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Benutzerbild von mainrenner

Was bisher geschah.
In den Sommerferien bekam ich eine email, die den Wartelistenstatus beim KuSuH, einem 100 Meilenlauf in einen Startlistenplatz ankündigte. Der KuSuH ist ein ganz besonderer Lauf, man kann sich nicht so einfach per Mausklick anmelden, sondern muss eine Postkarte schreiben. Dann bekommt man entweder einen der 30 Startplätze oder ruht auf der Warteliste, bis ein Platz frei wird. Einerseits war ich hocherfreut, andererseits hatte ich eigentlich nicht genügend trainiert, vor allem die Nachtläufe haben gefehlt und auch die Kilometerumfänge waren eigentlich nicht hoch genug, um diese Belastung ordentlich zu verkraften. Ich nahm den Platz dennoch und versuchte fortan mit erhöhter Belastung meinen morgendlichen Lauf aufzupeppen. Das hieß statt durch die Straßen laufen, durch den Sand und statt mit Schuh eben barfuß. Macht eigentlich Spaß, allerdings ließ die Trainingsdisziplin deutlich zu wünschen übrig. Bei morgendlichen Temperaturen um die 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit vom 85% freut man sich über jede Minute, die man früher aus dem Bett kriecht und noch im Dunklen laufen kann. Im Urlaub will man sich aber vornehmlich nicht schon im Dunkeln aus dem Bett schleppen. Sonnenaufgang war so gegen 6 Uhr, dh aufstehen um 4.30Uhr angesagt. In der ersten Woche ging das auch noch ganz gut, vom schlechten Gewissen, Unruhe zu nachtschlafender Zeit im Haus zu verbreiten mal ganz abgesehen. 60 Kilometer gingen gut weg pro Woche, dann 70km und zuletzt 80km. Es lief richtig gut, bis zum vorletzten Tag, an dem meinte dann der Fuß, er müsse anfangen rumzuspinnen. Die Hände spannen eh schon, die Fingerknöchel waren gichtig dick geschwollen und ich konnte nicht mal ein Messer fest in der Hand halten, geschweige denn Schuhe zu binden. Alles ziemlich seltsam... Naja.
Viel über Nahrungsmittel im internet gelesen und festgestellt, dass man sich mit nicht richtig gekochten Bohnen, ganz ordentlich vergiften kann. Symptome sind unter anderem dicke Fingerknöchel. Ich hatte in den vergangenen Wochen sehr häufig und mit Genuss diverse Bohnenarten verspeist. Das war wohl die Rechnung dafür. Ich drehte mal wieder an meinem Speiseplan und jetzt, 2 Monate später sind die Finger wieder okay. Als wir wieder heim kamen, stand dann noch der Allgäu Panorma Trail auf dem Programm, um ein paar Höhenmeter zu absolvieren. Es lief ganz gut, obwohl ich schlapp war, habe ich einen schönen Lauf gehabt. Am Ende, auf den letzten 10 Kilometern, läuft man dann fast nur noch abwärts auf Asphalt. Da habe ich auf einmal ziemlich Schmerzen in den Plantarsehnen bekommen. Natürlich dachte ich mir nichts dabei, war halt anstrengend und eben nicht genug Training...oder … liegt an den Schuhen aber eigentlich hatte ich es sofort wieder abgehakt.
Nur die Plantarsehnen und der Vorfuß rechts, der mich schon zuletzt im Urlaub genervt hat, die hakten es nicht ab. Der Vorfuß fing nachts an zu krampfen, die Plantarsehnen drückten. Ich dachte an Fersensporn und war gernervt.
Meinen Speiseplan optimierte ich mit noch mehr Vollkornprodukten und anderweitig vollwertigen Inhaltsstoffen. Aber es wurde nicht besser. Der Vorfuß krampfte weiter und es war alles ziemlich suboptimal. Irgendwie erholte sich mein Körper nicht, obwohl ich die Nährstoffdichte weiter erhöhte. Naja.
Nach zwei Wochen wollte ich mal wieder probieren, was so ging und lief einen Marathon mit Schuhen, die eine schöne Fußarbeit fordern und fördern. Nach 30km sackte zum ersten Mal das Knie weg. Das Wadenbeinköpfchen teilte 'Blitze' aus und die restlichen Kilometer bis zum Schluss waren blöd. Ich belohnte mich damit, in voller Montur in den nahegelegenen See zu hüpfen. Herrlich kalt. Der Rest war schnell abgehakt, am nächsten Tag noch ein lockerer Halbmarathon mit der Hoffnung, die niggles laufen sich weg. Doch ab km 5 war es äußerst unlustig.
