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"I'M BACK AND I'M BAD!"
Well, at least I'm back - gestern stieg ich wieder in mein Trainingsprogramm ein, nachdem sowohl Medikamente, Ruhe als auch physiotherapeutische Behandlung beim meinem Wunderheiler Jörg Hüther-Funk innerhlab von vier Tagen eine wesentliche Verbesserung gebracht haben

Auf den ersten 500m an der Sportschule Saarbrücken fühlte ich mich noch ein wenig unsicher und das Knie sich auch wackelig an, aber dann ging's prima. Über Fuchs- und Rehtälchen ging es zunächst runter, dann lange hoch auf den Kamm des Bergzuges "Großer Homburg" zwischen Meerwieser- und Sulzbachtal.

Hier kreuzte ich zweimal die Strecke des Silvesterlaufs, ehe es hinunter ging in Richtung Beethovenstraße, nach deren Kreuzung gleich wieder hoch und über die Brücke entlang den Hängen des Gehlbergs, dann runter ins Tal des Scheidter Fröhnbachs.

Nachdem ich diesen überquert hatte, ging die Post richtig ab. Zunächst zog sich ein Weg steil, dann immer steiler hoch zur Eichendorfquelle. Oberhalb derer ging's weiter hoch in Richtung Kamm - unten sah man die Uni, ich bog links ab, immer noch ging's weiter bergan - leck die Katz, wie steil!

Ich wollte schon haltmachen, mein Puls war bei 160, als ich den Echohüttenweg erreichte und zu meinem Entsetzten erstmal einen langen, steilen Ablauf runter in Richtung Uni vor mir sah. Zwar beruhigte sich nun mein Puls schnell, aber ich wusste ja, dass ich eigentlich wieder hoch in Richtung Scheidter Sender bzw. Schwarzenbergturm musste.

Das ist halt das Tückische, wenn man die Laufstrecken am Computer mit gpsies.com plant. Ein, zwei Klicks, und der Streckenplaner funktioniert so wunderbar, da merkt man kaum, dass man gerade eine 300m-Strecke mit 60 Höhenmetern gezaubert hat. Auf einen Kilometer hochgerechnet ist das eine Steigung von fast 20%!

So ging's mir jetzt - unten auf dem Schwarzenberg-Hangweg angekommen, ging's scharf links wieder bergan - ächz! Mein Puls überschritt wieder mal die 160, bis ich dann endlich auf ungefähr halber Höhe angekommen war und wieder flach laufen konnte.

Von links sah ich den eben erwähnten Echohüttenweg einmünden, vorhin war ich 300m unterhalb entlanggekommen. Ärger. Kurz danach schielte ich links ins Tal und erkannte die letzte 180°-Kurve auf dem vorherigen Anstieg - nochmal Ärger. Aber nun weiß ich das zumindest für die Zukunft...

Noch einmal ging's steil, Puls nochmal über 160, ehe ich auf dem Turmweg angekommen war. Jetzt konnte sich die Pumpe beruhigen und ich den knappen Rückstand auf die geplante Pace aufholen.

Am Schwarzenbergturm machte ich mal kurz Pause und erklomm die 241 Stufen, um die grandiose Aussicht zu geniessen.

Dann ging's relativ entspannt über den Turmweg bis fast zum Römerbrunnen bzw. Schwarzenbergbad und dann zurück Richtung Uni.

Im Knie merkte ich überhaupt nix, nur die drei Tage Pause liessen mich schon ein bisschen mehr schnaufen als üblich. Aber die Strecke ist auch ganz schön anstrengend, vor allem auf der zweiten Hälfte. Da ist noch Optimierungspotential.

Heute geht's mit Thomas Speicher an die Saar, flach, gleichmäßig, 4:50/km. Mal sehen, was dabei so rauskommt. Morgen jogg ich dann lockere 70 Minuten und mach Sonntag Pause, um dann mit den beiden letzten langen Läufen an Montagen auf den "Boston-Rhythmus" zu kommen.

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