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Benutzerbild von sarossi

Schnelle Männer wetzen 100, 200 oder 400 Meter über staubige Pisten. Angefeuert von johlenden  Passanten,  die teilweise ihr gesamtes Geld auf Sieg gewettet haben. Es wird viel Theater gespielt in dem Roman "Finish" von Tom McNab. Im fahrenden "Theater des Westens" und beim Wettbetrug. Die Geschichte spielt im Wilden Westen und zeichnet das damalige Bild vom Zirkus des Profi Sports. Ein Bild von leidenschaftlichen Sportlern, finsteren Geschäftemachern und dem Traum vom großen Geld.

Das Buch ist mein zweites von Tom McNab nach " Trans America". Es ist ähnlich spannend und dicht geschrieben.  Es hat aber deutlich länger gebraucht, mit dem Roman warm zu werden. Zu fremd ist mir die Welt der Sprinter transportiert in diese Wild West Epoche. Auch versucht Tom McNab zu viele Klischees unterzubringen. Da graben die Sportler mal geschwind nach Gold, es gibt einen ordentlichen Indianer Überfall und eine Schießerei wie in High Noon darf auch nicht fehlen. Das lenkt viel zu sehr von einer Geschichte ab, die vor dem Hintergrund der jüngsten Kooruptionsvorwürfe im Fußball Zirkus aktueller denn je ist. 

Trotz dieser Klischees kann ich das Buch allen Leseratten empfehlen, die einen spannenden Roman über das Laufen aus einem anderen Blickwinkel zu schätzen wissen. 

5
Gesamtwertung: 5 (1 Bewertung)

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