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Benutzerbild von WWConny

Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit den Ernährungskonzepten von Dr. Ulrich Strunz. Der empfiehlt (stark verkürzt), generell wenig Kohlenhydrate zu verzehren und einmal am Tag die Kohlenhydratspeicher komplett leer zu fahren, damit der Körper lernt, genau die Stoffwechselprozesse zu intensivieren, die zum Abbau von Fett benötigt werden. Es ist derselbe Stoffwechselbereich, den man auch auf den langen Läufen im Rahmen eines Marathontrainings trainiert. Herr Strunz empfiehlt allerdings fürs Stoffwechseltraining anstatt endlos langer Läufe den morgendlichen Nüchternlauf.

Ich habs ja nicht so mit dem Laufen am Morgen. Ich komme schlecht aus dem Bett, und auch der Kreislauf weiß um diese Zeit noch nicht so recht, wo vorn und hinten ist. Laufen am Morgen – für mich eher Strafe als Vergnügen. Und dann noch nüchtern? So dachte ich vor geraumer Zeit über diese Option nach und verwarf sie recht schnell.

Aufgrund nachmittäglicher und abendlicher Termine beschloss ich heute, mal später ins Büro zu fahren. Ich drehte mich also heute früh nochmal um im kuschelichen Bett und döste noch ein wenig vor mich hin, bis um 6:50 Uhr die Tür ins Schloss fiel und die Restfamile weg war.

Versuch macht kluch sagt der Rheinländer, und so kippte ich mir flott einen Pott Kaffee in den Kopp, um danach dem sich grauenden Morgen entgegen zu laufen. Mal sehen, was mein Körper dazu sagt.

Und er sagte: ICH WILL NICHT. Da er aber musste, beobachtete ich seine Abwehrreaktionen auf die ungewohnte Belastung. Es fühlte sich gruselich an. So, wie kurz vorm krank werden – schnell außer Atem, die Beine schwer, Schweißperlen auf der Stirn, immer wieder Gehpausen. Offensichtlich funktionieren meine Fettabbau-Enzyme eher widerwillig. Naja - Sieht man mir ja auch deutlich an.

Das Schöne am Lauf: Er war kurz. Und ich muss zugeben, dass es wunderschön war, den Übergang von schwarz zu blau zu erleben, die aufgehende Sonne und den untergehenden Halbmond gleichzeitig sehen zu können – das hat schon was!

Die Zahlen:
Strecke: 4,43 km, 118 Hm
Laufzeit: 0:36:09, Pace: 8:09
Puls: 76% - Damit laufe ich sonst 1 min/km schneller bzw. ist der Puls bei vergleichbarem Tempo ca. 15 Schläge (7%) niedriger.

Da geht noch was!

3.666665
Gesamtwertung: 3.7 (6 Wertungen)

wer sich morgens zum Laufen aus dem Bett quält

der hat sowieso schon mal meinen Respekt. Trotzdem schön, dass Du dem Lauf etwas abgewinnen konntest.

Was sagt Herr Strunz denn, wie lang so ein Lauf sein sollte, damit man einen ähnlichen Effekt hat, wie bei einem langen Lauf? (ab 100 min. soll da ja erst der Fettstoffwechsel in Schwung kommen...)

Zeitbedingt werde ich morgen (und übermorgen) wohl auch die ungeliebte Frühaufstehervariante wählen...

Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"
(aus Calvin & Hobbes)

Hallo Dominik...

... bist Student, hm?
;-)

@Conny: Nächstes WwExperiment: Besoffenlauf... Fettabbau durch Speisereflux.

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Laut Strunz..

...kommt der Fettstoffwechsel erst dann ich Schwung, wenn keine Kohlenhydrate mehr verfügbar sind. Also entweder lange anstrengen (langer Lauf) oder schlafen (noch länger ohne KH-Zufuhr aber weniger anstrengend) plus kurze "Rest-Entleerung". Der Nüchternlauf ist daher (vor allem, wenn man das zum ersten mal macht) recht kurz.
Um den Langen Lauf fürs Marathontraining kommt man natürlich auch bei ihm nicht gänzlich drumherum.

Alles eine Sache der Gewohnheit...

Vor etwas über 3 Jahren habe ich beschlossen meine Tageskilometer auf 2 Einheiten zu verteilen. Davor waren frühmorgendliche Läufe immer eine Quälerei... mit den gleichen Symptomen wie bei Dir.

