr an.

Irgendwas um die 2 Stunden muss ich dann doch geschlafen haben, um mich dann mal in die Liste der unbeliebtesten Gäste der Turnhalle vorzuarbeiten. Ich war am Vorabend durch Türen in den Bereich der Umkleiden gekommen. Jetzt, noch ziemlich verschlafen, ging ich in die andere Richtung, weil da eine noch nähere Tür war - allerdings unbeschriftet. Irgendwie ging ich davon aus, dass ich dort auch in den Gang der Umkleiden kam. Aber so weit kam es gar nicht, dann in dem Moment, wo ich die Tür öffnete, klang ein lauter Alarm durch die Turnhalle...es war 3:02 Uhr - The fine Art of making Friends.

Alles weitere lief aber perfekt ab. Ich wurde langsam wach - das Adrenalin hat sicher dabei geholfen. Ich ging vor die Tür und vernahm, dass es tolles Wetter war und auch schon fast hell. Ich beschloss den Tag in kurz-kurz anzugehen und machte mich auf die 3km Radanreise zum Start. Wenig später stand ich auch in meinem Startblock und rollte los.

Ich hatte keine Ahnung, was mich den Tag erwarten sollte und wie lange ich wohl unterwegs sein würde. 300km bin ich noch nie gefahren und am Wochenende zuvor fühlte sich die RTF mit 163km schon verdammt lang an. Vätternrundan ist kein Rennen, sondern eher mit einer RTF vergleichbar. Da ich zu diesen oft zu spät dran bin und dann keine Gruppe zum fahren finde, erreiche ich da oft nur einen Schnitt um die 30 km/h, manchmal auch eher drunter. Ich kalkulierte also mal realistisch einen 29km/h-Schnitt an - ich rechnete damit hinten raus nochmal müde zu werden. Dieser Schnitt wäre netto eine 10:20h-Endzeit gewesen.

Darüber hinaus kalkulierte ich Pausen an den Verpflegungen ein. Die wollte ich für den Kopf machen. Mit dem Gedanken loszufahren 'jetzt mal 300km radeln' war keine Option. Eher aber der Gedanke 'etwa alle 30km kommt eine Verpflegung, das machst Du halt zehn mal'. Und damit ich mich noch mehr drauf freuen konnte, las ich genau die Beschreibung durch. Es sollte überall die gleiche Basis geben: Zimtbrötchen, Bananen, Blaubeersuppe, Honigwasser, Wasser Energydrink. Aber in Jönköpping bei km102 gab es Köttbullar, Kartoffelbrei und Porridge. Und bei km171 in Hjo gab es Lasagne - das hatte ich mir gemerkt. Nun ging es also los mit meinem Abenteuer Vätternrundan 2015.

Der 4:02-Uhr-Bus Richtung Ödeshög

Im Radfahren habe ich schon öfters zum Fahren in der Gruppe die Bezeichnung "Bus" vernommen. Und genau so sollte der Tag auch werden, nur dass ich in den verschiedensten Formen von Bussen unterwegs sein durfte. Per Definition fand ich mich also gleich zu Beginn im 4:02-Uhr-Bus Richtung Ödeshög, dem Ort der ersten Verpflegungsstation. Da ich total aufgeregt war endlich loszulegen, bin ich direkt als erster in unseren Startblock rein, als dieser frei wurde. So war ich denn also auch gleich ganz vorne in der Gruppe, als wir von einem Motorrad noch geschlossen aus Motala hinaus auf die Strecke geführt wurden. Ich wollte doch erstmal Demut zeigen und entspannt im Windschatten mitrollen. Statt dessen war ich nun an Position 3 in der Gruppe und hatte keine Ahnung was hinter mir los war. Als der Führende sich nach ein paar Kilometern erstmals irritiert umguckte, fuhr ich nach vorne. Na Bravo! Es sind noch 294km zu fahren und du hängst zum ersten Mal alleine vorne im Wind. Das Gute war aber, dass scheinbar ein paar Jungs hinter mir das als Initialzündung für ambitionierteres Fahren gewertet haben und ab dann waren es so 5 bis 6 Leute, die sich in der Führung ablösten.

