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Benutzerbild von Schalk

Mittwoch 10.09.2014, 21:00Uhr. Eigentlich ist der TdG im Kasten. Es war bisher eine lange Reise. Fünf Sektoren von sieben haben wir weg. Nein, wir sind noch nicht da. Zwei Sektoren fehlen noch. Es sind noch was um die 100km. 230km sind weg. Und doch wissen wir, dass wir ankommen werden. Der Weg war weit. Er ist noch weit. Aber wir wissen es. Wann wir ankommen? Keine Ahnung. Können 24h sein. Kann länger sein. Es ist egal. Wir werden Courmayeur erreichen! Diese Gewißheit ist da.
Vielleicht klingt das komisch. Aber doch, es war so. In Valtournenche wußten wir es. Eigentlich wußten wir es schon in Cogne. Nur da war vieles noch ungewiß. Jetzt stand es fest. Wir kommen an!
Vor uns stand ein laut Statistik leichter Sektor. Nein, der war alles andere als leicht. Ich wußte wie schwer das Stück von Barmasse nach Oyace war. Andreas las aus den Daten was anderes. Wir werden es sehen.
Der Stop und der Schlaf in Valtournenche waren sehr gut. Es hat viel Zeit gekostet. Aber wir waren wieder im Rennen. Gegen 21:30Uhr wollten wir die Base vita verlassen. Beim Rausgehen hieß es, dass auf dem Weg zur Refugio Barmasse Regen ist und oben in dem langen Abschnitt oberhalb 2000m ein kalter Wind weht. Regen. Wir hosten uns noch mal auf Regen um. Gefühlte 10min später ging es los. Am Ausgang der Base vita wollte uns einer begleiten und den Weg zeigen. Hihi. Das war so was von unnötig. Aber wir unterhielten uns die 200m bis zur nächsten Kreuzung mit ihm und dann lies er uns ziehen.
Es ging erst mal ein paar Meter runter, über eine Brücke und dann kam in einer kleinen Ortschaft der Abzweig hoch nach Refugio Barmasse zum Stausee. Hoch also. In den Regensachen war es warm und es regnete natürlich nicht. Wieder aus die Lumpen. Wieder im Rucksack verstauen. Weiter. Wir erreichten Barmasse nach anderthalb Stunden. Ab jetzt kam eine längere Durststrecke in einer sehr schönen Bergwelt, die nächste Ortschaft meilenweit entfernt. Wenn nicht grad TdG ist, bist du da oben allein. Man ist stetig auf über 2000m. Es geht stetig kurz und knackig hoch oder kurz und knackig runter. Richtig gerade ist da nix. Steinböcke kann man da sehen, naja, wenn nicht gerade Nacht und außerdem TdG ist. Dieser Abschnitt hat mich vor vier Wochen sehr viel Zeit gekostet. Von Refugio Barmasse bis zum Col Vessora benötigte ich da 6:40h. Würde das diesmal auch so sein?
Es war dunkel – klar, wir zogen hier schließlich auch nachts lang. Und ich fand den Abschnitt genauso ätzend wie vor vier Wochen. Diesmal ging mir zwar nicht die Wade fest. Lautechnisch war alles i.O. Aber dieses kurze, knackige hoch und runter ging mir auf den Zünder. Besonders ätzend fand ich den kalten Wind. Da kann man sich ja gegen anziehen. Gar kein Problem. Nur war der Wind nicht ständig präsent. Und wenn man windgeschützt bergauf unterwegs war, würde man in warmen Sachen wegschmelzen. Ich hatte einen dünnen, langärmligen Flies als Laufshirt an und die Regenjacke drüber. Das reichte eigentlich meist. Die Temperaturregulierung erfolgte durch das Öffnen der Jacke oberhalb der Rucksackbändel und das Hochschieben der Ärmel. Wenn der Wind kam, mummelte ich mich wieder ein. Die Hose war dreiviertel lang. Ich wollte lange einfach keine Regenhose zum Windschutz anziehen. Für 6h hielt ich das auch ab Barmasse durch. Das waren grad mal 20km. ;-) Kurz nach dem VP Bivacco Clermont, als kurz vor Erreichen des höchsten Punktes in dem Abschnitt hielt ich die Kälte nicht mehr aus, konnte einfach nicht mehr gegensteuern. Dort zog ich dann für ne Stunde die Regenhose doch noch an. Und es war auch ganz gut so. Abwärts Richtung Oyace (1.600hm Abstieg am Stück) zog es oben auch noch ganz ordentlich.
