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Benutzerbild von candysmama

Hi Ihr,

ein Bekannter von mir läuft seit etwa 3-4 Monaten.
Problem: sein linkes Bein ist rund 2,5 cm kürzer. Und er spürt bereits jetzt das erste Ziehen in der linken Kniesehne.

Wer ist da der richtige Ansprechpartner für Laufstilberatung etc.? Orthopäde? Sportmediziner? Physiotherapeut? Personal Trainer? Laufkurse - wer ist hier im NOrden empfehlenswert? Dr. Marquardt? Andere Ideen?

Oder weilt hier jemand unter uns, der das gleiche Problem hat - und es gelöst hat?

Für Tipps dankbar
Helga

kein Mensch

Kein Mensch hat gleich lange Beine. 2,5 cm sind schon etwas. Woher weiß er das? Hast das ein Orthopäde festgestellt? dann würde ich auch zu einem Orthopäden gehen, der wird Einlagen verschreiben.
Wenn es eher ein Verdacht ist würde ich zunächst eigen Physio aussuchen, der wird das auch feststellen und ggf zum Orthopäden schicken.
"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

eher etwas mehr....

Ganz sicher weiß ich es nicht - aber vermutlich hat es noch der Kinderarzt festgestellt.
Ist nämlich Folge einer nicht ganz komplikationslos abgelaufenen Kinderlähmung....
Einlagen hat er derzeit keine - nen Orthopäden der ihn betreut auch nicht. Bevor er anfing zu laufen hatte er auch gar keine Probleme.
Is auch jetzt noch nicht dramatisch - ich fand es nur bedenktlich, dass das erste Ziehen schon nach soooo kurzer Zeit kam....

Die mit dem Hund läuft

oh Mist

dann würde ich ehrlich gesagt erst einmal einen Arzt konsultieren. Wenn einen guten Sportarzt kennt wäre das natürlich sinnvoll, leider kommen die meisten, die ich kenne, eher von der Chirurgie und kennen sich mit Sportverletzungen aus...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

kein

Mensch hat zwei gleich lange Beine! Wie viele Beine hat man gleichzeitig beim Laufen auf dem Boden? Einer Freundin von mir wurde auch Einlagen wegen Längendifferenz verschrieben. Damit begann ihr Martyrium. Sie hatte nach einiger Zeit Schmerzen, erst im Knie, dann in der Hüfte, später gesellte sich die Lendenwirbelsäule dazu. Der Orthopäde, der ihr die Einlagen verrschrieben hatte, diagnosizierte eine Verschlimmerung ihrer Skolliose, Knie sollte wegen Schaden operiert werden,sie war ein Wrack...Jetzt hat sie die Einlagen endlich wieder rausgeschmissen, läuft mit schönen, flachen Schuhen der Firma INOV8 und ist seit 2 Monaten schmerzfrei! Langsam erweitert sich ihr Radius wieder und sie rollt regelmäßig über ihre Blackroll. ...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Aus dem Bauch heraus

...würde ich wohl zu einem laufstilberatenden Physiotherapeuten gehen. Oder eben zu besagtem Dr. Marquardt - bei der genannten Vorgeschichte vielleicht wirklich ganz ratsam.
Aber vielleicht haben die Beschwerden ja auch garnichts mit der Beinlängendifferenz zu tun, sondern es sind die häufig anzutreffenden Überlastungserscheinungen am Anfang?
Gerade, wenn vorher so garnichts war, könnte ich mir vorstellen, dass es nicht primär mit der Beinlänge zu tun hat.
Viel Erfolg bei der Ursachensuche!

Hab ich auch

Hi,

ich laufe auch mit gehöriger Beinlängen-Differenz. Nicht ganz so viel, ca. 1,5 cm, durch einen Knochenbruch in der Kindheit. Logisch, dass sich dadurch unterschiedliche Be- und Überlastungserscheinungen ergeben. Bei mir ist immer mal die Wade des kürzeren Beines eine rechte Mimose.

Anfangs meines Läuferdaseins war ich bei einem Sportorthopäden. Er meinte, es wäre fatal, die Differenz jetzt duch Einlagen auszugleichen, da Körperbau und Bewegungsmuster die unterschiedlich langen Beine nach beinahe 40 Jahren komplett adaptiert haben.

Ich denke, ein guter Orthopäde/Sportorthopäde wäre der richtige Ansprechpartner und sollte schon auch mal konsultiert werden. Davon abgesehen gilt wie bei jedem von uns bei Überlastungsbeschwerden: auf den Körper hören, zurückstecken, auf guten Laufstil achten.

Viele Grüße aus dem wilden Süden
Hans

auch ich

habe ein kürzeres (und schwächeres) Bein. Bei mir sind es ebenfalls "nur" 1,5cm, wie bei einem anderen, der geantwortet hat.
Bei mir wurde das seit der Kindheit mit einer Absatzerhöhung ausgeglichen (ich wurde mit einem Klumpfuß geboren, was in den ersten zwei Lebensjahren durch Eingipsen und bis ich etwa zehn Jahre alt war, durch eine Nachtschiene, behandelt wurde).

Von daher laufe ich mit Einlagen, die den Unterschied ausgleichen. Wenn das vorher nicht behandelt wurde, würde ich als erstes einen Orthopäden mit Sportspezialisierung aufsuchen.

Bei mir macht es übrigens einen Unterschied, auf welcher Straßenseite ich laufe: Straßen sind meist etwas gewölbt, ich versuche da zu laufen, wo das kürzere Bein nicht auch noch den längeren Weg hat. Ich merke das irgendwie automatisch, ohne dass ich das Gefühl genauer beschreiben könnte. Ich habe lange in Südafrika gelebt und das dort echt als Handicap empfunden: da man auf der anderen Seite dem Straßenverkehr entgegenlaufen muss und es auch selten Bürgersteige gibt, bin ich dort sehr ungern Straßenrennen gelaufen.

Grüße an dich und deinen Freund
Kagiso

Da würde ich

...als ersten Schritt zu einem Arzt gehen der auf Sportmedizin oder Orthopädie spezialisiert ist. Bei mir macht der Unterschied 1cm aus. Festgestellt wurde das allerdings erst als ich mir Einlagen gegen meinen Senkfuss machen lassen wollte. Unterschiedlich lange Beine wirken sich auf das Laufen aus, da das Becken beim Laufen diesen Unterschied ausgleichen muss und entsprechend bei jedem Schritt etwas "hebelt". Der Arzt wird dann sicher eine Empfehlung geben können ob bzw. wie dies korrigiert werden soll. Mir wurde übrigens empfohlen nicht jedes mal mit der Einlage zu laufen sondern regelmäßig abzuwechseln. Auch mehrere Paar Laufschuhe können helfen einseitige Belastungen und Probleme beim Laufen zu vermeiden. Da muss aber sicher jeder für sich selbst herausfinden. Da Dein Freund "erst" seit 3-4 Monaten läuft könnten die Probleme aber auch darauf deuten, dass er seinen Laufumfang zu schnell gesteigert hat. Sehnen und Gelenke brauchen wesentlich länger als der Kreislauf und Muskeln sich an die Belastung zu gewöhnen. Wichtig ist den Laufumfang nur langsam zu steigern und dem Körper ausreichend Zeit zur Regeneration zu geben.

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