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Benutzerbild von Carla-Santana

Jetzt sitze ich hier immer noch mit Rüsselseuche und versuche zum x-ten Mal meine Gedanken zum Abenteuer der letzten drei Wochen zu sortieren.
Es gelingt mir nicht so recht, es war soooo viel und sooo schön!!
Wie ein spannender faszinierender Film ist das alles an mir vorüber gegangen, das Team, der Lauf, die Leute, das Feeling.

Der Waxl hat schon einen sehr schönen Bericht geschrieben, den man vielleicht vor meinem gelesen haben sollte.
Der Hofpoet und seines Zeichens Team-Jogi und unser Kameraauge hat schon die tollsten Bilder zum Besten gegeben und das ganze für uns überhaupt erst möglich gemacht.
Ein bisschen Orga mit Womostellplätzen und Hotels/Pension/Schloss für uns war schon Wochen und Monate vorher von mir erledigt. Die Trainingsvorbereitung lief ab April für mich und Waxl unproblematisch gut. Von seinen kleinen Haushaltsunfällen hat der Waxl mir erst berichtet, nachdem klar war, dass es keine Folgen für den TAR haben würde. ;o)
Zwei Mal hat er mich aber auch ganz schön fies verschaukelt, um die Spannung aufrecht zu halten...tztztz...ok, ich hab mich gebührend, wenn auch etwas schockierend für Mitleser gerächt. Sind halt zwei Wölfe in meinem Herzen! ;o))

Doch es wurde ernst kurz vorm TRANSALPINE RUN 2014.

Ich bekam Zahnschmerzen, die immer stärker wurden.
Am Wochenende vorher musste ich zum Notdienst und wir hofften, dass mit drei Tagen Antibiotika alles wieder gut würde. War leider nicht, doppelte Dosis bis zwei Tage vor dem Lauf und Dienstags noch ne Wurzelbehandlung, die etwas half, na toll! :o(
Aus ekeligem Dauerschmerz an zwei Zähnen wurde Attackenschmerz aller Zähne auf der rechten Seite, sobald irgendetwas zu essen dran kam oder ich aus Versehen aufbiss...muuuuaaaaahhh...hmpf. :o((
Die Antibiotika machten mich nur schlapp, sonst nichts.
Ich kramte hingegen all meiner guten Vorsätze alles an wenigen Ibus (1 Streifen 400er und zwei 600er Tabletten), die ich in unserer Medi-Lade finden konnte heraus für den Fall, dass es während des Laufes unerträglich werden sollte.
Ein Lauf mit Schmerzmitteln ist nichts wert, habe ich mir immer gesagt und es ist so und bleibt so. Aber sollte ich wegen doofen Zähnen den TAR sausen und mein Team im Stich lassen??
NEIN!
Ich werde (nicht) beißen!!!
Zum Glück waren es, als ich mit Chris Ruhpolding erreichte, nur noch diese Attacken, wo ich wusste, dass diese nach 2-3 Minuten wieder vorbei gingen, nix Schmerzmittel!
Essen war grausam, musste aber sein. Zu allem Überfluss und weil wir ja ein Team sind, hatte der Waxl auch Zahnweh und der Poet musste seinen Zahnarzt auch kurz vorher noch bemühen.
Wir sind ein echtes Kollektiv! ;o)


Nach 10 h Anfahrt checkte Hofpoet in der Pension ein, wo auch zwei mir gut bekannte Freunde/Teams von Tri Finish Münster wohnten. Ich kam erst um 21 Uhr zum Campingplatz wo der nette Wärter mich noch durch die schon geschlossene Schranke ließ und mit Strom versorgte. Der Waxl kam am nächsten Tag und gemeinsam besuchten wir abends das Briefing.

Weil ich Dussel bei dem Stress völlig verpennt hatte, den Campingplatz wie verabredet um 17:30 Uhr zu bezahlen und wieder erst um 21:30 Uhr dort beschämt auftauchte, war die raus geklingelte Dame mit Recht stinke sauer auf mich, machte dann aber doch noch meine Abrechnung und ich schenkte ihr unseren Finishersekt als Entschuldigung.
Wer weiß, ob wir den überhaupt brauchen würden.
So stressig hatte ich mir das nicht vorgestellt und ich war so dankbar, dass Hofpoet für die nächsten Tage das Einchecken und Abrechnen der Unterkünfte übernahm, während wir laufend unterwegs waren. Das hätte ich abends nicht mehr alles gepackt.

Der TAR...eine große Herausforderung!

So viele Km, so viele Höhenmeter, so viele, die schon gescheitert sind...können wir das? Werden wir das schaffen???

Vorher habe ich relativ wenig darüber nachgedacht, einfach, weil es eigentlich egal war.
Wir haben die einmalige Chance bekommen, so etwas zu machen, da werden wir es auch versuchen, egal, was dabei heraus kommt!
Mit der Zahnvorgeschichte wurden die Erwartungen deutlich herunter geschraubt.
Primäres Ziel war das Finish in Sexten und entsprechend galt es, unsere Kräfte einzuteilen.
Verhalten konservativ sollte unser Einstieg sein und so standen wir eingehüllt in wasserdichter Regenjacke bei Dauerregen aber relativ warmen Temperaturen in Ruhpolding am Start.
Was da wohl heute kommt?

48,7 km mit 1539 Hm...das Profil sieht anspruchsvoll aus und der Cut-Off ist bei 11h, das muss machbar sein.
Ok, lass Dich mitreißen und lächle, das hat immer geholfen bei Unsicherheit.

