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Benutzerbild von Pingo45

dann startet der Föhr-Marathon. Mein allererster Marathon und ich bin nervös wie schon lange nicht mehr (vergleichbar mit der Nervosität vor Schulprüfungen ?!).
Ich habe den Trainingsplan von Steffny (Zielzeit : 3.45h)abgearbeitet, was auch im großen und ganzen mir ganz gut gelungen ist. Nur zwei Trainingseinheiten haben nicht geklappt, ein Intervalltraining musste ich mit Magenproblemen abrechen und den Crescendo-Lauf nach 25km, das war einfach nicht mein Tag. Dafür bin ich alle "Langen" gleich über 30km gelaufen, habe vier Läufe über 35km abgespult.
Trotzdem habe ich das Gefühl, nicht genug trainiert zu haben. Das kann doch nicht schon alles gewesen sein? Nach den 35er war ich immer total platt und jetzt soll ich 42 laufen und dann auch noch schneller ?
Ich habe echt Zweifel ob ich das packe .......

Das nächste ist die richtige Strategie für den Marathon. das ich die 3.45 beim ersten Mal nicht schaffen kann weiß ich, die Testwettkämpfe in den Unterdistanzen bestätigen es auch.
10km: gefordert : 48min., gelaufen : 49.20min.
HM : gefordert : 1.46h , gelaufen : 1.50.20h
Danach wäre nach den Tabellen von Steffny eine Zielzeit von 4h bis 4.05h für den ersten Marathon realistisch. Das würde dann einer Pace von 5.45min/km entsprechen, macht es Sinn mit dieser Pace zu starten und dann schauen wie es sich entwickelt? Oder lieber langsamer loslaufen ? Oder, oder, oder .....

Ich bin gespannt auf eure Meinung.
Vielleicht könnt ihr den Pingo ja ein wenig beruhigen .....

Schönen Sonntag noch
Pingo

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Hey Pingo, doch, das geht! :o)

Damals hatte ich vor meinem ersten Mara ähnliche PBs auf 10 und 21 km und bin den ersten in 03:42h gelaufen. Ich hatte einen Begleiter, der mich in 01:52 bis zum HM geleitet hatte und dann hab ich mir einfach gedacht, das ganze jetzt noch mal so.
Okok, mein lieber Begleiter hat das gesagt und ich hab nur mit dem Kopf geschüttelt.
Mein damaliger Trainingscoach hat vorher gesagt, ab km 35 gibste Gas...pffff...davor hatte ich eine richtige Schwächephase...aber dann hab ich mich wieder an die 03:45er Zugläufertruppe rangesaugt und überholt und Gas gegeben.
Es hat tatsächlich funktioniert, sogar mit Schlussspurt. :o)
Wundere Dich aber nicht, wenn Dir im Ziel plötzlich alles weh tut!
Das ist es aber wert!! ;o)

Laufe die ersten 2-3 km ruhig locker an nicht unter 05:30!! (einrollen) und dann schön gleichmäßig weiter. Immer schön mit dem Gefühl, noch lange Reserven zu haben auf der ersten Hälfte. An den VPs ein paar kleine Schlucke Wasser oder Tee und ein Stück Banane und wenn Du verträgst ab Km 35 Cola mit Wasser hinterher, sonst klebt Dir der Hals zu.
Wenn Du Gel verträgst, nimm eins nach 13km, eins nach 22km, eins nach 29/30km und das letzte nach 36/37km. Geht auch alles ohne Gel oder mit nur 2 oder 3.

Hey, ab Km 32 wirds hart (ein 10er geht immer!) ;o)...
ab Km 35 sinds doch nur noch gute 7,
ab Km 38 nur noch kleine 5,
dann nur noch mickrige 3
und der letzte Km geht ganz von selbst!!

Verschieße Deine Kraft auf Föhr nicht gegen den Wind. Dann lieber mit gleichmäßigem Kraftaufwand laufen anstatt gleichmäßiger Pace! Laufe nicht gegen eine Zeit oder einen Mitläufer, nur mit Gefühl für Dich!

Es wird Dein Lauf und den rockst Du!!!
Finish ist erst mal das primäre Ziel und sub 4 ist Wunschziel und alles, was schneller ist, ist Bonus und Traumziel!

Viel Spaß und Erfolg!

Lieben Gruß Carla-Santana
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Das packst Du!

