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Ein harter Brocken für Physis und Psyche

Die Brocken-Challenge:

Das Motto ist „Kalt. Hart. Schön.“ Ein Kultlauf mit vielen Besonderheiten. Es geht von Göttingen auf den Brockengipfel. Je nach Streckenverhältnissen sind das meist etwas mehr als achtzig Kilometer, 1900 positive und 1100 negative Höhenmeter. Das Ganze im Winter, die zweite Hälfte im schneesicheren Oberharz. Den Lauf veranstaltet der ASFM, dem Verein „Ausdauersport für die Menschlichkeit“ komplett ehrenamtlich. Die gesamten Startgebühren von 120 Euro pro Läufer werden gespendet. Alle Getränke und reichhaltigen Speisen bei den Verpflegungsstation sind bio, entweder selbst hergestellt oder von regionalen Anbietern gespendet. Ein Teilnehmer nannte den Lauf einmal die „längste Biomesse der Welt“.

Meine Vorbereitung:

Es gibt eine Faustregel für die Ultramarathon-Vorbereitung: Den durchschnittlichen Trainings-Wochenumfang kann man am Tag X auch am Stück laufen. Ich hätte also durchschnittlich gut 80 Kilometer in der Woche gebraucht – aber in den vergangenen acht Wochen kam ich nur auf rund die Hälfte.
Als sich dann 25 Tage vor dem anberaumten Saisonhöhepunkt auch noch ein schmerzhafter Fersensporn bemerkbar machte, war mein Impuls, alles abzublasen. Meiner Frau, die mir ein All-Inclusive-Orga-Paket angeboten hatte, sagte ich, sie solle unsere Hotels stornieren. An eine Teilnahme sei für mich nicht mehr zu denken. Maren wartete jedoch noch etwas ab. Ich legte mein Hauptaugenmerk beim Training nun auf die Behandlung des Fersensporns: konsequentes Dehnen, massieren, wenig und langsames Laufen. Die Beschwerden besserten sich und wurden bei ersten vorsichtigen Laufeinheiten auch nicht schlimmer. Insgesamt kann man das Ganze wohl als ziemlich verkorkste Vorbereitung zusammenfassen.

Aber es gibt noch eine andere Ultramarathon-Faustregel: Je länger die Strecke, desto mehr entscheidet der Kopf. Und so entscheide ich mich, an den Start zu gehen. Mental habe ich mich akribisch auf den Lauf vorbereitet, um wenigstens hier keine Defizite mitzubringen.

Der Lauf:

Startzeit ist sechs Uhr morgens. Der Wecker klingelt 4.30 Uhr. Um 5.15 Uhr sind wir am Start. Dort gibt es für Läufer wie Begleiter ein opulentes Frühstücksbüffet.
Dann das Startsignal ins unwägbare Abenteuer. Es ist kurz nach sechs, dunkel, die Temperatur knapp unter dem Gefrierpunkt. Im anfangs noch dichten Feld der 170 Starter trabe ich los. Bald ist es ein Glühwurm von Stirnlampen, die Wegstrecke ist mit Fackeln markiert. Ich habe mir die Strecke gedanklich in Vier-Kilometer-Segmente zerlegt. Vier Kilometer sind eine so überschaubare Strecke, die schafft man immer. Bald habe ich ein paar bekannte Gesichter in meiner Nähe. Besonders froh bin ich, als ich auf den Schleswig-Holsteiner Laufkumpel Ralph Benz treffe. Auch seine Vorbereitung was alles andere als optimal und wir wollen es beide vorsichtig angehen. Mit ihm und Björn Gnoyke bin ich im November 2010 meinen allerersten Ultramarathon gelaufen. Auch Björn ist heute mit am Start, aber er ist in Topform und ist für uns schon bald außer Sicht.

Bald sieht man den ersten Tageslichtschein am Horizont, dann wird es allmählich heller und wir laufen in die aufgehende Sonne hinein. Der Himmel ist fast wolkenlos. Es ist umwerfend schön. Was für ein Glück, hier dabeisein zu dürfen.

Bei Kilometer 25 kommt die erste Herausforderung: Eine Abwärtspassage durch knöcheltiefen Matsch.