Wir sangen, klatschten und dann fiel der Startschuss und wir trabten los...recht flott mit 05:40er Pace, ok, die ersten 10 km sind relativ flach, kann man machen.
In der Regenhülle wurde es den meisten zu warm und überall hielten sie an und packten die Regenjacken weg, obwohl es weiter tröpfelte.
Die ersten 10 km werden zeigen, ob ich laufen kann…der letzte kurze Lauf war Montags gewesen. Es ging über pfützige Schotterwege am rauschenden Fluss entlang über Wanderwege, nichts anspruchvolles, noch nicht!
Ich war ganz schön am schnaufen und hatte schlappe Beine, wenig Kraft, war klar, warum. Ansonsten waren die Systeme ok, ich lief mit offenem Mund zur Schmerzvermeidung, also weiter bis zum VP und irgendwie was zu Essen reindrücken *grusel*.
Banane, ein paar weiche Nüsse und ne Attacke reichten mir am VP.

Nun gings steil bergauf und glitschig, matschig, schlammig, vor uns waren ja schon mind. 2/3 des Starterfeldes da durch.
Meine LaSportiva Crossover GTX leisteten perfekte Arbeit und ich war so froh, meine Stöcke zu haben.
Die Singletrails waren gleichzeitig kleine Bäche, wo das viele Regenwasser sich den Weg vom Berg runter suchte. Die Schuhe versanken teilweise komplett bis zum Sprunggelenk im Schlamm und doch hielten sie meine Füße trocken!
Hoch zu konnte ich meistens nur gehen, zu wenig Kraft im Körper und den Beinen und mein Teampartner blieb treu an meiner Seite, war doch vorher klar, dass ich definitiv limitierender Tempofaktor sein würde.
Innerhalb von zwei Minuten mussten wir über die Pieps-Matten laufen, um keine Zeitstrafen zu riskieren. Wir liefen über jede Matte immer gemeinsam, das fand ich richtig toll und machte mich unendlich stolz auf unser Team.
Klar klebten wir nicht jede Minute aufeinander, aber blieben doch immer in Sichtweite, mal der eine vor, mal der andere.
Das Team funktionierte perfekt!
Bei anderen Teams war das ganz anders, teils sogar so extrem, dass der eine lange Zeit vor der Matte auf den anderen warten musste, um die 2-Minuten-Regel nicht zu verletzen. Hatte da mit Team nicht viel zutun, muss aber jeder selber wissen.

Bis oben zum Straubinger (VP3 und dem höchsten Punkt dieser Etappe) war es zwar gut anstrengend und ich wusste, mehr Körner durfte ich nicht einsetzen, wenns morgen weiterlaufen sollte. Angst wegen der rutschigen wurzeligen Singletrails in den steilen Hängen hatte ich nie, aber Halt zu finden und die klebrigen schweren Schuhe waren extrem kraftraubend.
Viel schlimmer wurde es dann downhill auf den Single-Schlinderwurzelbahnen oder noch schlimmer auf der steilen nassen Bergwiese herunter, wo viele gestürzt und einfach auf dem Po weiter runter gerutscht sind, weil nur selten mal ein Stein im platt gerutschten langen Gras war.
Da hätte man ohne weiteres auch so Schlitten fahren können!!
Aus Angst, mir mein Fahrgestell schon am ersten Tag zu verziehen hangelte ich mich vorsichtig und extrem langsam da runter, war mir aber egal, der Cut war noch weit weg und viel Kraft, mich beim Rutschen abzufangen, hätte ich eh nicht gehabt.
So schwere Aufgaben hatte ich noch nie zu lösen als Flachlandschnecke.
Ich war froh, als wir unten waren.
Die Huberalm mit knapp 400 Hm wartete noch auf uns.
Zum Aufstieg mampfte ich einen von diesen Seitenbacher Energiebomben.
Hmmm...lecker *autsch...tzzzzzzz*...die schmeckte wie Marzipan und ging sofort ins Gehirn…der Zahnschmerz auch.
Egal, reiß Dich zusammen, Essen ist ein Muss!!!
Die Singletrails dort hoch waren schwarz wie die Nacht, tief und von den Kühen zertrampelt, einfach nur sauschwer und fast nie laufbar. Ein Amerikaner immer gekleidet in Stars and Stripes lief mal vor mal hinter uns und machte lustige Stimmung. Sowieso war die Stimmung trotz der widrigen Umstände richtig gut und das Lachen half sehr, mit der Aufgabe umzugehen.
Runter von der Huberalm das gleiche Spiel auf wunderschöner Strecke...nur nicht unbedingt bei dem Wetter.
Die letzten knapp 7 km der Etappe nach St. Johann waren flach, doch ich merkte, die Körner waren zu Ende, der Körper auf gefühlt 60% Notprogramm und wir mussten immer mal wieder Gehpausen einlegen auf diesem langgezogenen eintönigen Stück Schotterweg.
Da kreisen schon mal die Gedanken und Waxl und ich fragten uns, ob wir so was für morgen noch mal für möglich und machbar halten.
08:44h haben wir für die 48,7 km gebraucht und das morgen noch mal????
Unvorstellbar!!
Das ganze noch 7 Mal???
*schweigenundkopfschütteln*
Verrückt!!
Nicht denken, laufen!
Jetzt erst mal das erste Ziel genießen!!!

Yessss! :o))))
1.Etappe im Sack!
Chris war da und freute sich mit uns.
Beine ok, Kraft wenig, Kopf ungläubig.

Unser Supersupporter Chris war zur Stelle und zeigte uns erst mal, wo wir unsere Fangopackung von den Schuhen spritzen konnten. Wie sollten wir die bloß jemals wieder trocken bekommen, es regnete ja immer noch. Gut, dass Frau viele Schuhe hat! ;o)
Für unseren Massagetermin waren wir viel zu spät.
Chris hatte zum Glück schon am Campingplatz und in seiner Pension eingecheckt und alles geregelt. Wir tranken kurz im Ziel was und machten uns sofort auf den Weg zum Camp, um zu duschen und vielleicht doch noch eine Massage zu bekommen, was zum Glück auch geklappt hat.
Die täglichen Massagen waren Gold wert und die waren total nett, kompetent und flexibel für die Läufer, waren sie doch zum Teil selber als Gastläufer auf einzelnen Etappen mit dabei.

