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Benutzerbild von ulsaba

Am Sonntag fand zum 5. mal der 6h-Lauf zum Welt Downsyndrom Tag in Fürth statt. Und zum 4. mal durfte ich mit um den Südstadtpark kreiseln.
Punkt 9 Uhr ging es in der Grünen Halle auf die 1,3km Runde. Ein Traum wäre es gewesen einmal die 60km in 6h zu knacken. Das realistische Ziel hieß aber 50+x (Das ist in Bayern ja immer das Wahlziel einer gewissen Partei). Und Marathon sollte es mindestens werden.
Allerdings war schon bald klar das einiges nicht so lief wie geplant. In netter Begleitung gings die ersten Runden und km um den Park. Aber ich hatte nie das Gefühl "noch ewig" laufen zukönnen. Nach 25 km verlor ich zum ersten mal meine Begleitung, ich blieb in der Halle im Stau stecken. Das Zulaufen des Lochs kostete dann doch mehr Körner als ich mir eigestehen wollte.
Ab km 30 war ich dann ganz alleine. Allerdings wurde ich nicht abgehängt sondern habe abgehängt. Wieder unnötige Körner verbraten. Langsam wurde mir auch bewusst, das ich den ganzen Tag noch fast nicht gegessen hatte! Die letzten Jahre gab's auf fast jeder Runde ein paar Trauben und heuer ein zwei Stück Schoki oder Banane.
Dann kam der Hammermann! Besser gesagt die Gummiwand in die ich gelaufen bin. Ein Bilck auf die Uhr gab Gewisseheit, mein Körper und Kopf wollten heute nur Marathon. Dieser ging aber in 4:04:30 durch, eigendlich viel zu schnell für das geplante.
Im Gehen/Laufen Wechsel ging es dann noch etwas weiter aber bei 47,12km und 4:42:35h war dann klar, dass jetzt Zeit ist auszusteigen.
Nach einer wohltuenden, wenn auch schmerzhaften MAssage machte ich mich auf den Heimweg, wenn auch noch viele andere auf der Strecke um die letzten Meter kämpften. Erst langsam wurde mir klar was das alles schiefgelaufen war:
In den letzten 8 Wochen vor einem 6h Lauf keine Trainigslauf über 25km unterzubringen und die 12 Tage vor dem Rennen ohne Pause durchzuarbeiten ist nicht gut. Wenn man das Rennen dann auch noch zu schnell angeht und die Verpflegung vergisst muss es einfach schief gehen.
Trotzdem war ich ganz schön entäuscht.
Heute, 3 Tage später, seh ich die Sache schon etwas realitischer und freue mich über das Ergebniss, dass ich erreicht habe.

Ach ja die Partei in Bayer erreichte bei der letzen Wahl auch nicht 50+x sondern 47% ;-)

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Na also

ich kann beides verstehen: die Enttäuschung und die Freude mit etwas Abstand ;-) Aber der Partei musst du ja nun nicht alles nachmachen ;-)))

Ich finde es vernünftig und gratuliere zum flotten Marathon! Man muss nicht alles mit der Brechstange durchziehen und die Ursachen hast du ja schon selbst genannt, auch wenn sie wohl kaum zu ändern gewesen wären (durcharbeiten).

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Immerhin um die 50 Kilometer

Hi Ulli,

freue mich wieder mal einen Bericht von Dir zu lesen.

Ich finde, jeder Lauf ab 4 Stunden erfordert eine gewisse Ausdauer. Und wenn es nicht körperliche Ausdauer ist, dann zumindest Geduld. Ich könnte auch keine 4 Stunden am Stück Fernsehen.

Da das Dein erster Lauf seit Wochen über 25 Kilometer war sind doch die 47,12 Kilometer (fast das Doppelte) richtig gut.

Wenn man wie ich wieder etwas Abstand zum Laufen gewonnen hat erkennt man erst, welche Leistungen das eigentlich sind. Ich finde, Du kannst stolz auf Dich und zufrieden mit Dir sein.... ich wäre es zumindest ;)

Harry

Hihihiiiii,

warum nur musstest Du es der Partei nachmachen? Den Nachsatz fand ich ja wirklich passend.

Die Ursachen hast Du erkannt - und wenn Du dann nicht 12 Tage durcharbeitest und stattdessen mal 'nen 20er reinhängen kannst dann wird der Rest schon "gehen".

Du hast nicht nur einen Marathon, sondern einen Ultra geschafft! Das ist doch ein prima Ergebnis für die mangelnde Vorbereitung.

Und wie der schalk so schön schreibt "ohne Mampf kein Kampf" - auch das klappt beim nächsten Mal bestimmt besser.

Erhol Dich gut.

Wie hast du das denn

Wie hast du das denn geschafft auf, der Strecke ganz alleine zu sein? ;-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
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