Und kurz danach kommt für mich das erste Loch. Ich laufe unrund, um meine rechte Ferse zu schonen und bekomme eine Blase am rechten Vorfuß. Dennoch fängt die Ferse sehr unangenehm an zu ziehen. Ich schreibe Maren eine SMS und sie stellt sich schon darauf ein, mich an unserem Treffpunkt bei Kilometer 42,5 frustriert einzusammeln. Aber bis zum dritten Versorgungspunkt nach Kilometer 30,7 habe ich das erste Tief überwunden: der Kopf entscheidet!
Dann kommen drei Vier-Kilometer-Stückchen bis zum nächsten Versorgungspunkt in Barbis. 42,5 Kilometer sind bis dahin geschafft, ich bin schon gut viereinhalb Stunden unterwegs. Aber in der Vorbesprechung wurden wir gewarnt, dass erst hier die eigentliche Challenge beginnt. Ich habe neben den 42,5 Kilometern auch schon 645 positive und 705 negative Höhenmeter in den Beinen und fühle mich ganz und gar nicht so, als würde der Lauf erst jetzt beginnen.
In Barbis erwartet mich Maren. Ich mache eine Viertelstunde Pause und lasse mich von ihr versorgen. Ich wechsle nahezu komplett meine Kleidung und tausche den Straßenschuh (Brooks Ghost) gegen den Trailschuh (Salomon Speedcross), außerdem meinen Hüftgurt gegen den Laufrucksack, um für die Unwägbarkeiten des winterlichen Oberharz ausgestattet zu sein. Gestärkt und etwas ausgeruht geht es weiter. Leider hat Ralph einen Gang zurückgeschaltet und ich muss mich zunächst alleine auf die beiden nächsten Teilabschnitte machen, die nicht ohne Grund „Entsafter“ I und II heißen. Hier gibt es keine Ausstiegsmöglichkeit. Wer in Barbis weiterläuft, muss es mindestens bis zur Lausebuche bei Kilometer 63,1 schaffen. Laut Veranstalter bedeuten diese 20,6km wegen des schwierigen Geländes für die meisten Teilnehmer einen Lauf von 3 bis 3 ½ Stunden.
Nach der Pause ist mein mentaler Ladebalken wieder bei 100%, ich bin zwar schon erschöpft, aber top motiviert – der Kopf entscheidet!

Ab kurz nach Barbis läuft man auf einer geschlossenen Schneedecke. Den Blick immer Richtung Weg, um vereisten Abschnitten auszuweichen. Der Anstieg zum nächsten Verpflegungspunkt „Jagdkopf“ bringt viele Höhenmeter, (+425/-70) aber ich kann die ziemlich gleichmäßigen Anstiege überwiegend durchlaufen. Kurz vor dem Jagdkopf wird der Schnee tiefer und da die Temperatur inzwischen wenige Grade über null liegt, ist der Schnee weich und der Schritt wird mühsam. Aber den Entsafter I habe ich erheblich besser gemeistert als befürchtet.

Am Versorgungspunkt „Jagdkopf“ bei Kilometer 53,8 steht ein Hinweisschild, dass die Hälfte der Höhenmeter jetzt geschafft ist. Ich überlege kurz, ob das erfreulich oder frustrierend ist. Schließlich bin ich schon fast sechseinhalb Stunden unterwegs. Ich fülle meine beiden Trinkfläschchen auf, eine kurze SMS an Maren. Dann erstmal gehend weiter eine Rampe rauf. Man erreicht eine Loipe, der man die nächsten Kilometer folgen muss.

