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Benutzerbild von running_with_scissors

Beim Rückblick auf die vergangene Triathlon-Saison im August war ich noch optimistisch, dass ich eine Herbst-Saison Laufen durchführen kann.
Die positiven MRT-Befunde bestärkten mich darin. Ich hatte vor, im Portugal-Urlaub bei den tradtionsträchtigen und wieder-aufgelegten 10 KM de Tagarro zu starten, beim SportScheck-Stadtlauf in Nürnberg, der mir als einziger der drei bayerischen SportScheck-Läufe noch fehlt, und schließlich die Saison beim Bestzeit-Marathon in München mit einem neuen Weltrekord zu beenden. Richtig gelesen: Dank Zeittunnel-Experiment (Start um 0:30 Uhr vor der Zeitumstellung) wäre das realistisch möglich gewesen.

DNS

Wäre, hätte, wenn: Daraus wurde ein DNS, DNS, WNS (will not start). Zu krass war dann die abrupte Laufumfangs-Steigerung von zuvor ca. 40 Wochenkilometern und max. 23 km am Stück auf 85 mit 28 in der Woche vorm Urlaub und 99 mit 30 in der ersten Urlaubswoche. Gut, das hätte man sich vorher ausrechnen können, aber wenn plötzlich der Radumfang wegfällt und man viel Zeit hat... Leider haben meinem vorgeschädigtem Fuß die letzten 10km des 30ers gar nicht gefallen. Die Kondition war nicht das Problem, aber danach hab ichs noch mit Intervallen versucht und dann beschlossen, die Lauf-Saison abzubrechen, bevor sie richtig begonnen hat.

Im ganzen Jahr habe ich nur an 5 Laufwettkämpfen teilgenommen, davon 2 "ernsthaft" über jeweils ca. 6km (TUM Campuslauf und Firmenlauf) und 3 als Tempomacher. So kann ich in diesem Jahr keine einzige "richtige" Saison-Bestzeit vorweisen. Als Tempomacher war ich auch nur mäßig erfolgreich: HM für sub 1:35 in 1:33:34, 10km für sub 41 in 41:57 und 10km für sub 38 in 38:41. Macht 1 von 3 erfüllten Zielen.

Trotzdem bin ich aufgrund der Triathlon-Erfahrungen nicht unzufrieden mit dem Jahr. Ich zehre immer noch von den eindrucksvollen Erlebnissen beim NYC Marathon, auch wenn mir diese schlussendlich die Laufsaison gekostet haben.

Highlight

Ein Highlight gab es dann am Schluss doch noch: Vor über viereinhalb Jahren habe ich mit dem Laufen und hier bei Jogmap angefangen, um für eine Bergtour fit zu werden: Die Watzmann-Überschreitung. Die anspruchsvolle Bergtour ist eigentlich als 2-Tages-Tour gedacht mit kurzem Aufstieg zum Watzmannhaus, um frisch gestärkt am nächsten Morgen die nicht unschwierige Überschreitung des Watzmann-Grates und den langen und anstrengenden Abstieg anzugehen. Eigentlich wollte ich das mit einem Kommilitonen im Sommer 2010 machen, aber leider wurde auch in den folgenden Jahren daraus nichts. Die Hütte ist besonders in den Sommerferien auf Monate im voraus ausgebucht, was einer der Gründe war, warum es bisher nie geklappt hatte. Mein Laufmotto war also immer "Der Watzmann ruft!". Am 12. Oktober war die Gelegenheit günstig, das Vorhaben durchzuziehen: Als Eintagestour. Fit genug fühlte ich mich und ein bergerfahrener Arbeitskollege bot sich als Begleiter an. So stand ich dann dort am letzten Tag der Bergsaison (das Watzmannhaus machte an diesem Morgen zu) am Ziel meines 4-jährigen Vorhabens:


Auf der Watzmann-Südspitze, 2712m ü. NN, nach ca. 2300 Höhenmetern im Aufstieg

Wir sind um ca. 6:30 Uhr eine dreiviertel Stunde mit Stirnlampen los, waren um 19:00 Uhr nach Sonnenuntergang zurück, sind die letzten 7 Kilometer aus dem Tal raus gejoggt und hatten ca. 10:30 Stunden Gesamt-Gehzeit ohne die Pausen. Dazwischen lag für mich das Highlight des Jahres, auch wenn der Abstieg noch beschwerlicher war, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Ein Mords-Muskelkater erinnerte mich 5 Tage an die Tour, ich werde aber noch länger daran denken.

Planung

Die Füße kann ich trotzdem nicht still halten, die Planung für den Neuaufbau meiner Laufform steht:


Geplante Umfangssteigerung

Ziel: Im Frühjahr will ich (sofern der Fuß diesen Plan mitmacht *toitoitoi*) meine verbesserungswürdige HM-Bestzeit in Angriff nehmen.

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Bezüglich Bestzeiten

kann ich mich anschließen. Eher lang und langsam als schnell und kurz.

Und Berge sind schon was Besonderes! Da freut es mich sehr, dass Du Dein Watzmann-Vorhaben in die Tat umsetzen konntest!

Wünsche Dir Geduld und baldige Heilung. Du bist doch noch jung, da kommt noch einiges auf Dich zu.

Toi, toi, toi!

In dem Plan fehlen die Pausen.

Hi,
Ueberleg dir mal einen Rhythmus, z.b. 3:1 d.h. max. 3 Wochen steigern dann eine Woche Pause, hier ist Crosstraining, Kraftübungen und eventuell eine Intensitätssteigerung angebracht, das ganze bei ca. 50% Laufumfang der Vorwoche.
Viel Erfolg beim Bestzeit knacken.

Ich glaube auch,...

der OobelixX hat Recht, die Steigerung in Deinem Plan ist zu schnell zu hoch.
Regeneration fehlt. Bin da selbst kein gutes Beispiel und habe da die ähnlichen Kirschen gegessen, wie Du mit dem Bruch.
Mittlerweile versuche ich zumindest alle 3-4 Wochen mal ein paar Tage etwas weniger zu machen, sonst zwingt mich mein Körper dazu. Man verliert nichts, im Gegenteil!
Man muss es nur mit dem Kopf klar kriegen, denn Laufen ist einfach schön und Ausgleich.
Du hast jetzt gute Möglichkeiten mit Schwimmen und Radeln Abwechslung zu schaffen.
Die bunte Mischung macht den ganzen Körper stark!

Man kann nicht dauerhaft PBs aufstellen und immer schneller werden...muss man auch nicht.
Deine schnelle Zeit wird wieder kommen, jetzt ist erst mal heilen und Alternative angesagt.
Gute Besserung und starte langsam.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Grandioso

Die Tour auf den Watzmann!
Steht noch aus bei mir...
Und zu 2014 - Du bist nicht der einzige, der seiner Form hinterher läuft.
Das Positive dabei ist, dass es noch viele andere schöne Sachen zu machen gibt ;-)
Ein schöner Plan für nächste Saison.
Mein Highjlight wird der Rennsteig HM sein - so Gott will (und alle Muskeln, Sehnen, Knochen halten ;-))
...und wenn es so richtig richtig gut läuft, dann evtl. im Herbst in Ffm wieder ein M?!?
Mal sehen - ich wünsche dir erstmal einen gelungenen Aufbau, vielleicht sehen wir uns ja bei der Winterlaufserie.

cheetah

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