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Die wichtigsten Details sind ja schon gepetzt worden, hier der Bericht ;-)

Die Vorgeschichte sparen wir uns. Wir sind mit einer Gruppe angereist und das klappte alles wunderbar. Gewarnt waren wir auch: New York ist nicht flach, voll, u.U. sehr windig, auf jeden Fall lange Wartezeiten vor dem Start. Also planten wir ein Sightseeing, gaben im Vorfeld für die Startnummern die Zielzeit 4:15 an, stopften uns in warme Klamotten für die Vorstartphase, Coach nahm den Fotoapparat mit auf die Strecke und in die Hand, da wie so vieles auch Laufrucksäcke verboten waren.

Der Bus holte uns um 5:45 Uhr am Hotel ab, um 6:30 Uhr waren wir am Starteinlass auf Staten Island. Da pfiff uns schon der eisige Wind um die Ohren, aber wenigstens hatte der Dauerregen vom Vortag aufgehört! Die Sicherheitskontrollen waren fast so gut wie am Flughafen, aber wir waren vorgewarnt und trugen nur das Nötigste in dem Starter-bag sowie eine Pappe mit uns. Trotzdem das übliche Procedere: Uhr ablegen, Taschen leeren, alles in Beutel bzw. eine Plastikschale, durch den Metalldetektor. Und wieder alles anlegen. Für uns ging es dann ins blaue Startervillage. Und nun hieß es im eisigen Wind ausharren bis zum Start, der für unsere dritte Welle für 10:30 Uhr angekündigt war. Ein namhafter Donutslieferant verteilte bunte Fleecemützen, die ich mit einem Buff am Kopf befestigte. Ein zweites kam vor Mund und Nase und dann suchte sich jeder ein halbwegs windgeschütztes Plätzchen (es gab keine), kauerte sich so gut wie es ging zusammen oder ging mit anderen Läufern auf Kuschelkurs. Einige hatten sich mit ihren Pappen so was wie eine Hütte gebaut, andere die Starttüten um Schuhe und Knie gestülpt, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Es nutzte alles nichts. Trotz warmer Getränke war man nach einer Stunde spätestens durchgefroren. Insbesondere die Füße waren zu Eisklumpen erstarrt. Eigentlich warteten alle sehnsüchtig auf den Start nur um sich endlich bewegen zu können. Einlaufen? Fehlanzeige bei den Massen. Vier Stunden (!) harrten wir so in der Kälte aus. Am wärmsten war es noch auf den Dixies, die entsprechend umlagert waren.

Mit massiver Verspätung durften dann auch wir in unseren Corral F, spurteten aufs Dixie und wurden rüde (wie am Flughafen...) aus selbigem raus auf die Strecke getrieben. Im Traben die warmen Klamotten abgeworfen und es ging auf die Verrazano Bridge. Holla, die Waldfee! Die Böen (teils mit 65km/h) warfen so manchen Läufer aus der Bahn, ständig geriet man in Schieflage und rasselte mit dem Nebenmann zusammen bzw. trat sich selbst ins Bein. So manche Kappe oder Mütze machte den Abflug. Viele verzichteten aufs Laufen und stapften stoisch bergan. Den ersten Kilometer hatten wir in 6:19.... War ich froh um meine warmen Armlinge! Für Ausblicke blieb keine Zeit, wir waren völlig damit beschäftigt auf den Füßen zu bleiben. Und die anderen zu umrunden, denn die Einteilung in den Corral F plus die Verspätung hatten uns ganz ans Ende der dritten Welle versetzt, und so begannen unsere 42km Überholungsjagd durch den Big Apple.