Im Harz scheint es üblich zu sein, dass das Mittelstück zwischen den beiden Langlaufspuren als Spazierweg genutzt wird, jedenfalls nimmt niemand Anstoß an uns Läufern. Die Loipe selbst ist natürlich tabu, obwohl man gerne auf dem etwas festeren Schnee laufen würde, um nicht bei jedem Schritt leicht einzusinken und wegzurutschen. Als die Laufstrecke wieder von der Loipe abzweigt, kommt ein buckeliger Trampelpfad durch den Tiefschnee, der für mich kaum belaufbar ist.
Aber im Grunde kommt mir die Gehpause ganz gelegen, denn der Entsafter II hat mir das zweite Tief beschert. Diesmal ist es einfach Erschöpfung, okay: Blasen und Fersenprobleme sind auch nicht besser geworden, wahrscheinlich ist es ein Mix aus allem. Bitter ist auch, dass wir auf dem Entsafter II trotz etlicher kleiner Rampen und Gehpausen unter dem Strich nochmal Höhe eingebüßt haben (+155m/-200m). Aber diesmal denke ich keinen Moment ans Aufhören. Ich stelle mich eher auf eine Winterwanderung von der Lausebuche zum Brockengipfel ein. Das Wetter ist ja herrlich, die Schneelandschaft märchenhaft und ich würde nicht der einzige Wanderer sein.

Nach der Stärkung bei der Lausebuche habe ich wieder einen guten Begleiter, mit dem ich mich weiterkämpfe. Wenige hundert Meter nach dem Versorgungspunkt gibt es zwei Streckenoptionen. Wir sind fest entschlossen, den kürzesten Weg zu nehmen – bis wir ihn sehen! Die kürzeste Passage hätte ein Stapfen durch den Tiefschnee bedeutet, deshalb nehmen wir den Umweg in Kauf, um wenigstens langsam weiter zu traben. Die sechs Kilometer bis zum nächsten Versorgungspunkt sind ein überraschend freundlicher Abschnitt. Der Anstieg ist gut zu meistern und bringt dennoch netto 170 Höhenmeter ein (+200/-30). Als wir am Königskrug ankommen, bin ich bereits 8 Stunden 36 Minuten auf der Strecke. Das Ziel ist noch 11,5 Kilometer entfernt. Großartig ist, dass einen viele Langläufer anfeuern, die vermutlich durch die Verpflegungspunkte wissen, was wir schon hinter uns haben.
Nach dem Königskrug kommt ein längeres Gehstück und ich kann mit dem langen kraftvollen Schritt meines Begleiters nicht mithalten. Er bleibt aber noch lange in Sicht und ich versuche mich immer wieder an ihn heranzukämpfen. Bis zum nächsten Verpflegungspunkt Oderbrück sind es nur knapp vier Kilometer und ich schaffe den Abschnitt in 40 Minuten. Letzte Stärkung, aufmunternde Worte von den Helfern für jeden einzelnen Läufer und dann kommt überraschenderweise ein Flachstück, das prima belaufbar ist. Die Schneedecke ist hier relativ frisch gewalzt und etwas härter. 370 Anstiegsmeter kommen noch auf den letzten 7,6 Kilometern. Was sind schon 7,6 Kilometer? - Das ist einmal meine kleine Hausrunde um den Bredenbeker Teich. Der Himmel ist strahlend blau. Wir haben alle ein Riesenglück mit dem Wetter. Der Brockengipfel ist zu sehen, naja, ich muss schon noch ganz schön weit nach oben gucken.

Ich kann die letzten Kräfte mobilisieren und schaffe den letzten Abschnitt in 80 Minuten.
Nach 10 Stunden und 36 Minuten laufe ich als 97. von 170 Verrückten in der tiefstehenden Abendsonne unter dem Zielbanner hindurch.

Ich bin oben! Unfassbarer Stolz! Das unvergleichliche Gefühl, es geschafft zu haben. Den härtesten Lauf des Nordens. Wahnsinn. Ein erfüllter Traum.

Dann hinein in den Goethesaal des Brockenmuseums zum gemütlichen Teil. Massage, warme trockene Klamotten, Cola, Bier und viel zu essen. Sehr viel freundliche Geselligkeit mit glücklichen Läufern und etlichen Supportern. Umarmungen, Gratulationen, viele bekannte Gesichter. Daran, dass wir auch noch irgendwie wieder hinunter müssen denkt in diesem Moment noch niemand. Die letzte Brockenbahn ist längst weg und die Sonne geht unter.

