Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von Alemanne

Hallo zusammen,

ich brauch mal eure Hilfe. Ich habe folgenes Problem: Im April lauf ich den Hamburgmarathon. Das ist dann mein 2. Marathon. Meinen ersten und einzigen bin ich 2010 in Berlin gelaufen in knapp unter 4 Stunden. Danach habe ich nahezu komplett mit dem laufen aufgehört. Mitte letzten Jahres hat mich mein Bruder überredet uns zusammen zum Marathon anzumelden, wodurch ich endlich wieder motiviert war zu laufen. Ich habe ihm versprochen mit ihm zusammen zu laufen und wir hatten ne Zielzeit von um die 5 Stunden anvisiert. Für mich war das vollkommen ok, da ich dachte ich kann sowieso nicht schneller laufen als in Berlin und für meinen Bruder ist es der Erste.
Jetzt merke ich aber, dass ich in echt guter Form bin und den Marathon vermutlich ohne Trainingsplan in um 4 Stunden laufen könnte und mit gezieltem Training eventuell meine Bestzeit knacken kann.
Mein Bruder sagt immer, ich kann ruhig vor laufen. Aber wer weiß ob ich nochmal mit ihm zusammen einen Marathon laufe und ich denke auch ihm helfen zu können. Allerdings weiß ich eben auch nicht, ob ich nochmal einen Marathon laufe und jemals die 3:30 schaffe, man wird ja auch nich jünger.
Was sagt Ihr? Teamplayer oder Einzelkämpfer?

ganz ehrlich?

Teamplayer! Mit "vorlaufen" ist es ja nicht getan, zwischen 5h und unter 4 besteht schon ein erheblicher Unterschied, da müsstest du schon ganz gewaltig Gas auf der zweiten Hälfte geben... Und ganz ehrlich, was soll dein Bruder anderes sagen, wenn er sieht, dass es dir in den Füßen juckt???
Und warum hälst du dich für zu alt noch mal einen Marathon unter 4h zu schaffen, was soll ich denn da sagen????
Kompromissmöglichkeiten:
Du läufst Hamburg als Trainingslauf mit deinem Bruder zusammen, quasi als Longjog. Suchst dir einen hübschen flachen Marathon zwei bis vier Wochen später und haust da rein. Dein Bruder kann dir ja dann den Streckensupporter machen ;-) Das wäre meine Lösung.
Wenn es bei Hamburg als dem einzigen bleiben soll kannst du es natürlich versuchen, bis zum Halbmarathon mit deinem Bruder mitzulaufen und dann Hackengas zu geben. Allerdings dürfte das deinen Bruder gerade in der zweiten Hälfte etwas demotivieren, aber vielleicht ist er ja damit einverstanden.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Naja, zu alt wird man ganz

Naja, zu alt wird man ganz schnell wenn man nach jedem Marathon 4 Jahre Regeneration macht :)
Aber du hast recht, ich werd den mit ihm zusammen laufen und hab dann wenigstens noch ein Ziel zum weiterlaufen.

Daumen hoch!!

Gebe Strider völlig recht und würde es genauso machen!
Wenn Dir das Laufen wirklich Spaß macht und Dir Dein Bruder diesen Spaß zurück gegeben hat, hat er es verdient und ich bin sicher, er wird Dich danach super supporten...zwei Fliegen mit einer Klappe!! :o)

Viel Spaß und Erfolg!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Test vorweg

Lauft doch einfach unabhängig voneinander ca. drei bis vier Wochen vor Hamburg einen Halbmarathon volle Pulle, der ist in vielen Trainingsplänen ohnehin vorgesehen. Dann kann sich jeder von euch in etwa ausrechnen, wie schnell er einen Marathon laufen kann. Vielleicht ist auch dein Bruder zu viel mehr fähig? Wer den Halben um die 1:50 laufen kann, der sollte bei gutem Trainingszustand die 4:00 knacken können.

