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Natürlich nur für mich. Ich weiß, dass hier manche 5 oder mehr Marathon im Jahr laufen.Aber speziell in meinem Fall scheint es, zumindest im letzten Jahr zuviel gewesen zu sein.
Darum meine Frage hier an die Profis und Ultras: Liegt der Fehler bei meiner Trainingsplanung, wollte ich zuviel oder-und zu schnell auf einmal?
Hier mal grob meine Trainings-, und Wettkampfdaten:
4 gelaufene Marathons bis 2013

München Marathon 2010 3:47:38
Seenlandmarathon 2011 3:34:42
Berlin-Marathon 2012 3:50:56
iWelt-Marathon 2013 3:53:44
iWelt-Marathon 2014 3:30:13 PB
Seenlandmarathon 2014 3:37:02
diverse HM u. 10

Januar bis April Steigerung der Wochenumfänge auf knapp 100 km, kein Gefühl der Überlastung
Ende April I-Welt Marathon läuft bombig bis km 32, dann Anzeichen eines Wadenkrampfes.Nach kurzer Dehnpause - das sind die verdammten 13 sec-,und dann bis zum Ziel in fast angestrebten Tempo durch.

Mai: Umfänge reduziert auf ca 40 km, bei lockerem Tempo- kein Wettkampf
Juni: Steigerung auf ca 60 Wochen-km, Durchschnittstempo 10sec langsamer als im Mai
Juli: ein 10 km Berglauf, Wochen-km Steigerung auf ca 70 km
August, September wieder nach Steffny 3:30er Plan, es fällt etwas schwer im Vergleich zum Frühjahr das Tempo zu halten.
21. September Seenlandmarathon, Totaleinbruch bei Km 35
1,5 Wochen Pause
11 Oktober 8,5 km Wettkampf im Heimatort, Einbruch nach 1,5 km als wär ich gegen ne Wand gelaufen, Pulswerte viel zu hoch, die letzten 7 km nur noch locker gejoggt. A
nschließend 2 Wochen krank mit bis zu 40 Grad Fieber.
Ab November nur lockere Läufe, ca 35-40 km die Woche.
12. Dezember: Pulswerte steigen bei Pace 6:07 auf über 80 % Hf/max, im April waren es knapp 70%.
Und wieder 2 Wochen Grippe.

Im Moment taste ich mich wieder an die Form von Dezember 2013 heran, und fühle mich ganz gut dabei.

Zu meiner beruflichen Situation: Da ich als Pflasterer tätig bin, sind die ersten beiden Monate im Jahr, wegen Kurzarbeit , für mich relativ entspannt. Ab März wird es körperlich anstrengend, was sich im Training durch 5 Schläge höhere Pulswerte bemerkbar macht.

Warum ich die Frage auch an Ultras unter euch stelle, der Rennsteig schwirrt mir schon lange im Kopf herum. Aber die momentane Situation sagt mir, dass wenn ich keine 2 Marathon im Jahr laufen kann, Kaum einen Ultra finischen kann.
Hoffentlich entsprechen eure Antworten dem Gegenteil, und der Fehler liegt in meiner Trainingsplanung, oder ich hatte einfach nur Pech mit den Seuchen.

Freue mich auf eure Antworten

Gruß Fjerler

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Zu viel Stress gemacht?

Hm, Ferndiagnosen sind schwer, aber ich ahne etwas...

Ich beginne demnächst auch wieder mit dem Marathon-Training nach dem 3:30-Plan von Steffny. Im vergangenen Jahr hatte ich zusätzlich noch einige Intervalle eingebaut - der Schuss ging nach hinten los, auch ich bekam bei meinem Marathon kurz vorm Ziel Krämpfe, was mir noch nie passiert war - die Grundlagenausdauer fehlte mir offenbar doch ein wenig, und im Herbst hatte ich einen ähnlichen Totaleinbruch wie du, allerdings bei einem Halbmarathon. Dort liefen die ersten 10 km nach Plan - und von einem Moment zum anderen war ich alle. Ich bin 2014 mehr Kilometer denn je gelaufen, habe aber sowohl beim Marathon als auch beim Halben gegenüber dem Vorjahr deutlich schwächere Zeiten erreicht und bin häufiger, auch bei kleineren Läufen, auf der zweiten Hälfte richtig eingegangen. Das gab mir doch schwer zu denken.

Ich vermute, dass auch du vielleicht ein bisschen zu viel gemacht hast. 100 Wochenkilometer sind bei Steffnys 3:30 definitiv nicht vorgesehen. Was hast du zusätzlich gemacht? Alles andere als langsame Läufe wäre kontraproduktiv, so wie es Steffny selbst auf seiner Homepage erklärt. Dazu schreibst du ja noch von deinem körperlich anstrengenden Job.