Gut drei Stunden verbringe ich dort oben im Erfahrungsaustausch und Glücksgefühl, bevor ich mich einer Gruppe anschließe, die sich auf den Rückweg nach Schierke macht. Es ist kälter geworden, so dass der getaute Schnee wieder überfroren ist. Wahlweise zehn Kilometer über die Brockenstraße oder sieben über die „alte Bobbahn“. Da wir alle mit Spikes zum Unterschnallen ausgestattet sind, entscheiden wir uns für die steilere und kürzere Route. Es geht nach der Ruhepause viel leichter als erwartet. In Schierke holt mich Maren wieder ab und wir fahren zusammen in unser Hotel nach Wernigerode.

Es war eine Riesenherausforderung, ein großes Abenteuer und ein ganz großartiger Lauf, der von Idealismus der Veranstalter geprägt ist und von vielen selbstlosen Helfern ermöglicht wird. Hierfür ein riesengroßes Dankeschön. Und auch einen herzlichen Dank an die vielen Daumendrücker in Baden und in Schleswig-Holstein. Ihr habt mehr an mich geglaubt, als ich selbst.

Uli

5
Gesamtwertung: 5 (20 Wertungen)

Erstmal allerherzlichste Glückwünsche!

Ehrlich gesagt, hätte ich nicht geahnt, dass man so kurz nach der Diagnosestellung eines Fersensporns in der Lage sein könnte, überhaupt irgendeinen Ultra zu laufen. Und dann auch noch DIESEN Ultra. Ich kann, glaube ich, deine Fersenschmerzen nur erahnen, die du da ausgehalten hast.
Danke für deinen schönen Bericht! Und erhol dich gut!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Suuuper!

Vielen Dank, lieber Uhrli, für diesen wunderbaren Bericht und die Fotos!
Beim Lesen bin ich mit Dir von Göttingen auf den Brocken gelaufen - du weißt, nur auf diese Weise kann ich einen solchen Ultra Überhaupt jemals bewältigen!
Fantastisch, wie Du Dich durchgekämpft hast - meine Tenniskumpels pflegen mit Fersensporn monatelang zu pausieren- und dann hast Du noch eine so beachtliche Zeit und einen respektablen Platz erreicht! Einfach schön!
Ruh Dich gut aus und laß bald von neuen Zielen hören!

Wow!

Bin sehr beeindruckt von Lauf- und Kopf-Leistung!
Hoffentlich rächt sich der Fersensporn nicht allzu brutal dafür.
Danke fürs Aufschreiben - das Lesen und Bilder gucken hat Spaß gemacht!
Ehrfürchtige Grüße aus dem WW, Conny

Wow!

uuups...doppelt.

Ganz grossen respektvollen Glückwunsch ...

... und ein dickes DANKE für's mitnehmen auf diesen Wettkampf.

Ich freue mich so sehr für DICH, das DU alle Probleme gemeistert hast,
egal ob vor, oder während der Brocken-Challenge, und DU DIR
einen weiteren persönlichen Läufer-Traum erfüllen konntest.

"WoW !!!" das ist ganz grosses Kino !

Gute Erholung und Geneesung wünsch ich dir nun,
LG an Maren und Dich wünscht Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

Ach was ich mich freue das

Ach was ich mich freue das du es geschafft hast.. ich habe am Samstag die immer wieder gedanklich die Daumen gedrückt.
Klasse und dann noch in dieser tolllen Zeit, dicken Glückwunsch.

Wow, RESPEKT RESPEKT

Wow, RESPEKT RESPEKT RESPEKT, mehr kann ich gar nicht sagen, außer noch: danke für Deinen tollen und eindrucksvollen Bericht :-)

Schöner Bericht! Der Kopf

Schöner Bericht! Der Kopf gewinnt fast immer.

Wie stehst Du zu:

"Zu viel der Müh!
Es sticht im Knie!
Nein: nie! nie! nie
wieder lauf ich die BC!"

?

;)

---
Ziele:

Badwaterrun :P

Erstmal meinen herzlichen Glückwunsch

lieber Ulli, da ich ja auch unlängst oben war, und kurz darauf mit meinen Bändern laboriert habe, kann ich deine Superleistung gut einordnen und voller Ehrfurcht und Respekt auf deine Körper-Kopf-Leistung schauen. Und dann noch 7km downhill!
Unglaublich mitreißend auch dein Bericht mit den beeindruckenden Foto's.

