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Benutzerbild von Pingo45

die erste Trainingseinheit nach dem Plan von Steffny.
Marathontempo soll trainiert werden; 3 x 2000m in je 10:40min, mit 6min Pause - macht 5:20min/km, habe ich mir so errechnet ... :-)

Um 19.15 Uhr stand ich endlich, nach Erledigung beruflicher und familiärer Pflichten, umgezogen vor der Haustür. Also erst mal langsam einlaufen, kalt ist es heute, meine Beine fühlen sich auch noch müde an - stecken mir noch die 30km von vorgestern in den Knochen ? Kann ja heiter werden ......

Nach 1,5km langsamen einlaufen - Beine fühlen sich wieder gut an, mussten wohl erst auf Betriebstemperatur kommen - soll es losgehen, Lap-Taste gedrückt und ab geht's! Fühlt sich gut an, Alltagsstress ist vergessen, nur ich und der dunkle Weg. Laufen ist toll ! Garmin vibriert, der erste Kilometer ist geschafft : 4:59min steht da - ich bin zu schnell. Ich muss etwas langsamer werden, versuche es auch, meine Gedanken kreisen um den Trainingsplan, da vibriert Garmin schon wieder : 5:06min - schon besser, jetzt sechs Minuten Pause - ich trotte gemütlich weiter und rechne : 10:05 für 2000m - statt 10:40 nur nicht pingelig werden.

Die Pause ist um, der nächste Intervall wird gestartet. Wieder läuft es gut - ich fühle mich großartig - 4:58 und 4:57 für die nächsten beiden km, jetzt schon unter 10 min, ich muss etwas langsamer werden .... sagte ich es nicht bereits ?

Wieder 6 min. langsam trotteln, ich nehme mir für den letzten Intervall eine leichte Steigung vor - das klappt bestimmt -
Das Spiel beginnt, ich laufe schneller und versuche das Wunschtempo zu treffen. Ich spüre die Steigung, es fällt mir alles etwas schwerer, aber es klappt :
5:06 und 5:09 - das ist doch schon dicht dran.

Beim Auslaufen frage ich mich, ob es wohl schlimm ist, die "geforderte" Pace nicht zu treffen, ist damit der Trainingserfolg gefährdet?
Wie genau schaffen es andere Läufer, ein bestimmtes Tempo zu laufen? Vielleicht hätte ich mein Geschwindigkeitsgefühl besser trainieren sollen.
Gibt es eigentlich Tachos für Läufer?

Ach was soll´s - es war ein schöner Lauf, nach einem stressigen Tag und übermorgen soll´s ein Dauerlauf in 6:00min/km sein.
Das Tempo treffe ich bestimmt.

Euch noch einen schönen Abend

Helge
(Pingo45)

2
Gesamtwertung: 2 (1 Bewertung)

Könnte es vielleicht sein...

...dass dein Plan dich unterfordert? Ist doch eigentlich super, wenn du ohne große Anstrengung schneller kannst als gefordert. Glückwunsch zum schönen Intervallltraining!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Also ich habe schon mehrfach

Also ich habe schon mehrfach nach den Steffny-Plänen trainiert und dabei so manche Fehler gemacht ;-)
Meine Ziele "nicht" erreicht habe ich immer dann, wenn ich speziell die Intervalle zu schnell gelaufen bin. 2 mal ging allerdings meine Rechnung auf, als ich mich an die Vorgaben für eine realistische Zielzeit gehalten hatte und dieses Tempo fast exakt in den MRT-Intervalle übte. Dabei bin ich das erste Intervall eher etwas zu langsam gelaufen um dann beim nächsten Intervall einen Tick mehr anzuziehen. Bei den Steffny-Intervallen im MRT geht es aus meiner Sicht wirklich eher um das Entwickeln des Gefühls für die exakte Pace, als darum, welche Pace man über diese kurze Strecken schafft. Gefordert hat mich das hier vorgegebene Tempo nie wirklich, ich hätte z.T. sogar bis zu 1 Minute pro km schneller laufen können. Das ist aber aus meiner Sicht trügerisch, weil man das Tempo am Ende ja über 42,2 km laufen muss.

Viel Erfolg weiterhin!

dem kann ich nur zustimmen

Schneller laufen als bei Steffny kann sogar ich, aber es geht wirklich darum das Tempo rund um das gewünschte MRT Tempo zu trainieren. Das sollte dann auch locker zu schaffen sein (Puls an der anaeroben Schwelle beim Marathon!), sonst wird das nichts.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Deine Blogs

erinnern mich stark an die Zeit meines Debüts.
Auch ich hatte ähnliche Ausgangszeiten und habe nach Steffny's Plan für 3:45 trainiert.
Hier kannst Du mal bei Interesse meine Zusammenfassung lesen.

Dir viel Spaß auf dem weiteren Trainingsweg!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"
(aus Calvin & Hobbes)

Ich schließe mich Proteco

Ich schließe mich Proteco und Strider an. Die Marathon-Intervalle dienen nur zur Tempogewöhnung. Wenn es dich unterfordert, könntest du eher die Strecken verlängern bzw. die Anzahl erhöhen, z. B. 3 x 2500 m oder 4 x 2000 m.

Gruß

Sirius
...der noch nicht im gewöhnten Tempo rennt.

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