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Topangebot der Woche

Benutzerbild von Kaiserstädter

Aber es macht Spaß.

1. Leichtathletik
2. Tennis
3. Triathlon-Sprintdistanz: Versuch der Titelverteidigung
4. Schwimmen
5. Triathlon-Sprintdistanz: Koblenz

1. Leichtathletik

Letzten Freitag war ich für mein Projekt „Sport-Test“ auf der Tartanbahn vom Waldstadion in Aachen. Es ging an den 100-m-Sprint und an die Kugel.

Also habe ich meine Spikes eingepackt und nach einigen Runden auf der Bahn zum Warm-Up habe ich die Spikes dann angezogen. Es sind weiße Adidas-Spikes mit 3 blauen Streifen aus dem Jahre 1988. Sehen sehr retro aus und sind nahezu jungfräulich. Des letzte mal hatte ich sie 1988 an, als ich mein Sportabitur in Leichtathletik machte.

Ein Bauchgefühl sagte mir über Jahre: „Schmeiß sie nicht weg, wer weiß, wann Du die Dinger noch mal brauchen kannst.“

Heute war der Tag also gekommen. Ein Test über 100 Meter, zwar mit Spikes, aber ohne Startblock. 13,4 Sekunden war die Sollzeit. Einige Steigerungen, einige 20-m-Sprints und dann sollte es losgehen. Freundlicherweise erklärte sich jemand bereit, mir die 100 Meter mit meiner Pulsuhr zu stoppen... und versemmelte die Zeitnahme meines ersten Vollsprints. Der zweite Sprint war dann 14 Sekunden. Ich kann das nicht wirklich einschätzen. Lieber wäre mir gewesen, es wären 13 Sekunden gewesen, aber die Startsituation war eher so, dass ich vermute, die 13,4 Sekunden waren drin. Mir wurde aus 100 Metern das Startsignal zugerufen. Ich hatte keinen Startblock und die zweiten hundert Meter waren natürlich mit weniger Kraft als die ersten hundert. – Nun gut. Ich war noch nie der Sprinter. Beim Sportabitur bin ich für die Sprintdisziplin auf die 110-m-Hürden ausgewichen, um noch etwas Technik mit dem Tempo zu verbinden, was mir zu mehr Punkten verhalf. Das ist nun nicht möglich.

Ich werde die 100 also nochmals üben müssen. Mist.

Ab zur Kugel. Gefordert sind 7,6 Meter mit der 7,25-kg-Kugel. Ich hatte ein Maßband mit. Und die Asche ekelte mich sofort wieder an. Hm... wie war das noch... den Kugelstoßring über das Abstoßbrett betreten. Kugel an den Hals... angleiten... Hüfte vor... Stoß.

Zunächst machte ich einige Trockenübungen, also ohne Kugel. Immer wieder das Angleiten. Meine Fresse, bin ich hüftsteif geworden... aber dann ging es langsam. Einige Stöße aus dem Stand...

Ich habe die Kugel nach jedem Stoß auf den Rasen geschoben, um sie da von der Asche zu reinigen. Kugelstoßasche am Hals und an der Hand finde ich so ekelhaft.

Dann habe ich einige Stöße gemacht. Der beste Versuch landete bei ca. 8,3 Metern. Das ist also ok.

Danach bin ich noch auf den nächstgelegenen Spielplatz gegangen, um die Reckübung nochmals zu üben. Und traurig aber war: Ich habe den Aufschwung nicht geschafft. Vielleicht weil ich Schuhe an hatte und die mein Drehmoment ungünstig beeinflusst haben?

Ein sehr durchwachsener Trainingstag. Zufrieden fühlt sich anders an. Aber ich möchte nicht aufgeben.

2. Tennis

Am Samstag war ich mit meiner Chefin Tennis spielen. Tennis ist ebenfalls eine Sache, die ich lange nicht mehr gemacht habe. Ich habe als Kind mal 2 Jahre im Verein geübt. Damals war Tennis noch so eine Snob-Veranstaltung. Boris Becker und Steffi Graf waren noch kein Thema. Ich fand es ok, aber nicht so spannend wie Hockey. Und ich entschied mich für Hockey. Das nächste Mal spielte ich dann im Alter von 20 Jahren auf den Plätzen der Uni in Aachen. Aber auch das nur ein Jahr.

Somit hatte ich Samstag wieder einen Schläger in der Hand... nach 26 Jahren. Ich habe eine ziemlich junge Chefin (einiges jünger als ich, also sehr jung...) und wir trafen uns auf der Anlage ihres Vereins.
Sie hatte Bälle und Schläger mitgebracht und spielte mir die Bälle geduldig zu. Mit und mit bekam ich wieder das Gefühl für die Kugel und den Schläger... es wurde immer besser. Ich schlage Vorhand und Rückhand einarmig. Die Top-Spin Grundschläge waren irgendwann so konstant, dass richtige Ballwechsel zustande kamen.