Was gibt es sonst zu erzählen von diesem Abschnitt? Es war dunkel, kalt, unwirtlich. Zwischen Barmasse und Oyace lagen vier VPs und das ist immer ein sicheres Zeichen, dass es weit wird/ist. Da liegt kein VP nur ne halbe Stunde vom anderen weg. Gerade in den kleinen Hütten Reboulaz und Clermont war es sehr warm. Da konnte man sich nicht lange drin aufhalten ohne sich aushosen zu müssen. Na dazu hatten wir gleich gar keine Lust. Immer wieder saßen da aber Leutchen, die sich ausruhten, aufwärmten, Kraft tankten.
Kurz vor Clermont saß plötzlich eine Läuferin an einem Stein gelehnt und ruhte sich aus. Das war gerade so eine windstille Ecke. Sonst wäre das bestimmt nicht gegangen. Da ihre Lampe aus war, sah ich sie erst sehr spät. Ich grüßte kurz, fragte, ob alles OK wäre und auf ein „Si, si!“ zogen wir weiter. Beim Umdrehen nach Andreas sah ich dann erst, dass auf der anderen Seite des Wegs ein Mann saß, der offensichtlich fertig war und schlief. Da oben fand ich das keine gute Idee. Das muß die Frau dann aber auch gedacht haben und scheuchte ihn hoch. Kurz bevor wir Clermont verließen, kamen dann beide gerade rein.
Während ich die ganze Zeit hinter Andreas ging, schickte er mich in dem Abschnitt vor. Meine Lampe warf zu viel Schatten und da er keine Kontaktlinsen drin hatte, sah er dadurch dann sehr schlecht. Blöd war, dass ich halt hoch normal meinen Stiefel ging und dann auf Andreas wartete. Ich nahm an er läuft genauso seinen Stiefel. Das paßt dann schon. So viel schneller war ich eh nicht und ob ich nun 30sec oder eine Minute warte, war doch egal. Später erzählte er aber, dass er ganz schön zu hatte dran zu bleiben und sich dadurch doch ziemlich am Anschlag die sechseinhalb Stunden ging. Das war überhaupt nicht beabsichtigt. ;-(
Dieser Abschnitt ist aufgrund der möglichen Kälte und Einsamkeit wirklich nicht zu unterschätzen. Wir haben von Rifugio Barmasse bis Col Vessora auch diese sechseinhalb Stunden benötigt. Und die Temperaturen lagen die Nacht um Null Grad. Kurz vor dem Refugio Cuney ging es über eine neu gebaute kleine Holzbrücke. Vor vier Wochen war die noch nicht fertig. Jetzt schon. Auf dem Holzblanken war eine dünne Eisschicht… Ich hatte nur meine dünne normale Laufmütze mit. Wenn der Wind pfiff, zog ich zusätzlich die Kaputze der Regenjacke komplett zu. Das war schon sehr, sehr gut. Vielleicht sollte man für den Sektor einfach auch eine dickere Mütze anbei haben – jedenfalls wenn man so Kälteempfindlich am Kopf ist, wie ich.
5:40Uhr am Morgen war der Col Vessora erreicht.
Ach, die letzten knapp 100Hm waren noch mal lustig. Ich zog mir halt wirklich kurz nach der Hütte Clermont noch die Regenhose an. Wir hatten in Clermont ne Suppe gegessen. Die mußte erst mal anverdaut werden. Also wollte ich soo schnell Andreas hinterher sprinten. In dem Moment, da ich in den Klamotten zum Weiterlaufen wieder stand, kam von hinten ein Läufer. Ich machte Platz und lies ihn vorbei. Warum auch nicht? Dann hängte ich mich einfach hinten dran und ging sein Tempo mit. Bis hierhin alles gut. Stück für Stück zog er nun aber das Tempo an. Hää? Was soll das denn? Zum einen sind es noch 70km. Etwas früh für nen Endspurt und zum anderen waren wir auf dem TdG. Wen interessiert da Platzierung oder sonst was – jedenfalls hier hinten im Feld? Naja, er zog also an und je schneller er wurde, desto dichter bin ich ihm auf die Pelle gerückt. Fand ich ganz lustig. Vor allem war ich am überlegen wie weit er das so durchziehen wolle. Bis hoch zum Col spielten wir das Spiel. Dort hatten wir auch Andreas erreicht. Die normalerweise sehr schöne Aussicht war eher nicht zu genießen – war ja dunkel. Und so zogen Andreas und ich gleich weiter nach unten. Der andere blieb erst mal oben und verschnaufte. Als wir viel weiter unten waren, sahen wir noch mal sein Licht von der Stirnlampe recht weit oben. Auch wenn ich die Aktion nicht wirklich verstanden hatte, so war es mir doch ein Vergnügen. Ne kleine Auflockerung gegen Ende der Nacht.
