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Benutzerbild von sarossi

... für's Erste zumindest. 

Nachdem ich gestern auf dem langen Lauf mein Halbmarathon Renntempo über 15km getestet habe, kam mir der Gedanke, dass Regeneration vielleicht doch nicht überschätzt wird. Der Testlauf von letzter Woche steckt mir immer noch in den Knochen. In 3 Wochen ist der Wettbewerb. Und der soll sich anfühlen wie der Lauf letzte Woche und nicht wie der Gestrige.

Zum Monatsende ist das eine gute Gelegenheit für einen Rückblick,  auf die gefühlt viel zu geringe Vorbereitung der letzten 6 Monate. 

Zunächst einmal zum Plan. Galloways Gehpausen Methode schien mir meine vorbelasteten Gräten ausreichend schonend von 5km auf 21km aufzubauen. Galloways Halbmarathon Plan mit dem Ziel "Ankommen" sieht dafür jedes zweite Wochenende einen langen Lauf vor, der sich jedesmal um etwa 1-2km Länge steigert. Dazwischen ein 6-8km Lauf. Unter der Woche 2-mal je 30min, egal wie. Mit Hilfe eines Tempotests über eine Meile wird immer wieder der Leistungsstand geprüft und die Verteilung der Gehpausen angepasst. 

In der ersten Hälfte habe ich mich konsequent daran gehalten. Ab Januar wurde das Training strubbeliger. Läufe fielen aus. Die letzten langen Läufe waren für Galloway zu schnell und mit zu wenig Gehpausen. Dafür habe ich mir zuletzt die Meilentests gespart. Zum Glück weiß Herr Galloway nicht, was ich aus seinem schönen Plan gemacht habe.

Gefühlt bin ich also nicht optimal vorbereitet. Das Selbstvertrauen ist durch die schnelleren langen Läufe allerdings gestiegen. Und meine Leistungsfähigkeit kann ich jetzt ziemlich gut einschätzen. Es ist also Zeit die Statistik zu bemühen, um das Training zu objektivieren. 

65 Läufe in 26 Wochen.  Das sind 2,5 Läufe pro Woche. Weniger als geplant und mehr als gedacht.

15 lange Läufe. Das sind mehr als einer alle 2 Wochen. Da habe ich wohl 2 Läufe übererfüllt.

422km gelaufen und davon 220km lang. Lange Läufe waren im Schnitt 14,5km lang. Der längste Anfang Januar mit 20,5km.

5 Meilentests habe ich gemacht. Das hätten ruhig 10 mehr sein können. Das zeigt auch, wie ich zu Tempotraining stehe...

Ganz so schlecht war die Vorbereitung dann doch nicht. Bleibt jetzt die Frage nach den letzten 3 Wochen. Zurück zu Galloway und an Ostern noch einmal lang und sehr langsam? Oder eher nur noch kurz und etwas schneller? Vielleicht lasse ich meine Gräten entscheiden. Im Moment maulen sie noch. 

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

"Das war's dann wohl"...

...hast DU mich jetzt erschreckt! Mach das nie wieder. ;-)
Läufpläne sind gut, einen eigen Stil finden doch auch. Oder?
Also, ich unwissendes Huhn finde Deine Entwicklung genial.
Bin sehr gespannt auf in drei Wochen.
LG
Rennmaus

Die Rennmaus hat recht!

Das ist eine ausgesprochen hinterlistige Überschrift! Was steht denn im Plan für die restliche Zeit? Wenn es passt, würde ich mich daran halten. Bin jedenfalls gespannt wie sonst kaum bei anderer Läuferinnen Wettkämpfe.

Viel Glück wünscht jetzt schon mal
yazi

Das klingt doch in Summe

Das klingt doch in Summe schon wie eine super Vorbereitung! Die letzten drei Wochen machen's mit Sicherheit jetzt nicht mehr kaputt, egal für welchen Plan du dich entscheidest. Für mich ist es erst im Herbst so weit mit den 21km, insofern verfolge ich deine Berichte mit großem Interesse.

Auf Gräten hören

scheint mir sinnvoll. Allerdings würde ich Galloway jetzt mal einen netten Herrn sein lassen und einfach die letzten drei Wochen eines HM Plans machen, z.B. Steffny. Nur noch kurz ist ein bisschen früh, zwei Wochen tapern sind ok, drei zu viel. Insofern wäre ein langer zu Ostern noch mal gut. Aber hör mal auf die Beinchen.

Und lass diese Überschrift! Ich hatte auch einen Herzkaspar...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Erwischt -

ich hab auch Angst um Dich bekommen. Nee, jetzt nix anbrennen lassen und den H. Galloway mal beiseite legen. Mach's wie strider schrieb. Viel Erfolg, gute Erholung - und frohen Lauf!

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