So haben wir auch schnell die ersten Fahrer aus Startgruppen vor uns eingeholt. Man muss wissen, dass Vätternrundan keineswegs ein reines Rennrad-Event ist. Ich würde schätzen jeder zehnte Radler nutzt ein beliebiges anderes Rad - ich habe sogar kurz vor dem Ziel einen Fahrer auf seinem Klapprad überholt. Und auch innerhalb der Rennradler gibt es viele viele, die das ganze Ding eher sehr gemütlich fahren und sich an keinen Gruppenstress halten.

Bis km33 wurden wir von niemandem überholt. Irgendwann hatte ich mal einen Blick auf den Tacho riskiert - bis dahin waren wir in einem 33,3km/h-Schnitt unterwegs.

Der 4:04-Uhr-Bus mit Endstation Ödeshög

Dann hörte ich zum ersten Mal das surren rollender Laufräder von hinten näher kommen. Der 4:04-Uhr-Bus schien sich noch besser als wir organisiert zu haben und hatte uns die 2 Minuten Startvorsprung nun nach einer Stunde abgenommen. Wir wurden überholt und ich entschied mich einfach in diesen Bus umzusteigen, dort aber wirklich mitzurollen und auf Führungsarbeit erstmal zu verzichten. Davon hatte ich in der ersten Stunde schon genug geleistet - und ich hatte ja keine Ahnung, was in den folgenden 264km noch auf mich zukommen sollte.

Trotzdem wurde ich auch in dieser Gruppe immer weiter nach vorne gespült. Geduldig einfach mitzurollen scheint nicht meine Stärke zu sein. Aber es gab in der Spitze der Gruppe immerhin genug Fahrer, die das Tempo so aufrecht hielten, dass ich dann doch nicht nach ganz vorne kam.

Und dann kam auch schon bei km47 Ödeshög, die erste Verpflegung. Ich hatte mich tagelang mit den Verpflegungspunkten auseinandergesetzt, dass sich für mich gar nicht die Frage stellte, ob ich hier anhalten würde. Es war klar, dass ich es tun würde. Als ich dann tatsächlich rechts raus fuhr, realisierte ich, dass ich aus der Gruppe fast der einzige war und traf auf die Erkenntnis, dass der 4:04-Bus nun unwideruflich weg war. Mein Schnitt war durch den 4:04-Bus auf mittlerweile 33,8km/h angestiegen, als ich erstmals den Garmin auf Pause stellte.

Die Verpflegung war schon toll organisiert. Es gab Honigwasser, Energydrink, Wasser und Blaubeersuppe zu trinken. Zu essen gab es Zimtbrötchen und Bananen. So hatte ich ein Eindruck, was mich über den Tag erwarten würde. Ich probierte alles einmal, füllte meine Flasche mit Energydrink auf und begab mich wieder auf die Reise.

Der Härjedalen-Express nach Jönköpping

Ich hatte mich noch gar nicht so richtig damit beschäftigt, dass es ein richtiges Roulette-Spiel war wieder aus der Verpflegung auf die Strecke zu gehen. Hier entschied sich, wie die nächsten km werden. Kommt von hinten ein Bus, der einen mitnimmt, ist alles gut. Kommt der gerade nicht, fährt man alleine gegen den Wind und verliert womöglich wichtige Körner für den weiteren Streckenverlauf.

Diesmal sollte ich aber noch Glück haben. Ziemlich direkt nachdem ich wieder auf der Strecke war, surrten wieder ein paar Laufräder von hinten ran. Es waren ein paar Jungs aus Härjedalen, was ich an den einheitlichen Trikots erkannte. Ich hatte im Vorfeld aus einzelnen Blogs gelesen, dass es viele solcher Vereine gibt, die die Fahrt gemeinsam angehen. Aus den Blogs hatte ich auch entnommen, dass die oft gar nicht so wild darauf sind, Fremdfahrer in der Gruppe zu haben. Sie hatten gemeinsam trainiert, gemeinsame Signale abgestimmt und konnten das Fahrverhalten der anderen gut einschätzen. Ein Fremdfahrer könnte den ganzen Rhythmus der Gruppe zerstören, wenn er sich nicht integriert und/oder sogar durch schlechte Fahrtechnik die anderen Fahrer gefährdet.