Der Weg nach Oyace zog sich noch mal. Auch das war erwartet. 2h gingen für die knapp 10km bergab weg. Nicht, dass das irgendwie störte. Diese Dimension war ja völlig normal geworden. Aber wenn man sich jetzt die Zahlen anschaut, könnte es doch erst mal erstaunen hervorrufen. Nein, das war nicht erstaunlich.
Mit dem Tageslicht kam die Sonne und neue Kraft, aber ein wenig auch Müdigkeit. Nein, eigentlich war es keine Müdigkeit. Man wollte endlich Ollemont erreichen, endlich diesen Sektor beenden, aber es zog und zog sich und man kam gefühlt nicht vorwärts und so mußten wir immer wieder gegen eine gewisse Kraftlosigkeit, eine Leere ankämpfen. Aber dann kam Oyace. Genauer gesagt kam Closé. Bis zur Straße in Closé kannte ich die Strecke. Ab da war Neuland. Ich bin dann nach unten Richtung Oyace und dann weiter nach Aosta vor vier Wochen gelaufen. Der Weg mußte geradeaus irgendwo den Berg hoch gehen. Die Fähnchen zeigten aber nach Oyace die Straße runter. ??? OK, also runter und weiter runter und weiter runter. Wir kamen nach Oyace. Also doch bis in der Ort.
Und plötzlich kam mir eine Frau entgegen, die kannte ich. Hey! Das war die Frau von Roberto! Mit Roberto war ich bis Valgrisenche stückweise zusammen gelaufen. Er sprach gut Englisch. Sie und seine Kinder hatte ich in Rhemes am VP kennengelernt. Sie sprachen nur Italienisch. Aber das war egal. Beide freuten wir uns zu sehen. Ich wähnte Roberto viel weiter vorn. Getroffen hatte ich ihn letztmalig in Cogne. Als ich dort ankam, hatte er schon zwei Stunden geschlafen und wollte wieder los… Ich fragte wo Roberto wäre. Irgendwo hinter uns noch in den Bergen die wir gerade hinter uns gelassen hatten. Wir müssen ihn an einer Hütte überholt haben ohne ihn zu sehen. Schade. Ihm ging es nicht gut. Der linke Oberschenkel. ;-( Um das zu erfahren, muß man nicht die gleiche Sprache sprechen. Da reicht ein Wortschwall Italienisch und ein paar Gesten und du weißt was los ist. Ich zeigte ihr noch, dass ich Roberto die Daumen drücke und dann machten wir uns weiter.
Kurz darauf erreichten wir den VP Oyace. Und wen treffen wir da? Dale! Das war ein freudiges Wiedersehen! Im VP wurden wir gleich gefragt, was wir essen und trinken wollen. Pollenta gab es. Das war Energie. Die war nicht super. Aber egal. Und zum Abschluß noch einen leckeren Kaffee. Dale fragte, ob man in Europa viel diese Pollenta essen würde. Der Gesichtsausdruck bei der Frage war drollig. Du sahst ihm richtig an, dass er hoffte, ich würde verneinen. Ich mußte so lachen schon bei der Frage und dann bei der Antwort. Köstlich.
Wieder fragte er wann wir los wollen und ob er mitkommen könne. Ja logisch. Er war wieder todmüde und doch ging er mit uns unser Tempo mit. 11h nach Verlassen der letzten Base vita in Valtournenche begaben wir uns auf den letzten Anstieg dieses Sektors. Noch einmal 1000Hm hoch und drüben die gleiche Menge wieder runter auf 13km. Die 12h für den Sektor waren utopisch. Wir waren gespannt wie lange wir in Summe brauchen würden.