Ich war sehr froh, dass wir nicht das Camp zum Übernachten gebucht hatten, denn was dort bei diesem Sauwetter los ist, kann man sich ja denken. Überall hängen Laufklamotten zum trocknen und im Eingangsbereich stehen hunderte duftende Schuhe. *würg*
Unsere Schuhe waren auch nicht viel besser und wurden nachts unter dem Womo geparkt, damit wir nicht vergast werden. Einige Pensionen hatten Schuhtrockenkeller, die wir gerne nutzten auch um Regenjacke und Regenhose zu trocknen.
Meine gebrauchten Laufsachen wurden luftdicht in Mülltüten verpackt.
Im Ziel der 4. Etappe hatten wir jeweils eine Sportsachenwäsche gewonnen. Sehr schön!!
In Sand in Taufers waren wir ja zwei Tage untergebracht und somit füllten wir beide unsere Wäschesäcke mit allem, was versaut war und bekamen diese am nächsten Tag einigermaßen sauber und fast trocken zurück. Besser, als gar nichts!

Abends nach der ersten Etappe erfuhren wir dann, dass Micha aus einem Tri Fi Münster-Team leider schon aussteigen musste. Das tat mir sehr leid. Sein Teamkollege hatte sich unterwegs dann einem anderen Team anschließen können und läuft als Individualläufer weiter.

2. Etappe, Start: 07:00 Uhr…boah, kaum geschlafen.

Abends noch Bier für den Rucksack anrühren, alles neu bereit legen und packen, das dauert und vor 23:30 Uhr waren wir nicht im Bett. 04:45 Uhr wieder raus. Das kann nicht gut gehen.
Die nächsten Tage müssen wir für mehr Schlaf sorgen irgendwie!!
Heute 49,2 km mit 1819 Hm…die ersten 40 km fast nur bergauf und dann 10 km steiler runter ins Ziel.
Heftig!
Wir laufen einfach mal los...im strömenden Regen!!
Es wurde kühler, Start bei 10 Grad.
Wir kamen gut rein in den Lauf, die Beine waren gebraucht, aber gut brauchbar.
An die ersten 30 km kann ich mich kaum noch erinnern, nur dass es nass, schwerfällig und glitschig im Wald und auf Wiesenrändern war.

Heute hatte ich die XT6 S-Labs mit wasserdichten Socken und Gamaschen an und auch das war wieder eine perfekte Wahl!
Die Füße blieben sauber und blasenfrei und das bis ganz zum Schluss in Sexten!!!
Beim Bergsprint wählte ich noch die Crosslite, die dafür perfekt waren.
Einen Tag später bei der 6. Etappe begann ich auch wieder mit diesen, da es aber erst mal fast nur über Straße und Schotterwege ging, wechselte ich doch bei der ersten Chance wieder auf die XT6, die einfach auf Straße auf Dauer bessere Dämpfung haben.
Unser Supersupporter Chris fuhr, soweit möglich, unterwegs, wenn die Zeit war, einzelne VPs an, um hautnah dabei zu sein und im Notfall für uns da zu sein. Mit Micha hatte er heute etwas Gesellschaft.

Am zweiten VP waren wir grade vorbei und Micha und Chris hatten uns auf der Straße daneben grade überholt, da sehen wir das zweite Tri Fi-Team Doris und Peter vor uns gehend bzw. humpelnd. Oh nein. :o(
Peter hatte Knieprobleme und musste leider auch aussteigen. Seine Frau Doris wollte sofort mit aufhören, doch wir konnten sie überreden, als Individualläuferin sich unserem Team anzuschließen und doch weiter zu machen. Chris und Micha waren schnell da und sammelten Peter auf und versorgten ihn und meldeten ihn am VP ab und Doris zu uns an.
Ein paar bittere Tränchen später war es akzeptiert und wir liefen zusammen diese Etappe.
Offiziell war Doris von uns adoptiert, musste aber nicht unbedingt mit uns laufen und die 2-Minuten-Regel einhalten. Das wurde nicht so streng gehandhabt. Nachher war sie auch ganz froh, dass wir sie überredet haben, weiter zu machen, hätte dem Peter ja eh nichts genutzt.

Dann hoch zur Herrensteigscharte wurde es endlich herrlich alpin und die Augen saugten alles auf, soweit die Wolken es zuließen.
Die 10 km downhill waren hart nach den 40 km und ich vertraute meinen Knochen und meiner Kraft nicht, daher schneckte ich dort herunter, wo Waxl es rollen ließ und dann auf mich wartete. Nach 09:36h waren wir im Ziel in Neukirchen und lächelten! :o))
Wieder war es spät und auf unserem Campingpanoramastellplatz gab es zwar Panorama, aber keine Duschen. Chris war so nett und hat uns in seinem Zimmer duschen lassen, während er sich mit den miserablen Internetverhältnissen herumschlug.
Die Massage haben wir dann auch noch irgendwie hinbekommen und etwas zu Essen haben wir auch noch gefunden. Wieder waren wir viel zu spät im Bett und beim Briefing abends war noch nicht klar, ob überhaupt morgen nach Prettau gelaufen werden kann, denn Regen hier unten bedeutete oben jede Menge Neuschnee!!

Erst mal wurde der Start von 08:00 auf 09:00 Uhr verschoben, sehr gut, eine Stunde mehr Schlaf! Morgens um 07.00 Uhr kam dann die SMS, dass Plan C greift, 10 Uhr Start und 28 km rund um Neukirchen mit ca. 1300 Hm aus Sicherheitsgründen, da die Birnlücke definitiv nicht passierbar für uns ist.

Diese Etappe fand wieder im Dauerregen und Kälte statt, war aber trotzdem sehr schön und auch anspruchsvoller, als alle dachten.

Aber mittlerweile hatten wir gelernt, übers Wasser zu laufen, was soll uns da noch aufhalten??! ;o))
In 05:29h waren wir da durch.

