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Benutzerbild von Kaiserstädter

Letzte Woche war ich schwimmen. Nach der Trainingseinheit wollte ich noch mal locker 20 Meter tauchen, weil das in meiner Prüfung an der Sporthochschule Köln vorkommen wird.

Eingeatmet – abgestoßen – Tauchzüge... Luft wird knapp... ich tauche auf.
Ups!!! Keine 15 Meter?? Das hatte ich mir anders vorgestellt. Noch mal versucht und wieder nix... Ich frage mich, wie zur Hölle es einige Menschen schaffen zu ertrinken, wenn man doch immer wieder auftaucht... quasi von alleine??? Wer taucht denn weiter runter, wenn die Luft knapp wird? Das macht doch keiner! What the fuck!
OK, da werde ich mir wohl mal Gedanken machen müssen.

Die Gedanken sind so: “Ich kann nicht weit genug tauchen und ich habe keine Zeit, so einen Blödsinn wirklich zu trainieren. Was kann ich also tun? Ich werde auf der Arbeit die Treppe immer mit angehaltener Luft hochgehen. Außerdem beim nächsten Schwimmen mal analysen, ob ich an der Technik etwas verbessern kann.“

Heute Morgen tat ich das zum ersten Mal. Nach 1 ½ Stockwerken musste ich Luft holen. Das bemerkte der Betriebsratsvorsitzende, der sich auch sofort über meine Kurzatmigkeit wunderte. Ich gab ihm die Information, dass er sich keine Sorgen machen müsste, ich würde lediglich das Streckentauchen üben. An seinem Gesicht sah ich, dass das seine Sorgen nur vergrößerte. Schnell tauchte ich in den 3. Stock und verschwand in meinem Büro.

Heute Mittag ging es wieder zur Schwimmhalle. Einschwimmen und los ging die wilde Taucherei. Lief nicht gut... erst als ich die Technik veränderte, kam ich mit Ach und Krach bis zirka 20 Meter. Dabei habe ich nach dem Tauchzug die Arme ganz dicht unter dem Körper nach vorne gebracht. Das hat wohl einiges gebracht. Aber dennoch war es sehr schwer für mich. Der letzte Versuch war ok, mein Dickkopf hat mich daran gehindert aufzutauchen und zu atmen. Die Sauerstoffschuld war enorm. Ich hätte ertrinken können! Dennoch keine Regung beim Bademeister. Bestimmt weiß er, das zum Schluss immer alle mit dem Bauch nach oben schwimmen.

Ich frage mich, wie wohl so ein 3.000-Meter-Lauf ist, wenn man vorher das Blut beim Tauchen blau gemacht hat. Mich beschleicht das Gefühl, dass der Prüfungstag sehr anstrengend wird. Das stimmt auch überein mit den Aussagen der Homepage der Sporthochschule, die sagt, dass der Prüfungstag sehr anstrengend wird.

Der heutige Abend sah dann noch einen Betonpinguin zu Pferd vor. Also war ich wieder pünktlich zum Training des Burtscheider Turnvereins in der Turnhalle (Abenteuerland 2.0), um die Hocke über das Pferd zu üben. Höhe des Pferds: 1,25 Meter. Abstand zum Brett: 1,10 Meter. Die Trainerin meinte, dass in der Prüfung die Hocke über das Pferd in der Breite erfolgt, nicht in der Länge. Hoffentlich hat sie Recht, denn so ist es einfacher.

Der Trick beim Anlauf auf den Sprung ist, nicht daran zu denken, dass man sich gleich das Genick brechen kann. Wenn man das verinnerlicht hat, ist es einfach. Und es war auch wirklich einfach. Ich bin früher über das Längspferd gehockt. Da ist das Pferd in der Breite nicht kompliziert. 4 Versuche... danach lief es geschmeidig. Trainerin meinte: „Haken dran.“ Ok. Habe ich gemacht.... Sprung läuft bei mir.

Freundlich winkt der Betonpinguin...

