Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Hallo zusammen!

Habe schon des öfteren nach einem Schuhkauf festgestellt, dass ich die Schuhe nicht vertrage. Das hat sich immer so geäußert, das ich beim Laufen (so nach 2-3 km) Schmerzen unter fasst der gesamten Fußsohle bekomme. Das ging dann teilweise soweit, dass ich gehen musste. Diese Schuhe habe ich dann immer weggeben.

Ich habe es zuerst an bestimmten Marken festgemacht. Jetzt wollte (bzw. musste) ich zwei Paar meiner Schuhe erneuern, da der eine ausgelatscht ist und der andere mehr als 1000km runter hat (fängt jetzt auch an aufzugeben). Jetzt habe ich mir von meiner Lieblingsmarke ein neues Paar gekauft, sitzt wie ein Handschuh, fühlt sich gut an, aber nach zwei Kilometern geht das mit den Füßen wieder los. Habe jetzt vielleicht 20km runter und muss sie wieder abstoßen.

Woran liegt das? Meine Physio sagte mir, das liegt am Leisten. Habe die alten Schuhe jetzt mit den neuen verglichen, aber die Biegung des Leisten ist gleich. Daran kann es - denke ich - nicht liegen.

Hat jemand von euch ähnliche Probleme gehabt? Ich will mir nicht immer neue Schuhe holen, um dann festzustellen, dass ich die nicht laufen kann.

Gruß Oliver

Schuhe

ähnliches habe ich mit einem Paar Adrialine 12 von Brooks erlebt.
Mit dem ersten bin ich sogar den Berlin Marathon gelaufen,
Mit dem anderen schmerzten mir nach 10 KM derart die Füße, das ich tagelang nicht laufen könnte.
Habe es zwar mehrfach versucht, aber das 2. Paar hat ne Macke.

Habe mir danach den Glycerin 11 zugelegt, keine Probleme bis hin zum NY Marathon....

Warum hörst du nicht auf den Physio?

Lass dir genau erklären, was er damit meint (gebogener Leisten) und geh damit und mit dem auszumusternden Schuh zum Laufschuhverkäufer deines Vertrauens. Nach 20km sollte der ihn übrigens noch zurück nehmen... Von außen kann ich auch keine Unterschiede zwischen meinen Schuhen und denen meines Gögas feststellen, und angeblich haben doch Frauenschuhe einen anderen Leisten als Männerlatschen.
Wenn du Onlinekäufer bist hast du da natürlich schlechte Karten, aber vielleicht wäre dann der Gang zu einem Experten mal empfehlenswert??? Selbst wenn der Schuh dann teurer ist als die "Schnäppchen" wird es immer noch billiger als sich ständig neue zu kaufen. Meine Meinung

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ob ein Schuh passt kann man

Ob ein Schuh passt kann man nicht an den Marken fest machen. Mein Tipp geh zum Fachhändler und lass dich beraten. Zu erst sollte man feststellen was für ein Schuh du eingentlich brauchst. Brauchst du eine Stütze? Oder ein Neutralschuh? Rein äuserlich kann ein Laie nicht feststellen, was er gerade für ein Schuh er in den Händen hält.
@ Quälmich Der Adrelanie lässt sich nicht mit dem Nimbus vergeleichen. Der Adrelanie ist ein Schuh mit einer stärkern Stütze, beim Nimbus giebt es keine Stütze, dafür ist die Dämmung sehr ausgeprägt.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Fachgeschäft

oder Orthopädiefachhandel - da passt man Die ne Einlage an, dann klappts auch mit der Passform.
Ich hatte einmal massive Probleme, da lag es an der falschen Größe - ich hatte auf Anraten einer schlecht geschulten Runnerspoint-Verkäuferin in Bonn den Schuh für Langstrecken etwas reichlich gekauft, Er entpuppte sich als eine ganze Nummer zu groß.

Hallo zusammen, danke schon

Hallo zusammen,

danke schon einmal für eure Antworten. Fange ich mal irgendwo an die ganzen Fragezeichen zu beantworten:

Also, ich bin Supinierer. Gestützte Schuhe für Pronierer wären für mich kontraproduktiv und würden mich weiter in die Supination trieben. Für mich bleiben also nur Neutralschuhe.