Vielleicht solltest du bei deinem nächsten Lauf die Zeit nicht so sehr in den Vordergrund stellen, noch mehr im ruhigen Bereich trainieren. Ich habe mich von meinem Marathon-Flop beim Hermannslauf gut erholt (vor allem im Kopf), der hat mir den Spaß am Laufen zurückgebracht, auch gerade, weil ich nicht so sehr auf die Zeit geachtet habe. Vielleicht solltest du gerade deshalb auf einen Frühjahrsmarathon verzichten und stattdessen einen Landschaftslauf wie den Rennsteig angehen, dort gibt es ja auch die "Kurzstrecke" über ca. 43 km zum Herantasten. Wichtig ist es doch vor allem für uns Freizeitläufer, den Sport nicht zu sehr zum Stress ausarten zu lassen. Dann hat man nichts davon, dann macht er krank, wie du es offenbar auch erlebt hast.


Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Saffti bloggt:
http://saffti.de

Also ich bin ja der Meinung,

Also ich bin ja der Meinung, dass jeder Mensch unterschiedlich ist (Kling, 5 EUR ins Phrasenschwein). Aber pauschal unter Läufern sollten zwei tempoorientierte Marathon im Jahr kein Problem darstellen.

Ich denke Du musst für Dich selbst herausfinden, was Dir am besten tut um auch beim Herbstmarathon die Energie für eine gute Vorbereitung zu haben. Du hast nach dem Frühjahr die Umfänge schon runtergefahren - klingt nicht schlecht. Vielleicht hättest Du mal ganz Pause gebraucht, oder die Entlastung im Laufen wurde durch eine höhere Belastung in anderen Lebensbereichen übertroffen? Ich glaube es ist wichtig zu Beginn der 10-Steffny-Wochen top motiviert und fit zu sein, dann klappt auch die Vorbereitung.

Ich habe letztes Jahr beides erlebt. Im Frühjahr bin ich in 22 Tagen 3 sub3-Marathon gelaufen und hatte das Gefühl wohl bald fliegen zu können, wenn ich nur etwas weiter trainiere. Dann kam im Sommer die lange Triathlonsaison, privat ein paar Unregelmäßigkeiten und schwupps wurde die Vorbereitung zum Herbstmarathon die Hölle. Ich werde für mich dieses Jahr anders angehen (trotz ähnlicher Zielsetzungen und Termine) - mal schauen, was draus wird...

Mein Boston-Blog: danielssichtderdinge.wordpress.com/boston-marathon

wer sagt denn

dass du keine 2 Marathons im Jahr laufen kannst?? Ich lese nur, dass du sie nicht in deiner Wunschzeit laufen kannst, und das ist ein Unterschied.
Ich laufe viel mehr Marathons im Jahr, allerdings die wenigsten mit Zeitziel. Vieles davon sind Trainingsmarathons oder reine Spaßläufe, die ich im Wohlfühltempo laufe. Und genauso bin ich dann auch den Rennsteig angegangen (dreimal bislang). Ich denke, du setzt dich vielleicht zu sehr unter Druck? Wie wäre es denn mal einen Marathon bewusst in 4:15h oder 4:20 (oder noch langsamer) zu laufen? Nur um mal zu erleben, wie entspannt man im Ziel ankommen kann ;-) Ich habe das notgedrungen durch Medikamenteneinstellung tun müssen letztes Jahr (Marathon Deutsche Weinstraße) und es war einer meiner schönsten Marathons! Und das Erlebnis behälst du dann für den Rennsteig im Kopf. Und das Tempo! Beschleunigen kannst du am Schluss immer noch, die letzten 15km gehen am Rennsteig eigentlich nur bergab.
Die Wochenkilometerzahl halte ich ebenfalls für viel zu hoch; Wochen mit 100km kriege ich eigentlich nie zusammen (ich glaube, ich hatte das mal Anfang 2011 oder so...).
Und niemand sagt, dass du zwei Marathons im Jahr laufen musst um den Rennsteig zu schaffen...

Wobei ich sicherlich nicht der Experte hier bin. Marathon in 3:30 ist für mich Lichtjahre entfernt ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

@strider

Dass der Herbstmarathon nicht sub 3:30 wird, war mir während der Vorbereitung selbst klar.
Ausschlaggebend für meine Zweifel ist der körperliche Einbruch, der sich von Oktober bis Anfang Januar durchzog.
Ich denke einfach, dass der Ultralauf und das Training für denselben wesentlich belastender sind, als meine bisherigen Marathonvorbereitungen und Wettkämpfe.
Vielleicht ist es wie Kuhkatze schreibt, dass ich mir zu viel Stress mache. Vielleicht sollte ich lernen, wenigsten einen Marathon im Jahr ohne Zeitdruck zu laufen. Bisher war für mich jeder Lauf(außer natürlich Traingsläufe) ein Wettkampf mit Zielzeit.
Die 98 Wochenkilometer(die zusätzlichen Km waren übrigens nur langsame Läufe) im Frühjahr gingen so was von locker weg, dass ich da noch sicher war den Rennsteig heuer zu packen.
Tja, erstens kommt es anders, und 2. als man denkt.
Vielleicht lerne ich bis zum nächsten Jahr.