5
Gesamtwertung: 5 (16 Wertungen)

Tauchen

musste ich für den Rettungsschwimmer trainieren. Trotz DLRG Anleitung und zahlreicher Anläufe bin ich nicht über die 19m hinausgekommen, reichte nur für Bronze.
Empfehlungen: a) Startsprung und b) vor dem Tauchen ein paar Mal tief ein- und ausatmen, dann normal einatmen und los. Nicht "extra viel" Luft holen. Und wenn die Luft weg ist unter Wasser soll sie angeblich noch für ein paar Schwimmzüge reichen.
Mir half das nicht, aber Nr 2 ;-))

Viel Erfolg weiterhin!

Das mit den Treppen finde ich eine geniale Idee... *kringelvorLachen*

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Luft holen wird völlig

Luft holen wird völlig überbewertet. ;-)

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Egal wie das ausgeht...

...bei der Prüfung in der Sporthochschule: Hast Du schonmal darüber nachgedacht, das Ganze in Buchform zu verarbeiten?
Erheiterte Grüße
Conny

P.S.: Hier gabs mal jemanden, der unterschrieb seine Beiträge mit
Atme ein, atme aus. Der Rest geschieht von selbst
;-)

Ähm... wieso?

Ich meine, so ganz ohne Luft... ???

Naja, vielleicht nicht ganz

Naja, vielleicht nicht ganz ohne, aber soo häufig muss doch auch nicht sein, oder?

Noch ein Tip von mir

Versuch mal den BRust-Armzug beim Tauchen extreeem lang zu machen.

Also sehr weit nach außen gehen mit den Händen und vor allem bis nach ganz hinten durchziehen, bis die Hände praktisch am Knie sind. Der Trick ist also, pro Armzug möglichst viel Strecke zumachen.
Ist etwas anders, also der normale Bruustarmzug an der Oberfläche, wo man quasi schon knapp nach Schulterhöhe aufhört.

Oder lern von den Könnern:
https://www.youtube.com/watch?v=FTD5a_cr3I8
;-)

Das mit dem Luftanhalten...

auf der Bürotreppe teste ich auch mal *kicher*

Luft holen wird nicht nur

völlig überbewertet, man sollte es während des Tauchens auch tunlichst vermeiden;-) Tja, wie verlängert man seine Tauchmeter. Schneller Tauchen? Rauchen aufgeben? Ach es gibt so viele (Nicht-)Möglichkeiten.
Du bist wirklich sehr sportlich und diszipliniert, du wirst das packen, da bin ich sicher!

Lieben Gruß
Tame

Ich lese deinen Blog und

Ich lese deinen Blog und habe Spaß wie schon lange nicht mehr. Das letzte Mal seit deinem letzten Blog "kicher"...
Und mir drängt sich da aus meinem Hinterkopf ein Gedanke nach vorne: was, wenn sich das ganze hier als Rennen gegen die Umwelt entpuppt? Was, wenn deine Kollegen sich ernsthaft Sorgen um deine (geistige) Gesundheit machen??
Was, wenn sie die Männer mit dem chemischen Cocktail in der Jackentasche rufen? (Weiße Jacken gibbet schon länger nicht mehr)...
Aufpassen, mein Freund!
Ich will dich in der Sporthochschule sehen, nicht in der Psychiatrie!
Evtl musst du noch paar Treppensprints trainieren....gerne auch mit ohne Luft .... dann passt es ja wieder!
"Ichlachmichscheckig"
Nichtsdestotrotz: auch wenn die Erheiterung hier groß ist, mit blauem Blut (eigentlich ist es, wenn es sehr sauerstoffarm ist, schwarz. Aber das nur am Rande..) noch 3000m schnell laufen zu wollen, zeugt von echtem Kampfgeist und dem unbedingtem Wille, es zu schaffen. Und ich für meinen Teil kann dazu nur sagen, ich bin schwer beeindruckt!
Wie ich letztens schon schrieb, mach weiter und berichte!!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Tauchen?

