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Benutzerbild von kuhkatze

Ich trainiere nach Steffny auf einen Marathon am 19.4. Bin jetzt also in Woche sieben - und alles läuft wirklich nach Plan. Problem: Am 12.4. gibt's bei uns in der Nähe einen sehr hübschen Lauf, bei dem ich ohnehin bin, würde da gern die 16 km im Marathontempo laufen. Laut Steffny sind in dieser Woche u.a. 3 x 5000 im MRT sowie ein lockerer 24er am Sonntag vorgesehen.

Was würdet ihr machen: 24er ein paar Tage vorziehen und am Sonntag den 16er im MRT laufen - oder lieber doch nicht? Die Grundlagenausdauer war bei meinen letzten Marathons nie das Problem, eher aber das Treffen und vor allem das Halten der Marathonpace. Auch deshalb würde ich gern diesen 16er praktisch als früh abgebrochenen Marathon laufen. Als Alternative gäbe es übrigens bei dem Volkslauf auch einen 10er...

Ich würde

den 16er im MRT laufen statt der Intervalle, den 24 in die Woche ziehen aber auch 20km kürzen. Damit hast du die Mehrbelastung durch das "Durchlaufen" der 16km statt der 3x5km kompensiert. Wäre mein Plan.

Viel Erfolg beim Marathon!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wäre ja genau mein Plan!

Danke für deine Meinung. Ist wahrscheinlich nicht ganz nach Lehrbuch, aber ich hatte bei den letzten Marathons den Eindruck, dass mir so viele ruhige Kilometer nur eine Woche vorm Marathon gar nicht so gut bekommen.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://saffti.de

Jup, ...

... würde ich auch so machen. Das paßt.
;-)

Lehrbuch?

Wenn du mehrere Lehrbücher vergleichst wirst du sehen, dass es da ganz unterschiedliche Theorien gibt. Die einen setzen auf Ruhe, andere noch mal auf Anreize und und und. In der Prüfung für den Trainerschein war eine Aufgabe drei sehr unterschiedliche Trainingspläne zu bewerten: einen verwarf ich, die beiden anderen waren m.E. nach allem was wir gelernt hatten sinnvoll. Es war natürlich eine Finte, alle drei waren vom Bundestrainer für Profiläufer (10000m) erstellt worden, aber eben je nach Persönlichkeit. Einer hatte eben gerade die Hammereinheiten: Sprint nach Ausdauer, die beiden anderen eher das klassische, nämlich erst Schnelligkeit, dann lange Einheiten. Seither richte ich mich bei mir danach, was mir gut tut ;-)))

Dass mit den 16km finde ich eine gute Idee, auch es im Rahmen eines Wettkampfs und im MRT zu tun. Du gehst motiviert in den Lauf rein, wirst ein schönes Erlebnis haben, was dich noch mehr zum Marathon ermutigt, und beim Marathon kannst du dann, wenn es doch härter wird, daran denken, dass du das ja die Woche zuvor auch schon geschafft hast ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Für mich eher Erholung/Tapering

Hallo Kuhkatzhe,

du verfolgst doch einen Plan, oder? Na, dann würde ich mich zunächst auch daran halten, zumal du doch damit bisher ganz gut zurecht kommst. Für mich persönlich steht allerdings die Erholung/Tapering in den letzten beiden Wochen im Vordergrund. Einen 16er im MRT würde ich mir eine Woche vorher nicht mehr zutrauen. Das würde die Körner verbrauchen, die ich im Rennen dringend benötige.

Ist aber wohl Ansichtssache, musst halt auf deinen Körper hören.

Auf jeden Fall wünsche ich einen schönen Lauf. Ist der in Bonn? Da starte ich auch.

Viele Grüße

Jaja, die Körner...

Ein 16er mit Handbremse gelaufen sollte ja eigentlich nicht soooo viele Körner verbrauchen. Mich macht jedenfalls ein betont langsamer 24er kaputter.

Nein, nicht Bonn, ich reise in die exakt andere Richtung, nach Leipzig.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://saffti.de

Der 24er ist nicht mehr so

Der 24er ist nicht mehr so wichtig. Ich habe eine Studie gelesen (Issurin: Block Periodization in Sport Training), wonach Ausdauerreize 30+-5 Tage halten, Schnelligkeitsreize aber nur 5+-3 Tage. Der 24er ist nur noch ein kleiner Reminder an Dein Herz-/Kreislaufsystem, die Schnelligkeitsmuskulatur kann noch einen Reiz vertragen.

Ein anderes Zitat: Joe Friel schreibt in seiner Trainingsbibel, dass ein Leistungspeak 3 Wochen gehalten werden kann. Du bist jetzt topfit und kannst auch den 16er laufen. Ich will jetzt nicht unnötig wieder meine Story von den 3 sub3-Marathon in 22 Tagen aufwärmen, aber das ist doch tatsächlich ein gutes Beispiel, dass das mit den "Körnern" auch gerne mal überbewertet wird.

Ich würde an Deiner Stelle den 16er laufen und den 24er irgendwo so drumherum einbauen, dass es von der Regeneration her passt. Ein 24er geht schließlich immer - Du hast schon deutlich längere Kanten in den Beinen.

Viel Erfolg!

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

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