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Nach meinem letztjährigen Transalpin-Aus (wegen Schienbein und auch Ischias) wagten wir, das „Team Wilder Süden“, einen zweiten Anlauf. Wie es so ist, wenn einem etwas nicht gelingt, überlegt man sich, was man nun besser oder auch anders als beim letzten Mal machen könnte, wobei Bewährtes wie z.B. unser Gebirgstraining in Scuol beibehalten wurde. Zuallererst wurde die Wiederholungszahl der Übungen im Sportstudio, zu Hause oder unter dem Schreibtisch im Büro (Schienbeine!) aufgestockt. Als zusätzliche Motivation wurden die Drei Zinnen als Hintergrundbild eingerichtet - sowohl auf dem Bürorechner, als auch auf dem Privaten zu Hause. Außerdem hatte ich noch Tamara Metzler, der guten Seele des Veranstalters Plan B, angeschrieben, sie möge mir doch bitte, bitte zur Einstimmung auf den TAR den Song „Believe in the Fire that Burns Within Your Soul“ von Matti zu kommen lassen. Ein wunderschöner Song, der vor allem meinen Nerv trifft und dementsprechend im Vorfeld rauf und runter lief. Matti ist ein Musiker, der schon mehrere Songs über das (Trail) Running speziell für Plan B komponiert hatte. „Keep on Running“ dürfte längst nicht mehr nur in der Trailszene ein Begriff sein.
Nach wie vor konnte ich mich nicht mit den Stöcken anfreunden, so dass mir nichts anderes übrig blieb, als für eine gut ausgebildete Muskulatur zu sorgen. Schießlich brauchte ich freie Hände zum Balancieren, was sicherlich auch im Interesse meines Läuferdunstkreises lag, bzw. ich meine Haftpflichtversicherung nicht überstrapazieren wollte. Allenfalls für den Bergsprint versprach ich mir von den Stöcken einen Vorteil, weil es da ja praktisch kein Bergab gab, wo sie stören könnten. Prophylaktisch durften sie also mit zum TAR und wer weiß, ob sich vielleicht nicht doch noch das ein oder andere Knie zu Wort meldet... Nur gut, dass wir keine Tausendfüßler sind! So öde sich auch das Krafttraining gestaltete, um so mehr half der Gedanke an den gelben Zielbogen mit der Aufschrift „Sexten“, diese stupiden Trainingseinheiten mit allerhöggschder Disziplin durchzuziehen.
Endlich war's soweit, der ultimative Aktivurlaub konnte beginnen! (O-Ton unseres Rücktrittskostenversicherers: „Sie haben einen Wanderurlaub gebucht?“) Wegen meiner Ankündigung, den TAR kraftlos-gechillt angehen zu wollen, drohte jedoch zunächst mal der Haus- und Teamsegen im Wilden Süden schief zu hängen. Tiger, ein begnadeter Greif-Jünger, schmeckte der Gedanke, wettkampfschonend und verpflegungstandplündernd zu laufen, überhaupt nicht, wohingegen mir ein langsames Aufrollen des Läuferfeldes von hinten am sinnvollsten erschien. Naja, im Training konnten wir uns ja auch auf ein gemeinsames Tempo einigen, dann wird das wohl auch beim TAR klappen!
In Ruhpolding angekommen, hieß es erst mal Startunterlagen abholen und das bewährte Camp, die Seele des TAR, beziehen. Hier waren die Wege einfach kürzer – sei es zum Start, zur Massage oder zur Pasta-Party. Hier wächst man mit den anderen Teams zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen, wenngleich man sich auf Dauer in der Kunst des Wegriechens üben musste. Doch die Kreativität, die die Läufer beim Wäscheaufhängen an den Tag legten, war einfach sehenswert! Ebenso bemerkenswert war, wie zügig die Wasch- und Duschbereiche passiert wurden – sogar bei uns Damen ging das ratzfatz! Denn jeder wusste, worum es ging. Kurzum, wer nicht im Camp übernachtete, war beim TAR nicht wirklich dabei! ;-))

