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Benutzerbild von nicksdynamics

...der letzte Lauf vor Hamburg gemacht! Ab jetzt wird aufs Anglasen gewartet...

Wär ja mal nett, wenn mein Gedankenkarussell ein bisschen langsamer drehen würde:

Da paart sich Vorfreude (auf das Treffen am Samstag, auf die Atmosphäre bei so einem Großereignis) mit Zweifel (passt die Zielzeit, obwohl ich 12 Tage / 6 Trainings wegen Grippe ausfallen lassen musste).
Ich beruhige mich und bin ein wenig stolz auf 893 Vorbereitungskilometer.
Das ging auch nur neben Job und Projekt "Neues Zuhause", weil mir meine Liebste den Rücken fürs Laufen freihält -- da kann man ruhig mal dankbar sein! Bin ich auch!

Ich denke an die Läufe zum Jahresbeginn zurück -- alle im Dunkeln, aber dank neuer Kopflampe doch unter Flutlicht. Kalt war's, nass auch und selten so schön, wie an dem Abend als die Lichtstrahlen meiner Lampe von ungefähr 30 Augenpaaren einer Herde Rehe reflektiert wurden. Ok, der Lauf bei Frost und Schnee im Vollmond war auch cool -- Laufen wie im Schwarz-Weiß-Negativ -- surreal.
Lange wurde es nicht wärmer, meist nasser: es gab Tage da hat wegen Wetter mein Schweinehund gewonnen -- aber nur einen Tag, die Kilometer wurden am nächsten Tag wieder nachgeholt. Es gab Tage, da bin ich nur gelaufen, weil ich wusste, dass es mir am Tag X besser gehen würde, als ohne diesen Lauf.
Ehrgeiz hat mich auch manchmal gepackt: ich will schneller werden! Alleine Cooper-Tests zu laufen ist schon komisch, aber wenn mann Trainer- oder Vereinskollegen-befreit ist: wie will man sonst Leistungsverbesserung messen? (auf 2830m in 12min bin ich gekommen... "ok" meint Steffny *seufz*)

Vor Hamburg fehlt mir noch ein Formtest -- einen schnellen 10er hab ich irgendwie nicht mehr in die Zeit bekommen. Was fühlt sich also gut an? Die letzten 5000er Intervalle lief ich in 5:10er Pace (schick), dann in 4:58 (örgs) und in 5:05 (fordernd aber ok).
Soll ich also die Greiffsche Renneinteilung mit dem schnellen Mittelteil angehen? Das wäre dann eine 3:35 (mit Option auf meine Wunschzeit 3:33:33). Oder soll ich defensiv planen und "nur" auf PB (also sub3:39) planen? In einem Kommentar von fazerBS hab ich gelesen: "Was zu schnell ist, weiß man erst hinterher!" Festlegen werde ich mich wohl erst am Sonntagmorgen...

Vor Ungeduld würde ich am liebsten jetzt schon packen und los!
Und trotzdem stellt sich beim vierten Marathon ein bisschen Gelassenheit ein: ich weiß, ich kann das! Verglichen mit meinen Gedanken zum Debüt bin ich heute tatsächlich ruhiger. Aber eben nur so lange, wie ich die ganzen prima Berichte zu den Läufen der letzten Wochen lese...

Mit anderen Worten: ich glaub ich hibbel!!!!...

Gruß,
Dominik

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

Hibbeln wir gemeinsam!

Ich habe auch keinen Testwettkampf im Vorfeld, der mich meine Leistungsfähigkeit besser einschätzen lassen würde. Und mein Pacemaker will mir das Greifsche Schema vorlaufen. Ob ich es schaffen werde? Da habe ich haargenau die gleichen Zweifel wie du, nur auf einem anderen Temponiveau.
In diesem Sinne: hibbelhibbelhibbelhibbelhibbelhibbelhibbelhibbel....... Aber im Grunde genommen, denke ich, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, oder?
Wir sehen uns zur Pasta-Party!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Hibbelig!

Also bleibt die Aufregung auch wenn man keine Sorge mehr hat ins Ziel zu kommen. Deine Aufregung kann ja dann im wesentlichen nur von der Erwartung deine Zeit zu verbessern kommen. Also ist die Frage beantwortet, schneller als PB laufen. Die hast du ja auch schon in der Tasche. Frage ist halt nur ob du 3:33:33 stemmen kannst. Wenn ich richtig gerechnet habe dann sind das 8 sec pro KM schneller als deine PB. Im Durchschnitt 5:04 statt 5:12.Bis Sonntag zu meinem ersten Marathon hatte ich mich gefragt was denn 7 sec. pro Kilometer körperlich schon ausmachen sollen. Jetzt weiss ich es.

