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Hallo Zusammen,

Mich interessiert ob es hier Läufer gibt die durch diese Sportart einer Verschlechterung der COPD entgegenwirken. Wenn ja, schreibt doch einfach mal eure Erfahungen zu dem Thema.

Gruß

Laufschuh

Eine COPD habe ich zum

Eine COPD habe ich zum Glück (noch) nicht, aber Asthma.
Es hat sich aufgrund von Heuschnupfen langsam entwickelt, ich war da schon Läufer. In dem jahr als es diagnostiziert wurde, ging es mir schlecht. Ich habe die Symptome aber nicht als Luftnot interpretiert sondern als "Schwäche" , mich gewundert, warum mir alles so schwer fällt, ich so langsam laufe....und nachdem mich mehrere darauf angesprochen haben, das ich blaue Lippen hätte, bin ich zum Arzt.
Der hat mir dann nach Auswertung meiner Testergebnisse gesagt: laufen Sie weiter! Auf jeden Fall! Andere würden mit Ihren Ergebnissen eine Sauerstoffflasche hinter sich herziehen. Ihr herz und Lunge sind so gut trainiert, das sie viel auffangen können.
Ich bin jetzt gut eingestellt mit Medikamenten und habe fast nie Probleme beim laufen.
Ich laufe Marathon, Ultra und fahre viel Rad.

Und ich hoffe sehr, mir die COPD noch lange vom Hals halten zu können, die sich aus allergischem Asthma gerne entwickelt...
Ach ja, und natürlich bin ich Nichtraucher! Pflegen sollte man seine Lunge schon...

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Laufen und Asthma

Hallo Laufschuh,
zur COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) kenne ich keine Studie, aber zu Asthma und schwerem Asthma, sh.

"Treiben Asthmakranke zweimal wöchentlich Ausdauersport, dann
haben sie deutlich mehr symptomfreie Tage als ohne Sport. Sogar bei schwerem
Asthma erhöht das Training die Lebensqualität ...
Den Nutzen von Sport belegt eine kontrollierte Studie, die Professor Martin Kohlhäufl von der Klinik Schillerhöhe in Stuttgart vorgestellt hat. Teilnehmer waren 101 Patienten im Alter von 20 bis 50 Jahren mit mittelgradigem oder schwerem Asthma, die mit inhalativen Steroiden als Dauermedikation leitliniengemäß behandelt wurden ... Am erstaunlichsten aber war der deutliche Effekt auf die Symptome: Bei Patienten mit Training waren im Monat knapp 24 Tage symptomfrei, im Vergleich zu 16 Tagen in der Kontrollgruppe. "Damit ist Ausdauertraining auch für unsere Asthmapatienten uneingeschränkt zu empfehlen", so Kohlhäufl."
Quelle: Ärzte Zeitung, 23.05.2011
https://drive.google.com/file/d/0BwwpKz9qI4kuWXdBMGxDdm5QdXM/view?usp=sharing

Da COPD und Asthma zwei verschiedene Erkrankungen sind, lassen sich diese Ergebnisse sicher nicht eins zu eins übertragen, insbesondere ist ja bei der COPD ständig unter Belastung eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit gegeben. Und diese Einschränkung lässt sich mit Training verbessern, aber wohl kaum mehr "wegzaubern". Und all das hängt vom jeweiligen COPD-Stadium/Schweregrad mit ab ... aber bei jedem Schweregrad ist körperliche Aktivität hilfreich. Allerdings würde ich - bei Neueinstieg in körperliche Aktivität - dringend zu Arztbesuch und Abklärung z.B. mit Lungenfunktionstest und Belastungs-EKG/Ergometrie etc. raten!

Hier wird eine Studie zu COPD und körperlicher Aktivität beschrieben, leider ohne Angabe der Quelle:
http://www.gesundheitsjournal.de/345/forschung-sport-hilft-bei-lungenkrankheit-copd

Hier ein Blog mit sicher typischer Beschreibung bei schwerer COPD einer Ex-Raucherin:
https://copdundlaufen.wordpress.com/about/
"Vor vier oder fünf Monaten habe ich begonnen zu joggen. Jeder, wirklich jeder hat mich überholt: der Spaziergänger mit den schweren Einkaufstaschen, der Mann mit Krückstock, die weißhaarige Dame, die von ihrem Pudel vorwärts gezogen wird und auch das Ehepaar, das die alte Mutter im Rollstuhl durch den Park schiebt.
Mein neu erworbenes Pulsoximeter (unter 30 Euro) zeigte mir, daß die Atemnot schon bei einem Puls von unter 120 eintrat und mit einem Abfall der Sauerstoffsättigung unter 90 % einherging.
Mein Trainingsziel konnte also nur lauten, die Zeitspanne, in der ich mein Zeitlupen-Joggen durchalte, zu verlängern.
Um es kurz zu machen: Inzwischen laufe ich jeden zweiten Tag mindestens eine Stunde, einmal wöchentlich aber mindesten zwei Stunden am Stück und oh Wunder, ich kann inzwischen immer mal einen lahmen Spaziergänger überholen, ich kann bei einer Pulsfrequenz von 147 längere Zeit laufen. Früher lange Wege erscheinen mir heute unglaublich kurz, die drei Treppen zum dritten Stock ersteige ich ohne Pause mit Einkäufen. Einen Jogger habe ich, glaube ich, aber immer noch nicht überholen können."

Grüße,
waldboden

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