Kaum runter von der Brücke empfingen uns die New Yorker, und wir bekamen einen Vorgeschmack auf das, was uns 42km lang begleiten sollte: Anfeuerungen, Musik, Gekreische, viele bunte Schilder – ein Beispiel: ein Stern auf einem Karton mit der Aufforderung, diesen anzutippen und sich „energy“ zu holen. Viele Läufer liefen in ihren Nationalfahnen und/oder mit Namensschildern, viele hatten ein Motto oder einen guten Zweck auf ihren Shirts stehen. Einige Deutsche waren auch zu erkennen, mit denen wir kurz ins Gespräch kamen: einen Westerwälder, einen Berliner, eine Läuferin aus Hameln und eine Eifelläuferin konnten wir ausfindig machen. Bevor wir sie überholten. Denn das taten wir weiterhin. Und das sollte sich rächen. Nicht das Tempo war das Problem, sondern das ständige Umkreisen, Lücken suchen, sprinten und wieder abstoppen. Ich kam mir vor wie beim Firmenlauf, aber der ist nur 5km lang....

Brooklyn wurde von den Zuschauern her etwas ruhiger, aber in Queens stand wieder die gesamte Bevölkerung am Straßenrand. Hier steppte echt der Bär- und ich hatte nur noch Gänsehaut, und das nicht von der Kälte. Es lief locker, es lief gut. Wahnsinn. Der Wind war allerdings anstrengend. Die Strecke ist ja kein Rundkurs, sondern geht von Staten Island bis zum Central Park, also zu etwa 80% gen Norden. Und der Wind kam aus Nordwesten... Und nun staute sich der Läuferpulk. Wir hatten den Corral A der dritten Welle erreicht und liefen auf die letzten der zweiten Welle auf. Stellenweise war echt nur langsames Traben möglich, zumal immer mehr Leute gingen. Und viele „Guides“-Gruppen liefen zusammen um behinderten Läufern einen Freiraum zu ermöglichen. Und es ging weiterhin hügelig bergauf und bergab. Wir hatten alle Hände voll zu tun auf den Füßen zu bleiben. Coach vertraute auf seine Trittsicherheit und schoss mit der Kamera alles ab, was er fand; ich suchte die Lücken im Gewimmel und schob mich durch. Endlich wurde die Straße wieder etwas breiter. Und meine Nase lief. Leider lief sie rot. Sehr rot. Mein altes Problem, wenn kalter Wind herrscht. Und in Marburg haben mich die Sanis mal rausgefischt deswegen. Also Coach nach Tempos gefragt. Coach hat alles dabei, deponiert in seinen Uschisocken ;-) Kurzer Stopp, Tempo rausgefischt, es geht weiter. Allein – ein Windstoß reißt mir das Taschentuch aus der Hand. Mist. Nächster Stopp, nächstes Tempo. In die Nase gestopft. Hält. Wird später noch mal nötig werden.

Halbzeit: ein Blick auf die Uhr. Autsch, 1:56, das war dann doch flott. Doch noch unter 4h??? Das wäre ja g.... Und da saß nun das Teufelchen auf meiner Schulter und alle Ratschläge von wegen, die zweite Hälfte in New York ist viel härter, unterschätz die Brücken nicht und das Getümmel, genieß es... sie waren vergessen. Och, obwohl – genossen habe ich es da auch noch! Es war einfach gigantisch: die jubelnden Zuschauer, die Stadt, die vielen Läufer. Selbst die zahlreichen Vertreter des NYPD hatten ein aufmunterndes Wort übrig. Wahnsinn.

Aber nun kamen zwei Brücken. Und meine A...Kilometer zwischen 24 und 28. Schweigend kämpfen wir uns bergan, überholten weiterhin. Die Queensborough Bridge killte mich, der Anstieg wollte nicht enden. Erste Magenprobleme: Gatorade ist nicht so mein Ding, das kalte Wasser war noch schlechter. Ein Gel musste rein, weiter traben, weiter umkreiseln, Weg suchen, auf den Boden achten. Ich habe so gekämpft, dass ich bei km 30 platt war. Und nun begann - völlig untypisch spät – mein Kämpfen in New York.