Warm wurde es. Die Sonne drückte. Zum Glück ging es lange im Schatten nach oben. Dadurch ging es. Andreas und ich hatten noch die langen Shirts von der Nacht an. Kurze Shirts waren nicht im Laufrucksack. Wir wollten ja längst Ollemont näher sein. Schon die zwei VPs zwischen Oyace und Ollemont versprachen, dass es weiter sein würde. Dreieinhalb Stunden brauchten wir noch einmal. Einige Läufer überholten wir noch einmal bergauf. Der Weg Abwärts war teils janz schön steil und dann wand sich wieder so eine Fahrstraße in endlosen Serpentinen. Wir waren jetzt aber alle drei so auf Ollemont fixiert, dass an den VPs kein großer Stop gemacht wurde. Gegessen hatten wir in Oyace. Es wurde nur geschaut, ob Flaschen aufgefüllt werden müssen und dann ging es gleich weiter.
Im Ablaufen kurz vor dem Ort waren Andreas und Dale anscheinend noch mal Pipi. Bis ich das mitbekam, waren beide schon außer Sicht. Da die Base Vita aber ja gleich kommen mußte, lief ich einfach allein die paar Meter weiter. OK, es sollte noch über ein km werden. Aber das war ja auch egal. Hier ist erst mal Boxenstopp. Depots auffüllen, Klamotten wechseln und überlegen, ob wir weiterziehen oder wie Dale auch erst mal ne Mütze Schlaf tanken.
Fast 15h hatten wir für den Sektor gebraucht. Und ich bin der Meinung, dass wir da eher nicht gebummelt haben. Ja, der sechste Sektor ist schon ne Nummer – wenngleich er eigentlich zweigeteilt ist. Die Strecke bis Oyace hat einen ganz anderen Charakter, als die danach.
Ich bestellte mir erst mal Pasta, zog meine Gummisocken aus, die ich seit Valtournenche noch anhatte aus. Die Füße waren kein bisschen aufgeweicht. Alles top! Und das obwohl ich die ja schon mal von Refugio Coda bis Cressoney anhatte. Ich war leicht beeindruckt. So geht das also ohne Blasen! Aus dem Dropbag wurde ein kurzes Shirt gekramt. Die letzten paar frischen Socken. Sonst wurde nichts geändert.
Es dauerte etwas bis Andreas kam. Egal. Er ging erst mal zur Massage, dann wurde gegessen. Ich pfiff mir noch ne Portion Pasta ein. Na und da wir ja in Italien waren gab es nach dem Primero noch ein Secundo – lecker Fleisch. Man gönnt sich ja sonst nichts. Noch mal 50km würden auf uns warten. Andreas wollte auch weiterlaufen. Dass hieß im Laufe der Freitagnacht würden wir in Courmayeur eintrudeln. Da muß man vorher anständig Essen. Nach dem letzten Sektor wagte ich keine Prognose wie lange wir im siebten Sektor noch mal brauchen würden.
12:30Uhr sind wir Ollemont rein. Nach 14Uhr machten wir uns wieder auf den Weg. In dieser Zeit waren nur ein, zwei Leutchen in Ollemont aufgebrochen.
Andreas ließ sich vor dem Aufbruch wieder eeeewig Zeit und als wir dann endlich so weit waren, hatten wir plötzlich drei, vier Leutchen im Schlepptau. Wenn wir allein unterwegs waren, interessierte es mich einen feuchten Kehricht wer wieviel vor oder hinter uns war. Aber bei Blickkontakt änderte sich das dann doch.
Es ging aufwärts. Irgendwie war Andreas komisch drauf. Nicht dass wir viel redeten. Das war mehr so ein Gefühl. Die ersten überholten uns. Ich trottete hinter Andreas her. Das war jetzt so. Es war noch weit. Ruhe bewahren. Aber wie sollte das so noch weiter gehen? Wir wurden gefühlt immer langsamer? Was war nur los? Normal kommt da ein Beißen. Aber da war nix. Oder hatte ich nur einfach das Gefühl es würde langsamer werden? Wie auch immer. Die Jungs vor uns zogen Stück für Stück weg. Der Typ vom Col Vessona war auch dabei. Er setzte die Stöcke ganz charakteristisch schräg. Beim in den Boden stecken kreuzten sich die Stöcke vor der Brust und dann drückte er sich ab. Das sah lustig aus. Aber bald würde er weg sein. Mal schauen, ob wir sie runterzu dann wieder einholen würden. Es lagen ja noch 48km vor uns. Da kann noch viel passieren!
;-)
PS: Um die Orte ein wenig mit verfolgen zu können, ist es hilfreich die folgende Karte nebenbei anzuschauen (http://www.tordesgeants.it/sites/default/files/uploads/map_tdg2014.pdf).