Ich hing mich trotzdem an die Gruppe - besser eine Gruppe als keine Gruppe. Ich blieb aber hinten dran und lies die Fahrer vorne kreiseln. Aber schnell signalisierte mir einer der Jungs, dass ich doch auch mitmachen sollte. Ich weiß nicht, ob das Kritik war, dass ich den Eindruck erweckte Windschatten zu lutschen oder eher die freundliche Einladung doch "voll" mitzufahren - so gut ist mein Schwedisch nicht. Ist aber auch egal und ich freute mich aktiv mitwirken zu dürfen. Als ich meine ersten beiden Führungsphasen hatte, streckten die anderen den Daumen aus und ich freute mich darüber. Ok, ich war bei Vätternrundan angekommen.

Verpflegung 2 lies ich dann auch gleich aus. Von der Beschreibung her klang die sowieso so, als ob sie sich kaum von der ersten unterschied. Und warum sollte ich anhalten, wenn ich die Fahrt gerade als keinerlei Belastung empfand - weder körperlich, noch vom Kopf her. Jeder Kilometer, den ich frohen Mutes erledigt hatte, sollte den gesamten Tag erleichtern. Ich rollte also mit den Jungs bis km102, bis Jönköpping.

Hier kam die erste "große" Verpflegung, mit Köttbullar, Kartoffelbrei und Preiselbeeren, sowie Gröd - einem recht matschigen Porridge - mit Apfelmuss und Brot. Diese wollte ich allein des Event halber mitnehmen, bedankte mich beim Härjedalen-Express fürs mitnehmen und fuhr in die Verpflegung. Mein Schnitt war bis dahin auf 34,1km/h weiter angestiegen. Für die ersten 102km von Vätternrundan benötigte ich also unter 3 Stunden.

Das Privat-Taxi nach Hjo

Diesmal sollte ich weniger Glück haben und es kam der mühsamste Teil des ganzen Tages. Die nächsten rund 20km fuhr ich komplett alleine. Ich überholte Fahrer für Fahrer, manchmal fuhr ich auf Kleingruppen auf. Von weitem habe ich immer gesagt, dass ich hier definitiv mal mitrolle um Kraft zu sparen. Aber einmal in der Gruppe realisierte ich, dass mir das viel zu langsam war.

Ein wenig traurig war ich schon darüber. Ich sah meinen Schnitt dahin schwinden. Ich erwischte mich schon bei dem Gedanken, dass wenn ich oberhalb eines 33,3km/h-Schnitt geblieben wäre, dass ich dann die Seeumrundung unter 9 Stunden geschafft hätte. Aber hiervon verabschiedete ich mich gedanklich wieder. Außerdem stieg der Respekt vor den immer noch verbleibenden knapp 200km - da sollte ich nicht durch weggeblendet werden, dass ich bis dato ziemlich entspannte 102km hatte, die gefühlt wie im Flug vergingen.

Irgendwann überholte ich 2 Radler, die immerhin den Eindruck machten auch recht flott unterwegs zu sein. Diese waren sogar solche, wo ich überlegte zu verbleiben und mitzufahren. Aber da es gerade leicht bergab ging und ich dann doch locker an ihn vorbei rollte, blieb die Hoffnung, dass doch eine andere Gruppe kommen mag, die mich weiter Richtung Ziel trägt. Ca. 5 Minuten später aber, an einem leichten Anstieg überholte mich einer der beiden Radler. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass ich von einem Einzelfahrer überholt wurde. Nach dem Motto "Besser einen kleinen Windschatten, als gar keinen" trat ich kurz an und hing mich an sein Hinterrad. Als es nach ein paar Minuten wieder leicht bergab ging, nutzte ich meinen Geschwindigkeitsüberschuss und überholte ihn - er blieb an meinem Hinterrad. Eine neue Form der Zusammenarbeit war begonnen.

