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Topangebot der Woche

Hallo liebe Läuferinnen und Läufer
ab nächster Woche darf ich einen Lauftreff für Studenten betreuen.
Da ich so was noch nie gemacht hab (nur Tempotraining mit sehr ambitionierten Läufern) fehlen mir so ein bisschen die Ideen was ich wann machen soll.
Was kommt an Aufwärm- und Zwischenübung so an? Was ist wenn das Tempo und die Kondiotion sehr unterschiedlich sein wird --> Trennen der Gruppe?
Wie ist es mit Dehnübungen: Welche? wann?
Ich freu mich auf eure Erfahrungen.
Gruß aus dem wilden Süden
Andi

uiiih

Erstmal wünsche ich dir viel Spaß!

Aus meiner Erfahrung: Mit unterschiedlicher Lauferfahrung/-vermögen wirst du wohl rechnen müssen, das wird schwierig. Generell sollte sich das Tempo natürlich nach dem Langsamsten richten, da du aber vermutlich auch totale Anfänger dabei haben wirst wird das schon für Gelegenheitsjogger eine absolute Unterforderung.

Was ist denn geplant: einmal die Woche eine Stunde??? Wenn du der einzige Betreuer bist kannst du die Gruppe schlecht teilen, dann bleibt eigentlich nur Sportplatz übrig und jeder läuft sein Tempo und du machst Vorgaben, also 10min einlaufen, dann z.B. 4x2km für die Schnelleren, 5x1km für die Langsameren oder ähnliches. 10min wieder gemeinsam auslaufen. Dehnen immer erst nach dem Laufen oder wenigstens nach dem Einlaufen, wenn die Muskeln warm sind.

Wenn du eine Runde (Wald/Straße) laufen willst bräuchtest du einen zweiten Betreuer (mindestens), dann würde ich die Gruppe trennen. Gemeinsame Aufwärmübungen ca 10min am Start (auf der Stelle trippeln, Hampelmann, Anfersen und Kniehebelauf usw.), dann die Anfänger 40min mit Gehpausen (für den Anfang 3min traben, 2min gehen z.B.), die Fortgeschrittenen laufen 40-50min am Stück, gemeinsames Dehnen am Schluss.

Auf die Dauer wirst du aber als einziger Betreuer an deine Grenzen kommen. Wir haben das mit dem Triathlonverein auch mal probiert, aber es lief letztlich auf Tempotraining auf dem Sportplatz bzw. auf einer 1km langen Waldrunde hinaus. Die Schnelleren mussten dann halt warten, bis alle da waren. Ist im Winter oder bei nasskaltem Wetter auch doof. Irgendwann lief wieder jeder sein Ding...

Beim Lauftreff hatten wir Gruppen von 6 bis 10km mit jeweils mindestens einem Betreuer. Alle liefen 1 Stunde. Für die Anfänger gab es extra Kurse, aber letztlich kann man 6km in einer Stunde auch zügig gehen. Aber dafür bräuchtest du entsprechend Mittrainer. Sortier erstmal deine Leute, vielleicht kommst du ja mit zwei Gruppen aus.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wie Strider schon schreibt,

Wie Strider schon schreibt, wenn du der einzige Betreuer bist wirds schwierig.
Mir ist immer besonders wichtig das alle mitkommen, und keiner die Lust am laufen nur verliert, weil er der letzte ist. Klappt nicht immer, aber meistens. Auch das ganz hinten keiner alleine läuft. Auch der könnte umkippen und keiner merkts. Handy immer mitnehmen, es muß nicht gleich einer umkippen, aber gerade Anfänger sind oft noch nicht ganz so trittsicher. Das hört sich jetzt komisch an, ist aber gar nicht so einfach. Gut zusprechen, loben, mutmachen, und zuhören.
Falls du die Gruppe nicht trennen kannst den schnellen Aufgaben geben. Spinnten bis zu einem bestimmten Punkt, danach locker zu den Langsameren zurück trabben. Bei Tempotraining hat sich der Belgischekreisel gut bewärt. Alle laufen, nicht zu schnell hintereinande. Der hinterste überholt, die Gruppe, und setzt sich an die Spitze. Varianten sind, im zickzack durch die Gruppe, oder mit Partner an der Hand.
Warmmachen hat Strider schon gut beschrieben. Laufabc und Arobicschritte eignen sich auch ganz gut dazu. Eine Hassliebe haben meine bei einbeinigen Gleichgewichtsübungen. Auf einem Bein stehen und mit dem anderen eine liegende Acht schreiben. Sie hassen sie weil sie zuteil rießen Probleme haben auf einem Bein zustehen, und lieben sie weil sie genau wissen das sie ihnen gut tun. ;-)
Ach noch was. Du wirst es nie allen recht machen können. Aber das ist wie im wirklichen Leben, einfach so. Damit muß jeder Trainer leben. Aber meistens machts einfach Spaß. Ganz besonders freut es mich immer, wenn meine Kücken soltz auf ihre Erfolge sind.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Auf einem Platz kann man auch nette Sachen

mit inhomogenen Gruppen machen.

Z.B. einlaufen mit ein paar Spielchen (da eignen sich Ballspiele mit Werfen, Rollen, Fangen und dabei durcheinanderlaufen) und man kann anschließend bei den Minuten-Intervallen seine Geschwindigkeit laufen - und die schnelleren traben dann in der Pause rückwärts oder drehen um und kommen zurück zum Rest.

Du kannst auch super Lauf-ABC machen auf der Bahn hin und her.

Wenn kein Platz vorhanden ist, dann bleib hinten und beobachte die Gruppe. Lauf zwischendurch mal nach vorne für Korrekturen und Anweisungen - und lass Dich dann wieder zurückfallen. So hast Du für jeden etwas Zeit und hinten "kippt keiner weg".

Wird schon gehen - die kommen ja schließlich freiwillig.

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