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Benutzerbild von Carla-Santana

Habe am Wochenende einen wunderbaren Blog eines ganz besonderen Ultraläufers gelesen.
Seine Worte lassen mich nicht los und viele Gedanken kreisen in meinem Kopf.
Nein, mein Leben ist ein völlig anderes und niemals würde ich mich in dieser Liga sehen, aber es gibt viele Übereinstimmungen in den Gedankengängen und Empfindungen.

Wer Interesse hat und wissen möchte, wie so ein Ultraman denkt, lest einfach mal diesen Blog:

http://soulrunner62.blogspot.ch/2014/10/von-der-moglichkeit-des-nicht-moglichen.html

Lieben Gruß Carla-Santana

0

Ich weiss nicht...

... den Ultra als Lebensphilosophie zu sehn, finde ich persönlich, etwas überzogen... Da kommen doch zu viele Fragen auf wie, kann dieser oder überhaupt ein Ultraläufer, sich nicht mehr an 5km Läufen erfreuen!? Es sind meiner Meinung nach Urlaubsaktivitäten, Läufe, die man nur, wenn man die gewisse Freizeit besitzt und natürlich auch das nötige Kleingeld, doch jeder durchführen kann...
Stell mir mal ein Ultraläufer vor, der Samstags Früh seine Dakota mit Wegstrecken vollstopft um alleine 100km im heimischen Wald abzuspulen ;0)! Na, das wäre die richtige Ultraphilosophie!!

Vergleichbar, wenn einer in der Eifel seinen Jahresurlaub verbringt, ist das völlig uninteressant, fliegt er nach Honolulu, ist er was besonderes ;0).
Wie gesagt, ich würde das Laufen an sich , egal ob 2km, 5km, 10km oder 20km, wenn man sie dann auch laufen kann, als bessere Lebensqualität verstehen!?!?...

Okay, das ist halt meine Lebensphilosophie :0)...

Gru;0),

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Ich habe das bewußt...

möglichst wertungsfrei so reingesetzt um das vielleicht mal wieder hier zu diskutieren.

Allein dass jemand aus diesem Ultrabereich (eben nicht der normale Laufsportler oder Gelegenheitsläufer oder Marathonsammler o.ä.) mal seine innersten Gedanken und Einstellungen dazu darlegt, finde ich sehr interessant und lesenswert.
Vor allem dass er alles als Entwicklung aus seinem tiefen inneren Selbst sieht, nicht vordergründig als Präsentation für andere, als Sucht nach Ruhm, Ehre und Anerkennung = Selbstbestätigung oder doch als Flucht?

Oder ist es Egoismus von Anfang an, sein Leben von Grund auf schon in diese gewünschte Richtung zu lenken, ohne den "normalen" Drang nach Familie und beruflicher Kariere? Gesellschaftskonform? Muss ich überhaupt der Gesellschaft entsprechen?

So viel wird mittlerweile auch kommerziell im Laufsport gemacht und angeboten...sein Reden über Mentaltraining...weiter gedacht das Coaching für Geld...klar kann man so etwas machen, wenn man das braucht, um noch besser zu werden oder überhaupt stärker und selbstbewusster zu werden, aber wenn man es für sich und niemanden anderen macht, interessiert es einen oder andere auch selten. Wer behauptet, Anerkennung tut nicht gut, der lügt!

Andersherum kann man auch unentgeltlich sehr viel geben (z. B. Wissen und Mut), was einen sehr erfüllen kann. Es kostet auch Zeit und vielleicht Nerven, aber es hilft jemandem vielleicht, seine Träume zu erfüllen oder einfach nur die Einstellung zu verbessern.

Wie aber verpackt man das, was man selbst für sich will in seinem so komplizierten Leben, vor allem wenn man ein paar Jahre zuvor noch nichts mit diesen Dingen zutun hatte.
Mir bleibt da auch "nur"(ich bin einfach nur froh, dass ich das überhaupt kann!) das Ultralaufen als "Urlaubsaktivität", wobei das Training auch sehr viel Platz im Alltag einnimmt. Meine heimischen Wälder im Umkreis von 20 km kenne ich in und auswendig und ein Ultraurlaub in der Eifel wäre schon was ganz Besonderes.

Es ist einfach zu sagen, ich habe von Anfang an alles auf die Erfüllung meiner Träume, meines Lebenssinns ausgerichtet. Dann muss man auch glücklich damit sein...immer, weil man sich ja so entschieden hat. Haha.
Ist das so?
Ist er in 10 Jahren noch der gleichen Meinung?
Was ist, wenn der Körper plötzlich nicht mehr mitspielt?
Was ist mit denen, die erst Ihr und das Leben des Partners und evtl. der Kinder abgesichert hat und dann irgendwann diese Gedanken kommen.
Aussteigen geht da nicht oder nicht so einfach.
Die Mühle läuft unerbittlich.

Nein, meine Philosophie ist das auch nicht, aber vieles kann ich nachvollziehen.
Die Wertvorstellungen sind bei jedem anders und ich versuche nur, sie besser zu verstehen.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

ich weiß auch nicht

ich laufe einfach ;-) Und zwar alles, und das eben weil die Abwechslung Spaß macht. Mal 5km kacheln *hüstel* ist auch schön. Und dann wieder langsam Landschaft. Und ein Citylauf mit Spektakel. Und ein ruhiges Läufchen in den heimischen Wäldern.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hach Kawitzi, das...

...hast Du aber schön gesagt :-)

Ich finde den Beitrag nicht wesentlich anders als viele andere Berichte über durchaus sehr beeindruckende sportliche Leistungen. Daraus nun gleich eine Lebensphilosophie abzuleiten finde ich aber dann doch überzogen.