Ich hatte geplant nach dem Marco Rechner von feelrace zu laufen. Weiß nicht ob du den kennst. Rechnet mit negativem Split. Bei meiner Planzeit 3:58 hieß das 3 KM in 5:52, 11 KM in 5:45, 14 KM in 5:40 und die letzten 14 KM in 5:33. Habe ja nicht rausgefunden ob ich die 5:33 geschafft hätte.

Bei dir bedeutet das aber wenn du danach läufst die letzten 14 KM in 4:59 (bei neuer Bestzeit).

Am Ende hilft aber die ganze Rechnerei nicht. Meine Garmin z.B. ist der Meinung, dass ich einen Marathon in 3:23.00 beenden kann. Da muss die aber alleine laufen.

Ich wünsche dir viel Spaß, die richtige Entscheidung für deinen Lauf und drücke dir 3:33:33 die Daumen, dass alles klappt.

Ich wünsche dir einen

Ich wünsche dir einen schönen Lauf und viel Spaß.

Mir geht es geht es genau anders herum, so bald ich anfange zu lesen bekomme ich Herzklopfen vor Aufregung. :-)

Hiihi, wie schön!

Hibbeln ist wichtig, das gibt dir den nötigen Biss für eine schicke PB! Sie wird fallen, da bin ich sicher und sie wird DEUTLICH ausfallen!

Fröhliches Weiterhibbeln wünscht
Tame :-)

Ein paar Zweifel sind vor einem Marathon nie verkehrt

Sieht ja bis auf die Grippe ganz gut aus. Insgesamt hast Du Deine Hausaufgaben gemacht! Und ob am Ende eine 3:38 oder gar eine 3:33:33 rauskommt? Ich sag mal, ersteres wäre ja schon PB und letzteres bei guter Tagesform auch noch drin. Sonntag Nachmittag wissen wir mehr ;-)

Dann mal bis Übermorgen

Werner

Nur mal in den Raum

Nur mal in den Raum geworfen: die 3:30-Gruppe wird in HH sicherlich nicht die Kleinste sein. Wenn 3:33 als Ziel nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, dann könnte man auch versuchen mit der Gruppe mitzugehen. Im großen Pulk windgeschützt, gleichmäßig und motiviert geringfügig schneller zu laufen, ist nicht wirklich anstrengender, als einige Meter weiter hinten alleine dem Wind zu trotzen und (wahrscheinlich)immer mal einen Kilometer zu schnell anzugehen, bzw. zu versuchen etwas zu langsame Kilometer wieder auszugleichen. Dann noch das ganze Gerechne mit unterschiedlichen Tempi während des Laufs... Bäh...

[Selbst für den ungünstigsten Fall, dass ein Einbruch bei km 30 kommt [wenn er sehr viel eher kommt, wäre 3:35 auch zu schnell], bekäme man das dann wohl insgesamt noch in Richtung Deiner Bestzeit gewuppt]. Die Vorbereitung klingt doch mehr als solide!

Viel Erfolg
---
"Meines Erachtens läuft alles darauf hinaus, dass ich in den nächsten 20 Jahren irgendwann durch das Death Valley hinauf zum Mt. Whitney laufe." L.D.

Hibbeln pur!

Hört sich prima an. Das Anfangstempo kannst Du aber erst am Starttag endgültig festlegen - da spielen zu viele Parameter rein. 5:10-5:20 hört sich für den Anfang prima an - in meiner Erinnerung konnte man in HH am Anfang eh nur langsamer laufen als gewollt, weil es so voll war.

Also: locker hinterher, keine Überholmanöver, keine Kraft vergeuden. Nach 5km entzerrt sich das und Du kannst auf Dein Tempo gehen. Solange du gemütlich quasseln kannst ist alles OK (würde ich mit meine Mini-Erfahrung mal sagen). M wird hinten raus hart - keine Ahnung wie Du mit Salz haushalten musst. Ganz offensichtlich hatte ich zu wenig mit und zu spät damit angefangen.

Letztens habe ich noch diese Motivation gelesen: "Du kannst mehr als Du denkst - mental, physisch".

Hau rein - viel Erfolg! Und wenn es passt holst Du Dir die Bestzeit.

Aber: es ändert Dich und Dein Leben nicht, ob Du den M in 4h, 3:30h oder 3h rennst!

Mutmacher:

Dankeschön! Letztendlich macht diese Vorwettkampfzeit doch auch Spaß!