Also Ruhe, kühlen, rollern, etwas dehnen und an den 100 Meiler denken.
Ich verhielt mich ganz brav und las wieder viel über Lebensmittel und feilte erneut an meiner Ernährung herum. Kein Vollkornprodukt mehr (das raubt Mineralien) auf dem Speiseplan, statt dessen noch mehr grünes Gemüse, wieder mehr Fleisch und Fisch. Weniger Käse, mehr Butter und auch Rotwein stand wieder auf dem Plan. Das hat meinen Körper aber gar nicht interessiert. Die Muskeln im Vorfuß waren nur mit massiver, pervers schmerzhafter Dehnung zu bewegen, die Plantarsehnen muckten auch weiter, die Fingerknöchel wurden langsam wieder besser. Es tat sich also doch was und anscheinend wurde die Entzündung, die in meinem Körper gewütet hatte, langsam besser. Das habe ich natürlich erst hinterher so reflektiert! Im Grunde genommen war es total dämlich den Panorama Trail zu laufen mit einer so offensichtlichen Entzündung im Körper! Aber ich habe gar nicht so darüber nachgedacht. Nach dem die Entzündung dann die Sehnen voll im Griff hatte, hatte ich auch genug Zeit darüber nachzudenken. Zum Trainieren war jedenfalls nicht der richtige Zeitpunkt und so gingen Herr m und ich vor dem KuSuH wenigstens noch zwei mal je 10km wandern. Das war schon wieder fast zu viel für die Plantarsehnen und störrisch, wie ich bin, bin ich trotzdem zum KuSuH gefahren.
Erstens ist traillaufen ja praktisch Wellness und Bewegung hilft ja auch das Gewebe astrein zu durchbluten, sprich die Entzündung rauszuspülen. Holzhammermethode könnte man sagen, nach dem Engelszungen nix geholfen haben.
Vor dem Briefing wurden erst mal alle 3 und mehrfach Teilnehmer geehrt. Nicht Finisher, sondern Teilnehmer! Das fand ich schon mal sehr gut. Dann wurde kurz der Weg besprochen, Markierungen gabs nur, wo es unbedingt notwendig war und auch nur wenn niemand sie vorher geklaut hatte. Zwei mal sollte ein Bach durchquert werden und ein Abschnitt sollte besonders heftig steil (250 Hm) und unwegsam sein. Vor einem Abgang wurde explizit gewarnt. Albtreppe oder so ähnlich hieß das Ding. Dort hatte der Veranstalter den Matschboden etwas festgeklopft und Äste entfernt, damit man sich nicht im Gestrüpp verfing und ausdrücklich darauf hingewiesen, genau dort und nirgends anders diesen Hang abzusteigen, weil man sich sonst überschlägt, die Haxen bricht oder sonst was. Super, dachte ich mir...Die Warnung vor dem wilden Förster hörte ich nur mit einem Ohr...da ist der Weg auch nicht markiert...mpff. Ich begab mich dann irgendwann ins Bett, vorher rollte ich meinen Fuß noch mal so richtig durch und legte alles zu recht für den kommenden Tag. Start war um 6.00 Uhr nach verklingen von Stairway to heaven, gings los, es war dunkel und ich war ganz fix hinten im Feld. Aber das störte mich nicht. Nur die Matschpfütze, in die ich mich gleich legte, die störte etwas. Ich lief mein Ding und holte ein paar Läufer ein. Ab und zu suchte ich Mehlpfeile oder Reflektoren und nach 2.30h erreichte ich den ersten VP- das war gut, denn ich hatte zu mir einen Vorsprung von 30 min auf den cut off rausgelaufen. Ich wusch mir erst mal den Matsch von Händen, Stöcken und Gesicht und lief dann weiter. Wald und Obstwiesen, bisschen Asphalt, alles sehr nett. Mein cut Vorsprung wuchs beständig und ich war froher Dinge. Die Plantarsehnen waren still und auch der Fuß war ganz brav. Beim nächsten VP hatte ich schon eine Stunde rausgelaufen- war trotzdem fast die letzte- füllte fix meine Flaschen und schnappte eine Semmel und weiter gings. Alles fluffig. Ich nahm brav alle 8 Kilometer ein Gel und der Zuckerfluss tat gut. Eine Sorte kann ich nur empfehlen: Clif Schokoladengel. Es ist so lecker! Als würde man einen, nein, zwei Löffel Nutella in den Mund stopfen. Dabei völlig ohne Nüsse und sonstige Allergieauslöser. Mjamm. Da freute ich mich dann immer ganz besonders drauf und kurz bevor es mal wieder einen Weinberg raufging, schmeckte es noch viel besser. Einmal musste ich einen sehr steinigen Hang rauf, über Millionen Ameisen. Die Ameisen meinten dann, sie müssten mich begleiten und saßen zu Hunderten auf meinen Waden. Das war wirklich Horror, dicke, fette Waldameisen, iaggghhhhh.