Ich habe bereits Einlagen für Senk-Spreizfüße, welche ich bisher gut in alle Schuhe bekommen habe und welche bisher auch gut funktioniert haben. Habe bei den neuen Schuhen die alten und die neuen medizinischen Einlagen verwendet, weil ich dachte die alten Einlagen wären auf. Das habt aber keinen Unterschied gemacht. An den Einlagen liegt es nicht.

Ich bin sowohl Online-Käufer als auch Fachgeschäft-Käufer. Dies hat mich aber nicht vor solchen Fehlkäufen geschützt. Glücklicherweise konnte ich den Schuh damals zurückgeben. Bei "meiner" Marke hatte ich bisher auch nie Probleme, die konnte ich gut online bestellen. Wenn ich eine neue Marke ausprobiert habe, habe ich dann i.d.R. im Fachgeschäft gekauft (nach den Fehlschlägen beim Online-Kauf). Nur haben mir die anderen Marken vom Laufgefühl nicht so zugesagt. Gerade deswegen bin ich ja so entsetzt, das ich "meine" Marke jetzt nicht mehr Laufen kann.

Mit dem Leisten war mir schon bekannt, dass damit die Biegung gemeint ist. Genau diese habe ich ja auch verglichen. Äußerlich ist kein Unterschied festzustellen, kann also nur am inneren Aufbau liegen.

Aber gut zu wissen, dass ich mit meinem Problem nicht allein bin. Muss dann wohl künftig auf die Schnäppchen im Web verzichten und nur noch bei L.X kaufen.

Mit solchen Schuhen könnte ich nicht mal einen 10km Lauf absolvieren, wie hast Du einen Marathon damit geschafft? Sind die Schmerzen erst spät gekommen? Wie gesagt, bei mir geht das nach den ersten Kilometern los. Bei dem einen Schuh habe ich nach ca. 2km Schuhe und Socken ausgezogen und bin barfuss nach Haus. Das ging garnicht mehr.

Trotzdem noch andere Tipps?

Gruß Oliver

Welche Schuhe und wo hast du sie gekauft und weitere Fragen

Hallo,

mich würde interessieren welche Schuhe du gekauft hast und in welchem Laden. Hast du einmal eine Laufanalyse von dir machen lassen? Passen die Schuhe zu deinem Gewicht und Größe? Welche Socken benutzt du? Hast du die richtige Größe der Schuhe? Hast du einen guten Berater bei deinen Käufen gehabt? leider kann man aus deinem Post nicht viel daraus schließen.

Ich persönlich habe noch nie mit meinen Rennsemmeln Probleme gehabt. Weder von meinen ersten Paar Schuh noch bis zu den heutigen. Dazwischen liegen 9 verbrauchte Paar Schuhe.

Dirk

Hallo Dirk, wollte es

Hallo Dirk,

wollte es eigentlich vermeiden hier Schuhmarken zu nennen, aber nun gut. Neu ist der Mizuno Wave Rider 17 (naja, was heißt neu, ist das Vorjahresmodell). Den Schuh habe ich ohne Beratung gekauft, da er auch ein Neutralschuh von Mizuno ist, für schwerere Läufer und die Parallel-Wave hat, die auch schon in den Precision verarbeitet war (sehen jetzt aber anders aus).

Laufanalysen (im Lauflabor) habe ich auch schon 2 hinter mir (und ein paar zur Kontrolle meiner Einlagen). Bei der Ersten Analyse gab es da einmal Schuh-Empfehlungen, einen der empfohlenen Mizuno Schuhe habe ich mir seinerzeit geholt. Es war auch einer meiner Lieblingsschuhe. Diesen Schuh hatte ich bei der 2 Analyse und bei der Einlagenkontrolle bei (Vorsicht Werbung) Orthosport an. Hat alles wunderbar gepasst.