Es hat mir so viel Spaß gemacht. Ich durchlebe im Moment vieles, was mich an meine Kindheit und Jugend erinnert. Damals war alles so leicht. Nun muss ich mir alles erarbeiten. Nichts bekomme ich geschenkt. Aber es lohnt sich. Und das, was man sich erarbeitet, das ist auch sehr wertvoll, finde ich.

Wir haben 90 Minuten gespielt. Durchschnittliche Herzfrequenz war 170 bpm!!!
Zum Ende hin, hatte es wirklich Ähnlichkeit mit Tennis und wir haben uns vorgenommen, dies ab und an zu wiederholen.

3. Triathlon-Sprintdistanz: Versuch der Titelverteidigung

Um es gleich zu sagen: Ich wurde nur Zweiter mit 11 Sekunden Rückstand. Der Titel des Vereinsmeisters „Master“ war futsch. Es war klar, ich bin auf zu vielen Hochzeiten getanzt. Der Business-Run am Donnerstag, das Training im Waldstadion, 90 Minuten Tennis am Vortag...

Und was soll ich sagen: Ist mir kackkäse. Ich habe an dem Tag mein Bestes gegeben und ich muss zufrieden sein. Ein Master war also schneller, doch etliche jüngere Vereinsmitglieder waren langsamer als ich, darunter auch welche aus der 3. und 4. Mannschaft.

Nächstes Jahr wird das Imperium (also ich) zurückschlagen. Soll sich der Kollege ein Jahr über seinen Titel freuen, die Rache wird ihm kalt serviert werden.

4. Schwimmen

Heute war ich dann wieder Schwimmen und habe dabei versucht, mit einem Sprung vom Startblock die 20 Meter Streckentauchen zu schaffen. Hat nicht funktioniert. Dafür dann aber der „normale“ Versuch vom Beckenrand. Ich bin eine ganze Bahn, also 25 Meter getaucht. So geil...

5. Triathlon-Sprintdistanz: Koblenz

Da bin ich übermorgen... Taktik: Attacke!!! Ich werde einen Rookie enthibbeln und dem DLC keine Schande machen.

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

Das ist so genial wie du

Das ist so genial wie du schreibst -- bitte bitte weitermachen!!!

Und was Du sportlich so auf die Reihe bekommst: auch das finde ich genial!
Auf den Attacke!!!-Bericht bin ich schon jetzt gespannt!!! Viel Glück in Koblenz!

Noch kurz was zu Tennis: ich wollte (auch noch vor Boris und Steffi) als Jungendlicher Tennis spielen, aber genau wegen dem Snob-Ding war das nicht drin.
Erst vor ein paar Jahren bin ich als bekennender Autodidakt zum Tennis gekommen -- und es hat sich nach einiger Zeit so angefühlt, wie du es heute auch beschrieben hast!
Heute war hier bei Sonnenschein Platzeröffnung -- ich glaub es sind so gut vier Stunden (sehr beschauliches Doppel-) Tennis zusammengekommen! Macht einfach Laune!
Vielleicht sollte ich auch mal Pulsuhr tragen, denn bis jetzt konnte ich mir nicht erklären, wieso ich schon Anfang des ersten Satzes in einem Einzel im eigenen Saft schwimme!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

11Sekunden ...

... Das war doch die Pinkelpause!
Ziemlich genial!
;-)

Es klingt...

...als wärst Du ein bisschen müde.
Aber nur bis nach der Überschrift. ;-)
Herzlich grüßt Dich die Conny

Für dein Sportpensum...

... brauchen andere Menschen 2-3 Leben.
Und überhaupt, ich find dich super, du bringst nebenbei mit deinem Blog noch ne ganze Menge Freude :

Marathon exercise and races are for. people who can´t handle drugs and alcohol.

Das Alter...

... es ist das Alter, Conny.
... ja so ist es. Das Alter ist es.

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Und mit dem Alter ...

... kommt auch die Neigung zu Wiederholungen, nur um das Gesagte noch einmal zu bekräftigen. Klar!
;-)

Koblenz warst du Gestern? ...

... Und? Haste keine Schande gemacht?
;-)

9. AK TM45

...keine Schande gemacht.

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Auch zufrieden?

;-)

Die Sache mit der Kugel

willst du ja nicht wiederholen, oder? Ich tät dann nämlich ein altes T-Shirt o.ä. zur Reinigung in mein Sportbeutelchen legen und keine Asche würde an meinen zarten Hals gelangen.;-)
Aber, dass du die Spikes extra fürs Abi gekauft hast und so lange aufbewahrt hast, finde ich genial. Vor ein paar Jahren habe ich mich von meinen letzten Knieschützern, die man als Handballer immer vorrätig hatte, getrennt.

Berichte bitte weiter. Dieses Gefühl sich alles im Alter härter erkämpfen zu müssen, kommt mir sehr bekannt vor.
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LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

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