In Manhattan mittlerweile angekommen ging es endlos lang die 1st Avenue hoch gen Norden in die Bronx. Der Wind zehrte an den Kräften und den Nerven. Reine Kopfsache. Immer noch überholten wir. Coach versuchte mich aufzumuntern, wusste er doch, dass es normalerweise bei mir ab km 30 läuft. Ja, aber nicht heute. Die Zuschauer gaben nach wie vor ihr Bestes „Runners, you look so awesome! You’re nearly there! That’s the Bronx!“

Die Bronx gab mir den Rest. Der Straßenbelag war hier z.T. so miserabel, dass ich mehrfach fehltrat. Nun zickten Knie und Hintern auch noch. Und so kam zwischen km 35 und 37 doch die eine und andere Träne. Da hatte ich mich so auf diesen Marathon gefreut um dann alle Anfängerfehler auf einmal zu machen: zu schnell los, Körner verschossen beim schier endlosen Umkurven langsamerer Läufer, Zeitziel im Kopf – warum eigentlich?? Die Meilenzählung tat ein übriges, albern zwar, aber es ist so. 20 Meilen sehen eben anders aus als 35km... Coach machte Mut, sprach davon, dass es nur noch 7, dann 5km seien. Die Zuschauer feuerten an und trotz des Schneckentempos ließen wir weiterhin viele Läufer hinter uns. Na dann... Dass es keine Cola an der Strecke gab versetzte mir noch mal einen Dämpfer, aber ab Central Park hielt mich niemand mehr. Im festen Vertrauen dass der Coach mir schon folgen könne gab ich Hackengas – oder was noch ging. Freute mich über die Stimmung, klatschte mit letzter Kraft noch Kinder ab, suchte Lücken, fand sie und – hindurch! Da war sie wieder die Gänsehaut. Im Central Park war die Stimmung bombastisch - überhaupt noch steigerungsfähig? Die Führenden waren da seit Stunden im Ziel und immer noch taten die Zuschauer so, als es ginge es ums Gewinnen! Wir schossen zwischen den Läufern durch – und endlich kam das Ziel! Ok, das fand ich eher enttäuschend. Wohl wegen der Anschläge von Boston war das Ziel abgeriegelt, aber irgendwie fehlte mir da was: Musik, roter Teppich, keine Ahnung, was sonst halt das Ziel kennzeichnet. Nur ein Bogen, man war halt da. Und wir waren da. Arme hochgerissen, und zusammen rein. Und das war dann doch schön.

Uhr erst später abgedrückt, geschielt: 4:00:xx. Ein kurzes „sch....“ entfloh mir doch. Hätte da nicht eine 3 stehen können? Aber der Moment war nur kurz. Wir fielen uns in die Arme. New York, geschafft! Die endgültige Zielzeit erfuhren wir später von runner_hh über JM ;-)

Der Rest war dann so hart wie der Start. Die ausgeteilten Folien halfen wenig gegen die Kälte und den eisigen Wind. Jeder Läufer bekam eine Medaille und einen Beutel mit Apfel, Getränk, einem Riegel. Mit der Masse wurden wir etwa 1 km zum Ausgang gelotst, dort bekamen wir „no bagage“ Läufer einen Wärmeponcho, der immerhin etwas mehr wärmte. Dann begann der lange Marsch die 8th Ave wieder runter zum Columbus Circle, der gesperrt war und umrundet werden musste, und für uns ging es weiter Richtung Times Square. So gefroren habe ich noch nie! Die Zähne klapperten, die Beine waren steif, alles schmerzte, aber mit „preußischer“ Gründlichkeit mussten wir dem vorgeschriebenen Weg folgen. Bis wir bei unserem Hotel waren vergingen fast zwei Stunden! Und so manchen Meter hätte ich mich am liebsten heulend in die Gosse geschmissen. Einfach nicht mehr weiter müssen, bitte. Mit letzter Kraft schleppten wir uns unter die heiße Dusche, selten habe ich die so genossen. Und so langsam kamen die Freude und der Stolz.