Im Ziel war aber nichts mit Duschen, denn wir hatten ja keine Unterkunft mehr.
Die Läufer wurden in die Busse verfrachtet und 3h lang nach Prettau gefahren.
Waxl und ich wurden zum Glück von Chris mit dem Womo gefahren, so dass wir jederzeit was futtern und trinken konnten und auch mal anhalten und Geschäfte erledigen konnten. Zwischendurch und sowieso Richtung Italien kam sogar mal die Sonne raus und der Himmel wurde blau! :o))
Trotzdem war das auch ein verdammt langer Tag.
Duschen konnten wir in einem Sportheim, die Massage hatte zum Glück noch einen direkten Termin frei und wir durften mit dem Womo auf dem Parkplatz von Chris seinem Hotel übernachten. Die hatten auch einen Schuhkeller, der aber so voll war, dass nichts trocknete und Atmen verboten war. Hier haben wir noch in Ruhe was ordentliches gegessen, denn jeden Tag Nudeln oder Pasta geht gar nicht! Beim Briefing wartete alles gespannt auf den Wetterbericht. Es sollte besser werden, aber Gewitterschauer könnten morgen noch runter kommen. Na, das ist doch mal was! Sachen sortieren, bereit legen und ab ins Bett.

Endlich hatten wir mal gut geschlafen und unsere Perspektive auf den Lauf hatte sich mittlerweile zum Positiven geändert. Man lief nicht und sehnte das Ziel herbei, nein, man lief und genoss, die Zeit war egal geworden. Es erschien uns tatsächlich möglich, das ganze Ding zu rocken. Ich spürte, wie die Kräfte wieder mehr wurden, die Müdigkeit etwas aus dem Körper wich, die Zahnschmerzen tatsächlich besser wurden, weniger Attacken, weniger Gedanken daran. Abends nach der ersten und zweiten Etappe hatte ich eine Schmerztablette genommen, weil zum Schlafenlegen die Zähne explodierten und ich unbedingt Schlaf brauchte. Das war aber auch alles, was ich genommen hatte und das kann ich vor mir und auch öffentlich verantworten.

Die 4. Etappe von Prettau nach Sand in Taufers war wieder spektakulär schön alpin und bis auf einen richtig fetten Gewitterschauer, wo wir alle uns unterwegs in komplette Regenpelle einpackten, war sie doch recht gut zu laufen. Klar, bergauf wird gegangen und runter zwischen den nassen Felsen auch, aber es gab auch viele gut laufbare Passagen.
Vielleicht ändert sich auch diesbezüglich einfach die Perspektive?!?
Rauf ging ganz gut im Rhythmus, aber insgesamt gut laufbare ca. 16 km bergab auf Singletrails, Schotterwegen und auch ein paar Km Asphalt gehen dann schon ganz schön auf die Knochen, wenn man es rollen lässt. Das spürte ich deutlich und machte runter lieber etwas vorsichtig. Es waren ja „nur“ 31,5 km aber mit knapp 1800 Hm und knapp 2400 hm runter!! Das merkt man deutlich.
Der Höhepunkt war hier das Überqueren der Bretterscharte auf 2600 m Höhe bei Schnee und spiegelglatten Singletrails. Das war der absolute Hammer, dort über den Grad zu laufen, auf dem Dach der Welt zu sein und auf die andere Seite runter zu kommen bei diesen netten Puschelmännern mit ihren Kuhglocken, die so mal eben schnell dort hoch gehüpft sind und die Sicherheit im Auge behielten. Unendlich langsam schlängelten wir uns hintereinander den rutschigen schmalen weg wieder runter. Einige hatten Angst, ich fands traumhaft und konnte genießen.

Wie der Schalk es schon mal schrieb ist es tatsächlich so, dass man bei solchen profilierten Läufen nicht mehr die Km runter zählt, sondern tatsächlich die Höhenmeter. Das haben wir auch so gemacht. Bei dieser Etappe hatte der Waxl sich allerdings mit der Cut-Zeit und dem letzten VP ein wenig vertan und wähnte uns schon 15 Minuten vor Cut-Off. Ich hatte es anders im Kopf und war sicher, da kommt noch ein VP und der Cut-Off war noch 1,5h weg. Trotzdem wurde ich unsicher und Waxl machte etwas unmerklichen Druck bis plötzlich 7 km vor Ziel tatsächlich der VP kam und die Pieps-Matte und wir beide waren wieder beruhigt und trabten entspannt runter ins Ziel, wo Chris uns erwartete.

Etappe 4 in 07:15h im Sack und wir lächelten! :o)))
Alle Systeme ok!
Morgen Bergsprint *grusel*.

Micha konnte ab heute wieder mitlaufen und hatte sich mit Doris zusammen getan, damit sie ihr Tempo laufen konnte, denn sie war stärker, als ich.
Peter begleitete Chris beim Support.

5. Etappe Bergsprint 6,44 km mit 1074HM

Davor hatten wir vorher etwas Muffe. Wenn man Druck macht, zerschießt man sich auch leicht. Geht Druck überhaupt??
Das beste fürs Gemüt: die Sonne schien!!! :o)))
Gestartet wurde in umgekehrter Reihenfolge die langsamsten zuerst, nein die Individualläufer zuerst, dann die Teams.
Wir waren erst um 10:22 Uhr dran.
Schön, lange schlafen und gemütlich frühstücken!! :o)
Die 2-Minuten-Regel galt heute nicht, die langsamere Zeit im Team zählt.

Waxl und ich rannten recht flott los und nach ein paar Kurven war er für mich nicht mehr zu sehen. Bis zum Einstieg in den Berg nach ca. 1 km lief ich flott, dann ging ich strammen Schrittes hoch und ein netter Fitnesstrainer hängte sich an mich dran und wir quatschten uns pustend die Serpentinen durch den Wald hoch.
Als wir die Seilbahn kreuzten, wurde es bald flacher und man konnte wieder laufen und ich nahm die Beine in die Hand und gab Gas.