Mein Schnitt war durch die Alleinreise schon auf 33,2km/h gefallen, aber von nun an sollte es wieder aufwärts gehen. Ich habe erst nicht so recht daran geglaubt. Erstens wusste ich nicht, wie das Leistungsvermögen des anderen war - wie lange also unsere Zusammenarbeit dauern würde. Zweitens war man zu zweit ja 50% vorne im Wind, also wusste ich nicht, wie hoch man den Schnitt so treiben konnte.

Aber es funktionierte. Meistens fuhr ich die flachen und bergab-Passagen vorne, er übernahm dann an den leichten Anstiegen. Die Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit sprang wieder Zehntel für Zehntel nach oben.

Bei km144 dann leider der Tiefpunkt des Tages. Vor uns fuhr eine größere Gruppe, die Plötzlich langsamer wurde und mit Handzeichen Warnsignale gesendet wurden. Wir nahmen Tempo raus und hielten schließlich an. In der Gruppe gab es einen Sturz und eine Menschentraube tummelte sich wild. Einige rannten umher und riefen per Handy einen Rettungswagen herbei, die anderen standen um eine Fahrerin, die in der Mitte der Menschentraube lag. Ich erkundigte mich und bot Hilfe an. Als ich aber mal durch einen Spalt hindurch sehen konnte, sah ich, dass bereits mehrere Fahrer mit Erste-Hilfe-Maßnahmen zugange waren. Hier hätte ich nicht mehr helfen können, statt dessen eher als Gaffer stören. Also entschlossen mein Begleiter und ich uns, weiter zu fahren. Im Weggehen erhielt ich noch einen besseren Blick auf die Situation. Die Frau lag völlig regungslos auf dem Rücken und Blut spritze aus ihrer Nase. Das sah nicht gut aus.

Ich hatte mich eh gefragt, ob bei Vätternrundan nicht auch viel passiert. 23.000 Radler auf nicht abgesperrten Straßen. Alle völlig übermüdet, weil sie die Nacht entweder durchgefahren sind oder wenig schliefen. Radler, die in Gruppen fuhren, sich aber nicht kannten und ggf. das Fahren in der Gruppe gar nicht gewohnt waren. Ich investierte mal ein paar Minuten Internetrecherche um heraus zu finden, ob ich etwas über den von mir beobachteten Sturz finde. Ich fand natürlich nichts und wunderte mich generell, dass es kaum Fundstellen zu Stürzen, Verletzungen oder gar Todesfällen bei Vätternrundan gibt. Mich würde interessieren, ob darüber einfach nicht berichtet wird, oder ob es tatsächlich kaum schwerere Stürze und Verletzungen gibt.

Mein Begleiter und ich hatten aber schon längst wieder Tempo aufgenommen. Im Endeffekt sollten wir laut meiner GPS-Aufzeichnungen die 48km gemeinsamer Fahrt in einem 37,0km/h-Schnitt absolvieren. Man muss zugeben, dass hier der Teil der Strecke war, den wir den leichten Wind des Tages von schräg hinten genossen - das hat sicher geholfen. Insgesamt war am ganzen Tag aber kaum Wind. Mein Gesamt-Schnitt war wieder auf 34,2km/h, als wir der nächsten großen Verpflegung in Hjo näher kamen.

Es war wahrscheinlich ganz ok, dass hier durch die zweite Haupfverpflegungsstelle eine Sollbruchstelle unserer Zusammenarbeit bestand. Kurz vorher war es erstmals so, dass er in einer Phase meiner Führung doch deutlich zurück gefallen war. Er hatte wohl doch Probleme mit dem Tempo. Also bedankte ich mich wieder für die Zusammenarbeit und fuhr zur Verpflegung raus. Hier in Hjo sollte es Lasagne geben, da hatte ich mich tagelang drauf gefreut. Es war ein wunderschönes Fleckchen Erde und die Lasagne schmeckte hervorragend - ich aß gleich zwei davon. Ich füllte auch meine Radflaschen auf, besuchte das Dixi und begab mich wieder auf die Strecke.

