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Benutzerbild von elmasguapodetodos

Hallo zusammen,

eine Frage in die Runde, bevor ich zum Doc renne. Ich habe einen starken Senkfuß rechts. Erstens bin ich mit Brooks Beast (sehr, sehr, sehr stabile Schuhe) gelaufen, sogar einen Marathon, ohne signifikante Beschwerden. Dann war ich beim Arzt, der meinte „Um Gottes Willen, nein, Sie machen sich die Muskulatur kaputt “, und dann hat er mir Einlagen verschrieben. Es ging dann weiter, mal Beschwerden hier, mal da, aber insgesamt OK. Dann war ich vor sechs Monaten beim Fachgeschäft Schuhe kaufen. Der Experte meinte, „du bist ein sehr starker Fersenläufer, schau mal, ob du dich eher Richtung Mittelfuss bewegen kannst“. Und das habe ich auch gemacht, nach mehreren Youtube-Lauftechnick Videos, versuche ich so zu laufen, wie ein Kenianer das tut. Nur mit einigen Kilos mehr ;-). Das Problemchen jetzt ist, dass ich dadurch schon nach 10 Km Muskelkater in den Waden habe (besonders rechts, wo mein Fuß nicht so richtig abfedert und ich dies durch Muskelkraft kompensieren muss). Und irgendwie zu meinem alten Stil nicht so richtig zurückfinde, mit dem ich nicht schneller, aber länger konnte.
Kennt das jemand? Soll ich weitermachen und hoffen, dass es durch Trainingseffekt besser wird? Riskiere ich hiermit eine Sehnenverletzung? Soll ich meine Lauftechnik umstellen? Neue Schuhe? Neue Einlagen? Bin eigentlich ratlos. Bin dankbar für jede Erfahrung.

Gruß,

EMGDT

Das ist normal

Du belastest jetzt andere, bisher wenig trainierte Muskeln. Ja, es wird besser, aber nicht von heute auf morgen. Wenn dir das Laufgefühl abgesehen vom Muskelkater gefällt: Dranbleiben und ggf. beim Fachgeschäft Schuhe mit weniger Sprengung holen.
Frag dazu am besten noch mal den Experten!

ich bin ein

Einlagengegner! Das nur vorab- alles was man extra stützt wird schwächer, weil sich die Muskeln daran gewöhnen, dass sie nichts mehr schaffen müssen. Wenn du also bis jetzt nur mit der Einlage gelaufen bist, nur mit einem sehr festen Schuh und jetzt deinen Laufstil ändern möchstest, dann behutsam. Leg dir ein paar leichte Schuhe zu, und lauf gerade so viele Kilometer wie du keinen Muskelkater bekommst. Mit der Zeit und mit einem leichteren, flacheren Schuh, wird sich dein Laufstil schon etwas verändern. Das geht aber nicht von jetzt auf gleich. Rechne mit einem Jahr. Außerdem habe ich neulich gelesen, dass es gar nicht so unbedingt nötig ist, auf dem Vorfuß bzw Mittelfuß zu laufen. Dein Gehirn hat über Jahre Informationen gesammelt, wie du läufst und gibt deinen Muskeln und Sehnen die richtigen Informationen zum Federn und Dämpfen- dein Körper weiß also mit deinem Laufstil umzugehen. Um eine neue Bewegung zu erlernen braucht es 10000 Wiederholungen oder waren es 15000? Dbei sammelt dann dein Hirn die nötigen neuen Informationen, um dich bei deinem neuen Laufstil sicher zu unterstützen. Also lass dir Zeit wechsel Schuhe und Stil, vor allem HÖRE und FÜHLE was dir dein Körper mitteilt und richte dich danach. Nicht jeder Laufstil ist was für jeden
Ach, und beim Zähneputzen rechts links auf dem Vorderfuß balancieren, bisschen die Badematte zusammenrollen mit den Zehen und Fußkräftigungsarbeit leisten...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Ganz ruhig

du bist auf dem besten Weg ;-)) Willkommen im Club!