Noch ein kleiner Zielhubbel und ich war drin in 01:23:53h, womit ich unser Team doch tatsächlich einige Plätze nach vorne brachte. Als Belohnung gabs im Ziel ein leckeres Erdinger alkoholfrei und weil ich nicht mehr fahren musste, außer Seilbahn, gabs noch ein echtes hinterher. ;o)



Die Massage und die Pasta gabs direkt oben in der Nähe des Ziels in der herrlichen Sonne.
Heute waren wir schon um 14 Uhr wieder im Domizil an der (Raucher)Pension, wo ich mir ein kleines Mittagsschläfchen mit Ohrstöpseln gönnte während nebenan der Bauer seine Silageballen stapelte. Chris ruhte auf seinem Zimmer und Waxl und Micha shoppten noch etwas in Taufers.
Abends gabs in der Pension mit alle man die beste Pizza aller Zeiten mit Knoblauch!!!
Uns war echt alles egal! Man wird schmerzfrei mit der Zeit! ;o))
Zahnweh gabs nur noch kurz an den VPs, Ansonsten war den Kopf jetzt endlich frei und alles gut!

6. Etappe...6. Etappe??? Jau! Tatsächlich! :o))

Es ging nach St. Vigil, 38,5 km mit knapp 2300 Hm und Wetter war auch.
Kühl wars morgens und es tröpfelte immer mal wieder.
Hier in Italien war es deutlich windiger und ich zog auch gern die ¾-Hosen an.
Armlinge wurden morgens hochgezogen, aber nach wenigen Km wieder runter gestrüppt. Jacke an, Jacke aus, wenn die Sonne kam, brauchte man sie nicht.
Schwierig mit den Klamotten.
Schwierig war auch die Etappe mit erst wunderschönen griffigen Singletrails mit einer 500Hm-Steigung hoch nach Unterengelsbach und wieder runter. Dann viel langweilige Strecke über Asphalt über Gais nach Bruneck.
Danach wurde es noch mal richtig schwer.
Nach 23 km ging es steil hoch mit über 1000 Hm auf 7 km bis hoch zum Kronplatz.
Keine Ahnung, welche Fahrzeuge diese Forststraße am Anfang dort hoch noch fahren können. Der Motorradfahrer mit seinem Kameramann hinten drauf durfte jedenfalls auf keinen Fall bremsen, sonst wäre der hinten rüber gefallen.
Wir schlichen dort hoch und irgendwie kamen wir auch dort oben an. Wahnsinn!!

Chris und Peter waren mit der Seilbahn hochgefahren und empfingen uns jubelnd!
Das tat soooo gut, Euch dort zu sehen!!! :o)

Danach wieder 8 km nur runter und jetzt endlich spielten meine Beine mit.
Wir konnten es richtig rollen lassen und ich hüpfte locker über die Trails ins Tal.
Auf den Schotterwegen und Straße ließen wir es noch mal richtig krachen und lösten die Bremsen.
Das macht Spaß und wir liefen locker flott in 06:33h ein, geile Zeit für uns!!! :o)))
Damit konnten wir wieder einige Plätze gut machen.
Und immer noch sind alle Systeme top!
Von hinten sticht die Biene!! ;o))
Das sind übrigens die Nebenwirkungen des TAR! ;o))

Etappe 7 mit 41,8 km und 1950 Hm hatte wieder zwei knackige Berge drin, die hoch alpin sein sollten. Wir freuten uns drauf und das Wetter spielte auch wieder gut mit.
Genächtigt hatten wir auf einem Womostellplatz ganz in der Nähe von Chris seinem wunderschönen kleinen„Schlösschen“!
Hier durften wir morgens auch lecker in Ruhe gemeinsam frühstücken, bevor es wieder auf die Piste ging.
Diese Etappe ging erst mal ca. 10 km mit kontinuierlicher leichter Steigung über schöne gut laufbare Wanderwege los. Dann nach dem 1. VP wurde es verdammt steil diese Pederu-Straße/Weg/Betonpiste oder was auch immer hoch zur Sennhütte.
Im Schneckengang drückte ich mich an den Stecken hoch immer weiter ohne Denken, nur gucken...das sind die Dolomiten hier...was für ein Hammerausblick.
Traumhaft!!!
Ganz oben am Grad angekommen müssen wir über eine seilversicherte Passage wieder abwärts in steilen Kehren, wo in jeder Kehre ein Bergwachtler postiert war um Hilfestellung zu geben.
Das war klettern, nicht laufen und ich hatte einen heiden Spaß dabei!
Angst?
Kein Stück!
Das sah auch der Helfer und sagte: „Ach, Du kommst ja ziemlich gut klar hier und brauchst keine Hilfe!“ :o) Ich liebe es!!! :o))



Die folgenden Singletrails mit gefährlicher Passage waren ein Traum und gut zu laufen.
Dann gings in einen steilen Schotterabstieg.
Für jeden war der Weg anders, da jeder dort auch mit Masse herunter rutschte.
Mit Gamaschen an den Füßen funzte das wunderbar.
Die Schottertrails herunter zum Pragser Wildsee rollten wir genüsslich runter und unten kam uns wieder der Chris freudestrahlend entgegen.
Hier waren unglaublich viele Touristen unterwegs, die uns auch manchmal den Weg versperrten. Alle starrten uns verwundert an.
Im See spiegelten sich die Berge und Chris fand unzählige tolle Fotomotive, machte sowieso fantastische Fotos von uns und allem drum herum!!

