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EIGENTLICH NICHT VIEL - AUSSER IN DEN NÄCHSTEN ZEHN TAGEN

Mittippen und gewinnen - und auch auf jeden Fall etwas Gutes tun. Es ist ganz einfach!

Ein Hospiz (lat. hospitium „Herberge“) ist eine Einrichtung der Sterbebegleitung. Im deutschen Sprachraum der Gegenwart wird mit Hospiz meist eine stationäre Pflegeeinrichtung bezeichnet, die meist über nur wenige Betten verfügt und ähnlich wie ein kleines Pflegeheim organisiert ist. Hospize haben es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar Kranke in ihrer letzten Lebensphase im Sinne der Palliative Care zu versorgen (mehr Informationen zum Begriff "Hospiz" finden Sie hier).

So soll das Friederike Fliedner Hospiz in Neunkirchen aussehen
Damit schwerstkranke Menschen auch im Kreis Neunkirchen in ihrer letzten Lebensphase in der vertrauten Umgebung bleiben können, baut die Stiftung kreuznacher diakonie im Park des Fliedner-Krankenhauses in Neunkirchen ein stationäres Hospiz mit acht Plätzen.

Durch den viel zu frühen Tod eines Familienangehörigen vor einigen Jahren wurde mir die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit der Hospizarbeit erst richtig bewusst. Was dort geleistet wird, ist so menschlich, wie etwas nur menschlich sein kann.

In diesem Hospiz habe ich etwas erfahren, was mich tief bewegt hat: Ein Lehrer an der Schule meines Sohnes bittet die Schüler regelmäßig um Kuchenspenden und opfert einen großen Teil seiner Freizeit, um mit den Kuchen seiner Schüler den Menschen im Hospiz, die er regelmäßig besucht, ihre verbliebene Lebenszeit ein wenig zu versüßen und ihnen zu helfen, sie zu genießen. Ein solches zutiefst mitmenschliches und uneigennütziges Handeln nötigt mir tiefen Respekt ab - und solche Arbeit möchte ich unterstützen.

Laut Umfragen möchten etwa 90 Prozent aller Menschen zu Hause sterben. Tatsächlich sterben nach Schätzungen jedoch etwa 50 Prozent der Menschen im Krankenhaus und weitere 20 Prozent im Pflegeheim. Das ist traurig, und mit meiner Vorstellung von einem menschenwürdigen Sterben nicht vereinbar. Hospize sind eine menschenwürdige Alternative, wenn eine Krankenhausbehandlung nicht mehr gewollt wird oder aus medizinischer Sicht nicht erforderlich ist (und deshalb von den Krankenkassen auch nicht mehr bezahlt wird).

Ich bin sehr froh, dass mit dem Friederike Fliedner Hospiz nun auch in Neunkirchen eine menschenwürdige Herberge für Sterbende entsteht und deshalb gern dem Förderverein Friederike Fliedner Hospiz beigetreten.

Nun möchte ich auch andere dafür begeistern:

Ich lobe für denjenigen, der meine Zielzeit beim Boston-Marathon am 20.04.2015 möglichst genau tippt, also möglichst wenige Sekunden, positiv oder negativ, von meiner Netto-Endzeit abweicht, ein gemeinsames Mittagessen für (außer mir) zwei Personen in einem Neunkircher Restaurant aus (er bzw. sie kann also gern seinen oder ihren Partner mitbringen). Dabei werde ich dem Gewinner natürlich von meinen Erlebnissen in Boston in Wort und Bild berichten.

Voraussetzung für die Wertung des Tipps ist allerdings entweder eine Spende in Höhe von mindestens 10,- € an den Förderverein Friederike Fliedner Hospiz (IBAN DE26590920008616930002, BIC GENODE51SB2) bis zum 20.04.2015 oder eine bis dahin beim Verein eingegangene Beitrittserklärung zum Föderverein (ein Formular kann hier heruntergeladen werden). Mir genügt, wenn mir ein Nachweis per e-Mail vorgelegt wird.

Tipps können entweder hier unter meinem Blog oder aber bei Facebook unter dem entsprechenden Thread abgegeben werden, gern aber auch per e-Mail. Selbstverständlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Wer nicht genau weiß, was er tippen soll: Meine Bestzeit im Marathon liegt bei 2:56:47 (Berlin 2012). Mein letzter Marathon war 2013 in New York (2:59:33). Boston soll ein schneller Kurs sein...

Sie können natürlich auch gern spenden bzw. dem Förderverein beitreten, ohne zu tippen!

Das Hospiz wird in jedem Fall für unsere Stadt und unseren Kreis ein Gewinn sein und unsere Region ein gutes Stück menschlicher und lebenswerter machen. Denn Hospize wollen das Sterben wieder in das Leben integrieren. Den Kranken und ihren Angehörigen soll ein Stück Normalität vermittelt werden, was im Krankenhaus oder zu Hause (durch Überforderung der pflegenden Angehörigen) oft nicht mehr gegeben ist.

Über möglichst viel Engagement würde ich mich sehr freuen. Vergelt's Gott!

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Bin dabei. Ist eine tolle Initiative, wir sehen uns beim Essen

Danke!

Dann mal viel Glück!

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