Der Hammerby-Transrapid

Und wieder begann die Frage, wie lange ich wohl wieder alleine fahren muss. Es waren noch 129km und die könnten alleine ganz schön lang werden. So ging es aber erstmal los und etwa 5km lang begann wieder mein kontinuierlicher Überholvorgang von Kleinstgruppen und Einzelfahrern.

Dann das Geräusch, auf das ich gewartet hatte. Das Surren - aber diesmal in einer Lautstärke, dass ich Sorgen hatte, mich würde ein Hubschrauber im Tiefflug niedermetzeln. Ich blickte zurück und bereitete mich auf einen kräftigen Antritt vor um am Ende der Gruppe Anschluss und Windschatten zu gewinnen. Umso überraschter war ich, dass genau neben mir das Surren plötzlich leiser wurde. Sie hielten für mich an und als wir geklärt hatten, dass eine Unterhaltung auf Englisch möglich war, sprachen sie mich direkt an. Sie hätten schon von weitem gesehen, dass ich ein guter Fahrer sei. Einige aus ihrer Gruppe seien schon müde und sie würden noch Leute suchen, die mit ihnen gemeinsam fahren. Ich bedankte mich für das Angebot und reihte mich in die Gruppe ein. Was die nächsten zwei Stunden folgte, sollte eine bleibende Erinnerung für mich werden.

Sie fragten mich, ob ich schon belgischen Kreisel gefahren sei. Ich log "ja" - de facto kannte ich es nur aus dem Fernsehen. Aber ich wollte in dieser Gruppe fahren und war mir sicher, dass ich das schon hinbekomme - einfach das gleiche machen, was die anderen auch tun.

Auf ihren Startnummern erkannte ich, dass sie 1:38 Stunden nach mir losgefahren waren. Etwa 40 Minuten habe ich bereits an Verpflegungen verbracht - die werden sie ausgelassen haben. Aber auch in der reinen Nettozeit, hatten sie mir bis dahin schon fast eine Stunde abgenommen. Und ich war in einem Schnitt unterwegs, der gerade wieder knapp unter die 34er-Marke gefallen war.

Ab jetzt war aber tieffliegen angesagt. Im Endeffekt sah es so aus, dass immer 6-7 Fahrer vorne kreiselten. Man fuhr eigentlich nie lange Führung, sondern ist im Windschatten der anderen nach vorne gespült worden, sobald man dann an etwa zweiter Position war, wechselte ich auf Unterlenker, trat kräftig in die Pedale und die wenigen Sekunden vorne im Wind war maximale Power angesagt. Dann schwenkte man sich nach links aus, ließ 2-3 Tritte aus, ließ sich zurück fallen und wenn der letzte kreiselnde rechts neben einem war, gab er kurzes Signal, ich schwenkte wieder nach rechts und das Spielchen ging wieder von vorne los.

Das alles hatte nun nichts mehr mit rad"fahren" zu tun, sondern fühlte sich eher wie rad"fliegen" an. Die Jungs, deren Trikots ihre Herkunft aus Hammerby verrieten, mussten das über lange Zeit geplant und trainiert haben. Es gab eine Art Kapitän, der die Gesamtkoordination hatte. Er sagte, wann gekreiselt wurde, wann in Gefahrensituationen langsamer gefahren wurde, warnte Gruppen vor uns, wenn diese zu breit fuhren. Wir überholten Gruppe für Gruppe - noch kurze Zeit vorher, hätte ich mich wahrscheinlich über jede dieser Gruppen gefreut und jetzt haben wir sie einfach als Statisten stehen gelassen.