Nach dem VP dort trabten wir ein Stück um den See und dann ging es hoch zur Weißlahnscharte über Schotterpisten vorbei an riesigen steilen Felswänden alles über schmale Singletrails. Wenn man so da oben auf der Scharte steht, ist das schon ein extrem erhebendes Gefühl. Vor allem realisiert man nun, dass es jetzt heute nur noch runter geht und morgen nur noch eine Etappe kommt, die Letzte!!!!
Wir werden es schaffen!!!!! :o))))

Runter ging es über ein riesiges Schotterfeld, wo sich der Weg km lang durchschlängelte. Irgendwann kamen die ersten Sträucher dazu, dann Latschenkiefern und dann die ersten Bäume. Die Zeit spielt überhaupt keine Rolle mehr im Kopf. Wir laufen einfach in der schönsten Gegend der Welt und es ist mir egal, wie weit es noch ist.
Meine Kraft ist wieder da und auch heute können wir auf den letzten Km wieder richtig Druck machen und noch einige Teams mit teils 5er Pace überholen.
Ich war sicher, wir werden Sexten erreichen!!
Da wusste ich aber noch nicht, dass sich beim Waxl ein Problem am Fuß anbahnte.
Auf den letzten Km erzählte er davon und wir wollten mal sehn, was die Physios bei der Massage davon halten würden.

Das Ziel in 07:38h heute auf Rang 16! :o))

Das Hotel, auf dessen Parkplatz wir campen durften, war ganze 200 m vom Ziel entfernt und wir durften wieder beim Chris duschen, schöööön heiß!! :o)
Bei der Massage wurde Waxls Fuß etwas therapiert und Doris (ihres Zeichens auch Physio) half auch noch, was sie konnte. Morgens wurde der Fuß noch getaped und Waxl musste nun auf der letzten Etappe beißen und ich betete, es möge halten! Mehr konnte er nicht tun.

Chris wollte den schönsten Teil der letzten Etappe gerne mitlaufen, um auch etwas von der Strecke für sich mit nach Hause nehmen zu können und das fanden wir gut und konnten das voll verstehen. Der Peter hatte versucht, auf der 7. Etappe wieder mit zu laufen, aber leider spielte sein Knie nicht mit, so dass er sich bereit erklärte, für uns das Womo von Niedersdorf nach Sexten zu fahren und sogar Chris zum 2. VP zu bringen, damit er dort einsteigen konnte.

Hihi...kleine Geschichte aus dem Nähkästchen: Unser Chris war sooo nervös, er hatte sein MTB an den Zaun des Hotels abgeschossen und morgens eine halbe Stunde vor Start leider den Schlüssel im Schloss abgebrochen. Er versuchte es mit einem Seitenschneider, hat aber dann kurzerhand den Holzzaun auseinander geschraubt, um sein Rad zu befreien und wieder aufs Womo zu montieren. Wir konnten ihm leider nicht mehr helfen, weil wir ja zum Start mussten, aber er hat alles gezaubert bekommen! :o) Unser Zauberer Chris halt! ;o)

Doris und Micha liefen perfekt zusammen und Doris konnte es noch mal richtig krachen lassen.
Die ersten 14,4 km der Etappe waren recht unspektakulär und mit gut 200 Hm relativ flach und langweilig auf Schotterstraßen. Diese liefen wir in 01:35h recht flott daher.
Dann kam der VP und Chris und Peter und Dosis und Micha waren kurz vor uns dort.
Chris startete kurz nach unserer Ankunft, um etwas Vorsprung heraus zu laufen. Mensch, hat der sich darauf gefreut!! :o)))
Nun gings gemeinsam mit Doris und Micha in den erst noch sachten Anstieg.
Wir gingen größtenteils, hatten doch nichts mehr zu verlieren.
Wir schnatterten, doch der Waxl wurde immer stiller.
Sein Fuß schmerzte und Doris fing an, ihn über seine Jugendgeheimnisse auszuquetschen...hihiii...geheim bleibt geheim!! ;o)
Das lenkte ihn etwas ab, aber nachher ließ er sich doch mal etwas zurück fallen und ich schaute mich immer etwas besorgt um.
Wir liefen auf Chris auf und er pustete so, wie wir, mußte aber immer mal wieder kurze Pausen machen, um zu verschnaufen.

Ich wartet auf ihn, aber er wusste, dass er unser Tempo bis oben nicht wird halten können und er wollte vor allem auch genießen, mit Recht!!
Er versicherte mir, dass alles in Ordnung sei und schickte mich los, wir sollen im Ziel auf ihn warten! Klaro, versprochen!! :o)

Waxl, war still und biss.
Nein, ich würde dann niemanden haben wollen, der mich voll quatscht, das ist hart und zäh.
Ich machte mir Sorgen, wollte es ihn aber nicht zu doll merken lassen.
Oben bei den drei Zinnen lachte er wieder, Endorphine wirkten.

Es schien erträglich zu sein.
Wir machten Fotos und saugten dieses letzte Highlight auf so gut es ging.
Die Sonne schien und es war märchenhaft schön.




Chris konnten wir von oben nicht erblicken und ich machte mir etwas Sorgen.
Nur noch 10 km sagte das Schild und alles nur noch bergab.

Da cruist der so runter, der hat keine müden Knochen, der ist stark!!
Wir machten uns auf den Weg runter.
Waxl biss.
Am letzten VP sollte er sich Eisspray drauf geben lassen, das betäubt wenigstens etwas.
Er hatte keinen Dauerschmerz, das beruhigte mich etwas, weil das nicht für ein Knochenproblem spricht. Fleischlicher Schmerz tut auch weh.
Das Eisspray half nicht viel, aber diese kleinen orangen Schilder, wo die Km von 5 auf 1 runtergezählt werden, die waren wie Doping für uns beide.
Wir gaben wieder Gas und das Grinsen tackerte sich im Gesicht fest.

Nur noch 1 km!!!!
WIR SIND IN SEXTEN!!!! :o))))
Bei mir wurden die Augen feucht und die Luft wurde knapp.
WIR WERDEN DEN TRANSALPINE RUN FINISHEN!!!! :o))))
Letzte Etappe in 05:31h,
gesamt in 52:11h.
Rang 25 Master Mixed.

