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Ein anderer Titel fällt mir grad nicht ein. Allerdings trifft dieser wenigstens den Nagel auf den Kopf.

"Alle" laufen von einem unglaublichen Erfolg zu noch unglaublicheren Erfolgen. Nur ich armes Wurst darf oder kann nicht laufen. Zeitweise weiß ich nicht wohin mit so viel Selbstmitleid. Schon klar, ich bin nicht die einzige mit Verletzung, dennoch frustriert es immens, die Felle so dahin schwimmen zu sehen. Menno. So viel zu viel bin ich doch gar nicht glaufen. Im Schnitt 20 km die Woche. Mit Asthmabremse dachte ich, das geht doch prima. Und dann dies.

Über zehn Wochen ist es nun her, dass mir der Schmerz beim Lauf in die Fersengegend schoss. Achilles, der griechische Kerl, sicher ein Baum von Mann, was muss der so eine lausige Ferse haben?! Ein paar Mal habe ich es nun mit fünf Kilometern probiert und bin stets nach Hause gehumpelt. Der Arzt meinte (zum Glück), es sei nur eine ganz leichte Verletzung und mit sechs Wochen absoluter Laufpause sicher in den Griff zu kriegen. Hab mich natürlich nicht an die vollen sechs Wochen gehalten. Der letzte Lauf ist 15 Tage her, davor -glaub'- waren es drei Wochen Pause.

Fleißig "hebe" und "senke" ich an der Treppenkante und schaffe, nach anfänglich acht beidbeinigen, zittrigen Malen inzwischen die einbeinige Übung. Außerdem wohnen neuerdings in meinen Laufschuhen ein Paar labbrige Visco Heel Einlagen, die ordentlich was dämpfen sollen. Ich trage mich also mit dem (unvernünftigen?) Gedanken, demnächst die Laufschuhe zu schnüren.

Gut? Nicht gut? Bremst mich! Oder auch nicht.
Jedenfalls musste ich das jezzma loswerden.

LG, Frustmaus.

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Schon mal einen Physio befragt?

Treppenübung weitermachen - und nachschauen lassen. Ist das einseitig oder beidseitig?

Ich würde bei einer Entzündung den Heilungsprozess abwarten - und dann wieder langsam anfangen. Bei Durchblutungsstörungen würde ich nichts um Pause geben.

Und ob die Einlagen da richtig sind kann ein Fachmann / -frau sicher besser beurteilen. Evtl. sind die nur gut fur's Geschäft.

Gute Besserung - und halt die Ohren steif. Nicht in den See springen - ist noch bitter kalt!

Kannst Du Gedanken lesen?

Trage mich tatsächlich mit dem Gedanken, das Schwimmen zu lernen. Aber ok, wenn Du es sagst, See bleibt vorerst tabu. ;-)

Hab einen Sportarzt befragt. Der zufällig selbst Läufer mit Achilles ist. Und mir das Radfahren empfahl (geht nicht, hab Carpaltunnel, schlafen die Hände ein). Der machte Ultraschall. Also vermutlich eine Entzündung? Übrigens einseitig. Und er verschrieb mir die Einlagen.

Ob es verheilt ist, merke ich ja erst beim Laufen. Also darf ich...? Testweise...?

Hoffend, baldwieder-Rennmaus.

Hab Geduld - es lohnt sich!

Ich hatte letzten Januar einseitige Achilles-Probleme. Auslöser war klar, ich war umgeknickt und hatte das ignoriert und trotzdem weiter trainiert.
Weil ich nicht vernünftig war und auch erst nicht hören wollte endete das darin, dass am Ende gar nichts mehr ging. Und wenn ich sage gar nichts, dann meine ich, dass ich nicht nur nicht mehr laufen sondern auch nicht mehr gehen konnte.

Am Ende habe ich es im April versucht - und schnell wieder gelassen.

Hab meine ganzen "Vorhaben" aus meinen Gedächtnis gestrichen und gesehen, dass ich wieder schmerzfrei auf die Füße komme.

Das Warten hat sich gelohnt. Am Ende konnte ich im Herbst einen Halbmarathon laufen. Ich mache regelmäßig noch Treppenübungen und Dehnungsübungen nach dem Laufen und bin wieder schmerzfrei unterwegs.

Ich drücke dir die Daumen.

cmag16

Achilles. .. den kenne ich gut

Bei Achilles hilft nur Geduld. Die Achilessehne ist ein zähes Luder.

Nach 2 Jahren auf und ab haben mir zwei Sachen geholfen.
- Propriozeptive Einlagen
- Die Regel:"Es darf nicht bei Belastung weh tun. Nicht danach und nicht am nächsten Tag." Wenn du deine Belastung darauf anpasst, findest du das richtige Maß für den Wiedereinstieg.

Ich wünsche Dir weiter gute Besserung.

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Ach, Buddy, nicht das auch

Ach, Buddy, nicht das auch noch bei dir, den Spaß hatte ich ja letztes Jahr. Auf jeden Fall Zeit nehmen und ganz langsam machen, so schwer es auch fällt. Das Beste was bei mir der Orthopäde gemacht hat (außer festzustellen, dass da wirklich "nur" eine Entzündung und nichts Schlimmeres ist) war das Rezept für den Physio, die Behandlungen haben meinem Gefühl nach wirklich was gebracht.

Aufpassen muss ich immer noch, aber instinktiv halte ich mich inzwischen an Sarossi's Regel, und das funktioniert prima, um bei Bedarf etwas kürzerzutreten.

Ich drück' dir die Daumen, dass du die Sache in den Griff kriegst!

1000 Dank, cmag!

Das macht mir Hoffnung!
Also auch im Januar Achilles, jetzt haben wir April (also warten), im Herbst wieder Wettkampf laufen - ach das wäre prima.
An der Treppe bleib ich dran.
LG

@sarossi:

Geduld ist absolut nicht meine Stärke, muss sie halt jetzt trainiert werden.
Danke für Deinen Tip.
Und: ich freu mich sehr, dass Du auf dem besten Weg zum ersten HM bist. Alles Gute!

So viele Leute mit Achilles

und alle können wieder laufen. Das macht Mut. Danke!

@alisea: Prima, dass es bei Dir läuft. Ich gucke nimmer in die Buddylisten - ist grad nicht so gut, ich würde ja sofort alle Kilometer aufholen wollen...

Physio behalte ich im Hinterkopf, falls es nicht besser werden will.
LG

irgendwann triffts wohl (fast) jeden mal

Achilles kommt immer dann, wenn man zu schnell zu viel will.
Das Gute daran: irgendwann verschwindet das Problem auch wieder.
Bis dahin: viel Geduld und bitte nur Kurzstrecken. Richtig kurz. 1-2-3 km. Kannst Du gut einbetten in gewalkte Kilometer, dann bist Du an der frischen Luft und insgesamt lohnt sich wenigstens das Umziehen.
Bei mir hat in solchen Phasen interessanterweise geholfen, auf Asphalt zu laufen statt im Wald. Aber das muss wohl jeder für sich herausfinden, was fürs jeweilige Beschwerdebild gut ist.
Kopf hoch! Das wird schon wieder!
Viele Grüße, WWConny

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