Mit frühem Aufstehen habe ich zum Glück keine Probleme!!

Aber das ging schnell vorbei. Inzwischen laufe ich morgens lieber, als nachmittags. Seit diesem Jahr laufe ich wieder nur noch einmal am Tag... und zwar morgens... 20 km.

Die Chance auf Sonnenaufgänge habe ich bestenfalls im Juni, denn den Rest des Jahres bin ich mit laufen fertig, bevor es hell wird, aber es ist trotzdem schön die morgendliche Stille zu geniessen.

Ach... und wenn ich Fett verbrennen will, werfe ich den Grill an ;-)

WWExperimente

klingt gut.
Aber so früh ist 6:50 doch auch nicht - wenn ich früh laufen muss, dann ist das geschmeidige 2:20 h früher ;o)
Ist ein bisschen Gewöhnungssache, aber 15 km ohne Futter geht ganz gut, zur Not auch 20.
Aber das beste an den frühen Läufen ist doch wirklich die Ruhe, die aufgehende Sonne und die Tiere, die man um die Uhrzeit sieht (Fuchs, Rehe, Kaninchen, Dachs, etc.)

Und Kohlsuppe soll ja auch gut für die Fettverbrennung sein, kannst ja am Sonntag paar Kappesköppe einsammeln ;o)

LG,
Anja

Training oder Typsache?

Ich weiß nicht ob es Training oder Typsache ist. Vielleicht beides.
Morgens laufe ich nie Bestzeiten oder extrem lang. Der Lauf ist aber meist locker und unspektakulär... bis auf die Morgenstimmung. Mir ist noch wunderbar warm und die Rädchen im Kopf sind noch nicht eingeschaltet. Mit dem Nüchtern Laufen habe ich kein Problem, mir aber auch noch nie Gedanken dazu gemacht.

Vielleicht gibst du dem Morgenlauf noch ein paar Mal die Chance ohne viel nachzudenken. Und dann berichte wieder. Ich bin gespannt.

Wenn man sich dann doch mal dran gewöhnt hat, ...

... gehen Früh nüchtern auch 30 oder 40km. Ab 2h lohnt dann aber noch 'n Schluck Wasser mitzunehmen. Das ist dann aber wohl eher was für normale Leute am Wochenende.
Aber auch die 4km klingen sehr gut! Hast zwar janz sicher noch ausreichend KHs für die Strecke gehabt. Aber das ist zu Beginn erst mal nebensächlich.
;-)

Du hast meinen Respekt!

Ich kann nicht nüchtern laufen, weder morgens noch sonstwann. Morgens ist weniger mein Problem, auch wenn bei ganz frühen Starts mein Kreislauf länger braucht um in die Gänge zu kommen. Aber nüchtern??? Puls ist minimum 10 Schläge höher, Pace niedriger, irgendwann kippt der Kreislauf. Muss nicht sein. Seit ich morgens Tabletten nehmen muss sowieso nicht, die sind nicht gut auf leeren Magen. Warum auch. Für mich ist das nichts. Aber jeder, der das trainiert, hat meinen Respekt!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ach Oliver...

...lass Deine Aggressionen doch einfach woanders raus.

Aufstehen vor 6 Uhr gehört verboten!

Das was Du machst, ist kein Morgenlauf, sondern ein Nachtlauf. ;-)

Grillen....

...immer gern ;-)
Du bist auch so ein Nachtläufer. Mir ist das einfach nicht gegeben, locker flockig soooo früh aus dem Bett zu springen. Die Sache mit den Eulen und den Lerchen....

aaaahhhhh!

Es soll kein Tagesausflug werden. 40 km lauf ich nicht in der Woche, geschweige denn am Tag.
Du Wahnsinniger!!! ;-)

Kreislauf..

..was bei mir ebenfalls äußerst grenzwertig. Ohne Kaffee keine Chance.
Ich wollte es einfach mal probieren.