Mein Zeitpolster wuchs von VP zu VP und eigentlich war alles tutti. VP5 kam und kam nicht, es wurde langsam dunkel und die Sonne senkte sich tiefrot in einen lodernden Abendhimmel, die dunklen Hügel des Kraichgaus im Hintergrund. Es war der Hammer, aber ich hatte keine Zeit stehenzubleiben, weil sich mein Zeitpolster langsam verdünnisierte. Am VP5 schnappte ich nur kurz mein dropbag mit Jacke und mehr Proviant und lief weiter, keine Zeit zum Innehalten. Eine Gruppe Männer überholte mich und ich schloss mich an. Nicht mein Tempo aber allein ohne richtige Markierung war auch blöd. Wir suchten fortan zusammen den Weg und verliefen uns mittelprächtig. Das Tempo war mir allerdings zu hoch und so liess ich sie ziehen. Am VP6 tankte ich wieder nur kurz nach und lief weiter, ein unheimlich klarer Sternenhimmel über mir. Es war so wunderschön aber der cut saß im Nacken. Die Männer überholten mich wieder und schwupp waren sie auch schon weg. Irgendwann hatte ich das Gefühl, da ist was im Busch. Da sprang mich auch schon ein riesiger Hund von hinten an. Ich machte einen Satz ins Gebüsch und war froh, dass sich dahinter mal kein Abgrund auftat. Ich blickte mich um, aber da war nix. Schon gar kein Hund. Natürlich war ich mir sicher, dass da eben noch einer gewesen war. Aber nix. Ich hatte Halluzinationen und noch zwei Stunden 15 min für 10 Kilometer. Aber auf einmal war die Luft raus. Die Achillessehne (die hatte doch wirklich gar keinen Grund zu irgendwelchen Beschwerden) schmerzte auf ein mal heftigst beim steile Hänge runterlaufen und die Halluzination machte mir Angst. So griff ich zum Telefon und checkte aus! Nach 105 Kilometern beendete ich meinen KuSuH Lauf und ließ mich 'retten'. Netterweise kreuzte die Laufstrecke eine Straße und dort wurde ich schon erwartet. In warme Decken gepackt und frohen Mutes wurde ich zum Start zurück gebracht. Ärgere ich mich jetzt weil ich noch genug Zeit gehabt hätte, bis zum cut off? War ich mental zu schwach? Hätte ich beißen sollen? Ärgern tu ich mich nur in sofern, dass ich während des Laufes zu viel an den cut gedacht habe und die leckere Verpflegung an den Vps nicht angenommen habe. Dass ich nicht lange genug diesen tollen Sonnenuntergang verfolgt habe. In den Weinbergen ist das wirklich noch mal ein ganz besonderes Schauspiel. Außerdem war es blöd, dass ich meine Stirnlampe nicht ausgeschaltet habe, um den Sternenhimmel in mich aufzusaugen. Ich kam mir soooo klein vor, unter diesem riesigen Sternenzelt. Tja, hätte ich mich anders entschieden wenn jemand in meinem Tempo mitgelaufen wäre? Vielleicht. Aber die Halluzinationen in Anbetracht der Strecke haben mir wirklich Angst gemacht und irgendwo noch mal ins Gebüsch hüpfen, hatte ich keinen Bedarf. Genau so irgendwo einem Hang rückwärts runter zu purzeln, weil die Kraft fehlte mich festzuhalten oder mein Fuß wegrutscht, hatte ich auch keinen Bedarf. Gestern kam dann noch ein schickes Schört zu mir nach Hause. Schwarz mit edlem silbernem Aufdruck, ausdrücklich kein Finisherschört, sondern eins für Teilnehmer.
Das find ich gut, aber ob ich es anziehe?
Ganz zum Schluss muss ich noch loswerden, dass es diese Laufjahr wirklich in sich hat. Immer wenn es gerade mal gut läuft und ich meine Umfänge steigern, bzw mal an Training denken kann, 'passiert' wieder irgendwas, das mich zum Stillstand zwingt. Es ist zum Kotzen, das kann ich euch sagen. Ein Wunder ist, das dabei dann immer noch ganz gute Sachen nebenbei abfallen. Aber lustig ist anders.
Bleibt gesund, wir sehen uns auf der Strecke!