Für uns ging es dann sofort in U-Bahn und AirTrain zum Flieger. Den Rückflug habe ich komplett verschlafen ;-)

Marathon Nr 56. Die Erkältung, die ich mir eingefangen habe, gab es gratis ;-) Was mir aber auffiel: anders als bei hiesigen Marathons konnte ich keine „Leichen“ am Straßenrand sehen, keine Rettungswagen sehen oder hören. Entweder es war zu kalt zum Aufgeben oder man läuft in New York einfach vernünftiger! Die Durchschnittszeit im letzten Jahr lag bei 4:18, in diesem Jahr wird sie deutlich darüber liegen. Auch die Siegerzeit lag 5 min über der vom letzten Jahr.

New York ist gigantisch, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin froh da gewesen zu sein. Aber ich muss da nicht noch mal hin. Ein Erlebnis, und ich glaube ich brauche noch ein paar Tage bis alles gesackt ist. Mit der Zeit bin ich inzwischen zufrieden, das ständige Überholen hat mir einige Hundert Meter mehr eingebracht, insofern stimmte die Pace, nur die Streckenlänge nicht ;-)) Für Höhenmeter (450) und Kälte und Masse – völlig ok. Und das Erlebnis ist sowieso unbezahlbar!

Wer da auch mal hin will: Beim Discounter Neoüberziehschuhe für Radschuhe kaufen und mitnehmen. Dann hat man wenigstens warme Füße am Start!

Dank an den besten Coach, der wieder in Topform ist ;-))

4.625
Gesamtwertung: 4.6 (16 Wertungen)

Glückwunsch ...

...
an euch BEIDE zur Erfüllung eines Traumes !
Es kann wohl kaum eine schönere Zielline für ein gemeinsames WK-Finish nach einer frischen Vermählung geben !
Ein ganz tolles Jahres-Finale habt Ihr euch, in EUREM JAHR, da gemacht !!!

Danke für daran teilhaben lassen.
Liebe Grüsse an euch Beide Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

PS: finde die Zielzeit super !

WoW

Kaum in Deutschland schon so einen ausführlichen Bericht über den Marathon . Haste klasse gemacht. Trotz der Kälte und des Windes.

LG vom Kaiserstuhl, wo es am Wochenende knappe 20 Grad plus hatte ;)

Kopf freibekommen durch laufen

Gänsehaut davor, dabei, danach...

Aber am tollsten war sicher die dabei :-)
Glückwunsch zu diesem gigantischen Gemeinschaftserlebnis in top Zeit!
Allerdings beginne ich ob des davor und danach ernsthaft zu überlegen, ob ich dort jemals Marathon laufen möchte.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Glückwunsch zu

der Zeit bei DEN Bedingungen und DER Masse! Hey, das ist ja hochgerechnet auf flach und normales Wetter mindestens eine stridersche PB, oder? Wahnsinn.

Ein echt irres Erlebnis, so ein gemeinsamer Hochzeitsmarathon. Hat nicht jeder. Danke für's Erzählen und Teilhabenlassen.

Das davor und danach

war dieses Jahr wohl extrem, sagt die Statistik. Glück muss der Mensch haben ;-) Es lohnt sich schon!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

20 Grad?

Neid ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Stridersche Bestzeit

umständekorrigiert, sozusagen ;-)) Danke!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Herzlichen Glückwunsch! Supper

Hi Strider,

Schön von dir zu hören, wie es dir ergangen ist. Die Zeit ist bei den Bedingungen fantastisch. Das Erlebnis war sicherlich großartig. Es muss wirklich kalt gewesen sein. ... ich hatte letztes Jahr in Oldenburg 3 Minuten eine Windböe und einen heftigen Schauer bei zum Glück 12 Grad. Ich kann das sicherlich nachvollziehen.

Liebe Grüße

caraviala

PS Konnte es nicht lassen, wollte auch noch einen laufen. Ist dann Hamburg (100MC) geworden. ... waren zum Schluss knapp 20 Grad.