Grusel, ich glaube, ich würde nach 2 m schon wieder an die Wasseroberfläche poppen - Fett schwimmt nun mal oben ;o)
Hocke über das Pferd konnte ich auch mal, bis exakt zu dem Tag, an dem Prüfung war - da ging von jetzt auf gleich nichts mehr.
Sport ist und bleibt bei mir talentfreie Zone, hindert mich aber trotzdem nicht dran, es zu tun.
Was kommt als nächstes bei Dir dran?

LG,
Anja

Ich kann nicht tauchen

10m höchstens, dann habe ich das Gefühl zu ersticken. Aber die Idee mit dem Treppensteigen ohne Luftholen finde ich klasse. Sollte ich auch mal testen. Viel Erfolg beim weiteren Apnoe-Training! Und schön, dass das Pferd sich nicht störrisch angestellt hat.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Tauchen ist auch Kopfsache

Ich hab auch gedacht ich müsste nach ca. 20m auftauchen - und dann im dritten Versuch die 25m geschafft.

Brustschwimmen unter Wasser mit kräftigem Arm- und Beinschlag, lange Gleitphase, dabei leicht ins Wasser ausatmen. Und denken: "schaff ich mit Leichtigkeit" - hat mir geholfen.

Kleiner aber sinnvoller

Kleiner aber sinnvoller Trick den die Taucher auch anwenden. Wenn die Luft gegen Ende knapp wird einfach die Luft die im Mund ist noch einmal herunter schlucken. Das reicht noch einmal für ein paar Meter. Es funktioniert wirklich ;-)
Ein Kollege von mir taucht und schnorchelt seit über 30 Jahren und sagte zu mir dass die meisten den Fehler machen sich die Lunge mit zuviel Luft voll pumpen und dann der Körper versucht so schnell wie möglich diese wieder abzulassen. Er sprach immer davon ganz normal einzuatmen und der Sauerstoff der noch im Blut transportiert wird reicht locker aus um viele Meter zu tauchen. Sie haben das immer so geübt:
Senkrecht ins tiefe Wasser stellen. Dann die Luft langsam ablassen. Das so lange machen bis sie auf dem Boden sitzen. Das dauert schon sehr lange bis dies der Fall ist. Erst wenn die Luft draußen ist nimmt der Körper sich den Sauerstoffanteil aus dem Blut. Um den Reflex vom Luft holen auszuschalten schlucken sie dann nochmals die restliche Menge an Luft die sich im Mund befindet herunter.
Viel Spaß beim Üben und sag vorher dem Bademeister bescheid. Sonst fischt er dich mit der Stange heraus.
*grins*

.....Der Schmerz geht, Aufgeben bleibt für immer!.....

Kaiserstädter

tauch ganz nach unten, da ist weniger Widerstand, und bis du oben bist dauerts auch länger und dann hast du die 20 mtr.
5 Sterne von mir fürs tauchen und aufschreiben!
LG, KS
p.s. falls du noch Hilfe in irgendeiner Disziplin benötigst, ich kenn da Einen, der die Prüfung bestanden hat...Halb so alt, aber das sind sie ja alle ;))

130 m

Ich habe heute Morgen auch Streckentauchen geübt.
Und 130 m geschafft.
Auf dem Fahrrad.

Gruß

Sirius
...der übrigens auch beim Tauchen rennt.

nächsten montag...

...is bei mir wieder schwimmtag. bis dahin bin ich bestimmt wieder fit. dann probier ich mal streckentauchen. einfach so, ganz spontan.
20 meter sagste? kann ja nich so schwer sein *kicher* ich sag dir bescheid hinterher...vielleicht *breitgrins*
____________________
laufend findet das einfach "voll krass kuhl" was der betonpinguin da treibt: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Fast traurig

Ich finde es ja fast traurig, dass du das Pferd einfach so beherrschst (du Naturtalent!)
Wo bleibt denn da der lustige Blog?
Wann ist die Prüfung? Ich würde mich zu gerne an den Rand stellen und dich anfeuern!

PS: hast du ne Badewanne? Da hab ich als Kind tauchen geübt. Mit zählen, wer am längsten kann ;-)

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