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Benutzerbild von RunningVoice

So eine Marathonvorbereitung hat es in sich. Von Woche zu Woche werden die Beine schwerer und die Läufe länger. Bis dann irgendwann der Knoten platzt und dann macht es richtig Spaß.

Die Schönbuchtrophy mit knapp 1000 Höhenmeter auf 42 Kilometer ist das Ziel. Die Strecke nötigt mir schon einigen Respekt ab! Insbesondere die letzten 10 Kilometer über schmale Wanderwege mit extra viel Höhenmeter wollen gemeistert werden.

Mein Nachbar, ein Ultraläufer, hat mir von zu langen Läufen über 3:30h abgeraten. Lieber mehrere lange Läufe hintereinander, war sein Rat. So bin ich mit ihm am Karfreitag bei herrlichsten kalten aber sonnigen Wetter kreuz und quer im Schönbuch gelaufen. Das Wetter ließ das Läuferherz höher schlagen. Und die Zeit verflog nur so. Da war es fast schade, dass wir nach 3:30h und 28km schon zu Hause waren. Die 32 km laut Trainingsplan solle ich getrost mal vergessen, da wir ja schließlich knapp 500 Höhenmeter eingebaut hatten. Das sei mehr wert als die fehlenden Kilometer. Und so könne ich ja am Wochenende noch mal länger laufen gehen.

Der Samstag war grauslig vom Wetter. Macht aber nichts, da Ortswechsel anstand. Die Schwiegermutter in der Eifel hat Geburtstag. Also hin. Heute am Ostersonntag strahlte die Sonne am frühen Morgen vom Himmel herab. Gleich nach dem Frühstück zog ich mir die Laufschuhe an und machte mich auf in den Wald. In den Sandsteinfelsen von Bollendorf lässt es sich herrlich auf Trails laufen. Das ideale Trainingsgelände. Gleich 200 Höhenmeter am Anfang der Strecke, dann weiter im Wald über Matschwege mit lautem Vogelgezwitscher und sattem Grün rundum und Sonnenschein direkt ins Gesicht. Da muss man doch laufen. Ach wie herrlich. So ein weicher Boden unter den Füßen ist der reinste Genuß. Da ich ja noch mal länger laufen durfte laut Nachbars Rat, habe ich neues Gelände unter die Schlappen genommen und bin über die Winkingerburg und die Schankweiler Klause gelaufen. Da war ich ewig nicht mehr, weil ja eigentlich viel zu weit weg. Aber dank Marathontraining scheinen die Distanzen plötzlich zu schrumpfen. Was sind denn schon noch 20 km? Pah, mach ich doch locker! Runter ins Tal zum Weilerbacher Schloß und Dianadenkmal. Die Beine sind locker und wollen mehr. Statt Flachstrecke an der Sauer laufe ich zurück in die Felsen. Ein paar Höhenmeter extra können ja nicht schaden.

Nach knapp 2 1/2 h Stunden bin ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder zurück. Das Gefühl, einfach unendlich laufen zu können ist der Lohn der letzten Trainingswochen. Das ist das tolle am Marathontraining! Und das genieße ich gerade in vollen Zügen.

Ich habe zwar keine Ostereier gefunden, dafür aber jede Menge tolle Läuferaugenblicke in der Natur. Und dank des erhöhten Kalorienverbrauchs passte auch noch mehr vom leckeren Osteressen samt Kuchen in meinen Bauch. Hat doch auch was gutes!

Nun bin ich optimistisch, dass ich auch die Schönbuchtrophy Challenge packen werde. Nur noch 3 Wochen.

Allen Jogmappern noch ein schönes Osterfest

RunningVoice

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

Schön!

Das klingt richtig schön, da möchte man auch gleich mitlaufen! Viel Erfolg beim anspruchsvollen Marathon, du bist ja bestens vorbereitet!
Mein Marathon-Trainingsplan funktioniert übrigens auch nach der Philosophie, nicht länger als drei Stunden am Stück zu laufen und neben einem ganz langen Lauf während der Woche noch einen zweiten längeren Lauf zu absolvieren.
lg clarin

Trainingsläufe

enden bei mir immer zwischen 3h und 3:30 spätestens! Für alles andere bräuchte ich dann wieder Erholungspausen, und die mache ich nicht so gerne ;-) Zur Vorbereitung für lange Läufe laufe ich dann lieber mal Doppeldecker, also 30/30 oder 30/20 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Mehr Zeit habe ich auch gar nicht.

1000 Hm auf Marathon ist schon eine Marke. Der Schwäbisch Alb Marathon hat so 1100 auf 50km, aber ohne Trails. Mir reicht das schon ;-) Viel Erfolg!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ich lauf selten

mal drei Stunden - und eigentlich nie länger im Training.

Bollendorf - da war ich mal wandern mit Anhang in der Ecke. Sehr schön mit vielen Wegen und Sehenswürdigkeiten. Auch das Müllertal kann ich sehr empfehlen.

Vielleicht komme ich mal ohne Anhang zum Laufen dort hin.

Hört sich nach einem tollen Training für den Höhenmeter-Marathon an. Wünsche Dir Gesundheit und weiter gute Vorbereitung!

Beim 2. Trainingslauf der Schönbuchtrophy

warst du wohl nicht dabei?
Im Hinblick auf dein Ziel Schönbuchtrophy sind die Höhenmeter viel wichtiger, so dass du dir die vermeintlich fehlenden Kilometer getrost schenken kannst.

Was sind denn schon noch 20 km? Also diese Einstellung ist ja schon seeehr ultra! Wie es scheint, wird Marathon da wohl nicht mehr lange "ausreichen"! ;-))

Mit Stil ins Ziel!

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