Wahnsinn! Da jehn ma ooch

Wahnsinn!
Da jehn ma ooch hin..... :-))
Oder evtl auch nicht. Mein Traum, schon seit ewigen Zeiten träume ich davon, einmal in New York zu laufen.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich es wirklich will oder nicht.
Ich beneide euch glühend um dieses Erlebnis, aber mir drängt sich der Verdacht auf, es ist doch nicht so toll. Wohl ein Mythos!
Oder??
Liebe Ulrike, ihr habt das toll gemeistert, ich wäre erfroren! Ich HASSE kalten Wind!
Das Erlebnis, durch diese Wahnsinnsstadt zu laufen, kann euch keiner nehmen. Trotz der unangenehmen Begleiterscheinungen. Aber so what??? Manchmal muss man Opfer bringen :-)))
Und ich finde eure Zeit durchaus bemerkenswert! Bei so einem harten Gegenwind?? Also bitte...
Irgendwie ziehe ich parallelen zu meinem Empfinden beim Berlin Marathon. Auch voll, überbewertet, aber man " muss" ihn mal gelaufen sein....
Erhole dich gut, liebe Grüße an Frank, ach ja, und gucke mal wie klein die Welt ist...ein Wetserwälder in New York :-)))

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Wahnsinn, ...

... Dat kann net wahr sinn!
... Um mal bei Brihoha weiterzuführen. Auch wenn das wohl mehr aus der Kölner Ecke kommt. ;-)
Ne schicke Medaille habt ihr euch da erfroren. Oh ja, big apple kann fürchterlich kalt sein um diese Zeit.
Aber die Zeit vom Start bis ins Ziel ist wirklich klasse!
Ich hoffe, ihr habt diese Stadt vor dem Lauf noch ein wenig genießen können. Ich fand sie und vor allem die Leute machen die Reise wert.
So, und nun pfleg mal deinen Schnupfen, genieß die trainingsfreie Zeit. Jetzt ist Füße hochlegen angesagt! Kannste dem Coach nen schönen Gruß bestellen. ;-)
Janz liebe Grüße euch beiden aus dem warmen Westsibirien.
;-)

Ganz grosser Heldenfaktor

Haben die (grottenschlechte) Übertragung geguckt und hatten echt Mitleid mit den Läufern.
Ganz grosse Klasse, wie ihr euch da durchgekämpft habt - herzlichen Glückwunsch!

Auch wenn die Stimmung dort toll ist, da will ich ganz sicher nicht laufen, viel zu voll. Aber schön, dass es euch gefallen hat.

Dann gute Besserung und frohes Regenerieren.

LG,
Anja

Auch an dieser Stelle

fette Gratulation zu diesem Hammerergebnis bei diesen schwierigen Bedingungen und vor allem mit klammen Knochen! Du bist echt ein Tier! :-)

Der NYC-Marathon mag zwar ein Muss sein, aber genau die Rahmenbedingungen sind es, die mich davon abhalten. Vor allen, wegen der langen Wartezeit davor - sonst sind es wohl "nur" so etwa 3 Stunden. Eine gewisse Wartezeit hat man ja immer vor großen Marathons, aber sooo lange?? Schon allein das durchzuhalten fordert eine Menge Respekt ab, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Hauptsache, nämlich der Marathon selbst noch gar nicht gelaufen worden ist! Also logistischbereinigt war das eine klare < 3:45!

Gab's denn keine Duschen vor Ort? Mein Kreislauf läuft ja schon beim Lesen im Viereck herum, denn gerade bei Kälte braucht man doch recht flott eine warme Dusche und trockene Klamotten auf dem Leib! Für mich ist das und die oben erwähnte ewige Warterei wirklich ein Entscheidungskriterium, wenngleich mir natürlich völlig klar ist, dass bei solchen Massen kurze Wege einfach nicht möglich sind.

Außerdem finde ich es sehr schade, dass ihr eurer Reise ein so abruptes Ende setzen musstet, aber das ist natürlich deinem Job geschuldet. Umso erstaunlicher ist es, dass du trotz dieses straffen Programms - Jetlag inklusive - so schnell einen solch rasanten Laufbericht abliefern kannst! Aber du hast recht, konservieren ist genau richtig, um noch lange von diesen gemeinsamen Erlebnissen zehren zu können.

:-)

Mit Stil ins Ziel!

Meinen Glückwunsch!!