Vielleicht merkt ihr auch, dass dieses Zusammenlaufen auch schwer überschätzt wird. Wenn du ein erfahrener Marathoni wärst, könntest du ihn sicher gut begleiten und puschen - aber es ist erst dein zweiter, du wirst mit dir wahrscheinlich selbst genug zu tun haben. In Hamburg hast du im gesamten Zeitbereich von ca. 3:00 bis 5:00 pausenlos andere Leute um dich, an die ihr euch hängen könnt. Darum plädiere ich eindeutig dafür, dass ihr lieber jeder euer eigenes Rennen lauft, davon werdet ihr beide mehr haben. Und ob du nach der langen Laufpause gleich zwei Marathons innerhalb von zwei Wochen laufen solltest? Ich wage es zu bezweifeln.

Ich wollte ein einziges Mal auch einen Marathon zusammen mit einem Freund laufen, mit dem ich zuvor viel gelaufen bin. Im Training und selbst bei den Testläufen hatten wir immer ein Tempo - beim Marathon haben wir uns schon auf dem ersten Kilometer aus den Augen verloren...

PS: Wenn du jetzt am Ball bleibst, wirst du noch viele Jahre lang Bestzeiten in Angriff nehmen können. Ich habe die 3:30 zum ersten Mal exakt an meinem 48. Geburtstag geknackt (in Hamburg übrigens).


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://saffti.de

Fang mit dem richtigen Training an und lauf...

... 3:45 Stunden.
:-)
Ausserdem kenne ich Deinen Bruder gar nicht.
Habe meinen eigenen und komme damit gut klar.
Das Risiko, dass er Dich danach nicht mehr kennt, kannst Du also eingehen...

Wieso warst Du in Berlin?

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Also nur mal so...

... nen M in 5h heißt ne Pace von 7:07min/km laufen, in 4h sind das 5:41min/km und in 3:30h 4:49min/km.
Ich finde das ja schick wie man mit Geschwindigkeiten so spielen kann, aber wer meint über 42km ein Wettkampftempo von ca. 5:40 laufen zu können, dem dürfte eine Pace die um fast 1:30min langsamer ist hintenraus ganz schön weh tun. Ich fände das sehr anstrengend so viel langsamer zu laufen. Klar, man kann Trainingstempo und Wettkampftempo laufen. Aber eine Stunde langsamer? Puhh.
Wenn der Lauf in 5h richtig Muskelkater verursacht schließe von da nicht auf einen nie realisierbaren 3:45h-Marathon. Wenn langsam deutlich unter deinem Wohlfühltempo liegt, ist das ätzend anstrengend.
3:30h oder 4h. Das ist in dem Bereich nicht so sehr die Frage des Alters, sondern neben einer notwendigen Grundschnelligkeit vielleicht mehr die wieviel Zeit du bereit bist in die Vorbereitung zu investieren. Wenn du mit 30 4h gelaufen bist, aber die Möglichkeiten längst nicht ausgeschöpft hast, kannst du mit 55 immer noch ne 3:30h erreichen. Nur der Trainingsumfang wird deutlich höher sein müssen.
Wie du es nun machst. Wie oft du M laufen willst. Was du dabei erreichen willst. Hängt das nicht vor allem davon ab warum du läufst, wieviel Zeit du dafür in der Woche verwenden möchtest und kannst, was du damit erreichen willst und was du damit erreichen kannst?
So eine Strecke laufe ich, weil ich das kann und weil ich Freude daran habe.
Das ist zu weit, nur weil ich das will.
;-)

naja

Marathon rund um 4h / 5:40 Pace ist so mein Tempo. Und Marathon in 5h / Pace 7:05 laufe ich ja immer in Freiburg als Pacemaker. Das ist anfangs gewöhnungsbedürftig aber machbar. Und anstrengend ist jeder Marathon am Ende ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Anstrengend? ...

... Hmm.
Am Samstag bin ich mit Riggo ne knappe 5:30er Pace gelaufen. In Summe waren es 40km für mich. Fand ich sauanstrengend.
Gestern bin ich im Wohlfühltempo (5:10er Pace, teils schneller) auch 40km gelaufen. Das fand ich deutlich angenehmer.
;-)

Du!