Einmal holte der Kapitän seine Trillerpfeife raus und pfiff dreimal laut. Er brüllte auch etwas auf schwedisch, was ich natürlich nicht verstand - ich vertraute aber auf mein Grundprinzip "egal, was sie machen, ich mache es auch". Jedenfalls hielten wir alle an und wenige Sekunden später standen ca. 15 Radfahrer aufgereiht am Straßenrand und pinkelten ins Gras. Dann kamen wieder drei Pfiffe aus der Trillerpfeife und die Fahrt ging weiter.

Der Gesamtschnitt stieg wieder deutlich an. Insgesamt fuhr ich mit den Jungs fast 80km in einem Schnitt von deutlich über 39km/h. Insgesamt war ich zu besten Zeiten bei 35,2km/h angekommen - und das nach über 260km Fahrstrecke.

Hinter den kreiselnden Fahrern, fuhren diejenigen, denen die Kraft fehlte um sich an der Führungsarbeit zu beteiligen. Im Prinzip war der Übergang fließend, man konnte auch in den Rollen beliebig springen. Einmal in den 80km gemeinsamer Fahrt hatte auch ich mich für ein paar Minuten "hinten" ausgeruht. Etwa 33km vor dem Ziel ging es ein längeres Stück bergauf und es gelang mir kaum meine Führungsrolle wahrzunehmen. Es wurde zur Quälerei an demjenigen vorbei zu rollen, der gerade vor mir links ausgeschert ist.

Ich entschloss mich erneut ein paar Minuten Auszeit hinter dem Kreisel zu nehmen. Aber dort wurde ich wie von einer Wand getroffen. Ein Windschatten nach dem anderen musste ich ziehen lassen und plötzlich befand ich mich ganz am Ende der Gruppe. Ich wusste, es gibt jetzt nur entweder/oder. Wenn ich jetzt alle Kraft zusammen nehme, dann halte ich Anschluss und bin in ca. 50 Minuten im Ziel. Aber dann erinnerte ich mich daran, dass es kein Rennen war und ich in Schweden war um das Event zu genießen. Ich war weit genug gekommen, der Hammarby-Transrapid war ein echtes Erlebnis, aber jetzt galt es für mich entspannt das Ziel zu erreichen.

Meine Getränke waren auch leer - vielleicht war das auch ein Grund für den Einbruch. An keiner der Verpflegungen seit km171 haben wir gehalten. Ich entdeckte wieder meinen Zettel am Lenker. Es kam noch eine Verpflegung 23km vor dem Ziel - und da waren es jetzt noch 7km zu fahren.

Der Anti-Schlaganfall-Charity-Bus in Zielnähe

Für diese Verpflegung war ich sehr dankbar und ich aß und trank einfach alles, was zu finden war. Nach 8 Minuten vor Ort, trat ich meine letzte Etappe an. Anfangs ging es ganz schön schwer, aber als mein Tacho signalisierte, dass es nun nur noch weniger als 20km waren, setzte im Kopf die Vorfreude auf das Ziel ein. Noch weiter erleichtert hat die Fahrt, dass mich 5 Fahrer überholten, die auf ihren roten Trikots Werbung für eine Anti-Schlaganfall-Charity trugen.

Wir fuhren klassisch Kleingruppe - jeder so viel Führung wie er mag. Bei mir wirkte wohl die Verpflegung, denn von km zu km gewann ich wieder Kraft zurück. Meine Führungsintervalle wurden immer länger und Motala kam immer näher. Sechs Kilometer vor dem Ziel schossen mir plötzlich kurz die Tränen in die Augen. Gleich würde ich es geschafft haben - ab nun kann eigentlich nichts mehr passieren. Die Kraft wird reichen, eine Panne hatte ich nicht - alles perfekt.