Ich hab keine Ahnung, wie, aber ohne Blasen und zumindest ich ohne Laufwehwehchen und der Waxl hoffentlich auch mit nur was harmlosem, was schnell heilt.
Mensch, ich bin so stolz auf Dich, wie Du Dich zum Schluss durchgebissen hast!!!!
Das Ziel kommt, erst der gelbe Bogen und dann der große schwarze mit der roten Piepsmatte.
Das Team Viking Footwear hat es geschafft!!!
Wir sind drin!! :o))
Umarmung, Lachen und der Waxl liegt wie ein Käfer auf dem Boden und überall nur Freude pur! :o))))

Jetzt fehlt nur noch der Chris zu unserem Glück!!
Er kommt eine Zeit später gesund und munter, nachdem wir ein erstes Bierchen geschlabbert und unsere Transponder abgegeben haben, breit grinsend ins Ziel gelaufen, bekommt sogar eine Medaille, obwohl er denen sagt, dass er außerhalb der Wertung gelaufen sei. Die sagen aber, diese habe jeder Läufer verdient und erst recht unser weltbester Supersupporter Chris, ohne den das alles gar nicht wahr geworden wäre...dieser endgeile Traum!! :o)))
Genauso ist es!!

Danke Chris!!!
Danke Waxl, dem besten Teampartner, der meine Launen und meine Langsamkeit ertragen hat und immer bei mir war, ein perfekter Laufpartner eben! :o)
Danke Euch allen fürs Daumen drücken und mitfiebern und vor allem danke meinem lieben Mann, dass er hinter mir steht und mich so etwas tun lässt.

Liebe Grüße Carla-Santana

5
Gesamtwertung: 5 (9 Wertungen)

Von Rüsselpest zu Rüsselpest

scheint so zu sein, dass das Immunsystem nach großen Herausforderungen unten ist, geht mir zur Zeit genauso. Und ich sage auch nix zu Laufen mit Wurzelentzündung, habe ich mal beim 10er gemacht und mir entsprechende Schelte eingefangen.

ich sage einfach mal danke fürs ganz große Läuferkino!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hach!

Danke, Danke, Danke, dass wir hier mitlesen dürfen. Das ist sooo schön, Ihr wart so tapfer und so stark. Wir haben ja schon währenddessen mitgefiebert, aber jetzt diese Langversion im Nachhinein... bin ganz gerührt und beeindruckt und freu mich so für Euch, dass Ihr das alles geschafft habt.

Meine allerherzlichsten Glückwünsche
yazi

Ganz großes Kino


Laufen formt Körper, Geist und Seele.
Distanz ist, was der Kopf drauß macht.
Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst du laufen.

Und ihr drei seid die Hauptdarsteller. Hammer, was ihr geleistet habt. Ich ziehe meinen Hut vor euch.
Dankeschön fürs mitnehmen in diesen wunderschönen Film.
Nun erholsames Regenerieren, gute Zahnversorgung und dem Waxl drück ich die Daumen, dass das nix schlimmes ist am Fuß.

Ganz herzliche Gratulation

und einmal ordentlich umarmt.....
Boah was hab ich beim Lesen die Luft angehalten - jetzt hab ich Schnappatmung :-)
Ihr seid echt ein Hammerteam - wie Ihr das immer wieder schafft!?!?
SuperMegaGeniale Leistung
Liebe Grüße
Petra

Immer noch sprachlos!

Ein Super Rennen habt ihr da hin gelegt und einen wunderbaren Bericht hast du geschrieben!
Wenn ich mal groß bin, will ich das auch mal machen!
Ich verneige mich tief vor dir und deiner bzw eurer Leistung!!!
Einfach Wahnsinn!!!!!

Herzlichsten Glückwunsch!!

Nach waxls Beitrag habe ich nun auch Deinen verschlungen. Auch Dir herzlichen Dank fürs Mitnehmen und Teilhabenlassen! Vor Eurer großartigen Leistung verneige ich mich sehr sehr tief!! Genießt es und erholt Euch gut!

hach ja...

...was für ein toller Bericht!!
Vielen Dank fürs Mitnehmen und genaue Dokumentieren. Wenn ich mal groß bin, will ich sowas auch können! Pferdchen (und waxl) du bist (ihr seid) ein Vorbild für mich!!! Einfach toll.....
Fühl dich fest gedrückt!!!
LG Cordi

Vielen Dank

für deinen Bericht! Und meinen herzlichen Glückwunsch für euch drei.

Gruß Nicole

Hach Watt schön...

Danke fuer den tollen Bericht und die Fotos. Ihr drei ward grosse Klasse, habe heftig mitgefiebert.
Und beim naechsten Mal planen wir die "gemeinsame" Ankunft besser :-)

LG,
Anja

Ich nehm Euch einfach mal...

... in den Arm und drück Euch.
Tanja und Carsten, Ihr habt wahrgemacht, was ich alleine nie geschafft hätte. Zusammen mit Euch konnte ich ein tolles Laufevent erleben, das seinesgleichen sucht.
Als ich damals entschieden habe, Euch beiden den von mir gewonnenen Startplatz zu schenken, war es in erster Linie die Überzeugung, dass Ihr die richtigen Beißer seid, die so ein Ding wuppen können. Auf dem Lauf habe ich habe ich einen großen Sportsgeist und liebevollen Umgang erleben dürfen, dass es mir eine Freude war. Alles hat gepasst, 100%!!!
Die letzte Etappe konnte ich mitlaufen, gar nicht laufen wäre keine Lösung gewesen. Ok, 1000 Hm auf 7 km und dann nochmal 10 km die gleiche Steigung runter sind für einen alten Mann schon eine Nummer, aber dass ich es trotzdem geschafft habe, zeigt mir, ich scheine es noch zu können... Nach meiner gesundheitlichen Vorgeschichte der letzten Jahre ein Wink des Schicksals, auf den richtigen Weg zu sein. Also Leute, wenn Ihr auch einen doofen Krebs hattet und evtl. euch mit einem Ap plagen müsst, da geht noch was, Kopf hoch!! Btw: ich hab doch glatt vergessen, in Sexten ein Kerzchen in der Kirche anzuzünden... mach ich sonst immer, irgendwer siehts schon noch ;-)

Mein Video vom Lauf (von unten) ist fast fertig, morgen wird es hier veröffentlicht, die Fotolinks etc. gibt es dann auch hier.