Vielen Dank für eure Antworten u. Tips

Hast du dich

von Hausarzt deines Vertrauens mal durchchecken lassen (Blutbild, BKS, Ferritin, Schilddrüsenwerte, Borelliose-Serologie, Epstein-Barr-Virus-Serologie, Vitamin D-Spiegel z. B.)? Vielleicht schleppst du irgendeinen versteckten Infekt oder Mangel mit dir rum?

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

die Einbrüche

sehe ich bei dir nur durch die Infekte bedingt (hast sie im Vorfeld des Wettkampfes nur nicht anschwirren sehen...)
Vielleicht kontrollierst du mal (in der Wettkampfvorbereitung) regelmäßig den Ruhepuls -- wenn der 10 Schläge höher ist als normal, dann kann es sein, dass schon ein Infekt im Anmarsch ist...

Trainingstechnisch und ultramäßig bin ich natürlich kein Experte, würde dir aber im Rennen dazu raten mal bewusst einen negativen Split anzustreben.

Ansonsten sehe ich es wie Strider: deine Zeiten finde ich schon ziemlich cool!

Immer eine Punktlandung hinzulegen ist sauschwer, sehr tagesformabhängig und eben nicht auf Knopfdruck zu erreichen ("pling" -- dann schmeiß ich halt auch 5,-€ ins Phrasenschwein!)

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"
(aus Calvin & Hobbes)

Nö, nicht zu viel.

Ich glaube auch ehr an zu verbissen und Infektpech.
Kann man im Kopf nicht gut haben, solche Einbrüche und wenn man es zwei mal hintereinander hat, hat es sich unbewusst manifestiert.
Außerdem beide Male 2 Wochen krank mit Fieber ist nun wirklich nicht normal und ich würds auch untersuchen lassen. Die Pulswerte sind seltsam.
Pfeifersches Drüsenfieber ist da z. B. sehr tückisch.

Für Dich speziell mit diesen Erlebnissen im Hinterkopf würde ich wie strider empfehlen, den ersten Ultra tatsächlich auf "Genuss" und Ankommen zu laufen, um neues Selbstvertrauen zu schöpfen.

Ich laufe recht viele unterschiedliche Läufe (ca. 10 Maras und 10 Ultras)im Jahr, aber und ganz wenige, wenn überhaupt am Limit.
Sonst funktioniert so etwas nicht.

Bei Laufen auf Druck spielt Dein Körper halt grade nicht mit und wenn Du Ultra willst, solltest Du das definitiv vorher von einem Sportdoc checken lassen.
Wenn alles fit ist und er sein ok dafür gibt, wirst Du befreit laufen.

Dann solltest Du Dir noch Gedanken über die Ernährung beim Mara und vor allem Ultra machen (regelmäßig trinken, essen während des Laufes, Salz? ggf. Magnesium die Wochen vorher), kann auch sein, dass Du Dich leer läufst und somit dem Hammermann die Türe öffnest.
Das darf beim Ultra nicht passieren.

Gute Besserung und bleib dran und locker!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Für mich klingt das verdammt nach ...

... zu viel Druck im Wettkampf und eventuell zu wenig langen, langsamen Trainingsläufen.
Hier steht schon ne Menge. Vielleicht naoch die eine oder andere Anmerkung wo du sehen mußt, ob da bei dir was dran sein kann, oder nicht.
Ich bin bestimmt kein Spezialist mehr für Marathontraining. Der Unterschied zu Ultratraining liegt einfach an den langen Kanten, die man dann gern auch im Doppel (Sa/So) oder Dreierpack (Fr/Sa/So) als langsamen Dauerlauf läuft. Seit ich das mache, hab ich auch bei nem schnellen Marathon kein Problem mehr mit Krämpfen oder gar nem Einbruch.
Ins "Aus" schießen kann man sich dann natürlich auch perfekt mit zu viel Dembo neben den langsamen Läufen.
Nach einem schnellen richtigen Wettkampf brauch ich erst mal ne Weile Pause. Ich kenne genug Leute, die am nächsten Tag schon wieder die Schuhe schnüren und in der Folgewoche schon wieder ihre 40Wo-km drauf haben. Jeder Jeck ist da anders. Bei nem Ultra ist bei mir erst mal ne Woche komplett Pause und auch danach lasse ich es richtig sachte angehen. Vielleicht gönnst du deinem Körper nach dem Wettkampf nicht die Pause, die er braucht. Indiz ist bei mir die Lust. Wenn die wieder da ist, dann kann ich es auch wieder krachen lassen. Normal ist die zwei, drei oder auch vier Wochen nach dem Wettkampf nicht so da...
Aber das Kernproblem könnte sein, dass du einfach nur mal das Messer zwischen den Zähnen rausnehmen müßtest. Dann atmet es sich besser. Vielleicht ist es nur das. Ick weeß et nich.
;-)
PS: Steffny-Pläne zähle ich eigentlich mehr zu den Kuschelplänen, als zu denen wo Überlast reinkommt. Steffny paßt jedenfalls für nmeine Begriffe mehr zu Einbruch bei km35 aufgrund zu geringer Grundlagenausdauer, als aufgrind Übertraining.

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