Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von felixmoeller

Moin Läufer,

heute gibt es mal wieder Neuigkeiten vom Felix.

Seit meinem Jahresrückblick hat sich tatsächlich wieder einiges getan.

Wo fange ich nun an?

Der Dezember war kilometermäßig recht durchwachsen. Unter Jahresdurchschnitt. Was aber nicht verkehrt war, denn an Heiligabend lag unterm Weihnachtsbaum von meinem Schwager eine Meldebestätigung.

Wir laufen jetzt bereits mehrere Jahre gelegentlich zusammen Wettkämpfe, vom 5km Dorflauf bis zum Hermann war alles dabei. Und ich laufe immer gern mit Ihm. Aber diese Kassel-Geschichte...

Er möchte mich schon längere Zeit mehr oder minder unterschwellig dazu bringen, mein Mara-Debüt in Kassel zu geben. Er hatte dort 2013 sein Debüt versucht, musste aber mit Knieschmerzen aufgeben. 2014 hat er erfolgreich sub 4 gefinished und möchte 2015 wieder mitlaufen, mit Ziel sub 03:50. Nun war ich nie der Kassel-Fan. Hannover ist direkt um die Ecke. Ich kenne die Stadt, und der Marathon hat einen guten Ruf.

Tja, jetzt hat er mich als "Geschenk", man könnte sagen, proaktiv, einfach gemeldet. Jetzt sind Fakten geschaffen:

1. Es gibt einen festen Termin, auf den ich hinarbeiten kann.
2. Meine Basis für eine Mara-Vorbereitung ist stabil (Der Dezember kann schon fast als "Rekom-Monat" gelten)
3. Ich habe die Meldegebühr gespart
4. Ich bestreite mein Debüt nicht allein, sondern habe sowohl meinen Schwager als auch einen Ortskundigen dabei.
5. Das Höhenprofil vom Kassel-Marathon kann ich noch nicht richtig einschätzen. Ich hab es gesehen, und auch schon Berichte gelesen. So ganz traue ich dem Braten (alles nicht so wild) aber nicht

Warum war der Dezember überhaupt so durchwachsen? Ach ja, in der zweiten Woche waren da erst eine Erkältung, dann ein Magen-Darm-Infekt, dann noch eine Erkältung. Dann etwas Laufen. Schon war Weihnachten.

Am zweiten Weihnachtstag bin ich auf, eine große Runde im Wald drehen. Banane und Wasser in den Rucksack, es waren 25km mit Bergen und 2,5h Laufzeit geplant. Route mit Komoot geplant und die nette Navistimme angestellt. Auf gehts!
Den ersten Berg hoch auf den Kammweg vom Hildesheimer Wald. Das ging schnell. Wieder runter, ein bisschen Waldautobahn bis zum Trail, der gute 3km bis Diekholzen runter führt. Diesen Trail wollte ich an Diekholzen vorbei, über den Roten Berg Richtung Tosmarberg nehmen. Geile Strecke. Unterwegs, an einer Weihnachtsbaumplantage treffe ich auf Ausflügler, die offenbar von Petze aus zum Aussichtsturm wollten. Sie waren völlig angetan von der Komoot-App, auf der sie schön sehen konnten, dass sie das heute nicht mehr schaffen würden. Sie wollten dann doch lieber zurück zum Auto und zum Aussichtsturm fahren.
Ich setzte meinen Weg fort. An einem kleinen Teilstück, das etwas abschüssig, steinig und verwurzelt ist, hänge ich zu sehr meinen Gedanken nach. Plötzlich sacke ich rechts voll weg, ein Schmerz schießt in meinen rechten Fuß, dass mir kurz übel wird. Stopp, anhalten. Tieef atmen. Gedanken blitzen durch meinen Kopf, wie –das war’s-, oder -wie zum Teufel sollst du auf einem Bein bis nach Diekholzen kommen-
Doch der erste Schmerz vergeht so schnell, wie er gekommen ist. Nach wenigen Minuten checke ich alles ab: Beweglichkeit in alle Richtungen ist vorhanden. Ich kann sogar schmerzfrei auf dem rechten Bein hüpfen. Nur eine Druckempfindlichkeit an der überdehnten Stelle ist da. Die Unfallstelle befand sich bei km9 meines Laufes. Ich hatte die Möglichkeiten, bis in den nächsten Ort (ca. 4km) zu laufen und dort ein Taxi zu rufen. Oder die 9k zurück zum Auto. Ich entschied mich für Möglichkeit Nummer 3: Erst mal weiter, abbrechen kann man ja schließlich immer noch. Diekholzen ist niemals weit weg, und Laufen war sogar fast schmerzfrei. Das klappte soweit auch ganz gut. Erst ab Km16, als ich schon wieder auf direktem Weg zurück zum Auto war, wurde der rechte Schuh irgendwie enger. Bis zum Auto war es aber noch ein Stück. Ab Km20 verursachte die Schwellung Schmerzen. Der Laufstil wurde aber glücklicherweise nicht beeinträchtigt. Die Uhr stoppte dann bei 24km.
Ab nach Hause. Ungutes Gefühl. Schuhe aus, duschen. Au Backe!
Richtig gut geschwollen, mit leichter Rötung am Knöchel.
Diese Geschichte hat dann erstmal 3 Tage ordentlich wehgetan. Mit Humpeln und vollem Programm. Also Hochlegen, Kühlen. Hochlegen Kühlen. Und immer bewegen. Gehen. Und möglichst normal abrollen. Das hat geholfen. Den Silvesterlauf habe ich noch sausen lassen. Das erste Mal seit 2008!! Ein bisschen Vernunft ist also noch vorhanden. Anfang Januar fing ich wieder an mit Laufen. Die Schwellung war zwar noch da, aber die Bewegung tat gut. Ich lief: Die Schwellung war weg. Über Nacht kam sie noch ein paar Tage wieder. Aber das Laufpensum war schnell wieder bei 50 Wochenkilometern.