Du bist ja auch Schalk. Und darum nicht normal ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Also, ich war in Berlin,

Also, ich war in Berlin, weil ich da wohne. Ich lauf jetzt in Hamburg weil mein Bruder da wohnt.
Ich bin meinen ersten Marathon in einer Pace von 5:34 gelaufen und muss sagen, dass das mein angenehmster Wettkampf jemals war. Ich hab den die ganze Zeit genossen und fand ihn auch hintenraus nicht anstrengend. Wahrscheinlich weil ich ohne jede Erwartung gelaufen bin.
Es ist tatsächlich meine größte Befürchtung, einen Marathon durchzuhalten, den ich in einem ungewohnten Tempo laufe. Zumal ich halt auch vorher nicht mit meinem Bruder zusammen trainieren kann.
Vielen Dank für die ganzen Meinungen, ich werd einfach meinen Bruder überreden wenigstens auf 4:30 Stunden zu gehen ;) wär doch ein guter Kompromiss.

Und wenn ich mal 42 km in

Und wenn ich mal 42 km in unter 3:30 laufen will, lauer ich einfach mal dem Schalk beim Training auf und Versuch mich an ihn dran zu Hängen ;) Allerdings muss ich dafür wohl einen extra trainingsplan machen,

Komm einfach ins Wuhletal ...

... oder an den Müggelsee. 5:30er pace hab ich am Wochenende wieder mal geübt. Kann ich auch. Ist anstrengend, aber geht.
;-))

@ Schalk

Bei Gelegenheit nehme ich dieses Angebot gern mal an!

jemals die 3:30

Geht in über 20 Jahren auch noch, darum Teamplayer. Aber wie Schalk schreibt,
langsamer heißt nicht unbedingt einfacher. Ihr seid einfach ne Stunde länger unterwegs.

Gruß Fjerler

Verständniss neeeeeeeee

Moin.....

Sag innerlich artig DANKE zu deinem Bruder und lauf diesen Marathon mit ihm und für ihn!

Er hat dich schließlich wieder ans Laufen gebracht (wenn ich dich richtig verstanden habe) ohne ihn würdest du jetzt nicht mal einen Gedanken ans Laufen verschwänden….!

Ziel Zeit…..wie unwichtig ist das…..ankommen, durchhalten, gemeinsam, sich aufbauen wenn es schwer wird…..das ist es…und gerade bei dem ersten Marathon…..!

Ach auch dich kann es beim Marathon zerlegen……und dann….

Wie unendlich dankbar bin ich für mein Team….(4 Mädels) wir laufen zusammen los und wir kommen zusammen an!!!! So haben wir seit 2009 jede Herausforderung (von 5 Km bis hin zum Marathon) gemeinster.

Zitat aus Ice Age:……mach deinen Egotrip wo anders

Sorry für die harten Worte, aber so sehe ich das und Diplomatie ist nicht nein Ding!

Grüße vom running Mammut
Matthias

Find ich doddal Guhl ...

... die Ansage - und hoffe mich nicht dran halten zu müssen. Wär nicht mein Ding.
Aber da ist ja zum Glück jeder Jeck anders - und darf es auch sein!
;-)

Ich persönlich hätte in

Ich persönlich hätte in diesem Fall gar keinen Zweifel: ich würde mit deinem Bruder laufen. Es klingt so, als ob es eher unwahrscheinlich ist, dass sich diese Konstellation wieder ergibt. Zusammen mit einem dir nahe stehenden Menschen einen Marathon zu laufen, kann ein unglaublich schönes Erlebnis sein, oder?

Für dich selbst kannst du jederzeit sonst laufen. Marathonläufe gibt es viele jedes Jahr und dein Alter ist gar kein Problem, bis 50 kannst du problemlos deine PB laufen. Du brauchst nur dafür richtig zu trainieren. Wenn das Problem ist, dass du sonst gar nicht trainierst, heißt das, dass du das Laufen eigentlich nicht so sehr liebst und dem zufolge kann es dir nicht so wichtig sein. Sonst würdest du halt regelmäßig trainieren, wie alle anderen, die laufsüchtig geworden sind:) Du bist es anscheinend nicht und das ist gut so.

Übrigens,niemand braucht eine 3:30 oder irdendeine andere Zeit. Das ist nur eine Zahl, ein willkürliches Konzept in unserem Kopf. Wenn du einmal die Zeit schaffst, ändert das nichts, denn dann willst du eine neue schaffen... Das ist bei 99% der Läufer immer so.

Keine Frage: Lauf mit deinem Bruder und viel Spaß dabei!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links