5
Gesamtwertung: 5 (4 Wertungen)

Weißt Du was?

Werd einfach mal wieder ganz locker! Iß, worauf Du Lust hast, genieße, trinke auch mal zwei Gläser Wein und laß es Dir einfach gutgehen! Dein Körper wird bestimmt "Danke!" sagen, denn übertreiben wirst Du's schon nicht.
Du hast schon soo viel geschafft und wirst es auch weiter tun! Laß Mineralien, cuts und was weiß ich noch einfach mal aus dem Kopf!
Mein Ultra-Champion bist Du ohnehin!

Liebe mainrenner Ich sehe es

Liebe mainrenner
Ich sehe es wie Ricamara! Ich mache mir Sorgen um dich! Du weißt, du kannst Ultra, wir alle wissen es. Und du kannst dich quälen, gehört ja irgendwie dazu. Aber DAS hier, entschuldige bitte, finde ich pervers....das hat nichts mehr damit zu tun. Wo ist da der Spaß? Wo bleibt deine Freude am laufen? Es liest sich, als führst du Krieg gegen dich selbst...ist es das wert?
Mach Pause, fahre, wenn es möglich ist, nochmal in Urlaub und schlafe morgens bis mindestens 10 Uhr, laufe maximal 10-15 km locker, esse, was du magst und vorallem, ENTSPANN dich!
Halluzinationen....oh mein Gott, wie unheimlich! Und ich finde, dein Shirt solltest du sehr wohl tragen, und wenn es nur als Mahnung an dich selbst ist, es nicht zu übertreiben.
Lass dich mal virtuell feste drücken, ganz liebe Grüße, und einen schönen Sternenhimmel kannste auch vom Liegestuhl aus genießen ;-)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Hätte... könnte... würde...

