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Benutzerbild von Robse86

Die Sehnsucht nach dem Laufen lässt sich einfach nicht unterdrücken. So wird es einigen gehen, die auf das Laufen eine längere Zeit verzichten mussten oder noch müssen.

Früher hielt ich dieses Gefühl nicht länger als ein paar Tage aus. Immer wieder trieb es mich raus. Das Wetter und Uhrzeit spielten keine Rolle. Selbst bei Erkältungen konnte ich nicht ruhen.

Ich kann auf eine mittellange Läufer-Karriere zurückblicken. Nachdem ich schon einige Läufe um unseren mittelgroßen See gemacht hatte, meldete ich mich der 7ten Klasse im örtlichen Leichtathletikverein an. Der Startschuss für eine wirklich tolle Zeit, mit vielen schönen Erfahrungen. Verletzungen kannte ich nicht. Es wurde munter drauf los trainiert und der Laufumfang steigerte sich von 10km zum Halbmarathon. Ich wollte aber immer mehr. Nächste Station: Marathon!!!

Den Leichtathletikverein gab es zu diesem Zeitpunkt leider nicht mehr und ich musste mein Training selbst gestalten. Das war der Anfang vom Ende. Ich trainierte nicht wirklich nach Plan. Egal wie lang der Lauf war, ich war nur auf Geschwindigkeit aus. Selbst bei langen Läufen strebte ich Zeiten von 04:00 min bis 04:30 min pro Kilometer an. Regenerationsläufe und Krafttraining machten mir keinen Spaß.

Einen Marathon absolvierte ich, kein Problem. Wieder eine tolle Erfahrung. Der zweite Marathon kam auch. Ich konnte meine Laufzeit um mehr als 20 min verbessern. Ich war auf dem Olymp des Läuferglücks. Zwei Tage später kam das böse Erwachen. Bei einem kurzen Lauf merkte ich ein Stechen im linken Knie, nach ein paar Tagen Pause war der Schmerz leider immer noch nicht verschwunden. Beim Arzt bekam ich die Diagnose Knorpelschaden 1. Grades. Richtige Tipps vom Arzt gab es nicht, auch keine weitere Behandlung. Wahrscheinlich hätte ich noch ein wenig hartnäckiger sein sollen, um eine halbwegs gute Behandlung und Beratung zu bekommen.:(

Seit diesem Zeitpunkt ging es mit dem Laufen Berg auf und ab. Ich machte sehr lange Laufpausen. Fing aber auch immer wieder mit dem Laufen an. Leider lernte ich nicht aus meinen Fehlern und wollte immer zu schnell viel zu viel. Nach ein paar Wochen bekam ich wieder Probleme mit dem Knie und brach das Ganze wieder ab.

Mit Speedskating und Radfahren fand ich tolle Alternativen. Mein Knie machte keine Probleme und auf verschiedenen Events hatte ich eine Menge Spaß. Doch meine Gedanken blieben immer beim Laufen hängen. Nur dort fühlte ich mich frei und ungebunden.

Jetzt will ich nochmal einen Neuanfang starten. Mehr durchdacht und geplant. Die ersten Schritte sind getan. Ich trainiere nun nach Trainingsplan, fange ganz ruhig an und nehme mir die Zeit, die mein Körper benötigt. Krafttraining und Dehnübungen haben ihren Platz im Trainingsplan gefunden, ebenso Regenerationsläufe. Ich bin aber auch der Meinung, dass meine Ernährung mir helfen kann meine Gelenke zu schonen und zu schützen. Ich ernähre mich zurzeit vegetarisch. Tierische Lebensmittel (Milch, Eier und Co.)und Industriezucker habe ich aber stark reduziert. Möglichst basisch sollte meine Ernährung aufgebaut sein.

Die nächsten Tage werde ich mich nochmal durchchecken lassen. Ich hoffe, dass mein derzeitiger Arzt etwas besser auf die Problematik eingehen wird. Einfach abspeisen lassen will ich mich diesmal nicht.

Nun bin ich bin gespannt was die nächsten Wochen bringen. Dieses Projekt gehe ich sehr positiv an.

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Gutes Gelingen

Hallo Robse86,
mit M20 zu dieser guten Einstellung zu kommen, nicht über die Kräfte und Grenzen drüber zu laufen, ist klasse.

Wäre ja wirklich schade, wenn Du Dir durch Überlastung und Überforderung dauerhaft ein Problem mit Laufen oder körperlicher Aktivität schaffst.

Es gibt wohl auch keinen einzigen vernünftigen Grund, möglichst immer mit Pace < 4:30 zu Laufen. Aber es gibt viele Gründe, so wie Du auf Deinen Körper zu achten, zu hören und dem auch Raum zu geben.

Deine mit Trainingsänderung einhergehende Ernährungsumstellung würde ich raten, nicht vom Effekt überzubewerten. Welche Einflüsse es auch immer auf die Knorpel/Sehnen/Bänder über Ernährung geben mag, die Knorpel sind nicht durchblutet und somit viel schlechter "versorgbar", als durchblutetes Gewebe, als Prozesse dauern hier viel länger.

Websiten, die zum Thema Knorpel und Ernährung posten, sind teils mit vorsicht zu genießen, weil teils kommerzielle Interessen dahinter stehen.
Bei Such von "Knorpel ernährung" ist bei Google die erste Seite z.B.
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose.html

Wenn Du hier siehst, dass diese Seite zu ihren medizinisch anmutenden Erklärungen auch gleich Dir Medikamente/Ernährung/Ergänzungen verkauft, würde ich das kritisch hinterfragen.
sh. dazu auch z.B. die Verbraucherzentrale Hamburg:
Bewertung Ernährungsportale

oder

Problematik von Gesundheitsseiten im Internet am Beispiel Zentrum der Gesundheit

Grüße,
waldboden

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