1. Etappe: Ruhpolding – St. Johann/Tirol, 48,7 km, 1539 HM Aufstieg/1543 HM Abstieg
Bei der vorabendlichen Pasta-Party gab's das rituelle Streckenbriefing mit Christoph & Christoph. Der eine zuständig für die deutschsprachigen Läufer, der andere für die Englischsprachigen. Ein weiteres Multisprachtalent versorgte die Spanier und Latinos mit den wichtigsten Infos. Für die erste Etappe von Ruhpolding nach St. Johann/Tirol wurde zwar Regen erwartet, doch die gute Nachricht bestand darin, dass es wohl nur einmal regnen sollte, was der super Stimmung im Startbereich keinen Abbruch tat. Tiger und ich liefen uns noch ein paar Minütchen ein, um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen, weil ich ja auch damit im letzten Jahr oft zu kämpfen hatte. Doch dieses Mal schien alles wunderbar zu passen. Mit dem vorhin erwähnten „Keep on Running“ wurde die Stimmung nochmals kräftig angeheizt und der Glockenschlag des Intros von „Highway to Hell“ ging richtig unter die Haut. Mir lüpfte es den Magen. Der erlösende Startschuss fiel und „kraftlos-gechillt“ trabte ich los. Jetzt bloß nicht unnötig Kraft verschwenden, sondern so ökonomisch wie möglich laufen! Denn immerhin lagen ja 8 Etappen vor uns! Ich schielte zu Tiger hinüber. Nein, er bruddelte nicht, sondern lief neben mir und machte einen hocherfreuten Eindruck. Mir ging's wie einst Paul Breitner: "erst hatte ich die Hosen voll, aber dann lief's ganz flüssig!" Kraftlos-gechillt eben. Bei moderaten Steigungen wurde langsam gejoggt, bei steileren Abschnitten gegangen. Ich bemühte mich, bei den Verpflegungsstellen auf der Winkelmoosalm und der Straubinger Hütte nicht unnötig zu trödeln. Es gab ja auch nicht viel zu sehen bei diesem Wetter. Der darauffolgende Downhill war eine Schlammschlacht vom Feinsten. Hier zeichnete es sich aus, dass wir ausrüstungstechnisch vor allem britischen Herstellern vertraut hatten. Denn wenn sich jemand mit schlechtem Wetter auskennt, sind's die Briten! Besonders begeisterten uns die Inov-8, die einen erstklassigen Grip boten, was natürlich nicht hieß, dass ich ganz ohne meine bewährte 5-Punkt-Technik, also der Einbeziehung des Allerwertesten, auskam. Bei den steilen grasbewachsenen Abschnitten legte ich den ein oder anderen Meter horizontal zurück und sah aus wie die Sau, während Tiger in höggschder Eleganz mit seiner berühmten Trittsicherheit nach unten schwebte. Im Morast musste ich zwar aufpassen, dass ich meine Schuhe nicht verlor, aber immerhin konnte ich am Tiger dran bleiben und gemeinsam konnten wir die ersten Teams einkassieren. Einen weiteren hübschen Matschdownhill gab's nach der Huberalm und dann hieß es so quasi auslaufen nach St. Johann. Etwa 7 flache Km auf Schotter- und Asphaltwegen, latent bergauf, forderten nochmals alles. Nach 8:07 h war's geschafft. Die Topläufer brauchten gerade mal die halbe Zeit und in unserer Kategorie MasterMixed tummelten wir uns mit unserem 23. Platz (von 45) im Mittelfeld.

2. Etappe: St. Johann/Tirol – Neukirchen am Großvenediger, 49,2 km, 1819 HM Aufstieg/1601 HM Abstieg
Flat is boring! So flach und öde die erste Etappe geendet hatte, ging die 2. Etappe weiter. Lange Asphaltpisten und Waldautobahnen forderten vor allem mental. Erst ab etwa Km 25 konnte man sich am für heute ersten und letzten großen Anstieg auf die Herrensteigscharte die Zähne ausbeißen. Hier öffnete der Himmel seine Schleusen noch großzügiger. Jetzt hieß es kämpfen und vor allem in Bewegung bleiben bei dieser Kälte. Die vergleichsweise öde erste Hälfte war da schnell vergessen. Einmal mussten wir einen Bach überqueren, aber nasser als nass konnte man eh nicht mehr werden, so dass das außerplanmäßige Fußbad nun auch wurscht war. Außerdem waren wir dank unseres Trainings mit Bachläufen und Sauwetter bestens vertraut. Oben auf der Traverse gab's herrliche, aber auch technisch sehr anspruchsvolle Trails, wo wir uns zusammen mit US-Läufern austoben konnten. Mann, war das eine Gaudi! Auch auf der 2. Etappe hatten wir es oft mit Schlamm und Schmodder zu tun, so dass sich nun jede unliebsame Krafttrainingseinheit so richtig ausgezahlt hatte! „Good Job!“ meinte ein Läufer später am Verpflegungstand bei der Bergstation Wildkogelbahn. Das ging runter wie Öl! Beim Downhill runter nach Neukirchen kamen wir wieder auf unsere Kosten. Mit 8:23 h konnten wir unseren 23. Platz von nunmehr 41 Teams halten. Über das Panorama rund um den Großvenediger konnte man nur spekulieren, denn man sah schlicht nix! Die abendliche Pasta-Party fand dieses Mal auf einer Bergstation statt, wo ein scharfer kalter Wind pfiff. Ihhh.. und auf solchen Höhen und noch höher sollen wir morgen bei diesem Schietwetter laufen???? Ich weiß nich... Drinnen gab's leckere Pasta und neben der rituellen Siegerehrung konnte man durch die Bilder und Video des Tages das Erlebte nochmals Revue passieren lassen.