5
Gesamtwertung: 5 (13 Wertungen)

ne kleine Auflockerung gegen Ende der Nacht.

nennt der Schalk so ein kurzes Bergduell! Junge, du bist schon ein bisschen bekloppt, oder???

Boah, bin sooooo gespannt!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Was ist denn nun mit Andreas???

Oh, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf den Zieleinlauf!!!

Nen Bergsprint ...

... hatte der TAR doch auch, oder? So was muss eben sein!?

Kalte Nächte, eisiger Wind, warme Mittagsstunden, brennende Sonne. Zeit und Wetter, Wetter und Zeit, wozu braucht man da noch eine Uhr?

Mir schwant unglaubliches, wenn ich den Schlussabsatz lese. Andreas im Tief und dem Wettkampf-Schalk jucken die Beine, wenn er überholt wird. Es bleibt spannend ...

Andre.

Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

Das ist gemein!

Erst haut er uns immer zwei Sektoren um die Ohren und jetzt knusselt er da mit dem Andreas rum. Echt ey.

Echt, was für eine Nummer! Wenn auch viel kleiner: dieses gute Gefühl, diese Sicherheit es zu schaffen - genau das hab ich auch erlebt. Das ist so toll - und es ist auch egal wie lange es dann noch dauert. Obwohl natürlich auf 100km noch jede Menge passieren kann.

Nun ja, bin ja auch ein kleines Läuferlein - gegen den gigantischen Schalk.

Mich hat beeindruckt

"eine kleine Auflockerung zum Ende der Nacht" - das nach diesen KM und HM und "ich war leicht beeindruckt" - ich waere schwerst beeindruckt bei DEN KM/ HM/ und Bedingungen wie Regen etc.
.....und ich warte wieder.......
Gruss Petra

Danke für die Karte

Die muss ich daneben legen, wenn ich nochmal von vorne anfange zu lesen. Aber erstmal bin ich sooo gespannt auf die letzten 48km...

Viele Grüße
yazi

Ohne Worte

Einfach nur geil....

LG
Many

Lieber Schalk/ Nachtrag

Beim nochmaligen Lesen sind mir noch viele Dinge durch den Kopf gegangen. Deshalb noch eine 2. Antwort.
Du hast das so klasse geplant, daraufhin trainiert, und durchgezogen - herzlichen Glueckwunsch noch einmal zum Finish!
Ja Du hast Recht - spielt die/ der Frau/ Mann/ Partner/in nicht mit, ist es sehr schwierig. Laufen, Triathlon usw sind nun einmal zeitlich aufwendig - aber laufen musst Du dann bei diesen Events (so bezeichne ich sie) doch alleine. Und das kannst Du hervorragend - und wenn dann alles andere wie Familie, Frau etc hinter einem stehen, hat man auch den Kopf fuer so ein Unternhmen frei.
Gruss Petra

Wie kann man denn...

100 km vor dem Ziel sicher sein die Sache im Kasten zu haben?
Dazu gehört schon ein starkes Ego, und das kann man nur haben wenn man sich so vorbereitet hat wie Du es getan hast.

Oh ja, den Kopf dafür ...

... dann irgendwann frei haben, ist wirklich extrem wichtig. Das konnte ich. Danke Silke. Na und meine große Tochter hat auch nen super Support gemacht. Sie ist viel gefahren. Die komplette Rücktour saß sie am Steuer - und nicht unkonzentriert! Sie war in Valgrisenche, hat uns im Ziel eingesammelt, gekocht, ... Das war schon richtig schön!
Und Dnake, Petra! Ich geb die Glückwünsche auch weiter.
;-)

Das war so ein Gefühl, Uwe. ...

... Auch bei Andreas. Wir sagten dann jetzt können wir das Ding bis Samstag durchwandern und sind vor dem cut off im Ziel. OK, ich hab es ja selbst geschrieben. Da kann nen Musjkelfaserriß kommen, man kann sich vertreten und umknicken. Dann ist von jetzt auf gleich Ende im Gelände. Das meinte ich auch nicht damit. Ich meinte, dass selbst wenn einem die Luft mal ausgeht, noch nen Tief kommt, dass man dann immer noch genug Zeit hat sich davon zu erholen und das Ding "Heim zu schaukeln". Und das hatten wir beide eigentlich schon in Cogne im Gefühl.
;-)

Haha

ihr seid doch sowas von gut drauf und fit und wisst was ihr tut, ihr könnt noch so viele Tiefs und Krisen haben, wenn ihr das wollt kommt ihr Gesundheit vorausgesetzt immer an. Im Cut off. Das war vorher klar. Dass man sich die Dimensionen selbst nicht vorstellen kann bis man ein Großteil hinter sich hat steht auf einem anderen Blatt...

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

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