Hm, ich glaube, die "Ganze

Hm, ich glaube, die "Ganze Wahrheit" weiß wohl keiner so genau. Aber jeden Tag die Kohlehydratspeicher leer zu fahren würde bedeuten, dass sie sich nicht mehr voll aufladen können. Denn für den Aufbau des Muskelglykogens braucht es mehr als einen Tag. Lediglich das Leberglykogen lässt sich schnell aufladen. Aber vielleicht meint Dr. Strunz das ja. Und vielleicht führt genau dies schon zu einem verstärkten Fettstoffwechsel. Ich glaube schon, dass da was dran ist, denn wenn ich z.B. 5 Stunden nichts esse, dann bekomme ich kalte Hände. D.h. ich verbrenne Fett, anstatt dass der Körper sich bequem meines Muskelglykogens bedient. Steffny sagt zwar, dass Nüchternläufe Quatsch sind um Fett zu verbrennen, da ja noch die Muskelglykogen-Speicher von den Vortagen gefüllt sind. Aber wie gesagt: Warum bekomme ich dann nach 5 Stunden schon kalte Hände? :-) Daher bin eher bei Dr. Strunz.

Viel Spass beim Experimentieren am eigenen Körper. Die einzige Chance, die ganze Wahrheit zu spüren ;-)

Also

um 4 Uhr mit dem Rad losfahren find ich schlimmer ;o)

LG,
Anja

Statt Kaffee

lieber Wasser, dann passt das mit dem Puls besser.

Auch Dr. Feil ist ein Verfechter des "train low - compete high". Sprich: die Ernährung wird auf weniger Kohlenhydrate, dafür mehr "schlaue" Fette, umgestellt und nur vor den Läufen ernährt man sich dann kohlenhydratreich. Im Training ist man damit lt. Angabe weniger leistungsfähig - aber wer will schon Trainingsweltmeister werden?

Diese ganze Wissenschaft - ich weiß nicht was richtig oder besser oder was auch immer ist. Daher würde mich das Buch von Dr. Strunz auch mal interessieren.

Dr. Feil berät Arne Gabius (der in Frankfurt 2014 seinen ersten Marathon in lange nicht erreichter deutscher Spitzenzeit gelaufen ist), Jan Frodeno (3. Ironman WM Hawaii), u.a. Vielleicht ist was dran - vielleicht auch nicht. Vielleicht ist auch alles Veranlagung und ein wenig Training?

Beim Thema Ernährung gibt es soooo viele Richtungen, dass da jeder für sich durchwursteln muss. Scheinbar ist a) die bekannte Ernährungspyramide überholt oder b) gelten im Sport andere Gesetze oder c) haben sich unsere Lebensmittel so verändert, dass sie nichts mehr taugen?

Und vielleicht - aber nur vielleicht - verdienen diese ganzen "Gurus" (Strunz, Steffny, Feil, ...) ja daran, dass sie dann passende Nahrungsergänzungsmittel anbieten? Oder zumindest an den Büchern?

Trau keener Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast! Die Menge der Probanden ist u.U. sehr klein, der Kreis nicht repräsentativ, das Teil von wem gesponsert, ..., was auch immer.

Ich wollte eigentlich

Ich wollte eigentlich berichten, dass ich niemals nüchtern laufe.
Das klingt aber irgendwie nicht ganz zutreffend.

Gruß

Sirius
...der aber auch nicht betrunken rennt.

egal, ob 6:50 h...

...oder 4:45h. alles laufen vor 8 uhr morgens verdient drei sternchen und meinen vollen respekt! ich weiß, was du durch gemacht hast, conny!
im rahmen meines neuen trainings mit nem coach standen inzwischen auch einige male nüchternläufe auf dem programm. gott sei dank samstags, da brauchte ich nich ganz sooo früh los, aber es war schon noch vor acht *kicher*
mein erster sollte auch nur 20 min dauern. kam mir vor wie zwei stunden und ich konnte kaum noch die brötchentüte halten zum schluss *kicher* aber ich sach dir: bau das immer mal wideer ein und nach ner weile läufste nüchtern genauso gut wie voll geloadet. ich hau inzwischen bis zu ner stunde logger wech...
____________________
laufend hat ihren stoffwechsel mit brotlosem laufen gut in gang bekommen: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Na ja,

quälen würde ich mich zumindest nicht unbedingt. Ich finde es muss Spaß machen und man muss sich wohl fühlen, der Rest kommt dabei von allein. Ja klar, manchmal muss man sich bisschen überwinden, bereut hab ich es dann aber nie. Im Gegenteil, wenn ich früh dann doch liegen bleib quält mich der verpennte Lauf viel mehr. Aber gut, jeder hat halt ´ne andere Macke. Mit Anja Bongard würde ich mich zumindest gut verstehen, hinsichtlich Laufzeiten wenigstens ;-)
Ansonsten ist es halt wie im Haushalt - Einnahmen und Ausgaben sollten im Gleichgewicht sein, mit der Zeit sei ein kleines Polster gestattet.