Ich wünsche dir eine gute und schnelle Regeneration.
Viele Grüße auch an Maren.

Bis demnächst mal wieder, sagt der Lurch

JogMap Schleswig-Holstein, die Neongelben aus dem Norden.

@Chopperumschmeisser: Erinnert mich an ...

... den Gipfelbucheintrag von Heinrich Heine:

Viele Steine
Müde Beine
Aussicht: Keine
Heinrich Heine

:-)

P.S.
Mit der Zeit verschiebt sich die Skala dessen, was man für verrückt hält.
Für mich ist man derzeit verrückt, wenn man den Badwater-Ultra laufen will :P

Whow!

Glückwunsch zu dieser Leistung!

Gruß Nicole

Ich finde das so klasse, ...

... dass du doch noch an den Start konntest und dann das Ding auch noch gerockt bist. Janz herzlichen Glückwunsch!
Die BC ist nicht leicht. Aber bei diesen geilen Bedinungen macht es noch viel mehr Spaß da hoch zu ziehen. Vom Sonnenaufgang bis zum Sonneruntergang einfach der Hammer. Na und die Zeit oben beim Brockenwirt sowieso. Das ist immer wieder herrlich.
Genieß den Lauf, genieß den Erfolg und immer schön dran denken zu dehnen. Die Ferse meldet sich sonst wieder. Das ist sicher. Aber jetzt weißt du ja wie du ihr Herr wirst.
;-)

Großartiger Bericht!

Toller Bericht, für mich war es am Samstag auch die erste BC, du hast die Stimmung dieses Laufes super beschrieben. Ein ganz schönes Brett, wenn man dann noch überlegt, das die Bedingungen im Grunde nahe am Optimum waren (Schnee wird es auf den letzten 30 KM um die Jahreszeit wohl immer geben).

Noch mehr Respekt für Deine Leistung nach der Nummer mit der Ferse. Hoffentlich gibt es keine Nachwirkungen, gute Besserung damit!

klasse

Ein toller bericht zum mitlaufen, danke dafür und fettes lob!

The goal of science is to build better mousetraps, the goal of nature is to build better mice!

vielen Dank fürs mitnehmen!

Was für ein votum fürs ultralaufen! Trotz aller Widrigkeiten! Du hast meinen vollsten Respekt!

Danke fürs mitnehmen!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Danke für den tollen

Danke für den tollen Bericht, fürs Mitnehmen.
Ein Wahnsinnslauf mit toller Stimmung.
Mein höchster Respekt für deine Leistung.
Erhol dich jetzt gut.

-------

Danke für den tollen

Ups doppelt. Tablet Krankheit.

stolz kannst du sein !

Das war ja ein ganz schöner Brocken! Herzliche Gratulation zu dieser Leistung!
Es ist schon gut, wenn man den richtigen Support hat, aber gelaufen bist du das Ding selber ... Hoffe, dass du körperlich jetzt nicht zu sehr darunter leiden musst!
Erhol dich gut! VG
Uwe

Selber harter Brocken!

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die tollen Fotos. Ich ahne, was Ihr geleistet habt, und bin sehr beeindruckt. Jetzt gute Regeneration und vor allem baldige Besserung für Deine Ferse - hoffentlich nimmt sie Dir das Abenteuer nicht zu übel.

Ehrführchtigste Grüße von
yazi

Eingebrockt und ausgelöffelt

Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zu deinem weiterem Ultrameilenstein und ein großer Dank für den informativen Bericht, der uns Nicht - Langstreckenläufern immer wieder zumindest ein klein wenig teilnehmen lässt. Einen Nachbericht in mündlicher Form gibt es ja vielleicht demnächst mal wieder in der Mittwoch LG

Viele Grüße aus dem Süden
Torsten

lieber uli...

