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Benutzerbild von Running Conny

So Ihr Lieben, nu isses soweit!

Ich möchte im November meine kleine Praxis eröffnen. Ihr habt mir vor 1 1/2 Jahren schon einmal mit Euren Meinungen und Ratschlägen recht gut geholfen.
http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/336517
Ich möchte nun mit Eurer Hilfe erneut eine kleine Meinungsumfrage machen...:-)

Mein Konzept hat sich in der Zwischenzeit geändert, meine Qualifikationen auch. Ich möchte nun hauptsächlich osteopathische bzw. manualtherapeutische Behandlungen abgeben.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Osteopathie gerade für hartnäckige Beschwerden bei Sportlern eine gute Alternative zu Physiotherapie, Einlagen, Stoßwellen etc. ist.

Ich möchte mir also eine neue Patientenklientel erarbeiten.

Nun meine Fragen:

- Wie informiert Ihr Euch über einen Therapeuten aus Eurer Nähe, der besonders Sportler behandelt? (Bei mir vorm Haus laufen und fahren viele Sportler vorbei - ich könnte sehr gut kleine Vistenkarten beim Praxisschild unterbringen)

- was haltet ihr von Referenzen, also welchen Sportler/ Läufer der Therapeut schon erfolgreich behandelt hat (bspws. Erfolgsgeschichte als Eintrag auf der Website)?
Sind die wichtig für Euch?

- Was müsste Vorliegen, damit Ihr Euch zu einem Besuch beim Osteopathen entscheidet?
-Bspws. - gute Erfahrungen eines (Lauf-)Kollegen
- ansprechende Website
- Bezuschussung der Kasse an den Kosten

- Was wünscht Ihr Euch an sonstigen Therapien, bzw. was soll der Therapeut Eures Vertrauens können?

Über Feedback und offene Worte freue ich mich sehr!

Schönen Abend Euch allen...

Bezuschussung der Kassen

zumindest die privaten zahlen nämlich nix für ostheopatische Behandlungen. Aber ich vergaß, wir sind ja privilegiert ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Referenzen sind immer gut und Empfehlungen auch

Hier in der Region stehen die Damen und Herren eines regional tätigen Physiotherapie-Verbundes immer mal bei kleineren Laufveranstaltungen mit einem Pavillion und bieten Tapen für kleines Geld an. Zum Visitenkarten verteilen sicher nicht die schlechteste Variante.
Bezuschussung wäre für mich persönlich kein Kriterium. Wenns vorher weh tut und danach nicht mehr, dann zahle ich auch dafür.

Viel Erfolg

und guten Einstieg!

Den meisten hier ist es ja bekannt, dass ich sozusagen Kollege bin, allerdings rein physiotherapeutisch/manualtherapeutisch arbeitend und denkend.

Ich glaube nicht, dass Osteopathie irgend einen Vorteil gegenüber der Manuellen Therapie bietet, außer dass Osteopathen im Schnitt etwas gründlicher ausgebildet sind. Letztlich hängt es aber an der persönlichen Kompetenz jedes Therapeuten, mehr als an der Methode. Wobei, gerade im Sportbereich finde ich oft aktive, koordinative Schulung meist wichtiger als das passive Lösen von Blockaden, wobei natürlich viele Wege nach Rom führen.

Ich selbst nutze mittlerweile gerade bei chronischen Schmerzen ein Management an das CB-CFT von Peter O´Sullivan angelehnt, wo Aufklärung über PAthologie und Schmerzmechanismen zu Beginn im Mittelpunkt steht, während später das Koordinieren von Bewegung, Neu erlernen ungünstiger Bewegungsabläufe nach biomechanischer Analyse und teils mit Hilfe von Feldenkrais-Methodik. Dies biete ich noch zum Kassentarif an, wobei man sich manchmal schon fragt, wo da die Relation zwischen dem Know-How und dem, was letztlich im Moment finanziell dabei rumkommt ist... Da ist die Osteopathie derzeit sicher ein gangbarer Weg. Habe da aber wie gesagt einige fachliche Kritikpunkte, sodass ich diesen Weg nicht gehen würde.