Ich bin auch als Senk-Spreizfüßlerin mit gedämpften, gestützten Schuhen plus Einlagen zugedeckelt worden, die Schmerzen wurden schlimmer, die Schuhe dicker, die Einlagen stärker, bis der Orthopädiemechaniker aufgab.
Ein Zufall brachte mich an den Kinvara, in den meine Einlagen nicht passten, also begann ich mit kurzen Läufen ohne Einlagen und es ging. Parallel bin ich mit den anderen Schuhen mit Einlagen weitergelaufen, dann ohne aber immer noch mit gestützten, gedämpften Schuhen, dann leichtere weniger gedämpfte Schuhe usw. Die Umstellung dauerte etwa ein Jahr, seither laufe ich (mittlerweile vier Jahre) leichte Schuhe mit möglichst wenig Sprengung ohne Einlagen und habe keine Probleme mehr. Ein letztes "Vorlaufen" bei meinem Laufschuhdealer auf dem Laufband ergab ein Mittelfußlaufen bzw. für schnelleres Tempo sogar Vorfußlaufen. Sogar das Quergewölbe hat sich wieder etwas gehoben... Bewusst geändert habe ich da gar nichts, das kam von alleine mit den Schuhen!

Wichtig: 1) langsame Umstellung! Bleib erstmal bei deinen Schuhen, schau dich parallel beim Experten nach leichteren Schuhen mit weniger Sprengung um ODER lass für kürzere Läufe die Einlagen mal weg (ODER, nicht gleich beides). Ich kenne den Beast nicht, besprich das mit deinem Laufexperten.
2) Fußkräftigung ist gut bei Spreizfüßen, ich habe unter dem Schreibtisch viel mit dem Igelball gerollt....
3) kannst du im Beruf oder Alltag Sportschuhe tragen? Ich habe mir damals Nike Free gekauft, weil die so bequem waren. Das gab erstmal Muskelkater... Aber es trainiert unglaublich die Fußmuskulatur. Mittlerweile möchte ich sie nicht mehr missen.

Leichter Muskelkater in den Waden ist ok. Nur nicht übertreiben, sonst kriegst du evtl. Ärger mit der Achillessehne.

Und mit dem "bewusst auf andere Technik umstellen" wäre ich vorsichtig. Wenn du schon merkst dass du mit Muskelkraft kompensierst, was der Fuß noch nicht kann handelst du dir schnell eine Verletzung ein. Bleib erstmal beim Fersenlaufen. Die Schuhe helfen dir bei einer langsamen Umstellung!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Danke für die Tipps!

Danke für die Tipps! Manchmals ist man übermotiviert und tendiert dazu, zu glauben, dass es die magische Formel gibt. Geduld, ich werde es langsam angehen, und mal schaun. Leichtere Schuhe hören sich gut an. Vor allem habe ich eine tolle Ausrede, warum ich (schon wieder) neue Schuhe brauche ;-)

Gruß,

EMGDT

Für kurze Sachen kannst Du auch

mal Brooks Pure versuchen. Die Connect beispielsweise "zwingen" durch die Sohlenform eher Richtung Mittel- / Vorfuß. Aber die sind ohne alles - "pur" sozusagen. Also wirklich KURZ! VERSUCHEN!!

Die Kinvara sind übrigens auch für Leute mit leichter Stütze geeignet. Mein Freund hat sonst auch gestützte Schuhe und kann die gut tragen. Die haben wenig Sprengung (4mm) und sind leicht - nur nicht sehr haltbar (zumindest bei mir bisher nur um die 500km). Und gedämpft genug für lange Dinger - bin damit bis zu 50km auf Asphalt gelaufen.

Nike Free kann ich auch empfehlen. Am Anfang reicht aber wirklich GEHEN! Also: im Alltag anziehen. Sind bei mir übrigens seit langem die ersten Schuhe, die länger als ein Jahr halten ohne das gleich das Innenleben oder die Sohle auseinanderbrechen. Die meisten Alltagsschuhe überleben bei mir keine 3 Monate. Da lohnt sich dann selbst der verhältnismäßig hohe Anschaffungspreis wieder.

Therapiekreisel beim Zähne putzen, Igelball beim Fernsehen oder unterm Schreibtisch, Taschentücher oder Stifte mit den Zehen greifen - all solche Dinge solltest Du in den Alltag einbauen um dein Fußgewölbe zu stärken.

Und immer schön auf den Körper hören und nicht zu viel auf einmal ändern.

Hallo zusammen, auch wenn

Hallo zusammen,

auch wenn ich immer wieder das gleiche schreibe: kauf dir das Buch " Born to run" ließ es und du weißt was mit dir los ist und schmeiß alles über Bord was dir die Medizinmänner verordnen.

Ich war auch mal ein Einlagenträger...

Christian

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