3. Etappe: Veranstalter Plan B greift zu Plan B
Am Vorabend hatten wir ja schon bei der Fahrt mit der Gondel einen kleinen Vorgeschmack auf die bestehenden Ekelwetterverhältnisse bekommen, woraufhin der Veranstalter sofort reagierte und eine Alternativroute aus dem Hut zauberte. Zwar schade, dass mit der frisch verschneiten Birnlücke (2665 m) wohl DAS Highlight wegfallen musste, aber Sicherheit geht nun mal vor. Einer der Medizinmänner erzählte, dass sie vorab den ursprünglich geplanten Verpflegungspunkt auf ca. 1600 m Höhe angefahren hatten und kaum, dass sie ausgestiegen waren, ob es eiskalten sehr starken Windes wieder ins Auto geflüchtet seien.
Jedoch ließ sich Plan B nicht lumpen und bot Trails vom Feinsten rund um Neukirchen. Etwa 31 km mit ca. 1600 HM waren zu laufen, wobei Nässe, Matsch und rutschige Wiesen auch dieses Mal unsere ständigen Begleiter waren. So langsam wurde es eng mit den trockenen „mittellangen“ Reservelaufklamotten – trotz aller Wäschetrocknungskreativität im Camp...
So schwer es fiel, mussten wir uns in der ersten Phase ranhalten, um den Stau vor dem darauffolgenden Singletrail so gut es ging zu vermeiden. Wir lernen Ginny und Kenny aus Glasgow kennen. Das waren die „Best Improver“ des Vortages, die kurz vor uns ins Ziel kamen. Nach 4:21 h waren auch wir durch und konnten uns auf Platz 20 der MasterMixed-Kategorie vorarbeiten. Notdürftig umziehen und ab ging's mit dem Shuttle-Bus nach Prettau im Ahrntal, dem Ort, der ursprünglich anzulaufen gewesen wäre.

4. Etappe: Prettau – Sand in Taufers, 31,5 km, 1796 HM Aufstieg/2383 HM Abstieg
Das Wetter versprach besser zu werden und so durften wir wie geplant wieder ins Hochgebirge, einem Terrain, in welchem wir uns ja am liebsten austoben. Absolutes Highlight dieser sehr schönen Etappe war die Bretterscharte (die „Weiße Wand“), einem Grat in 2513 m Höhe. Auch hier blies ein sehr kalter Wind und es schneite ein wenig, doch im Vergleich dazu, was wohl am Vortag auf der Birnlücke abgegangen sein musste, waren diese Temperaturen eher frühlingshaft. Da man hier oben nur im Gänsemarsch gehen konnte und sich durch den Abstieg auf der anderen Seite, also der Sonnenseite, ein Rückstau gebildet hatte, kühlte man schnell aus. Sobald eine Lücke frei wurde und gefahrloses Überholen möglich war, legten wir wieder los, doch immer wieder stockte der Verkehr. Dafür wurde die Sicht immer besser und man konnte endlich mal inne halten und genießen. „A lifetime experience“, meinte ein Läufer vor mir. Wir stießen auf eine Läuferin, die wegen ihrer Höhenangst sehr aufgelöst war. Ich nahm sie in die Arme und wir versuchten, ihr zu helfen. Zum Glück hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu weit von den Helfern an der Bretterscharte entfernt. Ihr Gesicht hellte sich jedoch schnell wieder auf, als sie wieder zum Pulk aufschließen konnte. Wir wünschten ihr gutes Durchkommen und genossen bei herrlichstem Sonnenschein den Downhill zum Verpflegungspunkt bei der Kirche Rein auf 1608 m Höhe.
Zwischendurch wurde sogar Wasser bereit gestellt, aber jetzt kam die Wettkampfsau auch in mir durch, denn Downhill bedeutete Plätze gut machen und bis zur Kirche war's eh nicht mehr weit. Auftanken und den Aufstieg auf die Mayerhoferalm (2209 m) hinter sich bringen. Zwar fielen mir die Aufstiege immer noch sehr schwer, aber immerhin sind wir nicht mehr so gnadenlos wie letztes Jahr nach hinten durchgereicht worden und die Anzahl der Überholenden hielt sich in Grenzen. Oben auf der Höhe wurden wir mit Blasmusik begrüßt, bevor wieder ein technisch höggschd anspruchsvoller Downhill und somit wieder Einsammeln angesagt war. Kurz vor dem Ziel zog Tiger nochmals kräftig an, denn uns waren die Havelblitze dicht auf den Fersen, deren Frauen auch uns immer wieder angefeuert und bestärkt hatten. Da soll noch einer behaupten, im Ultra ginge es nicht um Sekunden! Das ebenfalls sehr sym“badische“ Team Silva Nigra um Andreas und Steffen war gar 3 sec. schneller als wir! Also da muss noch was gehen! :-) Mit unseren 6:26 h und dem 16. Platz (von 38) in unserer Kategorie waren wir jedoch vollauf zufrieden. Außerdem war uns das Glück besonders hold, denn wir hatten eine Wäsche unserer Laufklamotten gewonnen, so dass wir von nun an diesbezüglich keinen Engpass mehr zu befürchten brauchten.