Mal läuft´s und mal läuft´s besser.

Sicher von beidem etwas

Tempo macht man auf solchen morgendlichen Läufen (als Nüchternlaufanfänger) sicher nicht.
Wenn ich die Aufsteh-Hemmung irgendwann mal überwinden kann, probiere ich das sicherlich nochmal. Ich kenne eine Menge (schnelle und schlanke) Nüchternläufer, die darauf schwören. Irgendwas muss also dran sein.
Allein das Aufstehen ist soooo schwer für mich.

Das Buch trägt den....

..völlig beknackten Titel " Die neue Diät - fit und schlank mit metabolic Power".
Es hat reichlich 200 Seiten, deren Inhalt ich natürlich nicht umfassend in 5 bis 8 Zeilen reinpacken kann. :-)
Der Unterschied zu Steffny ist signifikant, Bezüge zu Dr. Feil sind hier und da vorhanden.
Natürlich macht er auch Werbung für diverse NEM, aber wie Du schon sagst: man sucht sich ja ohnehin aus jeder "Philosophie" die Dinge raus, die man selber für gut befindet.
Bei mir gehören NEM nicht dazu - andere sehen das anders.
Ich lese auch noch viel auf www.urgeschmack.de rum, die dortige Ernährungsphilosophie finde ich ebenfalls sehr spannend, sie widerspricht den Strunz'schen Empfehlungen aber durchaus in einigen Punkten. Interessant ist es dennoch (oder gerade deshalb).
"...die einzige Chance, die Wahrheit zu spüren" finde ich übrigens sehr schön formuliert! Das triffts genau.
Viele Grüße, WWConny

@fazer

Ohne Kaffee? Niemals! Das wäre mir zu radikal ;-)
Ja, es gibt sehr viele Richtungen im Bereich Ernährung. Manches hat auch fast schon pseudo-religiöse Züge.
a) Die Empfehlungen der DGE sind zumindest umstritten, wenn nicht gar überholt.
b) Die Stoffwechselprozesse sind bei Sportlern erstmal dieselben wie bei Nichtsportlern, allerdings verändern sich die Intensitäten. Aber naturwissenschaftliche Zusammenhänge gelten für alle.
c) kann eindeutig mit ja beantwortet werden. Bodenkundler schlagen seit Jahrzehnten Alarm und keiner hört drauf (Stichwort Spurenstoffe, z.B. Selen) und wie die Milch früher und heute schmeckte, das weiß ja jeder selbt. Das Fleisch aus Massentierhaltung ist viel fettiger und weniger proteinhaltig als das aus Freilandhaltung oder gar Wild.. die Liste ließe sich noch sehr lang fortsetzen.

Ich finde es spannend, sich mit dem Thema zu befassen, allerdings nervt mich die teilweise betriebene Ideologisierung.
Viele Grüße, Conny

Danke fürs Aufopfern!

Wahrscheinlich profitieren insbesondere DIE Leute vom Nüchternlaufen, denen es besonders schwer fällt. Denn deren Stoffwechsel hat am meisten zu lernen und umzustellen. Also würde ich auch zu der Gruppe gehören... Grübel, grübel, vielleicht sollte ich es auch nochmal versuchen? Ich gehe nämlich nie aus dem Haus, ohne vorher was gegessen zu haben, weil mir sonst schnell schlecht wird und ich Kreislaufprobleme bekomme.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Gewohnheit

Ich laufe seit 7 Jahren und habe aus Zeitgründen (morgens vor der Arbeit in der Regel keine Termine) irgendwann mit dem Laufen am Morgen angefangen. Ich laufe immer nüchtern um die 10km und die erste Mahlzeit gibt es meist erst gegen 12 Uhr. Erstauniicherweise habe ich mich daran gewöhnt und habe absolut kein Problem damit.

Viele Jahre zurück noch zu Schulzeiten wurde mir sehr leicht übel, wenn ich mich ohne Mahlzeit morgens körperlich anstrengen musste. Vielleicht wirklich Gewöhnung?

Mir ist lediglich aufgefallen, dass ich morgens langsamer laufe als z.B. am Abend. Natürlich fällt das Aufstehen manchmal schwer, aber spätestens nach der heißen Dusche ein tolles Gefühl. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt: Ich habe das Gefühl, daß die ersten Kilometer wie von selbst gehen, weil ich noch im Halbschlaf bin.