Nur zwei Einheiten verpasst oder abgebochen?
Du hast genug trainiert!!!
Ich hoffe Du taperst jetzt brav (wie Steffny es ja auch im Plan vorsieht), dann bist Du ausgeruht und bereit für den Lauf!
5:45er pace ist doch prima -- taktisch hat dir Carla ja schon alles mit auf den Weg gegeben. Wichtig ist, dass Du kontrolliert die erst Hälfte etwas langsamer angehst, dann hast Du genug Reserven um in Teil 2 durch die Krisen zu laufen, denn die wird es geben -- aber darum geht es ja auch bei so einer Distanz: durchbeißen und auf die eigene Stärke vertrauen!
Ruhig bleiben und die Anspannung in positive Energie wandeln, Zweifel sind nicht angebracht! Viel Spaß auf Föhr!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus..."
(Enno Bunger)

Du wirst jetzt...

... eine Woche Pläne wälzen, aufstellen, umwerfen...
... eine Woche schlecht schlafen...
... eine Woche Angst vor erkälteten Menschen haben...
... eine Woche für dich und deine Mitmenschen zur Qual werden...
... in der Nacht davor kaum schlafen und nicht mehr richtig Essen können...
... am Wettkampfmorgen um vier Uhr wach werden mit nervösem Durchfall...
... wenige Minuten vor dem Start überlegen, ob Du nicht doch lieber diese Schinderei ausfallen lässt...

... und dann loslaufen (wahrscheinlich zu schnell), dich fünfunddreissig Kilometer wohlfühlen, drei Kilometer verrecken und dann vier Kilometer voller Freude dem Ziel zulaufen.
... und dann stolz, hungrig und voller Gewissheit sein, dass Du genug trainiert hast und sich die ganze Schinderei gelohnt hat.

Viel Spaß dabei wünsche ich Dir!

Kaiserwerter und Carla ...

... Bringen es wieder mal sehr schön auf den Punkt.
Frühestens am Tag vor dem Wettkampf solltest du dich dann nicht mehr ganz so ausgelaugt fühlen. Bis dahin ist es zulässig von der Vorbereitung etwas in den Seilen zu hängen.
Viel Spaß!
;-)

Gibt es einen neuen Steffny???

Beim bekannten Steffny kenne ich keine vier Läufe über 35km in der Vorbereitung...

Viel Erfolg!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Man sieht sich...

...vielleicht am Sonntag. Allerdings laufe ich "nur" den Langschläfer-HM - schließlich bin ich dann ja im Urlaub. :-)

Doch, Du hast bisher alles richtig gemacht und alle Grundlagen für den erfolgreichen Marathon gelegt. Das Wichtigste nur: Nicht zu schnell angehen! Bei Deiner Vorbereitung kannst Du ungefähr eine 5.40er Pace ansteuern - ob dann der eine oder andere Km 5 Sekunden schneller oder langsamer weggeht, ist völlig Suppe. Und sobald es hart wird (also ab Km 40 - höhö...), guckst Du am besten gar nicht mehr auf die Uhr, sondern nur Richtung Ziel.

In diesem Sinne: Alles Gute und hau' rein! Wir sehen uns im Ziel.

LG, O.

@ Kaiserswerther ... klasse

@ Kaiserswerther ... klasse Bescheibung... grins.

Aber ich finde auch du hast klasse trainiert wenn du nicht gerade am Anfang viel zu schell läufst, wird das ein richtig guter Lauf.
Ich wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß und Erfolg. Und einen ausführlichen Bericht hinterher bitte . :-)

Richtig gefährlich wird's

erst wenn Du am Start stehst und das Gefühl hast, genug trainiert zu haben und es könne nix mehr schief gehen.
Bei allen meinen Marathons dachte ich bis zum Startschuß ob's überhaupt sinn macht jetzt und hier und in der Verfassung zu laufen. Und es ging noch immer gut. Nur einmal hatte ich das Gefühl wirklich fit zu sein und dann wurde es zur Quälerei.

Mach die die nächsten Tage nicht verrückt (das wirst Du aber eh tun)
Lauf nicht zu schnell los (auch das wirst Du evtl, machen)
und geniesse deinen Ersten! (Das wirst du mit Sicherheit!)


Uli

Spass und Freude vs Adrenalin ...

... könnte auch ein kleines Problem werden, um auf den "Ersten Km" nicht zu überpace'n ...

Versuch einfach ruhig zu bleiben, saug die Stimmung auf und hab einfach nur Spass bei deinem Marathon-Debut. Dein Training sollte dicke ausreichen um den Marathon laufend zu finischen. Dabei ist es nicht ganz unwichtig wie windig es am Wochenende auf der Insel ist und du "die Berge des Nordens" bezwingen musst.

Ich wünsch dir ganz viel Spass bei deinem Marathon-Debut

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Das reicht...


... von Training her sicher, um laufend in´s Ziel zu kommen.
Wir sehen uns - bin auch dabei auf Föhr.
Bis dahin
Viele Grüße
Jens

Danke ....

für die vielen Ratschläge und aufmunternden Worte !

Ich werde mein Bestes geben und Euch nächste Woche berichten.

Viele Grüße
ingo

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