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Benutzerbild von sarossi

"Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede," möchte Haruki Murakami mit mir teilen.  Leider kann ich mit seinen Gedanken nicht viel anfangen. 

Eine fiese Sommergrippe hält mich vom Laufen ab. Ich könnte in die Tischkante beißen. Bei dem Traumwetter. Da hilft nur eins: über das Laufen lesen.  Nachdem  " Finish von Tom McNab " ausgelesen war, folgte nun Murakami.

Leider interessiert mich nicht, was er zu reden hat. Ein paar Highlights sind schon dabei. Sein Kampf beim 100km Lauf in Japan zum Beispiel, oder dass er beim Triathlonwettkampf auf einmal nicht mehr Schwimmen konnte. Da konnte ich einige Einblicke in sein Sportlerleben gewinnen, die mich durchaus berührt haben. Sein Weg zum Laufen, vom Laufen wieder weg und zum Laufen zurück hat mich dagegen überhaupt nicht mitgerissen. Zu oft betont er, dass er als Autor.... Da schwingt mir zuviel Selbstgefälligkeit mit. Vermutlich bin ich zu streng. Wer andere Bücher von ihm kennt,  mag einen anderen Blick auf seine Persönlichkeit haben. Bei mir hat das Bild, das er selbst von sich zeichnet, keinen so großen Eindruck hinterlassen. 

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Fand ich auch!

Hallo Sarossi,

ich habe bei dem Buch auch nichts von der sonst üblichen Zurückhaltung der Japaner bemerkt ;-)
Wenn du noch Ablenkung brauchst, kann ich dir Marathon Woman von Kathrine Switzer oder Once a Runner von John L. Parker empfehlen.

Vor allem aber wünsche ich dir gute und schnelle Besserung!

Viele Grüße
Eschri

Murakami


Ich fand das Buch lesenswert und unterhaltsam. Eben weil er nicht nur über das Laufen als solches schreibt, sondern die transzedentale Bedeutung, die es für ihn hat. Nur weil er Japaner ist muss, er ja nicht zurückhaltend sein. Aber Murakami ist nicht jedermans Sache. Mir gefällt, was und wie er schreibt.

Ist halt so

muss ja nicht jedem gefallen. ich lese ihn sehr gerne. Kann dafür mit anderen Autoren nichts anfangen.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Huch

Das mit der Zurückhaltung sollte nicht falsch rüber kommen ;-)

Ich habe im Anschluss auch noch andere Murakamis gelesen und fand diese auch wesentlich besser. Nur in diesem oben erwähnten Buch war er für meinen Geschmack ein bisschen zu "selbstverliebt".

Vielleicht bin ich aber auch mit einer anderen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen...

Wie auch immer - in erster Linie wollte ich eigentlich sarossi ein paar Tipps geben - vielleicht gefallen die ja besser!

Liegt bei mir auf dem Haufen

Liegt bei mir auf dem Haufen " Angefangen und keine Lust weiter zu lesen.
Mein letztes Laufbuch war von Katrin Switzer Marathonwomen. Fand ich klasse. Wünsch dir gute Besserung.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Sommergrippe

Mich hatte sie auch erwischt und zwar gleich extrem. 3 Wochen war gar nicht an Laufen zu denken, doch jetzt werd ich so langsam wieder fit ( sehr sehr langsam).
Aber es bringt nix so was muss man unbedingt auskurieren.
Hier gab es ja schon einige Buchvorschläge also mangelt es dir ja nicht an Zeitvertreib.......
Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und hab noch etwas Geduld bald kannst du schon wieder die Laufschuhe schnüren!!!

Sehe ich auch so.

Endlich mal jemand, der das auch so sieht! Viele Leser sind ziemlich begeistert von dem Buch. So sehr selbstverliebt fand ich ihn gar nicht, ich fand das Buch und seinen Schreibstil einfach sterbenslangweilig. Nach mehreren Anläufen (es ist eigentlich ja ein recht dünnes Büchlein) hab ichs an eine Freundin weiter gegeben, in der Hoffnung, dass sie mehr damit anfangen kann, als ich.
Jetzt lese ich endlich mal "Born to run". Dabei haben sich die ersten 200 Seiten auch teilweise etwas gezogen, aber ab der Hälfte wirds besser.

Ich fand es sehr schön

Murakami ist mir bei weitesten der ehrlichste Schriftsteller. IMHO Er hält sein "Laufen" ebenso wie sein "Schreiben" ein Ausdruck seines Seins. Also kein Sport und keine Arbeit, sondern Teil seines Wesens. Diese Annäherung ist mir sehr naheliegend und sehr sympathisch.
Ich kann den Buch- schon wegen der ausserordentlich klaren Prose sehr empfehlen.

mangia bevi ama forte non ave paura della morte

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