5. Etappe: Bergsprint Sand in Taufers – Speikboden, 6,78 km, 1086 HM im Aufstieg
Da ja beim Bergsprint die Teams untereinander nicht den maximalen Abstand von 2 min. einhalten mussten, konnte sich dieses Mal jeder in seinem eigenen Tempo und Rhythmus am Berg austoben. Tiger war dann auch ganz schnell verschwunden, während ich mich an meinen Stöcken, respektive am „richtigen“ Nordic Walking versuchte. Ebenso sah ich zu, den Abstand zum Tiger so gering wie möglich zu halten, da sich ja vor allem mein langsameres Ergebnis letzten Endes in der Wertung auswirkte.
Zugegebenermaßen gehörte auch ich zu den Läufern, die großen Respekt vor dem Bergsprint hatten und das kollektive Dauergeschrabbe macht mich offen gestanden wahnsinnig, was mich auch dazu motiviert hatte, beharrlich an meinen Downhillfähigkeiten zu arbeiten. Dennoch machte es sogar riesigen Spaß, im Stockentenmarsch und einer guten Portion Humor im dieses Mal nicht vorhandenen Gepäck empor zu stöckeln. Zumal auch die Belastung zumindest gefühlt eine andere war und sogar auflockernd auf die Laufkarosserie wirkte – wohl auch dank des nicht so übermäßig steilen Anstiegs. Ich wollte einem hechelnden Trio Platz machen. Nö, hieß es, mein Tempo passe prima. Na schön, aber bitte Bescheid sagen, wenn's nicht mehr passen sollte, denn Zeitgenossen, die partout keinen Platz machen, gab's auch dieses Mal und dazu wollte ich keinesfalls gehören. Nö, alles Bestens, hieß es weiterhin. Zu meiner großen Überraschung bedankte man(n) sich bei mir für's Ziehen und ursprünglich wollten wir vier auf der Hochebene zusammen ins Ziel einlaufen, aber ich musste erst mal für ein paar wenige Sekündchen stehen bleiben, um wieder zu Atem zu kommen und ließ die drei ziehen. Kurz vor dem Ziel hörte ich jemandem rufen. Das konnte nur der Tiger sein. Tatsächlich! Perfekt! Ich warf ihm meine Gehhilfen zu, denn jetzt brauchte ich wieder freie Hände! :-) Nochmals einen kleinen Stich und nach 1:22 h war nun auch ich drin, während Tiger, der grandiose 1:12 h gelaufen war, schon sage und schreibe 10 min. chillen konnte. Das bedeutete eine Verbesserung um einen Platz im MasterMixed. Allerdings bahnte sich nun wie bei vielen Läufern auch bei mir eine Erkältung an. Also erst mal ab in die Apotheke, denn solange sich das ganze allenfalls oberhalb des Halses abspielte gab's da sicher noch Möglichkeiten, Schlimmeres zu verhindern...

6. Etappe: Sand in Taufers – St. Vigil, 38,5 km, 2289 HM Aufstieg/1966 HM Abstieg
Schon allein der Blick auf das Höhenprofil und den hohen ebenen Asphaltanteil dieser Etappe jagte so manchen Schauder über den Rücken. Ebenso das Anfangstempo der gesamten Läuferschar. Sogar in unserem hinteren Startblock C. Doch jetzt hieß es Zähne zusammenbeißen und möglichst an vielen Läufern vorbeizukommen, um so wenig wie möglich von dem Stau vor dem nun folgenden Trail mitzubekommen. Tatsächlich gelang uns das recht gut. Dementsprechend hatten wir nun ganz andere Läufer als sonst um uns und dementsprechend ging es tempomäßig am Anstieg zum Unteren Egelsbach so richtig zur Sache. Hier hieß es vor allem für mich A....backen zusammenzukneifen und durchzuhalten. Bald ging's ja wieder runter. Als schwächere Läuferin war ja ich der limitierende Faktor in unserem Team, da brauchte man sich nichts vorzumachen. Aber Tiger stand ohne Wenn und Aber zu mir, obwohl er natürlich schneller hätte laufen können. Es gab ja genügend Teams, bei welchen einer weitaus schneller war als der andere und vor Überschreiten der Zeitnahmematten auf den anderen gewartet hatte wegen der 2-Minuten-Regel. Mit Teamgeist hatte das wahrlich nix zu tun und ein betroffenes junges Mädel meinte treffend, dass ja gerade aus Sicherheitsgründen die 2-Minuten-Regel aufgestellt worden sei! Denn was nutze es, wenn sie sich irgendwo in der Wildnis verletzte, während ihr Teampartner einen Kilometer weiter gelangweilt vor der Zeitnahmematte wartete? Aber zum Glück ist das Läuferfeld so groß, dass sich im Falle eines Falls sehr schnell jemand Hilfsbereites gefunden hätte, weswegen der Veranstalter wohl zähneknirschend mehrere Augen zugedrückt hatte. Denn man kann ja auch nicht alles kontrollieren.
Interessanterweise hielten sich nun - weiter vorne im Läuferfeld - die Stockläufer und die Läufer ohne Stöcke die Waage, wobei auffällig war, dass Erstere mit den Stöcken sehr gut und sicher umgehen konnten, so dass man da keine Angst um seine Augen oder andere Körperteile zu haben brauchte. Meine Stöcke hatte ich prophylaktisch im Gepäck, vor allem, um dem Kronplatzmonster Herr, bzw. Frau werden zu können. Doch grundsätzlich kam meine Laufkarosserie immer noch ohne Stöcke wunderbar aus.
Beim nachfolgenden Downhill waren wir wieder so richtig in unserem Element, bevor die Strecke für die folgenden etwa 12 km weitgehend flach und dröge war. Wir passierten Bruneck (832 m) und bei etwa Km 23 konnte man die Akkus füllen. Denn Körner hatte man nun bitter nötig für den Aufstieg zum Kronplatz (2269 m). Tiger förderte meine Stöcke aus meinem Rucksack zutage, denn bei solch einem langen Anstieg könnten sie sich lohnen.... oder auch nicht... Selbst in der Nachbetrachtung kann ich das nicht wirklich beurteilen, denn bei solch einem steilen Anstieg war eh der ganze Körper gefordert. Ob mit oder ohne Stöcke schenkte sich da meines Erachtens wohl nicht viel... Der Berg wollte und wollte einfach kein Ende nehmen. Immer wieder riefen wir uns den gelben Zielbogen mit der Aufschrift „Sexten“ ins Gedächtnis. Oben angekommen, musste ich mich erst mal sammeln. Wieder bedankte sich ein Läufer für's „Ziehen“. Ausgerechnet bei mir, die sich ja immer so mit den Steigungen schwer tut! Wenig später stießen wir auf zwei rettende Engel, die Red Bull und Weizen alkfrei ausschenkten. Das Gesöff schien tatsächlich Flügel zu verleihen, die man auch für den nachfolgenden Downhill gut gebrauchen konnte. Kurz vorm Furkelsattel (1979 m, etwa km 32) gab's nochmals eine offizielle Stärkung, bevor wir die letzten Downhillkilometer genießen konnten.
Hier konnten wir in der Gesamtwertung nochmals ein paar Plätze gut machen, doch auch hier gab es einige Ausstiege. Ich konnte da total mitfühlen, denn immerhin war ja diese 6. Etappe in gewisser Weise meine „Angst-Etappe“, da ich ja zu diesem Zeitpunkt letztes Jahr ebenfalls aussteigen musste. Nach 6:11 h trafen wir in St. Vigil ein, d.h. nicht mehr erst nach der doppelten Zeit im Vergleich zur Spitze. Liebe Hugenschmidts und Berners dieser Welt, die Luft wird dünner! ;-)) 15. Platz MasterMixed von nunmehr 34 Teams, was uns nun in den Startblock B hinein katapultierte.