Kein Bus über den roten Teppich

Etwa 2km entfernt vom Zielstrich änderten meine fünf Mitfahrer die Fahrweise. Ich glaube sie berieten sich, wie sie über die Ziellinie fahren würden. Ich hatte den Eindruck hier besser auszusteigen. Außerdem hatte ich noch eine kleine Mission. Mein Gesamtschnitt war seit Verlassen des Hammarby-Transrapid von 35,2 auf 34,9 gefallen. Irgendwie hatte ich noch die Vision, doch nochmal die 35,0 zu erreichen. Ich fuhr nochmal mit richtig Druck alleine los und der Tacho zeigte Werte knapp unter der 40km/h-Marke an. Mit der 35,0 sollte es dennoch nicht klappen, dafür war ich nun aber im Ziel.

Ich war 297,2km gefahren in netto 8:31:02 Stunden. 1:50 Stunden schneller als der eigentliche Plan. Hatte ich diejenigen belächelt, die das Event unter neun Stunden fahren wollten? Nun war ich selber deutlich unter dieser Marke geblieben. Es war traumhaft - Vätternrundan 2015, was für ein Erlebnis!!!

Verliebt in ein Fleckchen Erde

Mit Überqueren der Ziellinie begann gleich die Regeneration. Ich legte mich auf eine Wiese und freute mich über das Erreichte. Einmal stand ich auf um mir die Zielverpflegung zu holen, Hähnchenbrust mit Salaten und ein Bier. Dann bin ich irgendwann auf der Wiese eingeschlafen...und irgendwann auch wieder aufgewacht. Ich stand nochmal auf, ging zur Toilette und watschelte die paar Meter zum Seeufer. Dort sollte ich mich an dieses Fleckchen Erde verlieben und viele viele Stunden des weiteren Tagesverlaufs verbringen.

Im Kopf hatte ich nichts weiteres für den Tag geplant. Ich fand 300km Radfahren genug. Aber da ich um 4:02 Uhr gestartet war und zudem noch deutlich schneller als erwartet unterwegs war, hatte ich plötzlich den ganzen Nachmittag Zeit. Es fühlte sich hervorragend an, als ob mir jemand Zeit schenkte. Und ich war ganz stolz, dass ich diese Zeit einfach genoss und keinen Plan, Stress oder Hektik aufsetzte.

Als ich irgendwann das Gefühl hatte, lang genug auf den See gestarrt zu haben - es war sicher deutlich über eine Stunde gewesen. Nun blieb der Weg zurück in die Turnhalle. Das passte ganz gut, denn wie würde es denn aussehen, wenn ich ein GPS-File mit 297km Fahrstrecke hochladen würde? Dank des Rückwegs, kam ich also auf 300,4km/h. Mein allerletzter Versuch nochmal die 35,0 im Schnitt zu erreichen, scheiterte erneut, aber das war jetzt auch egal. Ich schraubte mein Rad zusammen, packte es in den Koffer, duschte in meiner Turnhalle und vernahm erfreut, dass wohl nur noch ganz wenige die nächste Nacht dort verbringen würden. Es lagen überall Turnmatten rum und ich schnappte mir eine davon - die zweite Nacht in meiner Turnhalle wollte ich wenigstens schlafen.

Frisch geduscht fühlte ich mich einfach herrlich und stieg ins Auto um die 3km zurück in die Stadt zu fahren. Dort angekommen setzte ich mich wieder genau an meine Stelle am See. Dank des Event-WLAN hatte ich die Möglichkeit mit der Heimat Kontakt zu haben. Aber ich nahm mir auch Zeit einfach nochmal auf den See zu starren.

irgendwann war dann aber auch gut und ich fuhr zurück in die Halle. Um 22 Uhr müssen mir die Augen zugefallen sein, kurz vor 6 Uhr wurde ich wieder wach. Das war früh, aber ich hatte 8 Stunden geschlafen - so viel, wie seit langem nicht mehr. Ich beschloss aufzustehen und die Fahrt nach Göteborg anzutreten.

Treiben lassen in Göteborg

Samstag abend muss es in Göteborg kräftig geregnet haben, aber für meine Ankunft kam die Sonne wieder raus. Ich hatte noch etwas Puffer, bis mein Boot für die Schäreninsel-Tour abfuhr, also ging ich eine Stunde ganz locker im Slottskogen laufen. Die Bootstour war traumhaft, wobei ich von der Rückfahrt einen Teil verpasste, weil ich einfach nochmal eingeschlafen bin.