...ich zieh meinen imaginären hut vor deiner leistung! unter den gegebenen umständen und mit dem trainingshintergrund war das einfach grandios. ich freue mich sehr für dich, dass du es gemacht und geschafft hast!
und ich danke dir sehr für den wundervollen bericht. ich muss den gleich nochmal lesen. es ist einfach zu zu schön...
____________________
laufend gratuliert uli von herzen: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Toller Lauf...

...und ein schöner Bericht.

Hat mich sehr gefreut das wir mal wieder ein paar Worte wechseln konnten...

Björn

"Ein Leben ohne Hunde ist denkbar, jedoch sinnlos"

Schleswig-Holstein im Herzen,
BORN im Kopf

Danke für den tollen Bericht!

Super gelaufen, Uli, trotz Motivationslöchern und nicht-optimaler Vorbereitung!!!
Du zehrst von Deiner Erfahrung und einem echt starken Willen! Dazu ein guter Support und nette Mitläufer -- da habt ihr euch die Zielfeier redlich verdient!!!
Gute Regeneration!!!

Gruß, Dominik
_____________________
"Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus..."
(Enno Bunger)

Hammer!!!

Superbericht, Superfotos.
Reizt mich leider gar nicht zum Nachmachen. Bin einfach kein Schneeläufer.
Umso größer ist meine Hochachtung. Einfach toll, Uli.

22. März 2015 Venloop
29. März 2015 Frühjahrslauf TG81 10km
26. April 2015 METRO GROUP Marathon Düsseldorf

Lieber Uli,

das war wirklich ganz, ganz großes Kino!!! Riesenrespekt und ganz herzlichen Glückwunsch!!!
Dein Blog ist einmalig, es macht viel Spaß mir dir den Brocken zu rocken (überhaupt hier im gemütlich, warmen Wohnzimmer;-))
Du hast lauftechnisch sooooooviel erreicht, ich denke auch an die letzten Läufe. Diesen jetzt mit Fersensporn, unglaublich!
Ich denke mal, dieser Lauf war auch ein sehr guter Lehrer für dich. Du weißt jetzt genau, du klannst so ziemlich alles erreichen, wenn du es wirklich willst. Dein Kopf ist soooo stark! Ich bin schon auf dein nächstes Abenteuer gespannt;-)


Lieben Gruß
Tame

Vielen Dank Euch allen.

@Sonnenblume:
Ich hätte es auch nicht für möglich gehalten, dass es geht. Und ich hatte keine schlimmen Schmerzen, es war so, dass ich den Lauf auch genießen konnte.

@Ricamara:
Freut mich, dass du mit auf den Brocken gekommen bist. Ich hoffe, dich bald wieder mal auf einen so schönen Lauf mitnehmen zu können.

@Conny:
Meine Frau meinte im Vorfeld nur trocken „Du wirst dich auf einen gewissen Rückfall einstellen müssen.“ Ich habe mich darauf eingestellt. Aber es ist alles im Rahmen geblieben. Auch nach dem Lauf ist es längst nicht mehr so schlimm wie drei Wochen zuvor.

@runner:
Es war wirklich ein Traum, die Nacht vorher habe ich wirklich geträumt, dass ich auf dem Brocken war und das ganze gar nicht so schlimm gefunden hatte. Und am Lauftag selbst hatte ich dieses Bild immer vor Augen. Irgendwann am Ende des Tages dort oben zu stehen.

@Sonnnenschein:
Vielen Dank. Ich habe die vielen gedrückten Daumen wirklich gespürt.

@Seb:
Respekt ist auch vor so einem Lauf angebracht. In meiner Leistungsklasse geht das nur mit Geduld und Respekt, sonst läuft man sich kaputt.

@Chopperumschmeisser:
Ich bin schon gespannt auf den Blog vom Badwaterrun.

@Lurch:
Ich bin mal gespannt, wann du die BC angehst. Bei mir hat es ja auch mit dem Brockenmarathon angefangen :-)

@Nicolsche:
Danke fürs Lesen und die Glückwünsche.