Ich finde Deinen Bericht richtig gut. Nix geschönt. Brrrrhh :-) Und Du machst auch keinen Hehl daraus, dass Du dabei auch eine richtig gute Zeit anvisiert hast. Das sind eben die unterschiedlichen Blickwinkel, die man dabei haben kann. Kämpfen, dabei Fehler machen, mal fluchen und trotzdem insgesamt das Ding genießen. Ich finde übrigens die Zeit unter diesen Umständen und an diesem Ort richtig geil. Mir hat mal jemand gesagt, in New York kann man locker 15 Minuten drauflegen. Bei diesen Bedingungen wohl noch mehr. Da sieht man schon, was Du drauf hast. Jetzt wünsche ich Dir eine gute und schnelle Regeneration und das noch viele Eindrücke für immer hängen bleiben!

War schon gespannt auf

War schon gespannt auf deinen Bericht. Danke fürs mitnehmen. Jetzt muß ich da auch nicht mehr hin.;-) ;-) Klar muß mann als Marathonläufer vielleicht mal New York gelaufen sein. Nur gut das ich ein Ultra bin ;-) ;-) Ein unvergessliches Erlebnis ist es allemal.
Ne,ne, New York is nix für de Linzi, da friert de Linzi doch lieber am Berg. :-)
Nasenbluten wird doddal überbewertet. Soll in gewiesen Sportarten regelmässig vorkommen.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Zittern, kein Warmlaufen, nasse Klamotten, keine Duschen ...

... irgendwie macht ihr es Einem nicht leicht, Schönes am NY Marathon zu entdecken. Aus meiner jetzigen Perspektive wird das wohl nie auf meiner Wunschliste stehen.

Dennoch habt ihr meinen vollen Respekt und Applaus verdient; aber ein bisschen verrückt sind Läufer schon, oder?

Brrrrrr.....allein die Vorstellung bei der Kälte.....

Habt Ich beide richtig cool gemeistert, aber irgendwas fehlt....wo ist denn jetzt was stridertückisch gewesen??? Hat doch alles super geklappt?
Hm...hey, ich gönns Euch von Herzen!! :o)))

Durch London hab ich auch einen kleinen Ansatz, wie so ein New York-Mara läuft.
Wenn man die Chance hat, sollte man sich die nicht entgehen lassen und ein mal dabei sein und alles aufsaugen und genießen.
Macht sich gut in der Vita und vor allem in den Erinnerungen!
London kann ich auch nicht vergessen, wobei diese Massen eigentlich auch nichts für mich sind. Ich habe es nur noch positiv in Erinnerung und das wird bei Euch sicherlich auch so sein.
Gut Besserung für den Schnuppen und auf zu neuen striderschen Abenteuern! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Fetten Glückwunsch

zum Erreichen des Super Ziels!
Der NYC-Marathon ist sicherlich ein Erlebnis und Ihr habt das Beste daraus gemacht und genossen. Das kann Euch keiner mehr nehmen.

Ich weiß jetzt, dass ich NY auf jeden Fall mal besuchen möchte, aber bestimmt nicht zum Marathon. Das Warten finde ich fürchterlich (auch wenn ich die Stimmung vor und nach den Läufen toll finde), vor allem, wenn dann die Rahmenbedingungen so hart sind.

Gruß Nicole

Toll, toll, toll...

... wie Ihr das geschafft habt! Ehrlich gesagt, schwanke ich beim Lesen auch ein wenig zwischen "Oh, das möchte ich auch, wenn ich groß bin" und "brrrr, auf gar keinen Fall, da wäre ich ja erfroren!" Vor allem die Strapaze NACH dem Lauf - ich hätte mich ja heulend zu Boden geworfen. Ihr habt meinen allergrößten Respekt sowohl für den Lauf, als auch für das Bewältigen des Wegs bis zur Dusche. Aber im Nachheinein (vielleicht, wenn der Schnupfen abgeklungen ist) zählt das bestimmt zum Abenteuerfaktor dazu, oder?

