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Hi,
ich bin neu hier, denn ich habe mich eben erst angemeldet. Normalerweise sollte ich um diese Zeit arbeiten (bin Banker), mir ist aber etwas dazwischengekommen. Aber der Reihe nach...
Ich bin knapp 50 Jahre alt und laufe seit Jahren. Ich habe immer Sport gemacht. Als Kind relativ erfolgreich Tischtennis, dann - untalentiert - Fußball, ein wenig Fitness und Tae Bo, aber durchgehend seit 30 Jahren laufen. Das hält fit, macht den Kopf frei und ist die schönste Sportart überhaupt.
Zunächst bin ich immer kleinere Runden gelaufen, bis zu 10 Kilometer. Vor 10 Jahren erhielt ich dann von meinem Kumpel ein Buch "Marathon in 12 Stunden". Da war es passiert, ich begann für einen Marathon zu trainieren. Mittlerweile habe ich 5 Marathons und ein halbes Dutzend Halbmarathons hinter mir.
Dann, Ende 2010, kam wieder ein Umschwung. Ich hatte in dem Jahr für zwei Marathons (einen im Frühjahr einen im Herbst) trainiert. Jeweils 2-3 Wochen vor den Läufen fing ich mir damals einen Virus unserer kleinen Tochter ein, die zu dem Zeitpunkt frisch im Kindergarten war. Ich konnte bei beiden Rennen nicht starten - und das nach jeweils ca 1500 Trainingskilometern.
Ich beschloss etwas zu ändern, denn das war ein Zeichen für mich. Ich entschloss mich also, mit Triathlon zu beginnen. Das Problem war, ich war Nichtschwimmer. Könnt Ihr euch vorstellen, wie lang so eine 25-Meter-Bahn im Schwimmbad ist???? Und außerdem hatte ich kein Rad.
Das mit dem Rad war einfach - ebay auf - suchen - kaufen. Das mit dem Schwimmen war schon schwerer, denn ich kann es immer noch nicht gut.
Letztendlich klappte es jedoch so gut, das ich mittlerweile einige Rennen, bis hin zur Halbdistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad und ein Halbmarathon), absolviert habe.
Und für dieses Jahr ist dann mein Herzenswunsch geplant, ein Ironman (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad und ein Marathon). Und das auch noch in Roth, das ist die Traumfabrik des Triathlons, das Rennen überhaupt in Deutschland. Seit Anfang Oktober trainiere ich dafür, bis zu sieben mal in der Woche und es klappte bisher gut.
Dann, vor ca. zwei Wochen, wollte ich meine Tochter hochheben. Irgendetwas war komisch dabei, auch wenn es nicht weh tat. Das änderte sich dann aber schnell mit dem Ergebnis, das ich einen Bandscheibenvorfall habe. Darum arbeite ich momentan auch nicht, ich liege nämlich seit einer Woche auf dem Sofa und kann mich nicht bewegen. Mein Traum, dieses Jahr in Roth teilzunehmen, ist auf einen mal ganz weit weg. Dafür ist ein riesig großes schwarzes Loch da, das vor mir liegt. Weiß momentan gar nicht, woran ich mich hochziehen soll. Ich versuche es damit, die Hoffnung einfach nicht aufzugeben. Aber realistisch betrachtet sieht das eher schlecht aus. Aber vielleicht klappt es ja doch und dann werde ich Euch hier laufend mit meinen Fortschritten nerven:-)) Es würde mir sehr Spaß machen, hier meine Erfahrungen niederzuschreiben. Vielleicht klappt es ja - drückt mir mal die Daumen...

4.5
Gesamtwertung: 4.5 (4 Wertungen)

Bandscheibenvorfall

hört sich gar nicht gut an. Aber vielleicht seh ich dich doch noch in Roth,
sind ja noch ein paar Monate hin.