7. Etappe: St. Vigil-Niederdorf/Pustertal, 41,8 km, 1950 HM Aufstieg/2000 HM im Abstieg
Ich wusste nicht, ob ich mich über diese „Startblock-Vergünstigung“ freuen sollte, denn wenn ich etwas hasse, dann sind es Kaltstarts. Außerdem hatte ich zur Abwechslung mal Magen. Na super! Ein netter Medizinmann gab mir ein einschlägiges Medikament gegen Magendrücken und eine Notration für unterwegs, die ich aber zum Glück nicht mehr gebraucht hatte. Bewusst formierten wir uns also ganz hinten im Startblock B und ließen die mit den Hufen scharrenden Läufer aus Block C an uns vorbei ziehen. Dennoch konnten wir uns dem schnellen Starttempo nicht entziehen. Denn bei genauem Hinsehen konnte man erkennen, dass nicht die Beine das Problem waren, sondern mal wieder wie so oft der Kopf! Dass ausgerechnet mir mal flache Passagen das Leben schwer machen könnten und ich anfing, mich nach den Anstiegen zu sehnen, war ohnehin schon ein Witz für sich. Wir retteten uns zum ersten Verpflegungstand bei Km 11 auf 1541 m Höhe. Bis dahin breite Wege, immer schön latent bergauf. Auftanken und rauf ging's zur Forcolla Sora Forno (2383 m). Wegen meiner Erfahrung vom Vortag blieben die Stöcke fortan im Camp. Trotz des üblichen Kampfes mit dem ewigen Bergauf hatte ich die Stöcke in keinster Weise vermisst. Oben angekommen, war erst mal Durst angesagt. Besonders Spaß machten die seilversicherten Passagen, wo sich plötzlich jemand nach dem Befinden meines Magens erkundigte. Ah, der Medizinmann von heute morgen! Alles gut! Hatte weder Magen, noch Schienbein, noch Po! Ich konnte es selbst kaum glauben. Auch nicht, dass wir unter anderem gestandene Spanier und Amerikaner (beides sehr starke Trailnationen!) um uns herum hatten und gar ein Läufer mit einer einstelligen Startnummer zumindest kurzzeitig zu unserem Läuferdunstkreis zählte.
Der Downhill zum wunderschönen Pragser Wildsee (1498 m Höhe) war vom Feinsten und inzwischen hatten wir unseren Ruf als Downhillsäue weg. Kurzes Austrudeln in der Ebene, dann hieß es wieder kämpfen, denn der Berg rief in Form des Weißlahnsattels (2194 m). Da kamen se halt wieder, die Jungs und Mädels. Gleich haste uns ja eh wieder, munterte man mich auf und wir vernahmen wieder so manches „good job!“, worüber wir uns natürlich riesig freuten. Beim letzten Downhill runter ins Ziel in Niederdorf (1145 m) gab's für mich kein Halten mehr und für den Tiger sowieso nicht. Die letzten, die noch zum Überholen ansetzten, konnten wir schnell hinter uns lassen und vorne heraus rückten wir immer näher an die Spanier heran und konnten sie und das ein oder andere weitere Team tatsächlich wieder einkassieren. Diese Etappe hatte wahnsinnig viel Spaß gemacht und dementsprechend bin ich an meine Grenzen gegangen, so dass die letzten flachen Asphaltkilometer ein Kampf für sich waren. Die Versuchung, hier eine lange Gehpause einzulegen war groß, aber der Tiger kannte da keine Gnade, während ich versuchte, nicht zu viel zu denken, sondern es einfach paulbreitnerkonform laufen zu lassen. Mit Stil ins Ziel war das Motto. Nach 7:08 h waren wir drin, was den 11. Platz (in Worten: elf!) von 33 MasterMixed Teams bedeutete. Wir waren stolz wie Bolle! Bei der nachfolgenden Pasta-Party gab's eine ganz besondere Überraschung. Matti, besagter Musiker, heizte live mit seinen einschlägigen Running-Songs so richtig ein. Doch nicht nur am Abend, sondern auch noch kurz vor dem Start der 8. Etappe, wo er in der Anfangsphase sogar noch zum Anfeuern an der Strecke stand.