Jetzt mache ich mir langsam Gedanken darüber, wie ich den Marathon vorbereite. Dazu gehört erst einmal eine Zielzeit.

Meine aktuellen Bestzeiten auf 5k/9,8k/HM sind 19:28/42:10/01:40:xx

Man könnte sich damit eine Zielzeit jenseits der 03:30 errechnen. Das halte ich aber für völlig unrealistisch. Mein Minimalziel ist sub 4. Die Wahrheit wird irgendwo zwischen diesen beiden Zeiten liegen. Entscheidend ist aus meiner Sicht viel mehr das absolvierte Trainingspensum. Im großen Buch vom Marathon von Beck schau ich mir die Marathon Trainingspläne an. Der für sub 4 ist mir zu lasch. Der für 03:30 erwartungsgemäß zu heftig. Die Tempoeinheiten und Umfänge des 03:45-Plans erscheinen mir auf meinen aktuellen Stand passend. Nach einem Plan möchte ich mich aber nicht richten. Es ging nur darum, ein ungefähres MRT zu definieren, damit ich die Trainingstempi halbwegs aufeinander abstimmen kann.

Ich entscheide mich dafür, einen 2-1 Rhythmus zu laufen, damit die Belastung nicht zu groß wird. 2 Wochen Belastung, 1 Woche Rekom.

Das sah im Januar nun wie folgt aus:

KW02 (noch mit dickem Fuß): 44km
KW03 (erste Belastungswoche): 54km
KW04 (zweite Belastungswoche): 61km
KW05 (inkl. Heute, REKOM): 38km

Einmal pro Woche gibt es eine Tempoeinheit. Diesen Monat waren dabei:
Tempowechsellauf: 12*1000m in 04:50 im Wechsel mit 2 Min 05:30-06:00. Also die Belastung langsamer als die üblichen 1000er-IV's, die Erholung etwas schneller als die üblichen IV-Trabpausen. Dafür mehr Wiederholungen.
TDL: 10k in 46:30 Min.
Der erste richtige LaLa ging unfallfrei über meine Unfallstrecke von Weihnachten. 25,7km mit >500Hm in 02:43h.

Diese Zahlen machen mir schon einmal Mut. Der Januar hat drei persönliche Bestwerte gebracht:
Erstmals eine Woche >60km.
Erstmals ein Monat >200km.
Schnellster jemals gelaufener 10er im Training.
03:45h erscheint realistisch, wenn ich von einer flachen Strecke ausgehe. Die nächsten beiden Belastungswochen werde ich ähnlich wie KW03 und KW04 halten. Dann wird weiter geplant.

Während der Marathonvorbereitung werde ich öfter etwas schreiben. Nicht nur aus reinem Mitteilungsbedürfnis, auch um das Ganze für mich selbst zu dokumentieren und zu reflektieren. Immerhin verfolge ich das Ziel "Marathon" schon seit 2011.

Hier noch ein paar Impressionen meines letzten LaLa:

LaLa1

LaLa2

LaLa3

LaLa4

3.8
Gesamtwertung: 3.8 (5 Wertungen)

erstmal nen selfie gemacht

erstmal nen selfie gemacht :D

..

Es macht ja sonst niemand Fotos von mir ;-)

Mitteilungsbedürfnis

finde ich nicht schlimm, wofür gibt es diese Seite???

Plan klingt gut, ich finde mich in vielem wieder, auch wenn die Zielzeit immer noch in weiter Ferne liegt. Aber mir fehlt es einfach an der notwendigen Trainingsdisziplin, ich weiß das.

Nur das Kreuz auf deinem Foto gibt mir zu denken ;-))))

Viel Erfolg und schreib bitte weiter!

Edit: gegen überdehnte Bänder hilft eine Aircastschiene, ich trage gerade auch so ein schickes Teil ...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Diese Zahlen machen mir schon einmal Mut.

ha, das würden sie mir auch. Alleine mit 12*1000 m in 04:50 im Wechsel mit 2 Min 05:30-06:00 wäre ich hochzufrieden. Der Fitness-Pegel schlägt bei der Jugend einfach schneller und heftiger aus ,als bei uns alten Sxcken.
Aber das ist auch gut so

Fjerler

Aus meiner eigenen Sicht bin

Aus meiner eigenen Sicht bin ich schon gar nicht mehr so jugendlich. Schließlich bin ich schon Papa und so ;-)

Denke mal, werde alle 3-4 Wochen berichten.

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links