Allerherzlichste Glückwünsche von
yazi

Gänsehaut beim Lesen

Meine Bewunderung habt ihr.
In meinem Kopf entstehen wieder die Bilder des Marathonprojektes von Th.Wessinghage.
Pfleg dich! Rüsselpest braucht kein Mensch, schon gar nicht als Souvenir.
----------------------------------
LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

NY

Ein toller, detaillierter und vor allem ehrlicher Bericht. Danke dafür! Und noch einmal meinen herzlichen Glückwunsch!

wow...

...nur die harten komm' in'n garten - oder durch den new york marathon! hut ab ob der zeit bei diesem lauf. hab ihr super gemacht, ihr zwei!

ich hab die letzten 15 min im tv verfolgt und mir später auch den start der läufermassen nochmal angeschaut und obwohl ich noch nie scharf auf ny-marathon war hab ich euch plötzlich wirklich beneidet und sowas wie "das will ich doch auch mal" gedacht.
naja, nachdem ich jetzt vom davor und danach gelesen hab ist dieser anflug wieder weg und ich doch nicht mehr scharf drauf... ;-)
____________________
laufend freut sich mit dem ny-superteam strider-coach: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Das war wohl...

..keine 42km lange sightseeing-tour durch NY.
Schwere Strecke und schwierige Bedingungen, da kann ich zu den 4h nur ehrfurchtsvoll gratulieren.

Cool..

... im wahrsten Sinne! Und Brrrrrrrr..... obendrein!
Habt Ihr toll gemacht. Bei der sch..ß Kälte und 400Hm und 1h Schlangestehen noch so ne Zeit zu laufen. Alle Achtung!
Aber so kenne wir Euch ja!

Alex

Da fröstelt

es einem ja beim lesen noch ;-)

Einen rießen Glückwunsch an Euch beide :-) und gute Besserung!

LG Silke

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Gratuliere zur Hammerzeit! Wie man sich so eine Tortur (Sicherheitskontrollen, Wartezeiten, Slalomlaufen) freiwillig antun kann, wird mir auf Ewig ein Rätsel bleiben, aber ich muss ja nicht. Und Ihr habt Euch Euern Laufwunsch erfüllt - finde ich super!
Viele Grüße, Conny

Aller herzlichste Glückwünsche auch von mir....

und riesen Respekt!!! Unter den Umständen wäre ich wahrscheinlich 5h unterwegs gewesen. Ihr seid grandios gelaufen!!!
Ein Mythos ja, da ist was dran, genau wie Bri es sagt. Vier Stunden bei eisigem Wind auf den Start warten, neee, das kann ich nicht (mehr), Frau wird ja älter, *kicher*. Und ihr zwei habt all das ganz wunderbar gemeistert. Hut ab!!!
Ja, "das Erlebnis ist sowieso unbezahlbar", so als Flitterlauf Klappe die 1. absolut. Freue mich schon auf den Bericht Klappe die 2.;-)))

Lieben Gruß
von Tame,
die ganz dolle stolz auf ihre Buddyline ist

Bleibende Erinnerung

Ich bin mir sicher, dass dieser Marathon (der 56.!!! Wahnsinn!) irgendwann rückblickend von den 100 (oder mehr, ich bin mich sicher) einer der ganz besonderen für dich (euch)sein wird.
a) weil er ein doch recht ereignisreiches Jahr für euch abrundet,
b) gerade weil er so harte Bedingungen hatte,
c) weil man ihn vermutlich nur 1x in der Laufvitae braucht...
und d) weil in den nächsten Tagen vermutlich noch viele Bilder auftauchen die bleiben!

Genießt diese Zeit und erholt euch gut!
Gruß, Dominik
_____________________
"Wochenenden zählen nur, wenn man sie mit völlig sinnlosen Dingen verbringt!"

Stadt genießen

Es gab ja ein Vorprogramm, und vor allem die Manhattan Cruise fand ich echt eindrucksvoll. Ansonsten ist mir New York mindestens fünf Nummern zu groß -aber ich konnte ja auch mit Berlin nie wirklich warm werden ;-) Eine Reise ist es auf jeden Fall wert!