8. Etappe: Niederdorf/Pustertal – Sexten, 33,4 km, 1.269 HM Aufstieg/1.104 HM Abstieg
Tropische 18°C und ein Sonne-Wolken-Mix waren auf der nun letzten Etappe zu erwarten. Also genauso wie auf meinen Hintergrundbildern meiner beiden Rechner und genauso wie bestellt! Obwohl mir nun der Tiger Wetterbestellungen jeglicher Art verboten hatte. War ja auch wirklich ein Kreuz mit diesem Sommer!
Wir kehrten wieder zurück zu unserer Philosophie, „kraftlos und gechillt“ das Feld von hinten aufzurollen. Zumindest solange man noch das Gefühl hatte, ein unsichtbares Gummiband hinderte einem am Vorwärtskommen und man somit dem immer lauter werdenden inneren Schweinehund den Kampf ansagen musste. Doch auch viele andere Teams wollten offensichtlich so kurz vor dem großen Finale nichts mehr anbrennen lassen. Sei es, weil einige schon sehr unrund liefen oder einfach nur die letzten Kilometer und die Dolomiten mit den Drei Zinnen genießen wollten.
Die ersten 15 Kilometer waren wieder fast flach, gingen also latent bergauf mit Kurs auf den Toblacher See. Am besten an etwas anderes denken. Nachdem uns Plan B diese „Kilometer für's Hirn“ mit zwei Verpflegungsstationen versüßt hatte, ging's nun rauf zur Dreizinnenhütte (2405 m). Nun wurde es richtig warm oder wir waren in dieser Hinsicht schlicht nichts mehr gewohnt. Oben angekommen, ließ das langersehnte „10 km to go!“ nicht mehr lange auf sich warten. Der sehr anspruchsvolle Downhill zum Verpflegungspunkt Talschlusshütte im Fischleintal ging nun mächtig in die Beine, was mir nun so richtig den Stecker zog. Endlich hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und der bisher herbei phantasierte gelbe Zielbogen wurde nun Wirklichkeit! Jubelnd fielen wir uns nach 5:09 h (15. Platz in der 8. Etappe/17. Platz nach insgesamt 47:11 h ) in die Arme, was jedoch bei mir nicht ohne Flutung meiner beiden Rosamunde-Pilcher-Schleusen abging...

Viele liebe Menschen hatten wir (wieder) getroffen, die sich nun sehr für uns gefreut hatten, nachdem sie ja meinen letztjährigen Ausstieg live mitbekommen hatten. Sogar PlanB-Chefin Uta Albrecht freute sich riesig für uns und gratulierte uns bei der Shirt-Übergabe ganz herzlich. Das ist ja auch, was die Plan-B-Veranstaltungen so auszeichnet: bei aller Professionalität und Top-Organisation kommt das Persönliche, das familiäre Klima und die Engelsgeduld bei Wehwehchen jeglicher Art in keinster Weise zu kurz! Den TAR jedoch zusammen mit seinem lieben Partner laufen zu dürfen sind nicht nur „Lifetime Memories“, so der Aufdruck auf den Finisher Shirts, sondern ein ganz besonderes Geschenk!

5
Gesamtwertung: 5 (10 Wertungen)

Hach, wie schön!!

Ein wunderbarer Bericht über ein anscheinend perfektes Rennen für dich bzw euch.
Ich gratuliere herzlichst zum Finish und der guten Platzierung!
Irgendwann wenn ich groß bin will ich auch mal sowas machen :)

Fazit:

Der TAR ist einfach zu kurz für Euch. So kontinuierlich, wie ihr im Klassement nach vorne gelaufen seid, wärt Ihr ein paar Tage später aufs Treppchen gestiegen. ;-)
Herzlichen Glückwunsch zu diesem grandiosen Lauferlebnis und zum großen Finish am "Golden Gate von Sexten".

Eine Kritik muss ich anbringen: Wegen Dir muss ich meine Biografie umschreiben. "Wer nicht im Camp übernachtete, war beim TAR nicht wirklich dabei!", schreibst Du. Also war ich damals nicht wirklich dort oder habe zumindest "nur" auf der Pussy Lane absolviert. ;-)

Das kann natürlich nicht ohne Retourkutsche hingenommen werden: Wer nicht selbst über die Birnlücke nach Italien gelaufen ist, war nicht wirklich auf der Ostroute. Fazit: Ihr müsst nochmal teilnehmen. ;-)

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

Einfach nur toll! Im

Einfach nur toll! Im Gegensatz zu Kikilotta würde ich so etwas aber nie machen. Nicht mal, wenn ich groß und stark bin.
Herzlichsten Glückwunsch euch beiden.

Gruß

Sirius
...der nie, nie, wirklich niemals den TAR rennt.