Wieder zurück in der City hatte ich immer noch viel Zeit und beschloss ein WLAN zu suchen, in Tripadvisor das best bewertetste Cafe der Stadt zu finden und egal wo es sein möge, dorthin zu spazieren. Dadurch landete ich im wunderschönen Viertel Haga mit vielen kleinen Cafes, Einzelhandels-Läden und kleinen, süßen Häuschen. Ich trank einen Kaffe, aß ein Stück Kuchen und blieb erneut fast zwei Stunden sitzen. ich feiere mich dafür, dass ich an dem Wochenende die Kunst des Entschleunigen für mich entdeckt habe - das fällt mir teilweise sehr schwer.

Und immer noch hatte ich etwas Zeit, die ich dazu nutzte um dann doch noch die City zu erkunden. Völlig planlos, einfach drauf los. Es war auch die Westpride, ein großes Fest für Frieden und Toleranz, bei dem ein Haufen bunter Menschen durch die Gegend lief und ein großer Umzug stattfand. Es war lustig dem Treiben zuzusehen und dann zum Abschluss nochmal zum Wasser zu spazieren. Schließlich stieg ich in den Mietwagen, fuhr zum Flughafen, checkte mein Rad ein und landete am späten Abend glücklich und zufrieden in Berlin.

Was für ein traumhaftes Wochenende!!!

5
Gesamtwertung: 5 (8 Wertungen)

Entschleunigt - im 35er Schnitt

Boah, ich krieg die Kinnlade nicht wieder hoch! Was ein tolles Event.

Und das Ganze Drumgerum - herrlich!

Ich finde das Bild mit Dir neben dem Rad super. Und den See mit der tiefen Sonne. Hach, träum.

Meinst Du die nehmen auch Luschen mit unter 30er Schnitt mit?

Neidisch - und auch wieder nicht

Deine Leistungen - nicht nur im Radfahren sind für mich absolut unvorstellbar.
Aber deine Art die jeweiligen "Events" zu feiern sind grandios und es ist wunderbar, sie hier zu lesen.
Eigentlich sitze ich gerade am Schreibtisch. Aber mit deinem mitreißendem Text und den wunderschönen Fotos befinde ich mich geradezu im "Urlaub".
Danke.

Weiterhin gute Fahrt und gutes Laufen.

cmag16

belgisches Kreiseln

Deshalb schießen die also so durch die Ardennen....

Danke für den wunderbaren Bericht. Der könnte auch mir direkt mal Lust auf so eine Tour machen. Nur mein Schnitt läge definitiv weiter unter deinem ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Der absolute Wahnsinn

super gemacht und ganz toll geschrieben - vielen Dank für den tollen Bericht.

Nur leider wieder mehrere Nummern zu groß für mich, obwohl mich Schweden auch reizen würde...

LG,
Anja

Ich habe herzlich gelacht!

Am besten hat mir die Trillerpfeife gefallen!!!

Gruß Nicole

Du holst für dich das beste raus!

Es macht unglaublichen Spaß zu lesen, wie du das Optimum aus dieser ( und scheinbar auch jeder anderen) Veranstaltung herauholst.
mir ist absolut schleierhaft, wie man über 300km einen 35 er Schnitt fahren, aber trotzdem die Atmosphäre in sich aufsaugen kann, um dann so einen Bericht zu schreiben - ganz großes Kino!

Von der Rundfahrt hörte ich zum ersten mal vor einem Jahr, als mir bei einem Tennisspiel mein Gegenüber davon erzählte. Für ihn sollte es ein Wochenende später dorthin gehen. Sein Vater war allerdings schon dorthin aufgebrochen - per Rad, versteht sich!
Falls du also mal etwas mehr Zeit hast zu diesem Fleckchen Erde zurückzukehren: ich bin mir sicher, diese Art der Anreise bringst du auch noch fertig!!!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

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