Bei der Schuhgröße habe ich, wie bei den 5 vorherigen Paaren, immer die gleiche genommen und sie sitzen auch wieder super am Fuss. Habe die 5 Paare immer parallel gelaufen und nie Probleme gehabt, deswegen wundert es mich auch, dass die neuen jetzt Probleme machen. Habe die Precision und die Harrier zur Kontrolle jetzt noch einmal gegen-gelaufen: Keine Probleme!

Ich hatte seinerzeit einmal Salomon bei RP auf dem Band gelaufen, sollte passen (ok, da gubt es verschiedene Meinungen über die Qualität der Analyse). Aber die Ultra 3d konnte ich nicht laufen und konnte sie zurückgeben. Auch die XA Comp und die Speedcross konnte ich nicht laufen. Mußte deshalb auf Inov-8 für die Trailschuhe umsteigen. Habe ich nicht bereut. Habe ich zwei Paare von und bin begeistert.
Ich hatte dann auch mal Saucony probiert, ging garnicht, habe ich nicht wieder probiert. Ebenso Pearl Izumi. Immer Neutralschuhe, allerdings nicht unbedingt immer ein gebogener Leisten - die brauche ich als Supinierer.

Gruß Oliver

Schmerzen in der Fußsohle

Hallo Oliver,
informiere dich mal über die Morton Anomalie, d.h. evtl. ist dein zweiter Mittelfußknochen länger als der Erste. Dem kann man abhelfen. Die meisten Ärzte und Physios werden dir allerdings sagen das sei zu vernachlässigen, oder sie kennen es gar nicht. Mir hat das enorm geholfen. Nur eine kleine Erhöhung unter dem Großzehengrundgelenk.
Was du dir noch Gutes tun kannst; such dir einen guten Massagetherapeuten der sich mit Triggerpunkten und Facien auskennt. Wenn in deiner Wadenmuskulatur oder Fußmuskulatur viele Triggerpunkte sind, kann das diese Art Schmerzen verursachen.
Wenn du selber mehr darüber wissen möchtest google nach Triggerpunkten, im Netz gibt es schon viele Tipps. Alternativ ein Buch: Arbeitsbuch Triggerpunkt-Therapie, mit dem Buch lernt man sich selbst zu behandeln. Ich persönlich habe damit meinen Beckenschiefstand begradigen können.
Das ist allerdings keine Lösung auf Dauer, soll heißen es können sich schnell wieder Triggerpunkte bilden. Vor allem wenn schon mal welche da waren.
Das A und O sind aber deine Facien, wenn die verklebt sind geht nix mehr.
Gut hilft hier die Blackroll, wenn du Triggerpunkte in den Waden hast wird das ziemlich schmerzen am Anfang. Aber das heißt auch du hast Triggerpunkte.

Noch eins; lässt sich deine Wade noch dehnen, oder fühlt sich das eher wie mit "angezogener Handbremse" an? Das wäre auch ein Zeichen von Triggerpunkten, wenn das so ist lass das lieber und massiere deine Waden nach dem Laufen. Ich mach das nach dem Duschen ganz gemütlich am Sofa. Vielleicht spürst du dabei schon ein paar Stellen die sehr schmerzhaft sind, das können Triggerpunkte sein. Aber vorsichtig sein, nicht alles müssen Trigger sein.

Also liebe Leute pflegt eure Muskeln und Facien, vorallem Läufer sollten dies tun.

Viele Grüße und baldige Besserung dogcrosser

Hallo dogcrosser, kann ich

Hallo dogcrosser,

kann ich alles bestätigen und habe ich auch schon alles hinter mir. Habe nicht nur das von Dir erwähnte Buch sondern auch "Why you really hurt: It all starts in the foot". Bei mir sind es aber Blockaden, von denen ich meine Triggerpunkte bekomme. Meist ist das ISG blockiert, habe auch noch andere stellen, an denen ich manchmal "festhänge". Nach Beseitigung der Blockaden durch einen Osteopaten oder Chiropraktiker ist alles wieder i.O. Bei mir soll eine Bindegewebsschwäche dafür verantwortlich sein und ich soll Pilates, Yoga oder Tai Chi (letzteres schaue ich mir gerade in einem VHS Kurs an) machen,um dem entgegen zu wirken. Das Pad unter dem Großzehenballen hat mir leider nicht geholfen.