Viele Grüße,

Matthias

@ Eifelsteiger

ich fand's lustig -- hab den Smiley nicht übersehen...

wg. Student: ich bin zwar keiner mehr, kann mich aber gut dran erinnern: ewig dieses Aufstehen vor sieben und dann völlig verpennt noch schnell Einkaufen, bevor die Geschäfte zu machen...

Heute war's dann für mich 5:55 Uhr, als mein Kleinhirn zum Großhirn sagte: schlaf weiter -- ich und das Stammhirn regeln das hier. Von da an war ich laufen und meine Gedanken noch im stand-by.
Gegessen hab ich nichts -- nach recht zügigen 10km war ich froh (vor der Arbeit!) losgewesen zu sein! Mir ist dabei relativ egal, ob die KH-Speicher leer waren...
Schön war's und Rehe hab ich auch gesehen!

Gruß, Dominik
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"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"
(aus Calvin & Hobbes)

Ich lauf immer nüchtern,

Ich lauf immer nüchtern, betrunken geht das einfach net!

Alex

Also wenn schlank sein reicht, ...

... dann mußt du dich dafür nicht vor dem Aufstehen aus dem Bett quälen. Ich lauf die km auch Abends zusammen.
;-)

Ooch, ...

... nach ner anständigen Ziehung Abends ist der Lauf am Morgen zwar kadaschdrofal, aber meist ist danach das komplette C2H5-OH komplett verbrannt.
;-)

Hihi

mit ohne Kaffee wäre mir auch zu radikal, Conny! Kaffee (schwarz!) rangiert nämlich bei mir schon an zweiter Stelle in der Lebenssafthierarchie. Nur das eigene Blut kann das toppen! ;-)

Vielleicht kann ich mich ja morgen am "Frei"tag überwinden, mal wieder sturznüchtern zu laufen, denn Mo.-Do. fiele das auch bei mir unter die Kategorie "Nachtlauf"! Doch selbst als Morgenmuffel muss ich zugeben, dass Morgenläufe im Allgemeinen schon einen besonderen Charme haben.

Grundsätzlich meide ich Nahrungsergänzungsmittel, aber in höggschd intensiven Trainingsphasen oder auch beim TAR selbst oder anderen Ultratrails greife ich auch sehr gerne auf Feil-Produkte zurück. Bei ersterer Variante (z.B. TAR-Training) jedoch nur, wenn ich meine, es müsse jetzt wirklich ausnahmsweise mal sein; bei Letzteren, also Ultratrail-Wettkämpfen, habe ich immer 'nen Buffer im Gepäck. Sobald es mit dem Trainingsaufbau los geht und die Umfänge wieder gesteigert werden, "genieße" ich den Ackerschachtelhalm täglich. ***bäh*** ;-))

Die Feil-Produkte sind zwar schweineteuer, aber da der Doc im gleichen Städtle wie ich zu Hause ist, kann ich seine Produkte immerhin noch als "regionale Herkunft" verbuchen! ;-))

:-)

Mit Stil ins Ziel!

Ackerschachtelhalm

kann ich euch ab Frühjahr wieder kostenlos zur Selbstabholung anbieten. Das Zeug wächst wie Unkraut im Garten :kicher:

Es

gibt eigentlich nichts schöneres, als morgens vor der Arbeit eine ordentliche Runde zu drehen. Wenn ich dann meinen Arbeitsplatz erreiche habe ich schon mal das angenehme Gefühl in der Muskulatur, etwas getan zu haben, und beginne den Tag nicht erst mit dem Hochfahren des Rechners.
Zur Zeit laufe ich leider eher abends, und muss sagen, dass ich damit mehr Schwierigkeiten habe. Da kommt es eher schon mal vor, dass nach KM 10 das Energielevel absackt und ich frühzeitig den Heimweg antreten muss.
Morgens muss ich mich dagegen regelrecht bremsen, damit ich keinen Halbmarathon laufe und dann zu spät zur Arbeit komme ;-) Die KM-Zeiten sind morgens auch deutlich besser.

Empfehlung: Statt Kaffee einen Espresso und dazu eine leichte O-Saft-Schorle.