Warmes Westsibirien.... das gibt noch was...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

viel zu voll ist es tatsächlich

und nochmal muss ich da auch nicht hin, aber es war schon irre.

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konservieren

genau! Sonst vergesse ich alles....

Nein, Duschen gibt es nicht, für soviele Läufer wohl auch nicht machbar. Man hatte die Wahl, entweder Gepäck abzugeben, das dann zum Ziel transportiert wird, oder im Ziel einen Wärmeponcho zu erhalten (sehr kleidsam...) Da man damit früher aus dem Central Park kam hatten wir diese nobagage-Option gewählt, war auch gut so.

Die Warterei ging eigentlich, bei etwas wärmerem Wetter wäre das nicht so schlimm gewesen. Es gibt eine große Videoleinwand, auf der live der Start übertragen wird, es gibt Kaffee und Tee und andere Getränke, Bagels und und und. Es war nur zu kalt und windig.

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Danke schön ;-)

Die Durchschnittszeit lag in diesem Jahr bei 4:34, letztes Jahr war sie bei 4:18 gewesen, also darf man schon ein paar Minuten abrechnen ;-) Ist aber egal, letztlich bin ich mit der Zeit sehr zufrieden. Es war schon ein tolles Erlebnis.

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Man "muss" nicht ;.-)

Aber ich bin froh, dass ich es getan habe. Es bot sich einfach die Gelegenheit und ich bin dankbar, dass wir sie genutzt haben! Nasenbluten ist bei leider häufiger, aber hatte ich lange nicht mehr.

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Läufer sind verrückt

aber wie ;-) Einzigartig ist in New York sicherlich die Stimmung, die lässt sich schlecht in Worte fassen. Ich habe es jedenfalls nie erlebt, dass die halbe Stadt auf den Beinen ist um sich stundenlang selbige abzufrieren und den Läufern noch zu danken (!), dass sie gekommen sind um in ihrer Stadt zu laufen. Bei uns musst du dich eher entschuldigen, wenn du beim HM durch die Fußgängerzone läufst und Sonntagmorgenspaziergänger aufscheuchst ...

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Schnupfen

hält sich, ist aber nicht schlimmer geworden. Ja, London muss so ähnlich sein. Und in der Nachbetrachtung war es einfach ein gigantisches Erlebnis!

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Liebe Yazi

meine Reaktionen sind ungefähr die gleichen wie bei dir ;-) Abenteuer pur, ganz großes Kino. Aber jetzt kommt was anderes ;-)

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Mach mal!

Es ist echt toll und schließlich kamen wir ja trotz der Kälte gut durch. Ich würde mir beim nächsten Mal vielleicht einen Skianzug anziehen und auf jeden Fall Neoprenüberzieher für die Schuhe. Und so Handwärmer mitnehmen (wenn man das darf...). Dann klappt das auch mit Happy in New York.

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Doch sightseeing

Ich habe ganz viel gesehen und Coach hat ganz viel fotografiert. Bilder kommen noch, hat er versprochen ;-)

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Bleibend

auf jeden Fall, in allen Punkten gebe ich dir recht!

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Quatsch 5h

du wärst ganz fleißig bei uns geblieben- und hättest vermutlich noch Gas gegeben ;-)))

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Wofür ein Dixie alles gut ist

"freiwillig" : doch, das war es. Jetzt wo ich es mal probiert habe muss ich es auch nicht nochmal haben. Aber einmal war toll!

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liebe Silke

so richtig warm geworden ist mir auch immer noch nicht ;-))

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also ich kenne mich so nicht ;-)

Bin auch schon unter besseren Bedingungen schlechter gelaufen ;-) Aber Danke!

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Westerwälder

sind irgendwie überall ;-))

Parallelen zu Berlin: ja, nehme ich auch an. Erfüll dir deinen Traum! G... ist es auf jeden Fall!!

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Das Projekt

kenne ich nicht, aber ich glaube es dir ;-)

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@Rennzweig86

danke ;-)

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