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Benutzerbild von sonnenschein51

Diese Punktlandung bin ich heute nach insgesamt 6 Jahren und 28 Wochen und in 1322 Läufen gelaufen....eine gute Gelegenheit für Bilanz und Ausblick:
Als ich vor über 7 Jahren zum ersten Mal mit einer Freundlin 3 Runden auf dem Sportplatz gelaufen bin- schon nach Runde 2 habe ich mächtig gekeucht- hätte ich mir im Leben nicht vorstellen können, wo das hinführt.
Ich, die ich in der Schulzeit jede Sportstunde gehasst habe, weder schnell laufen noch werfen, einen Ball fangen, turnen oder überhaupt etwas konnte, außer halbwegs schwimmen. Ich, für die Sport immer die überflüssigste Sache der Welt der Welt war... ich also ließ mich überreden: drei Runden Sportplatz.
Na gut, ging ja irgendwie und irgendwie gab es ja auch das Gefühl, was Gutes für sich getan zu haben...

Die Anmeldung zum ersten Halbmarathon folgte dann 2007 sehr spontan (eine unüberelgte Äußerung in geselliger Runde) und sehr kurzfristig... man kanns ja mal probieren.
Gesagt- getan- und angekommen. Damit war der Grundstein gelegt, nun wollte ich es wissen: "Ob ein Ganzer auch geht?" D Anmeldung für Berlin ging damals noch unkompliziert. Das Training lief so ziemnlich ohne Plan, immerhin begann ich mein TRaining zu dokumentieren. Vor dem Start war ich drei Wochen so hibbelig, dass es kauauhalten war. Und dann kam ich tatächlich an, wenn auch langsam. Dieses Gefühl vom ersten Mal war so unbeschreiblich, das habe ich bis heute in mir.

Inzwischen bin 19 Marathon gelaufen, zweimal den Supermarathon am Rennsteig und jede Menge kürzere Läufe. Oft lauf ich in Berlin und Umgebung, aber ich melde mich auch gern zu größeren Läufen in Orten an, an die ich schon immer mal wollte und wir verbinden den Lauf dann mit einem Kurzurlaub (so hat auch mein bester Supporter-Ehemann was davon). Ich bin immer noch recht langsam, aber ich habe immer noch und immer mehr Spaß, auch wenn nicht immer so gelingt wie geplant.

Über die Jahre hat sich viel verändert: Bin ich am Angfang ausschließlich auf möglichst ebener Strecke und Asphalt gelaufen, liebe ich jetzt mindestens genauso das Trailen im Wald.
In diesem Jahr sind es bisher rund 2300 gelaufene Kilometer,unter anderem gelaufen bei den Marathons in Barcelona, Hamburg und Berlin, aber auch am Rennsteig und beim Berlin-Trail in den Müggelbergen. Am letzten Wochenende hab ich den Röntgenlauf am Marathonpunkt abgebrochen, mehr ging an dem Tag nicht, aber es war ok und trotz der Anstrengung (oder auch wegen) ein wunderbarer Lauf.
Die Eckpunkte für die Läufe im nächsten Jahr sind in meinem Kopf, es gibt noch so viele Strecken, die ich kennenlernen möchte...
Und ich habe einen Traum: Ich möchte einmal beim Transalpin Run mitlaufen, irgendwann in den nächsten fünf Jharen. Alle in meinem Umfeld zeigen mir einen Vogel und ich selbst mir bei dem Gedanken manchmal auch... aber ... wenn ich so zurückblicke...

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

welch schöne Bilanz...

....mit Freude dabei sein ist halt das wwichtigste! Und dabei ein paar verrückte Ideen sammeln und dann die eigenen Grenzen verschieben! Sehen wir uns dann in Grainau nächsten Sommer?? Hab heute gesehen, dass es moch eine neue Strecke gibt....der basetrail ist jetzt "nur" noch 25km und der ursprüngliche-36km-basettrail hat jetzt ein XL mit dabei...

Bis nächstes Jahr dann
hkp_c

Solche Entwicklungen

sind immer wieder spannend zu lesen und doch kommt einem vieles bekannt vor. Wenn ich an meine ersten Laufversuche zurückdenke (2 km mit 4 Gehpausen und fix und fertig für den Rest des Tages), muss ich immer schmunzeln.

Ja, das sehe ich auch so, wenn man mal auf den Geschmack gekommen ist, was Trail- und Landschaftsläufe angeht, kommt man am Trans Alpine Run auf Dauer nicht vorbei. Das ist völlig normal! ;-)) Mach' dir also keine Sorgen, wenn andere (und du selbst) dir den Vogel zeigen. Mit der Zeit verschieben sich eben die Wahrnehmungen und mit dem entsprechenden Training und Beharrlichkeit kann man scheinbar Unmögliches möglich machen. Mag sein, dass man auf seinem Weg auch mal scheitert und ab und zu auch mal ein DNF hinnehmen und eben als Erfahrung verbuchen muss. Aber offene Rechnungen sind dazu da, um beglichen zu werden! ;-)

Ja, ich hatte auch schon an dich gedacht, wie es dir beim Röntgenlauf ergangen sein mochte. Die Tücke dürfte im ersten Drittel gelegen haben. Beim Bergablaufen hatte ich es wohl zu dolle getrieben und bei etwa km 38 war der Marathonpunkt für den Kopf sehr verlockend. Die Strecke hatte es wirklich in sich und erinnerte mich übrigens in Teilen an die 3. Etappe (Alternativstrecke) des diesjährigen TAR! ;-)

Mit Stil ins Ziel!

Das liest sich wieder mal beeindruckend.

Ich mag auch Läufe mit Reisen oder Reisen mit Läufen kombinieren. Das ist immer wieder schön.

Genieße die Zeit, lauf was Du möchtest - und warum nicht den TAR? Nichts ist unmöööööögliiiiich :grins:

Auf viele weitere, gesunde, fröhliche und spannende Kilometer!

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