Wünsch dir gute Besserung

Gruß Fjerler

p.s.: bin in Roth nur Zuschauer

Bandscheibenvorfall

ist doch kein "Todesurteil" ;-)

Ich hatte so einen in der Lendenwirbelsäule vor 10 Jahren. Danach habe ich mit dem Laufen angefangen. Meine Erfahrung war die, dass mir selbst in der akuten Phase mit heftigen Schmerzen das Laufen in moderatem Tempo gut getan hat, die Verkrampfungen der Rückenmuskulatur haben sich gelockert. Nach 3 Monaten war ich schmerzfrei. Seitdem gehört das Laufen zu meinem Leben, ergänzt durch Schwimmen und Pilates. Inzwischen laufe ich Trail und Ultras.

Es gibt hier viele, die Dir von ähnlichen Erfahrungen berichten können. Also steh vom Sofa auf und beweg Dich! Mach das, was geht und suche Dir einen guten Physio!

Schließlich wollen wir hier von Deinen Erfolgen lesen.

Alles Gute wünscht die

dusselliese

Bandscheibenvorfall???

so richtig, also OP notwendig? Oder "nur" Hexenschuss", also Wärme und Bewegung förderlich??? Warst du beim Arzt/Physio???? Wenn du so dezidiert von einem Bandscheibenvorfall schreibst gehe ich zwar mal davon aus, aber dass der mit Sofa weggehen sollte wage ich zu bezweifeln.

Klär das, bevor du Roth abschreibst! Ich würde zu einem guten Physio gehen, der sagt dir was du tun kannst (vermutlich Übungen zur Kräftigung der Rückenmuskulatur) und was du vermeiden solltest (vermutlich erstmal Asphaltlaufen und Radfahren in Aerohaltung), bis ein schmerzfreies Training wieder möglich ist. Roth ist zwar früh im Jahr, aber nicht völlig weg. Eine Woche Pause wirft dich nicht aus dem Training! Sollte es wirklich zu lange dauern würde ich mir schon mal eine Herbstalternative suchen um nicht völlig ins schwarze Loch zu fallen (ich kann da Köln empfehlen, ist auch billiger...). Bei mir wurde letztes Jahr im Februar Morbus Meniere diagnostiziert und ich konnte im September (in Köln) meine erste LD erfolgreich finishen, ich war stolz wie Bolle ;-)

Gib nicht auf!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

auf dem sofa rumliegen...

...ist eigentlich genau das, was du jetzt nicht tun solltest. denn: rumliegen ist gift. echtgezz.
sowohl mein (marathon laufender) kollege, als auch meine ebenfalls laufende tochter hatten beide einen mittelschweren bandscheibenvorfall, bekamen mehrmals wöchentlich physiotherapie und beide sollten sich sogar moderat bewegen, durften auchlaufen. meine tochter läuft mit mir, solange sie sich wohlfühlt dabei. momentan ist das bis zu einer stunde auf gut gedämpften schuhen. keine waldwege, weil dort zuviel instabilität im untergrund ist. auch geht sie auf den crosstrainer. schwimmen und aquajogging ist ebenfalls eine alternative.
erkundige dich bei deinem doc. ich nehme an, dass mrt oder sowas gemacht wurde. dann kann man den schweregrad des vorfalls erkennen und einschätzen. ich drùck dir die daumen für eine schnelle genesung. und ja, haltuns auf dem laufenden. und wenn du motivation brauchst, bist du hier genau richig...
____________________
laufend mach mut: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Ich habe schon von einigen gehört,

dass sie Bandscheibenvorfälle hatten - und laufen. Mit vernünftiger Physiotherapie sollen die meisten ohne OP in den Griff zu kriegen sein. Aber da wird Dein Arzt (oder eine Zweitmeinung oder ein guter Physio) sicher Erfahrung haben.

Wünsche gute Besserung und halt uns auf dem "Laufenden"! Denn es kann ja nicht losgehen, also sollte es loslaufen :grins: Kopf hoch!

Achterbahn

Immer auf und ab. So ist das Leben.
Momentan ist die Gondel halt grad mal wieder unten.
Such Dir einen fähigen Physiotherapeuten und schau nach vorn - denn da gehts auch irgendwann wieder nach oben. Mit viel Geduld und einer Portion Dickkopf wirst Du das schaffen!
Alles Gute!