Auch sind Triggerpunkte keine Erklärung für die Unverträglichkeit von bestimmten Laufschuhen. Trotzdem vielen Dank für Deinen Beitrag. Auch dieser zeigt mir, dass ich nicht allein bin mit meinen "Läuferwehwechen". Ich habe jetzt ja zum Glück eine Lösung gefunden Schmerzen schnell beseitigen zu lassen, nachdem ich mehrere Jahre von Orthopäden zu Orthopäden gelaufen bin.

@Alle anderen: Habe gestern abend mal alle meine Laufschuhe von unten fotografiert und die Bilder am Monitor nebeneinander "gelegt". Es scheint so auszusehen, dass bei den Laufschuhen, die ich nicht laufen kann (ziehe ich dann nur noch zum Wandern in den Bergen an), keine Flexkerben vorhanden sind bzw. die Flexkerben in die falsche Richtung zeigen. Nur der Harrier passt nicht zu der Theorie. Ansonsten sind die Schuhe die ich vertrage eher flexibler im Vorfuß.

Gruß Oliver

Nach deinen genauern

Nach deinen genauern Angaben, glaube ich nun dein Problem zu kennen. Falls es das gleiche Problem ist das ich habe, wäre es das Quergewölbe. Meistens hilft eine sogenannte Pelotte in der Einlage. Meistens, aber oft auch nicht. Ist die Pelotte zu hoch oder zu hart oder nicht an der richtigen Stelle, verschlimmert sie das Problem. Großen Erfolg hatte ich inzwischen in dem ich auf die Sprenunng der Schuhe achte. Je höher die Sprennung ist, um so höher ist der Druck auf dem Vorfuss. Ein Mizuno hat eine Sprennung von 12 mm, der Presicon liegt deutlich darunter. Der Speedcross hat auch um die 11mm. Der Speedcross geht bei mir gar nicht. Meine Bescchwerden wurden deutlich besser seit meine Schuhe nur noch eine Sprennung von etwa 8mm haben. Asics Cumulus und jetzt ganz neu der Sacouny Ride. Auf schnellen Einheiten lieb ich den Asics Gel Noosa, der DS Trainer ist schon wieder höher. Da ich von der Sprennung noch weiter runter möchte ist mein neuerstr Trailschuh der Salom Sense Pro mit einer Sprennung von 6mm. Für die langen Trailstrecken nehm ich den Salomon XT6. Such aber noch einen zweit Schuh für die langen Trails.
Natürlich sind auch die Flexkeben wichtig. Aber da hilft nur Probelaufen.
Der Cumulus ist auch für Läufer mit höhrem Gewicht gut geeignet. Mein Jüngster ist total von ihm begeistert.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Hallo Linzgauer, jetzt

Hallo Linzgauer,

jetzt kommen wir der Sache näher! Ich habe Senk-Spreizfüße und habe da bereits Einlagen mit Pelotte (siehe oben, mein zweiter Beitrag). Dann wird es an der Sprengung liegen. Werde mal googeln nach den Sprengungen meiner Schuhe, die ich vertrage. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Sprengung und Kerben. Danke!

Gruß Oliver

...also an der Sprengung

...also an der Sprengung kann es auch nicht liegen. Die "schmerzfreien" Mizunos werden mit Sprengungen zwischen 9 mm und 12 mm angegeben. Der neue Wave Rider hat auch 12 mm. Die Salomon, die ich nicht vertrage, haben eine Sprengung von 11 mm.

Gruß Oliver

Einen Rat zu Deinem Problem

Einen Rat zu Deinem Problem kann ich leider nicht geben. Nur:
Wenn Du Laufschuhe im Fachhandel kaufst, dann nehmen sie diese nach 1-2 Probeläufen auch wieder zurück. Sollte allerdings trocken und nicht matsche gewesen sein!

Viele Grüße
MaCh66


Bis hierher und weiter.

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links