Wünsche aber jedenfalls alles Gute und wie gesagt, möge die Praxis super anlaufen!

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Liebe Running Conny, ich bin

Liebe Running Conny,

ich bin selber Schulmedizinerin (Internistin und Sportmedizin) und finde die Kombi Osteopathie/ Manualtherapie sehr gut! Erfahrungsgemäß ist es aber nicht so einfach, einen guten Therapeuten zu finden.

Primär entscheidend finde ich, daß Erfolge berichtet werden können. Also entweder durch Mundpropaganda (vielleicht kennt Du Ärzte, die Dir Patienten schicken könnten?) oder, wie Du überlegt hattest, Erfolgsgeschichten auf der Webseite (es wäre allerdings schwierig diese so darzustellen, daß es sicher nicht als "fake" interpretiert werden kann).

Die Idee mit den Visitenkarten finde ich sehr gut, vielleicht mit einem deutlichen Vermerk auf die Sportler-Zielgruppe auf dem Praxisschild ....

Für die meisten (Kassen-) Patienten ist eine Bezuschussung sehr wichtig. Mit einer Behandlung ist es ja meistens nicht getan und das kann, bei eher schmalem Budget, schon entscheidend werden. Zudem wirkt es immer sehr seriös auf Patienten wenn der Therapeut quasi mit den Kassen "zusammenarbeitet".

Sehr positiv kommt es an (wurde mir von vielen Patienten schon berichtet), wenn der Therapeut auch in der Lage ist seine Grenzen zu erkennen und dieses auch mitteilt. Eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem behandelden Arzt ist auch sehr wichtig um den Patienten optimal zu behandeln- das schafft Vertrauen beim Patienten und beim Arzt und es führt dazu, daß Du von den Zuweisern weiterhin Patienten bekommst :-)

Toll finde ich die Idee mit dem Tapen bei Veranstaltungen! Sowas ist immer eine gute Werbung.

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und Spaß!!!!

Danke für die Antworten

Ich bin vom Grundberuf her Physiotherapeutin. Das hat sich trotz meiner Weiterbildung nicht geändert. Ich finde osteopathische Behandlungen sind eine wunderbare Ergänzung zu bisherigen Therapien. Sie ersetzen aber kein Training, Muskelaufbau und ähnliches.
Deswegen sehe ich zur klassischen Physiotherapie keine "Konkurrenz".

Ich bin vor vielen Jahren über meine chronischen Schmerzpatienten zur Osteo gekommen. Ich habe vorher auch eine klassische Weiterbildung in manueller Therapie genossen. Aber es gab auch Patienten, die kamen immer wieder mit den gleichen Blockierungen, trotz Therapie.
Und bei einigen sind die Schmerzen so unüberschaubar, da hilft eine reine Physiotherapie leider nicht immer weiter.

Osteopathie ist zur Zeit ja sehr "in", das ist mir aber völlig wurscht. Das war nicht der Grund, weshalb ich vor Jahren damit angefangen habe.

Mein Bruder (ein Iron man) hat mich eigentlich auf die Idee gebracht, Osteopathie auch bei Sportlern anzuwenden.

Die Bezuschussung vieler Kassen hat möglich gemacht, dass auch Patienten mit schmalem Budget osteop. Behandlungen in Anspruch nehmen können. Ich habe alle Voraussetzungen, damit die Kassen meine Therapie anerkennen und den Patienten einen Anteil zurück erstatten.

Dass die privaten Kassen nicht alle Osteopathie erstatten, habe ich auch schon erlebt bzw. gehört. Eine Kollegin berichtet von der Beihilfe, die immer mal Schwierigkeiten macht. Es gibt in dem Fall die Möglichkeit "manuell Therapie mit osteopathische Techniken" aufschreiben zu lassen. Dann hat der Behandler etwas mehr Spielraum und der Patient bekommt seine Erstattung. (Falls Ihr den Tipp umsetzen wollt, bitte vorher nochmal genau klären).