Wer schneller läuft, ist früher fertig

nüchtern...

musste ich jetzt erst mal sacken lassen...hatte ich ja schon bei FB gelesen...und hier, also zu Hause, mach ich das nie. Aber komischerweise im Urlaub in Florida, wo ich jeden Morgen vor Sonnenaufgang laufen gehe, immer. Nur kurz ein Schluck Wasser und dann los. Warum? Weil ich nicht alle aufwecken will und bemerkt habe ich das erst jetzt, wo du drüber geschrieben hast:). Weiterhin viel Erfolg! Halte dursch! ...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Ich muss mal zwei Dinge aus einander nehmen

Das eine ist das vor der Arbeit laufen. Da hat jeder meinen vollsten Respekt, der das macht und kann. Ich habe es im Herbst probiert und es lief nicht gut. Da ich einen festen Dienstbeginn habe, hatte ich irgendwie während des Laufens das Gefühl die Kontrolle über das Zeitmangement zu verlieren und bin letztlich viel weniger als gewollt und dafür viel schneller als gewollt unterwegs gewesen. Das Gefühl schon was geschafft zu haben, ist für diesen Tag unbezahlbar. Wenn ich mich um 5 aus den Federn quälen könnte, währe vor der Arbeit laufen was Tolles.

Das zweite ist das Nüchternlaufen. Glas Wasser und los. Das mache ich häufig am Wochenende. Aber dazu ist mir auch schon was aufgefallen. Vor Jahren war es kein Problem auch nach so einem Lauf noch ein zwei Stunden ohne Nahrung auszukommen. Inzwischen könnte ich nach dem Lauf noch vor dem Duschen ein halbes Schw**n auf Toast verdrücken.
Also doch vor dem Lauf eine Kleinigkeit essen?

----------------------------------
LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

O-Saft...

...ist Zucker, dann isses ja kein Nüchternlauf mehr. Mal völlig unabhängig davon, dass ich Fruchtsäfte generell nicht wirklich mag.

Lese seit ca. einem Jahr regelmäßig die täglichen Newsletter ...

...von Strunz, die auch im Newsletter von Peter Greif als Kolumne veröffentlicht werden. Die mittlerweile einige tausend Newsletter umfassende Sammlung ist für mich eine Fundgrube für die Selbstmedikation.
Hat mir den Anstoß geliefert mich mit Eenfeldt "Die köstliche Revolution", Nicolai Worm "SYNDROM X oder Ein Mammut auf den Teller!" und Cordain "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport" zu beschäftigen.
Vielleicht gefällt mir der Strunz ja auch nur, weil er mir mit dem Nüchternlauf entgegen kommt. Zieh mir seit Jahren morgens (apropos: kleiner Hinweis auf meinen Blog: 7 Gründe morgens früh zu laufen ) nur ein Glas Wasser mit einer Magnesiumbrausetablette rein.
Wenn man sich seiner Logik einmal geöffnet hat, kommt man nicht mehr um Nahrungsergänzungsmittel herum, weil z. B. der Vitamingehalt unserer Lebensmittel in den letzten Jahrzehnten erheblich gesunken ist. (Übrigens schon verwunderlich wie schwierig es ist, da Zahlen aus zuverlässiger Quelle zu bekommen und wie wenig Studien sich mit so einem wichtigen Thema beschäftigen.)
Strunz ist zwar manchmal etwa polemisch, sarkastisch oder stark vereinfachend aber auf jeden Fall unterhaltsam:
Stark finde ich zum Beispiel seinen Vorschlag die Kreuzschiffahrt zu verbieten, weil sie mehr CO2 produziert als 500 Millionen Autos.
Führt jetzt etwas weit vom Thema ab, aber Nüchternlauf ist auch ein Super-Vorschlag. Zumindest zum Ausprobieren. Ich kenn das eigentlich nicht anders.

22. März 2015 Venloop
29. März 2015 Frühjahrslauf TG81 10km
26. April 2015 METRO GROUP Marathon Düsse

So ein Mist!

Gerade eine Werbemail von Strunz bekommen und was lese ich:
"Der Abend schließlich ist die beste Zeit, Magnesium zu sich zu nehmen."
15Jahre beim Nüchternlauf alles verkehrt gemacht :-)

Naja, vielleicht ist der Morgen die zweitbeste Zeit.

22. März 2015 Venloop
29. März 2015 Frühjahrslauf TG81 10km
26. April 2015 METRO GROUP Marathon Düsse

Ja kennst Du denn nicht...