Boah, hast Du das/ Ihr

grossartig durchgezogen! Meinen herzlichsten Glueckwunsch zu einem wirklich tollen Finish!
Als Du letztes Jahr ueber Dein DNF geschrieben hast, habe ich Dir, glaube ich zumindest (bin ja auch schon aelter)geschrieben: "beim naechsten Mal schaffst Du es!"
Und wenn man/ Frau dabei auch noch so viel Spass hat......
Ich wuensche Dir ein schoenes Wochenende und das Du dieses Gefuehl beim Finish recht lange in Erinnerung behaelst.
Lieben Gruss
Petra

Einfach ne bärenstarke Leistung

Und „kraftlos-gechillt“ muß ich mir merken :-)

Alex

und ich merke mir

die bewährte-5-Punkte-Technik, vielleicht funktioniert das besser, wenn man Po statt Schulter einsetzt ;-))

Liebe MC; auch wir haben euch genauestens per Computer verfolgt und ich halte es mit Kikilotta, sollte ich jemals noch Trails laufen können probiere ich das auch. Echt jetzt!

Vielen Dank für deinen wunderbaren ehrlichen Bericht!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Mein Schatz ...

... ich danke Dir für den wundervollen Bericht. So viele Details, so viele Erlebnisse, so viele Erinnerungen an diese herrliche gemeinsame Woche. Ohne Struktur purzelt das im Kopf alles durcheinander. Und vielen vielen Dank natürlich für die kraftlos-liebevolle Begleitung durch dieses Abenteuer.

Was für ein Gänsehautbericht!

Ihr habt das wunderbar gemeinsam gemeistert, ganz ganz klasse!!! Ja, manchmal bedarf es halt einen zweiten Anlauf;-) Die Flutung ist berechtigt, aber sowas von!!!

Lieben Gruß
Tame

Wow,

Toll geschrieben und noch toller gelaufen - Hut ab, Ihr zwei.
Gäbe es einen TAR light, dann würde ich es auch mal versuchen.

LG,
Anja

Vielen Dank euch allen!!! :-)

Nee, Kikilotta, bloß nicht bis irgendwann warten, sondern ab auf den Trail und ausprobieren! Wenn nicht jetzt, wann dann? Denn "irgendwann" hast du womöglich keine Zeit oder Gelegenheit mehr...
Ja, Cherry, die fehlende Birnlücke wurmt schon etwas. Zum Ausgleich haben wir allerdings schon an die Westroute gedacht. Denn da gibt es ja auch noch eine Lücke zu schließen.
Bezüglich meiner Camp-Frotzelei - wir hatten ja auch schon letztes Jahr lange überlegt und uns umgehört, bzw. in Lech hatten ja alle eine Hotelunterkunft gebraucht. Was den Komfort angeht, ist die Hotelunterkunft unschlagbar, aber damals war dann alles so auseinander gerissen, weil einfach die Wege zu lang waren und es somit dauerte, bis man wieder "bei de Leit" oder Nahrungsquelle war. Das brachte einem sogar etwas in Zeitnot. Außerdem bist du sowieso rehabilitiert, denn schon allein seinem nichtlaufenden Partner den TAR-Wanderzirkus schmackhaft machen zu können, bzw. dessen Supporterbereitschaft ist eine Leistung für sich! Das Camp verbietet sich da meines Erachtens eh von selbst! :-)
Sag niemals nie, Sirius!
Nä, Petra, das vergesse ich so schnell nicht!
Danke, Axel!
Mit der Schulter hatte ich es ja im Vorfeld auch schon getestet, Strider, aber auf dem Bobbes fällt man einfach weicher! ;-)
Tiger und Tame, ihr beide versteht es ja wunderbar, meine Wasserhähne erneut aufzudrehen! ;-))
Anja, da gibt es überigens den 4 Trails! Das könnte passen!
:-)

Liebe MC und lieber Tiger,...

Ich fand das total hammermäßig, wie und mit welchen klasse Zeiten Ihr beiden Euch als top harmonisches Team da durchgekämpft habt! Wie ein Blitz seid Ihr immer locker flockig an uns vorbei. Ihr saht immer frisch und fit aus, nie ein Jammern, immer gemeinsam mit breitem Lächeln dabei und für ein Schwätzchen zu haben.
Auch hier gratuliere ich Euch beiden noch einmal für diese geniale Leistung und Platzierung!!! :o)

Das mit dem Camp und der Nähe zu den anderen Läufern, oh ja, ein bisschen kann ich das schon verstehen, denn die Wege waren tatsächlich manchmal lang und stressig zum Campingplatz/Pension. Trotzdem muss ich zugeben, Pension oder Womo meine vielleicht verwöhnte Vorliebe zu geben, falls ich die Chance auf eine weitere Teilnahme bekommen sollte, denn die Veranstaltung an sich finde ich einfach nur klasse.

Ich wünsche Euch eine entspannte gute und schnelle Regeneration und weiterhin solch harmonische schöne abenteuerliche trailige bergige und vor allem flotte Laufkilometer. :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Rosamunde-Pilcher-Schleusen - hihi, kannte ich noch nicht

Liebe MC, ich danke dir für diesen mitreißenden TAR-Bericht! Das hört sich rundum "rund" an. Und im Training habt ihr dieses Jahr wohl alles richtig gemacht. Schön ist auch, dass ich dank Hofpoet Bilder zu eurem grandiosen Team beim TAR im Kopf habe.
Laufen in den Alpen fasziniert mich zunehmend, auch dein Bericht hat wieder dazu beigetragen. Es soll da beim ZUT ja so einen Basetrail geben...
Aber jetzt gratuliere ich euch erstmal von ganzem Herzen zu eurer grandiosen TAR-Teilnahme und den freudentränenreichem Finish!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Alle verrückt hier!