Es ist müßig, darüber nachzudenken. Eine verkorkste Laufsaison hat jeder mal, wovon nicht mal die besten Läufer verschont bleiben und als Fachfrau bezüglich DNF kenne ich Stillstand und Rückschläge nur zu gut. Ist einfach nervig und frustrierend, wenn man nicht so kann, wie man will, stimmt's? Dennoch hilft es sehr, darauf zu vertrauen, dass auch wieder Zeiten kommen werden, in denen es wieder gut läuft! Im wahrsten Sinne des Wortes!

Beim TAR musste übrigens eine sehr ultratrailerfahrene Mexikanerin wegen Magenproblemen aussteigen. Letztes Jahr hatte sie, bzw. ihr Team, auf der West-Route ganz stark gefinished und dieses Mal hatte es einfach nicht sollen sein. Sie meinte noch, dass dieser Ausstieg nicht ihr erster gewesen sei.
Insgesamt sind 67 (!!) Teams ausgestiegen und letztes Jahr war ich ja auch davon betroffen.

Apropos Shirt, also mein SH-Supertrail-Shirt ist eines meiner Lieblingsshirts und schon ganz verwaschen - trotz DNF! War einfach eine weise Entscheidung des Veranstalters, das Wörtchen "Finisher" einfach wegzulassen! ;-)) Das geschah wohl auch mit gutem Grund.

Ansonsten kann ich mich Rica nur anschließen, nicht zu viel denken, sondern "es einfach laufen lassen". Es stimmt nämlich schon, dass der Kopf einem oftmals einen Stich durch die Rechnung macht.

Also aufstehen, Mund abwischen, abhaken und vor allem Kopf hoch! Du hattest schon so viele starke Ultras gemeistert und wirst sicher auch in Zukunft starke Läufe hinlegen!

:-)

Das hört sich nach zu viel

Rumprobieren und Experimentieren bei der Ernährung an. Und nach einem unnötigen DNF (ein DNS ware unter den Umständen vermutlich besser gewesen), was aber dann aufgrund der Halluzintionen sehr wohl nötig wurde.

Mhm, vielleicht quälst Du Dich einfach etwas zu viel?

An Deiner Stelle würde ich auch mal einen Arzt (! ja, echt!) aufsuchen, um die Ursache für die körperlichen Probleme zu finden - und dann ggf. mit einer vernünftigen Ernährungsberatung in den Griff zu bekommen. Evtl. hast Du eine Allergie gegen irgendetwas (mein Neffe hat gerade Zöliakie diagnostiziert bekommen).

Schalte mal einen oder auch zwei Gänge runter. Du musst mir - und uns - nichs beweisen! Du bist ULTRA! Tu Dir Gutes, erhol Dich, laufe wenn es Spaß macht - und nicht weil Du die km für irgendeinen WK "brauchst". Du "brauchst" überhaupt keinen WK!

Bitte werde bald wieder gesund! Das scheint mir das Wichtigste zu sein. Alles andere kommt dann auch wieder.

Ach Mainrennerchen, ...

... das liest sich inhaltlich im Ergebnis ja wie das gersten wo anders Kommentierte. Aber die Vorgeschichte fehlte da.
Jup, janz locker. Entspannung! Und das erst mal für den Kopf und auch für den Körper. Also meine Saison ist eigentlich vorbei. Mir schmeckt jedenfalls der Rotwein im Moment wirklich richtig gut - Ich genieße es.
Einmal runterfahren und dann kommt der Aufbau für 2015.
Mach das mal auch. Das klingt einfach gut.
Janz liebe Grüße aus der Tiefenentspannung.
;-)

Ach Mainrennerlein, nach

Ach Mainrennerlein, nach Regen kommt Sonne. So richtig vorbereitet bin ich auf den Bottwartalurmensch auch nicht. Werd ich ihn finischen? Ich hoffe ja. Mit Schicherheit werd ich mit dem Cutt-off kämpfen, wieder einmal. Bin quasi Cutt-offCampien. Zahlreiche Siege und eine niederlage. ;-)
Ich hatte so was ähnliches wie dein Hund, vor ein paar Jahren. Nur waren es weiße Hasen. Die Wahrnehnumg spielt einem, bei Übermüdung oft einen Steich. Kann dir jeder Nachtschichtler mehr oder weniger Berichten.
So ich sach jetzt nur noch Knödel mit Gulasch ;-) Und jetzt werd ich so ein Bodenseeweinchen probe trinken, das ich noch nicht kenne. *Footpornomodusausschalt*