...die uralte Bauernweisheit: "Magnesium am Abend - erquickend und labend"
;-)
Paläo-Prinzip geht in dieselbe Richtung wie die "Urgeschmack"-Seite. Ich finde das Ganze auch sehr schlüssig. Die NEMs prinzipell durchaus "folgerichtig", aber für mich sind die trotzdem nichts. Wobei: Das ein oder andere nehme ich auch gelegentlich (Zink, Eisen, Vitamin D).

Vor der Arbeit laufen

tue ich dank meines genialen Stundenplans häufiger, aber es stimmt, was du sagst, Inumi: der Zeitdruck ist höher und ich laufe dann weniger entspannt. Andererseits kann ich dann abends in Ruhe kochen und Kinder bespaßen (oder renovieren....) und brauche dann nur noch ins Bett zu fallen. Vor allem kann ich morgens ab und an mal den Sportplatz nutzen, dann ist da nämlich nichts los. Donnerstags nutze ich immer meine drei Freistunden für eine Runde laufen, aber das geht auch erst, seit ich hinterher duschen kann. Und dann muss ich in der 7./8. Stunde schon mal aufpassen, dass ich nicht im Unterricht einschlafe ;-))))

Nüchternlaufen geht nicht. Getestet und nicht für gut befunden.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Dem ganzen Paläo-Kram

steht die Historikerin sehr kritisch gegenüber. Letztlich wird so ungefähr alle fünf Jahre bewiesen, dass alles, was wir über die Ernährung von Urmenschen wissen, nicht stimmt. Mal ganz davon abgesehen, dass Knochenfunde belegen, dass auch und gerade die Urmenschen an "ungesunder" Ernährung litten: Arthritis, Osteoporose, Zahnerkrankungen gehörten zum Standardrepertoire!
Sicherlich sollten wir uns alle gesünder ernähren, aber ob die ganze Palette an Zusatzstoffen und NEMs nun die Lösung ist wage ich zu bezweifeln.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

zu den NEMs

ich glaube, dass die ganze Abteilung hochdosierter Nahrungergänzungsmittel ziemlich gefährlich ist. Auch wenn man jetzt sagt, daß die Lebensmittel im Vergleich zu früher, weniger Vitamine, usw haben, hat die Natur es so eingerichtet, daß mit dem Verzehr einer bestimmten Menge Nahrung eine bestimmte Menge Vitamine, usw aufgenommen werden konnte- und das nicht ohne Grund- man würde es nicht schaffen, mit normalem Verzehr eine Überdosierung zu erreichen. Aber heute ist fast jedes Lebensmittel vollgeladen mit extra Vitaminen, usw, wenn man dann noch hochdosiert anderes Pillengedöns einwirft, hat man dann vielleicht doch mal bisschen zu viel intus. Auch wenn viel einfach wieder aussgeschieden wird, manches lagert sich auch ein und die Schäden, die dadurch verursacht werden, sind weil es keine Untersuchungen gibt, nicht bekannt. Ich bin auch dafür, in Einzelfällen, mal Vitamine, usw. zu schlucken, aber es sollte nicht die Regel werden, weil die Wirkung nicht erforscht ist und vor alle die Dosierungsempfehlung ohne jede wissenschaftliche Grundlage erfolgt!

Ich lese auch den Strunz newsletter und einige Sachen, die er schreibt, finde ich auch gut. Mich stört die Arroganz, mit der er anders denkenden gegenübertritt und dieses überlegene Gehabe...er suggeriert immer, alle außer ihm und seinen Jüngern doof sind und somit selbst schuld an ihrem Schicksal. Besonders übel wird mir bei seinen Berichten über die Fehlerhaftigkeit der Behandlung bei Krebserkrankungen...bei ihm klingt das immer so, als wenn man nur die richtigen Pillchen, möglichst aus seiner Apotheke, einwirft, wird alles geheilt. Die Denkanstöße die er liefert sind bestimmt hilfreich, aber die Form missfällt mir persönlich...
...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Denkanstöße...

...ganz genau. Nicht mehr und nicht weniger.
Gilt für Strunz, für Urgeschmack, Paläo-Prinzip und alle anderen Stilrichtungen ebenso. Gilt genauso für Trainingsplane (viel oder wenig Kilometer, mit oder ohne Gehpausen, nüchtern oder nach dem Essen... ).
Das ein oder andere probiert man irgendwann mal aus und befindet es für gut oder weniger gut oder egal oder schlecht.
Und was für den Einen gut ist, muss für den anderen noch lange nix taugen.
Aber Denkanstöße - die finde ich wichtig.
Immer!