@ Sonnenblume: ja, bei den Hausaufgaben ist ein Häkchen dran! Also setzen und abwarten... ;-)
@ Forrest: Ist ja erst der vierte Marathon bei mir: die Aufregung bleibt -- ist nur etwas anders. Danke für Deine Zahlenspiele! Sekunden sind zwar Kleinkram, aber in der Summe dann doch entscheidend. Mir macht Planung auch Spaß -- mal sehen, welche Rechnung am Sonntag aufgeht...
@ Sonnenschein: ja, so meinte ich es auch (siehe letzten Satz): lesen macht hibbelig!
@ Tame: ok -- den Motivationsschub nehme ich gerne mit!
@ proteco: genau! ;-) bis übermorgen!
@ Chopperumschmeißer: na toll -- noch eine Option mehr in meinem Strategiesalat... ;-)
Letztendlich hab ich etwas Muffen vor einem Einbruch -- vielleicht mach ich es vom Wind am Sonntag abhängig! ;P
@ fazer: Danke für die Tipps -- besonders das mit dem "Reden beim Laufen" hat mir schon bei deinem Bericht gut gefallen!!! Vielleicht wird man kein anderer Mensch, aber eine PB fühlt sich doch einfach gut an, oder? :D

Gruß, Dominik
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"Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus..."
(Enno Bunger)

coole Überschrift

sagt die Theologin und hält mal schön die Klappe, woran sie spontan dachte ;-))

Hibbel mal schön weiter, du wirst durch Hamburg fliegen (aber bitte nicht so wie ich...; schön auf den Füßen bleiben).

Und ich freue mich soooo auf deinen Bericht! Hau rein!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Auf den Füßen bleiben...

...ist schon mal eine sehr gute Idee! ;-)
Reinhauen auch! ...und Bericht gibt's auch, versprochen!

Gruß, Dominik
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"Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus..."
(Enno Bunger)

doppelt

.

Kannst mal sehen nicht mehr

Kannst mal sehen nicht mehr richtig lesen kann ich vor Aufregung... ;-)

sechs Tage ausfall wegen Grippe...

... Hoffentlich kommst du über km38 hinaus. Der Rest ist dann auf Ankommen. ;-)
Klar ankommen. Da noch mal Vollgas, um endlich anzukommen.
Haste deinen Chip schon bereitliegen?
Badelatschen? Duschzeug? Warme Wechselsachen für nach dem Lauf? Vaseline für nach dem Duschen und ggf. auch vor dem Lauf?
Da fehlt bestimmt noch ne Menge.
Konzentrier dich! Nix vergessen!
Laufschuhe? Wechselschuhe für nach dem Lauf?
Ich wünsch dir ganz viel Spaß und viel Erfolg.
Klarlangt die Vorbereitung - auch ohne den Test10er.
;-)

Struktur!

Spätestens ab km38 werde ich an Deine Worte denken! Dnake!
(Und, ok -- ab jetzt konzentriere ich mich auf die wesentlichen Dinge!) ;-)

Gruß, Dominik
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"Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus..."
(Enno Bunger)

In der Ruhe liegt die Kraft !!!

... ergo athme mal ganz tief durch und dann kannste WEITERHIBBELN

Doch nicht vergessen, das du ab Km 39 noch'n paar Kraft-Reserven brauchst,
da gibb datt noch 2 fiese Steigungen auf'm Weg zum "ROTEN TEPPICH" !

.

Ich freu mich drau dich morgen zu treffen .... und möchte dich Sonntag auf der Strecke nicht einsammeln !

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Taktik

Folgendes habe ich beim Marathon gelernt : Was ich habe, habe ich: geht nie auf. Man muss sich natürlich richtig einschätzen können. 2 Vorteile langsamer zu beginnen : 1.der Stoffwechsel läuft noch nicht optimal, erst ab ca. 60 min läufst du rund und dann kannst du das Tempo erhöhen (gibst du zu früh Gas, verbratest Du wichtige Energie , die dann am Ende fehlen , Einbruch) 2. Vorteil: läuft man zum Ende hin schneller, fängst Du an zu überholen, das ist sehr gut für Dein Kopf, man fühlt sich stark, obwohl man eigentlich auch schon am Ende ist....alles Theorie, einfach ausprobieren. Nicht umsonst sagen die Experten, das man für einen Marathon Erfahrung haben muss. Früher dachte ich, was für eine Erfahrung ? Gruß Maik Samstag ...bin auch da

und schon kann man sagen: bis gleich!

@ Markus: ich weiß das mit der Steigung zum Schluss -- aber ich hoffe, dass da schon Sogwirkung vom Ziel ausgeht! Bis gleich!

@ maikdererste: negativen Split hatte ich sowieso vor -- danke noch mal für die Warnung vor dem Einbruch -- bestärkt mich darin mich in Geduld zu üben (am Anfang...) ;-)

Allen Hamburg-StarteInnen ein gutes Gelingen!!!

Gruß, Dominik
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"Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus..."
(Enno Bunger)

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