@Schalk:
Danke Schalk. Ich habe viele Ratschläge bekommen. Deine Ratschläge haben mir WIRKLICH Mut gemacht und geholfen. Ich habe in den drei Wochen vor der BC mehr Dehnungsminuten als Laufminuten auf dem Tacho. Und ich habe mir fest vorgenommen, mich auch weiter konsequent zu dehnen. Vielleicht hilfst du mir ab und zu mal mit einem Tritt in den Hintern.

@chardes:
Dir auch Glückwünsche, wenn du auch dabei warst. Im Grunde hätte man sich mit jedem einzelnen Austauschen und Fachsimpeln wollen. Man kann es gar nicht oft genug erzählen, oder?

@ratze:
Es macht mir auch immer wieder Spaß, von besonderen Lauferlebnissen hier zu berichten. Und ich freue mich über jeden, der es gerne liest.

@strider:
Ein „votum fürs Ultralaufen“. Ja, genau das war es auch für mich selbst. Meine Laufzukunft sehe ich zunehmend im Bereich lang und langsam.

@sarossi:
Vielen Dank fürs Mitkommen. Die mehrtägige völlig passive Erholung, hat meinen Streak-Neuanfang allerdings schon wieder sabotiert :-)

@RitterEd:
Ich gebe dir maximal 2-3 Jahre, dann stehst du auch da oben. Es lohnt sich. Und ich habe mich nicht kaputtgemacht, kleine Strecken kann ich schon wieder laufen.

@yazi:
Ich bin gerade am Wechseln von der passiven auf die aktive Regeneration und plane voller Zuversicht schon die nächsten Läufe.

@torbue:
Wenn ihr mir nicht zu schnell geworden seid, komme ich ab März mittwochs gerne wieder regelmäßig mit. Und ich freue mich über jeden, dem ich alles nochmal erzählen darf :-)

@happy:
Danke. Ich habe durch Vorbereitung und Lauf wirklich einiges über mich und das Laufen gelernt: es ist viel mehr möglich, als man denkt.

@scooby:
Es ist mir immer eine große Freude, einen richtig netten Kerl wir dich zu treffen. Und dass wir uns auf diesem verdammten Berg dann auch wieder getroffen haben, war die Erfüllung eines Traums.

@nicksdynamics:
Du triffst den Kern der Sache: Erfahrung, Willen, Support, Mitläufer. Das sind die Säulen, die so etwas möglich machen. Danke.

@krowil:
Schnee und Kälte sind eigentlich auch nicht so mein Ding. Aber dieser Lauf hat mich magisch angezogen. Es musste einfach sein :-)

@Tame:
Es ist tatsächlich faszinierend, die Grenzen des physisch machbaren mit mentaler Kraft zu erweitern. Eine große und wichtige Erfahrung, dass kann ich jetzt schon erkennen. In Biel vor drei Jahren ist mir das noch nicht so gut gelungen, da habe ich deutlich mehr gelitten. Ich bin sehr gespannt, wie es dir dort gehen wird.

*boing*....ohohoh,...*schäm* :o(

habbisch gar nix geschrieben auf Deinen sehr schönen Bericht, aber habbisch sofort gelesen und ja alles selbst hautnah gesehen und miterlebt und mich natürlich riesig gefreut, dass Du so gut da durchgekommen...hm...zu negativ ausgedrückt, nein, dass Du es so klasse geschafft hast und sogar trotz der Verletzung im Vorfeld auch genießen konntest!!
Jetzt erst mal ganz auskurieren und neue Ziele anvisieren, wird sicher ein interessantes gutes Jahr 2015!! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ein etwas später...

... aber umso herzlicherer Glückwunsch, lieber Uli!!
Ich war einige Tage verreist, so dass ich erst heute zum Lesen und Bewundern Deines Brocken-Abenteuers kam. Spitzenleistung – Danke fürs Mitnehmen auf den Brocken!!!
Erhol Dich weiterhin gut und genieße - bis demnächst hoffentlich auch mal persönlich im hohen Norden!

Danke für den Bericht und

Danke für den Bericht und eine ganz tiefe Verneigung vor Deiner großartigen Leistung! Deine zweite Ultramarathon-Faustregel "Je länger die Strecke, desto mehr entscheidet der Kopf" werde ich mit nach Als nehmen. Gute Vorbereitung geht anders...


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