Lieber um 5 Uhr nüchtern laufen...

...als um 18:00 betrunken von einem Hund angefallen werden! :-)

Ich finde es toll,

dass du dich überwunden und nüchtern gelaufen bist, wo ich ja weiß, wie ungern du das tust. Das nenne ich Überwindung eines ganz, ganz starken Schweinehunds, Respekt!!!

Lieben Gruß
Tame

Nüchternläufe am frühen Morgen

hab ich in meiner Abnehmphase zu Beginn meiner "Läuferkarriere" regelmäßig gemacht, da ich irgendwo gelesen hatte, dass der Körper dann mehr auf die Fettreserven zurück greift und ich ja abnehmen wollte. Resultat: Im Zeitraum von Juni bis September von 100 auf 75 kg.
Damals waren meine Läufe auch kürzer, so bis max. 10 km. Mittlerweile werden es nahezu immer 15 km und mehr - da wird mir nüchtern schummrig und schlecht. Ich gehe davon aus, dass ich da in den Unterzucker komme. Daher esse ich jetzt morgens um 7 Uhr mein Frischobstmüsli und gehe dann eine Stunde später auf die Piste.

Gruß Jo

das mit dem mg abends...

...ist übrigens korrekt. der körper sackt gegen 3 bis 4 uhr morgens meist in ein mg-defizit. dem steuert das abends eingenommene mg entgegen.

naja, und diese brause-mg-tabletten haben meist auch noch irgendnen künstlichen süßmacher sowie unter umständen farbstoffe drin.

was allerdings jetzt nicht stimmt ist, dass magnesiumcitrat (aus organischen salzen) besser vom körper aufgenommen werden soll, als magnesiumoxid (anorganisch).
hab ich jetzt schon verschiedentlich nachgelesen...
____________________
laufend nimmt zusätzliches mg nur in phasen intensiven trainings: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

2. Versuch 8 Tage später

schon besser:
Strecke: 4,03 km, 120 Hm
Laufzeit: 0:35:10, Pace: 8:43
Puls: 68% - ca. 45sec/km langsamer als sonst bzw. ist der Puls ca. 10-12 Schläge (5-6%) höher gewesen als sonst.
Ging aber immer noch schwer, aber Kreislauf war besser. Fazit: sehr, sehr, sehr langsam laufen ist für mich beim Nüchternlaufen offenbar recht wichtig.

Das Wichtigste ist ...

... die Gewöhnung daran. Und das wird mit jedem Mal garantiert besser. Klar, Tagesformbezogen kann da auch mal wieder ein Tief kommen. aber nur, um dann wieder aufwärts zu gehen.
Ein gutes Körpergefühl ist für mich da viel besser als der ganze Zahlensalat.
Ich weiß nicht mehr wie lange ich gebraucht habe, um problemlos nüchtern über längere Distanzen zu kommen. Aber es waren janz bestimmt nicht nur Wochen. Kann mich noch gut daran erinnern anfangs ne Banane mitgenommen zu haben. OK, die hab ich dann bei km15 gefuttert, um bis km30 zu überleben. Da bist du noch von weg. Aber das Prinzip bleibt ja das Gleiche.
;-)
Ausblick: Wenn du das dann beherrschst, kannst du abends das Essen (nur Wasser trinken) auch weglassen und Früh nach ner Tasse Kaffee und mit Wasser bewaffnet losziehen. Dann läufst du mit nem gut geleerten KH-Speicher schon los. Ich wollte Frau nur mal noch Ziele aufzeigen... ;-)

Gut, dass du das ansprichst, Schalk.

Das ist mal wieder ne Idee, ein paar Kilos loszuwerden;-)) So bin ich damals nämlich gestartet, in meiner Laufanfangszeit. Und die Kilos purzelten, obwohl ich den Rest des Tages gut aß.

Lieben Gruß
Tame

Nur, um nicht einen falschen Eibndruck zu erwecken: ...

... Ich laufe nicht wegen des Abnehmens!
Mein Gewicht ist seit Jahren konstant (+/- 2kg). Das bezeichne ich jetzt einfach mal als Konstant.
;-))

Du nicht,

aber ich! ;-) U.a. jedenfalls.

Lieben Gruß
Tame

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