Endlich mal wieder ein höggscht disziplinierter Blog. Und was für einer!
Herrlich zu lesen. Für mich unvorstellbare Laufleitung - wow!

Ich will da niemals hin. So groß kann ich in diesem Leben garnicht mehr werden. Aber die Kikilotta - die hat Talent und sehr schlechten Umgang (kawitzi, fraggle, hkp_c...), bei der würde ich das für sehr wahrscheinlich halten ;-)

Es beruhigt mich übrigens sehr zu lesen, dass man sowas auch ohne Stöcke überleben kann. Die Stöckelei ist mir total suspekt.

Ach....*träum*

...ein toller Bericht!!! Vielen vielen Dank fürs mitnehmen.... man merkt aus jeder Zeile die Freude über den Erfolg undden Sort und das Event....
Falls ich da jemals laufe, werd ich aber glaub ich die cherry/pferdchen-variante wählen.... wegriechen kann ich nämlich nur seeeehr schlecht!!

@conny: ich wusste gar nicht, dass ich so ein schlechter Umgang bin ; 0)))

Hahahahah WWConny

Der schlechte Umgang :)
Sehr schön!!!!

liebe MC

Das ist mir zu heftig, leider. Ich dachte eher an die gleiche Anzahl Etappen, aber mit nur 20-25 km und 500-600 HM am Tag...
Und selbst das wäre ein riesengroße Herausforderung für mich.

LG,
Anja

MC

ich gratuliere euch zu diesere grandiosen, gechillten Partnerleistung.

Dein letzter Satz trifft es - ich arbeite dran :kicher: An der Downhill"sau" neben mir muss ich noch schwer arbeiten, die ist nämlich ein Downhill-(und überhaupt Gebirgslauf-)Anfänger.

Krafttraining heißt das Zauberwort? Wie gut, dass das schon jahrelang auf meinem "Zettel" steht!

Hervorragend, wie ihr euch - nicht nur aufgrund der Ausfälle vor euch - im Klassement nach vorne gearbeitet habt. Mit höggschder Disziplin und Gemeinsamkeit.

Erholt euch gut!

unsere beiden JM - Teams

GEIL !!!

Liebe MC,
was ihr hier abgeliefert habt, hat auch mich wieder absolut fasziniert !
Ich habe ja schon an anderer Stelle von der Rüge meiner Frau erzählt, weil ich ständig vor dem PC saß um neueste Ergebnisse zu sichten (jedes mal erneuete Erleichterung, den "Wilden Süden" oder auch die "Vikinger" zu finden)
Vielen Dank für deinen grandiosen Bericht ! Sowas erhält bei mir den Traum am Leben, es vielleicht irgendwann mal selbst zu versuchen - dann halt in der Senior Master Kategorie :-)
Aus dem TAR 2014 Video strahlst du einem ja förmlich entgegen :-) War DAS "kraftlos-gechillt" - kraftlos bestimmt nicht !!!
Riesige Gratulation zum Finish und einer phenomenalen Platzierung !!!

Bei dem Team-Namen...

... musste das einfach großartig werden. "Team Wilder Süden" klingt einfach saustark - und so seid Ihr auch gelaufen. Es war superspannend, Euch (und die Vikinger) zu verfolgen, aber jetzt mit Bericht ist es noch viel, viel toller. Aber: "Kraftlos-gechillt" - nö, kraftlos ist total tiefgestapelt, da könnt Ihr mir nix erzählen! Vielen, vielen Dank für den Bericht und allerherzlichste Glückwünsche!

yazi

*seufz*...

...meine bewunderung für eure leistung ist riesig und durch die lebendigkeit dieses berichtes war ich wenigschdens bei so einem laufevent mal irgendwie ein klein wenig dabei. denn "in echt" wird das niemalsnich passieren...
____________________
laufend schickt viele liebe grüße in den wilden: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Es gibt noch Menschen, ...

... die können sich kürzer fassen und die Lebendigkeit geht kein Stück verloren! Die MC gehört eindeutig dazu!
Es war mir ein Vergnügen dies zu Lesen und das gleich aus mehrerlei Sicht.
Die beiden haben es diesmal doch echt zusammen bis Sexten geschafft! Chapeau! Ich hab es dir so gewünscht und du hast es umsetzten können. Wirklich Klasse.
Nicht, dass ich das nicht schon gewußt hätte. Zumindest das Ergebnis wollte ich mir am Samstag noch fix anschauen. (Für mehr waren die Gedanken aber nicht wirklich da. Sorry!)
Na und zum anderen sind deine Berichte schon immer sehr köstlich zu Lesen. Hier hast du dir nicht mur Zeit gelassen, es kam auch noch was bei rum. ;-)
Ick freu mir so für dir! Behalt mal schön das Grinsen im Gesicht. Festtackern ist da wohl eher nicht nötig. Das müßte auch so halten. Rausgelesen hab ich es auf jeden Fall aus jeder Zeile deiner Beschreibung eures Acht-Tage Ritts.
;-)

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