Ich denke, ich werde das mit den Visitenkarten und dem Hinweis darauf umsetzen. So ein Kärtchen lässt sich ja auch im Vobeilaufen gut mitnehmen :-)

Bei uns ist jetzt am Wochenende der Dammer Triatlon http://triathlon-dammer-berge.de/
Und auch sonst haben wir immer wieder kleinere Volksläufe, zu denen ich fahren kann.
das ist sicher eine gute Möglichkeit seine zukünftige Kundschaft zu treffen...

nochmal private Kassen

Die Beihilfe zahlt gar nichts, mittlerweile machen die schon bei Physiotherapie bei Kindern Schwierigkeiten. Früher haben mal die privaten Kassen wenigstens ihren Teil bezahlt, wenn der Osteopath gleichzeitig zugelassen Physiotherapeut war. Ist heute auch nicht mehr, zumindest bei meiner.

Visitenkarten finde ich gut! Und Tapen bei Läufen sowieso, übrigens wäre das auch mal eine Marktlücke bei Triathlonveranstaltungen (da sind sie nämlich noch erlaubt, beim Schwimmen nicht mehr) ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hallo Running Conny

also ich habe 2 Osteopathinnen aufgesucht, und bin nun bei der 3. geblieben.
Für mich entscheident war eine Empfehlung aus meinem Freundeskreis, ihre Ausbildung als Physiotherepeutin und eine insgesamt 7 jährige Ausbildung zur Osteopathin. Und dann der faire Preis von € 75,-- pro Std. Davon bezahlt meine Krankenkasse 6 Behandlungen im Jahr mit jeweils € 60,--, d.h. ich zahle nur € 15,-- pro Sitzung selber dazu. Alle 6-8 Wochen gönne ich mir eine Behandlung und wenn mal nichts zwickt, kann ich den Termin auch kurzfristig absagen. Sie führt eine Notfallliste und ist froh, wenn mal ein Termin gecancelt wird. Mit ein bisschen Glück erhalte ich dann bei akuten Beschwerden auch selber schnell einen Termin. So komme ich gut übers Jahr :-) Für mich ist die Dauer der Behandlung wichtig. Sie kann sich die Zeit nehmen, die Physiotherapeuten leider nicht mehr haben, da sie pro Stunde 3-4 Patienten behandeln müssen!
Meine 10jährige Tochter lasse ich alle 2 Monate behandeln. Sie hat zwar keinerlei Beschwerden, schwimmt aber in einer Wettkampfmannschaft und da möchte ich vorbeugen.
Ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner Praxis!
VG, KS

Hallo Kniescheibe,

danke fürs Feedback. Darf ich fragen, warum es die 3. Osteopathin geblieben ist?
Lag es an der fachlichen Qualifikation oder auch an Preis- und Terminmöglichkeiten.
Ich kenne Therapeuten aus unserer Gegend, die fachlich hervorragend sind, aber dieses Jahr keine Termine mehr haben.

Dass die Physios aus wirtschaftlichen Gründen 3 Patienten in der gleichen Zeit wie ein Osteopath behandeln müssen, ist verdammt traurig!

Sorry

aber bin gerade nicht so viel unterwegs hier.
Die 1. war mir zu sanft
Die 2. war mir zu teuer (100,-) und als ich mit meiner Tocher dann noch ein viertes Mal innerhalb kurzer Zeit kommen sollte, war mir das suspekt.
Die 3. ganz klar wegen der fachlichen Qualifikation. Sie ist als freie Mitarbeiterin in einer alt eingesessenen Osteopathie-Praxis und als ich sie fragte, warum sie im Verhältnis zu anderen so günstig sei, sagte sie, dass sie morgens noch in den Spiegel gucken möchte. Das fand ich sympatisch.
LG, KS

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