Genau Conny!!

... genau so sehe ich das auch!! Dafür das er ja alles so Mental- Selbstwollend dokumentiert, hat er es ja auch so karg in Fotos festgehalten und nur ein kleines bisschen veröffentlicht ;0)))))!!!

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Hm....

nur als Angeberei würde ich es pauschal nicht abtun.
so hab ich es jedenfalls nicht gelesen.
Ich finde, der Blog hat viele Seiten.
Aber jeder denkt halt anders darüber.
Ist ja auch gut so.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hmm.. weiß auch nicht

Entscheidend ist doch, dass man tut, was einem gut tut und einem Spaß macht. Denn nicht nur im Sport, sondern auch in ganz anderen Lebensbereichen gibt es viele mögliche Herausforderungen. Sei es eine berufliche Neu-Orientierung, der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Kinderpause, eine Oldtimer-Restauration, eine Schafzucht, eine Wanderung auf dem Jakobsweg, eine Rundreise durch ferne Länder oder dem eigenen Landkreis machen usw...

Eigentlich nichts neues, was er schreibt. Man muss "heiß" sein, also für das Projekt/die Herausforderung brennen. Dann braucht es Ausdauer/Geduld und Beharrlichkeit, aber auch eine Portion Glück und die Bereitschaft, trotz Rückschläge nicht klein beizugeben. Also dranbleiben, bereit sein zu investieren - sei es in Geld oder Zeit. Jeder hat da ja sein eigenes Steckenpferd, in welchem man den schnöden Mammon "großzügiger" anlegt - sei es in (Lauf-)Reisen, eine Harley-Davidson, eine Kunstsammlung oder eben ein eigenes Pferd(chen)! ;-) Sein Steckenpferd sind eben "Extrem"-Ultras. Dafür steckt er eben in anderen Bereichen zurück. Ist irgendwie doch ein Normalo! ;-)

Ja MC,...

so in diese Richtung denke ich auch darüber nach....übertragen in andere Lebensbereiche, andere Zeiten, andere Ziele und die Einstellung dazu.
Also sind wir doch alle irgendwie "Normalos", oder?! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Na klar...

... sind wir Normalos, warum sollen wir was anderes sein !? Nur weil wir Turnschuhe anziehen um dem Alltagsstress zu entfliehen?
Wenn ich am WE für mich alleine meine 50-60km abspule, interessiert es keinen, erfährt jemand nebenbei, dass ich in Bottrop oder Marburg einen 50iger gelaufen bin, ist das auf einmal was ganz tolles!?

Der eigentliche Sinn bleibt doch immer das gleiche. Was auch immer ich Laufe, ich laufe, egal ob Training oder Wettkampf...

Ich habe letztens mein Moped umgebaut, ich fand es ganz toll ;0), andere hat es nicht die Bohne interessiert :0(, dabei hatte ich all meinen Geist und Verstand dort mit eingebracht...
Nun, damit muss ich jetzt wohl leben ;0))!!!

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Jeder wie er mag

ich habe den Blog gelesen und irgendwie blieb ein bisschen der Eindruck "er dreht sich nur um sich selbst".

Das ginge für mich nicht - würde ich auch nie wollen. Ich habe Familie (Mann, Kinder, Eltern, Geschwister), die mir unbeschreiblich wichtig sind, ich habe Freunde, die mein Leben bereichern und mit denen ich sehr viel Spaß habe. Abseits von Sport, Körper, Leistung.

Solche "Ego-Trips" gehen für Menschen mit meinem Lebensentwurf nur ab und zu und dann muss wieder Alltag sein. Ach und Geld kostet der Spaß auch.

Aber, wir sind uns einig: jeder wie er mag...

Muss gerade an den Titel

"Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" denken. Nicht, dass ich das Buch gelesen hätte, dazu bin ich zu wenig Motorradaffin, auch wenn es glaube ich primär der Titel ist, in dem ein Motorrad vorkommt.

Ich glaube, es ist egal was man macht, ob man oft, selten, schnell oder langsam durch die Berge oder im Kreis rennt, es ist entscheidend, wie man etwas macht. Und, um mit den Worten eines berühmten Zeitgenossen zu sprechen "was am Ende dabei hinten raus kommt". Und zwar für mich selbst. Wenn das stimmt, ist alles gut. Wenn ich darüber ein Buch, Blog oder sonstwas schreibe und es interessiert irgend jemanden, auch gut, dann hat mein Tun vielleicht jemanden Anders inspiriert oder eben auch "nur" zu einer Diskussion wie dieser geführt. Und Normalo oder nicht, letztlich kochen alle mit Wasser und jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen, der eine kann halt gut rennen, der nächste gut zuhören, der übernächste eben gut Motorräder schrauben. Was davon hingegen Wert geschätzt und beredet wird, bestimmt nicht den Wert oder die Tiefe des Tuns. Und erst recht nicht des Menschen, der dieses gerade tut :-)

Ach, damit ich auch mitreden kann werde ich nach dem Abendessen gleich mal den Blog lesen ;-). Maahlzeit!

granreserva


___________________________
Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Lebensphilosophie...Laufen...

... ist für mich einfach die Möglichkeit überhaupt laufen zu können, dürfen, wollen und das in einem Land welches uns die Freiheit gibt so etwas zu tun. Egal welche Strecke, wobei mich die langen und in meinem Fall, die langsamen Strecken mehr reizen als die Kurzen.Mag auch zwischendurch mal einen "schnellen" halben oder 10km. ;-)

lg Wilfried

Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft...

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