Hey, und vielen Dank für

Hey,
und vielen Dank für die aufmunternden Worte und Tips.
Es ist so, das ein sequestrierter Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde. Das bedeutet, das ein Stück von der Bandscheibe "abgefallen" ist. Dieses Teil drückt nun auf die Nerven. Das Gute ist, normalerweise löst sich das Teil von selbst auf, wenn nicht, dann muss operiert werden. Ich bin aber guter Dinge, das es ohne Op geht.
Bewegen kann ich mich derzeit allerdings so gut wie gar nicht, nur mit Krücken, ohne Belastung des rechten Beins. Glücklicherweise habe ich einen guten Arzt und einen noch besseren Physiotherapeuten, die mich wieder auf die richtige Bahn bringen.
Momentan gehe ich allerdings nicht davon aus, das Roth 2015 klappen wird. Aber dann versuche ich es eben in 2016. Aufgrund meiner familiären Situation (Frau, kleines Kind und Hund) werde ich wohl auch nur eine Langdistanz machen, denn der Spaß ist ja wirklich sehr trainingsintensiv. Und dann sollte es in Roth sein. Dieses Rennen hat es mir angetan und es ist mein ganz großer Wunsch, dort zu starten (wer will schon nach Hawaii). Und, um es positiv zu sehen, habe ich nun wohl ein Jahr mehr Zeit, um eine gute Form aufzubauen. Und wenn ich Eure Kommentare so lese, dann gibt es wohl auch keinen Grund, dieses Ziel aufzugeben. Es wäre eben nur schön gewesen, in dem Jahr, in dem ich 50 werde, auch meine erste (einzige) Langdistanz zu absolvieren. Meinen ersten Marathon habe ich in dem Jahr gemacht, in dem ich 40 wurde. (was mache ich dann wenn ich 60 werde???).
Ich bin auf jeden Fall froh, gestern meinen Bericht geschrieben zu haben, denn Eure Kommentare helfen mir wirklich!! Vielen Dank an Euch alle!!!

für den 60.

och, da gibt es noch Ultraläufe, so ein Hunderter macht sich auch chic in der Biographie ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Vorsicht yanni-silas,

striders "Vorhersage" könnte wahr werden, wenn Du hier regelmäßig vorbeischaust!

*örgs*...

...okeee, das ist dann natürlich noch ne ganz andere hausnummer die du da auffährst mit der bandscheibe, da wirst du ein wenig mehr geduld haben müssen.
dennoch: wenn sich das stück aufgelöst hat (und das wird es!!!), wird sich der rest wieder regenerieren. naja, mit knapp 50 geht das nicht mehr ganz so schnell wie mit 25 oder so (ich weiß das, ich bin zarte 53), aber hey! wir sind marathoni, wir haben nen langen atem! ;-)
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laufend wünscht schnelle genesung: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Menno, dusselliese,

musst du ihm denn gleich alles verraten??? ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

so, die Zeit der Geduld hat

so, die Zeit der Geduld hat begonnen.
Die Bandscheiben-Op habe ich hinter mich gebracht und Übermorgen darf ich auch wieder nach Hause.
Dann gilt es die Ruhe zu bewahren und wenn es draußen wieder schön wird kann ich bestimmt wieder (sehr vorsichtig) anfangen zu laufen. Dann beginnt meine ganz persönliche Road to Roth erneut. Freue mich schon darauf.
Im Moment freue ich mich aber auch schon, wenn ich gut aus dem Bett gerollt komme. Aber eins ist auch klar, es ist unglaublich was die Ärzte so schaffen. Keine 48 Stunden nach der Op kann ich schon wieder etwas längere Spaziergänge durchs Krankenhaus machen. Vielen Dank Frau Dr. Schrader...
Dank Euch allem auch für Eure Kommentare zu meinem Problem!
Bis bald, spätestens nach der ersten Laufeinheit...

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