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Liebes meinrennerchen

ja, das Jahr hat es in sich. Ich kotze gerne mit dir!!
GLG, KS

liebste KS

vorher sollten wir Käsekuchen zu uns nehmen, der kotzt sich, laut Aussage einer Läuferin, besonders geschmeidig. Wir könnten ihn aber auch einfach nur so essen, ohne kotzen, das wäre mir am liebsten. Und dann begraben wir die blöden Quartale unter deinem leckeren Brot...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Bin sehr beeindruckt von

Bin sehr beeindruckt von Deinem Programm. Bin nach dem AUT noch im Regenerationsmodus... Fahrradfahren und gechilltes laufen. Mehr geht zur Zeit nicht. Mein Körper mag nicht so wie ich es will.

Nimm Dir mal ne Auszeit. Mache gerade Dinge, für die sonst echt keine Zeit ist - Theater, Lesungen, alte Freunde treffen - auch schön. Werde aber auch langsam unruhig ;-)

...lasst mich laufen, sonst dreh ich durch...!

Näää...

passte alles irgendwie nicht...fast so, wie beim Fraggle und dem UTMB. :o(
Aber deshalb jetzt komplett runterfahren??
Weiß nicht...dazu bist Du kein Typ.
Klar, jetzt wären Vollgasgeschichten und Extremlangstrecken Gift, aber etwas chillig durch die Gegend traben und entspannen, warum nicht?
Geht auch bei nem "Wettkampf", muss ja nicht als solcher gelaufen werden sondern viel besser mit Freunden langsam genossen!
Dann löst sich vieles von selbst.

Posershirts werden oft völlig überbewertet, viel wichtiger ist, was drin steckt! ;o)

Und das mit der Ernährung, das ist individuell, bei Deiner Vorgeschichte sowieso.
Wird manchmal aber auch völlig überbewertet.
Ich esse z. B. gerne mal rohe Kartoffeln...schon seit meiner Kindheit...sollen auch nicht gut und mit Grün giftig sein (das grüne schmeckt eh nicht!). Ist mir aber egal, mir schmeckts halt! :o)

Hey, ich möchte mal wieder mit Dir laufen...am liebsten dieses Jahr noch!! :o))
Das Leben ist ein Bergultra! ;o)
Wir sehn uns!
GB!

Lieben Gruß Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Mal ganz ehrlich...

... mich würde das genauso ankotzen, es ist dieses Aufgeben mit sich selbst und Sekunden nach dem es passiert ist, weiß man(n)/frau, dass man nicht alles gegeben hat... Ein mieses Gefühl, dass schlimmste überhaupt :0( ... Die Trostsprüche bringen einen noch mehr runter, man wünscht sich von einem Baum erschlagen worden zu sein oder ein Bein sich zu brechen, damit man eine passende Entschuldigung parat hat ;0). Aber das Ultra Leben ist kein Liebesfilm mit happy End... Ja, ich habe es immer gehasst und es wird auch immer in dir nagen! Aber es wird immer wieder, irgendwann passieren...

Ja, du hast recht! Bleib gesund, wir sehen uns auf der Strecke ;0)...

Gru;0),
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Jetzt mit Vorgeschichte

Eine marathonlaufende Hausärztin hätte dir nach dieser Vorgeschichte hundertprozentig zum DNS geraten ;-)
Aber das DNF war jedenfalls zu diesem Zeitpunkt mit den gruseligen Hallus genau die richtige Entscheidung.
Jetzt freu ich mich jedenfalls, dass wir uns in Frankfurt sehen werden, hoffentlich ohne Zipperlein deinerseits!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

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