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Benutzerbild von Nightblaster

Moing,

heute hatte ich seit langer Zeit wieder einen Lauf ohne Schmerzen.

Im Sommer hatte ich meinen bisher längsten Lauf über 25 km. Seitdem bekam ich immer nach ca. einer Stunde Laufen Schmerzen außen neben dem linken Knie. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um das Iliotibial Band Syndrome (ITBS) handelt, auch "Läuferknie" genannt.

Ein Sportphysiologe bestätigte das und empfahl mir die Blackrole. Seit ein paar Wochen mache ich täglich die Übungen damit. Das zeigte ganz langsam Wirkung. Ich lief absichtlich immer dieselbe Strecke: Die Position, an der die Schmerzen anfingen, verschob sich immer weiter nach hinten. Letzte Woche war ich fast am Ziel, als sie anfingen. Heute kam ich ganz ohne Schmerzen zurück.

Ich hoffe, dass ich es nun überstanden habe. Nächstes Jahr will ich wieder langsam die Umfänge steigern. Das hatte ich dieses Jahr aber eigentlich auch gemacht. Insofern weiß ich im Moment noch nicht, wie ich das erneute Auftreten von ITBS verhindern kann...

Magnus

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Das einzige, was bei mir wirklich geholfen hat:

Laufanalyse, wo der Fehler in der Laufbewegung gefunden wird und dann entsprechende Einlagen, die das verursachende Problem beheben. Seitdem hatte ich nie wieder Probleme mit dem ITBS.

Anything is possible!!!

eine Einlage

kann zwar das Problem lösen- die Ursache aber verschwindet dadurch nicht!
Da hilft nur eine Stärkung der entsprechenden Muskulatur...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Bei mir lag die Ursache aber

Bei mir lag die Ursache aber in der Laufbewegung. Also waren die Einlagen doch die Lösung.

Anything is possible!!!

wenn die Blackroll hilft...

...würde ich damit auf jeden Fall weiter machen.

Weiterhin ist ein Blick auf den Laufstil zu empfehlen. Wenn dort Korrekturen erfolgen können, kann man damit auf lange Sicht die Fehlbelastung vermeiden, die ja letztlich zum Auftreten des ITBS geführt haben.
Ob eine Einlage für Dich sinnvoll oder kontraproduktiv ist, erfährst Du am ehesten bei einer Laufanalyse beim Orthopädie-Profi.

Ich hab sowas auch mal gemacht, da hatte mir ein Orthopäde bereits stützende Einlagen verpasst. Der Physiotherapeut hat mich dann aufs Laufband gestellt, dort gehend und laufen Druckpunkte, Abrollbewegung, Beinachsen und Hüfte angeschaut und mir danach propriozeptive ("aktivierende") Einlagen empfohlen. Das war sehr gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber prima. Ein bisschen Probieren ist wohl immer nötig. Muss jeder das finden, womit man selbst zurecht kommt.

Viel Erfolg!

wenn es bei mir mal wieder zwickt

weiß ich, dass dringend Rumpfstabis nötig sind.... Gerade bei ITBS.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

mit der Blackroll ist schon

mit der Blackroll ist schon mal gut, aber auf Dauer sollte die Hinternmuskulatur gestärkt werden und gleichzeitig extra gedehnt werden. Diese Muskeln sind bei uns Läufern eher immer vernachlässigt, wodurch es zu Dysbalancen kommt und das ITB sich recht spannt und dann am Oberschenkelknochen zu nah vorbei schabt und den Schleimbeutel dort reizt und das ist dann der Schmerz. Ich hatte zu meiner Zeit dann einbeinige langsame Kniebeugen gemacht und dann entsprechend intensiv gedehnt. Das muss man dann natürlich immer wieder machen, auch wenn nix mehr wehtut. Bei mir half es damals und seitdem ist Ruhe. Auch tritt solches gern auf, wenn man zu schnell die Umfänge erhöht. Wie immer sagt der Körper dann mal was. Also, DehnenDehnenDehnen heisst die Devise. Die Blackroll alleine kann es nicht.

"Ich lief absichtlich immer

"Ich lief absichtlich immer dieselbe Strecke"

Das ist nicht gerade die beste Idee. Man liest regelmäßig davon, dass eine monotone Trainingsgestaltung die Verletzungsgefahr erhöht. Hier exemplarisch der erste Google-Treffer (runtasia):

"Abwechslung
Wenn jemand immer mit den gleichen Laufschuhen, immer dieselbe Laufstrecke und immer auf Asphalt läuft, der hat einfach ein höheres Risiko, wie ein Läufer, der sehr viel in seinem Training variiert. Durch ein monotones Training werden nämlich immer wieder dieselben Bereiche belastet und langfristig überlastet. Die Abwechslung und der Einbau von Alternativtraining bewirken neben der Entlastung dieser Bereiche auch eine Stärkung der umliegenden Bereiche."

Grüße

---
Ziele:

Badwaterrun :P

Jahresrückblick

So, vor ein paar Tagen jährte sich mein 25 km-Lauf, seit dem ich die Probleme mit ITBS habe.

Inzwischen habe ich auch eine Physiotherapie hinter mir. Dort wurden mir Übungen zur Stärkung der Hüfte gezeigt, die ich nun täglich mache. Außerdem wurde mir dringend geraten, auf Vorderfuß-Lauf umzustellen.

Am Anfang hatte ich eine Blockade gegen diesen ungewohnten Laufstil. Inzwischen laufe ich regelmäßig 50% Vorderfuss, d. h. je einen Kilometer Ferse und einen Kilometer Vorderfuss. Die Gewöhnung kommt ganz langsam. So 1-2 Jahre wird das sicher dauern.

Die Schmerzen sind deutlich zurück gegangen. Es gibt Phasen, da spüre ich wochenlang gar nichts. Und dann plötzlich, wie aus heiterem Himmel, sind sie wieder da, meist so nach dem 9. oder 10. Kilometer. Ich hoffe, dass auch diese Rückschläge weniger werden.

In der Physiotherapie wurde mir auch Wärme empfohlen. Eine Wärmeflasche ist jedoch unhandlich. Im Netz las ich von sog. "Wärmepads". Dazu habe ich diese hier gefunden:

- WundMed(R) Elastische Knie-Bandage m. Pad-Tasche
- ThermaCare Warming Patch 12hrs Knee and Elbox 2 Patches

Bei ersterem kann/muss man die Pads nachkaufen. Bei letzterem wärmt das Ding an sich wohl von selbst.

Hat jemand Empfehlungen?

Danke
Magnus

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