Hofpoet

vielleicht mal reinsehen: Siebengebirgsrun.de meine Laufseite

Danke für diesen tollen emotionalen Bericht!

Ich habe erst Waxls und jetzt deinen Bericht gelesen, so wie du es empfohlen hast, und es bleibt immer noch unvorstellbar, erst recht mit unterträglichen Zahnschmerzattacken.
Du hast da eine begnadete Ausstattung mit Knochen, Sehnen und Bändern und Muskeln - ohne irgendwelche Verletzung da durchzukommen ist phänomenal!
Ich gratuliere dir zu diesem gigantischen Lauferlebnis!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Darauf freu ich mich schon sehr, Hofpoet!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

ich denke mal

du zeigst deine Zähne nicht NUR zur Ferndiagnose deines Zahnarztes ;-)

hey, habt ihr da was endgeiles abgezogen ! Ein Traum wurde wahr für euch !
Für viele andere hat sich nach den Berichten und Bildern einer gebildet ...

Habt ihr schon ziemlich gut gemacht :-) Riesige Gratulation !!! Seid stolz auf euch !

Ein tolles Team,

ein toller Mann und sooo toller Support - und es hat geklappt. Ich konnte genau das auch erleben: man denkt nicht mehr an Kilometer, man denkt nicht mehr an Zeiten, man läuft einfach nur noch. Und das Wetter ist dann dabei gerade auch noch egal.

Ihr habt alle Unglaubliches geleistet - und so von Rüsselpest zu Rüsselpest: erhol Dich gut!

Irgendwie lief's bei mir dieses Mal auch ganz blöd. Kaum zu Hause haut einen ein klitzekleiner Virus komplett um. Der zweite Virus schließt sich nahtlos an. Wie gut, dass der Lauf schon fertig war - ohne Virus.

superschöne Bilder

Und wie bei waxl, konnte ich dank deiner so schönen Schreibweise richtig gut mitfühlen. Die Fotos beweisen, welch eine tolle Zeit ihr da hattet :0))

*schäm*...

strider, die Rüsselpest hab ich wohl selber zu verantworten, bin ich doch 2h ohne was über zu ziehen in den verschwitzten Klamotten durch die Gegend gehüpft, bis mich der Medical-Crew-Chef bei der Chipabgabe auf meine Elefantenpickel hinwies und dass ich mir was überziehen solle um nicht noch krank zu werden...hach ja, im Ziel merkste nix mehr, da ist einfach alles gut! ;o)
Danke Dir. :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Yazi,...

danke, es war gar nicht so einfach, das alles in Worte zu fassen...so viel...so besonders...so schön...ich hätte noch so viel über die tollen Leute schreiben können...aber leider lassen Alltag und Zeit das nicht mehr zu.

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Danke lonelysoul :o)

ja, genauso war es....wie ein Abenteuerfilm...so bleibt es auch in meinem Kopf. Alles andere wird heilen, früher oder später!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Kiki, glaub mir....

vor nicht all zu langer Zeit habe ich solche Berichte auch verschlungen und für mich so etwas für unmöglich gehalten.
Trainiere und behalte es als großes Ziel im Auge und es wird irgendwann wahr werden!!
Ich bin sicher, Du kannst das auch. :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Danke Petrra,...

Deine Umarmungen nehme ich immer wieder gerne, denn sie tun unglaublich gut!

Lieben Gruß Carla :o)
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hamburgschlumpf,...

Vielen Dank! Ich hoffe, es war nicht zu langatmig, wobei langen Atem brauchten wir tatsächlich! ;o))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Nene, liebe hkp_c,...

ich bin bestimmt kein gutes Vorbild, aber eines weiß ich: Du bist schon ganz schön groß und wenn Dein Fuß wieder mitspielt, ist der Weg nicht mehr weit dahin, glaub mir! Dranbleiben!! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Danke, liebe Nicolsche :o)

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Anja, das wäre ja noch der Oberhammer gewesen,...

wenn Du dort im Ziel bei uns dreien aufgetaucht wärest!!!
Naja, genau, beim nächsten Mal kriegen wir das hin! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hofpoet,...

ich kanns gar nicht abwarten, das tolle Video zu sehen....unser Abenteuerfilm!!! :o))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Liebe Sonnenblume,...

ich denke, es ist einfach sehr viel dran, dass der Körper sich anpasst und umbaut...natürlich nicht in den 8 Tagen, aber vorher im entsprechenden Training. Das ist der Schlüssel zu dem Ganzen und vor allem auch die Tempowahl.
Ich habe viele gesehen, die dort alles gegeben haben und dann 1-2 Etappen später aussteigen mussten...ein hoher Preis für eine gute Zwischenplatzierung. Das entscheiden die Teams für sich selbst und auch mit aller größter Vorsicht kann dort ne Menge daneben gehen.
Wir hatten viel Glück!! :o)
Danke Dir!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

DAS ist auch so ein Faktor...:o)

lieber RitterEd, der einen da mit gutem Gefühl durch trägt, der "Grinsefaktor" ;o)
Eine positive Grundeinstellung macht vieles leichter und einfacher, davon bin ich überzeugt! Da können die Zähne noch so schief sein! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Genau so, fazer, man läuft einfach nur noch, sonst nichts! ;o)

Sieh es positiv, unsere Highlights haben wir geschafft und jetzt werden wir zur Regeneration gezwungen, sonst hätten wir doch wieder nur kurzfristige fixe Ideen, oder?!? ;o)
Gute Besserung auch Dir! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ach Meli,...

das wäre sicher auch was für Dich gewesen dort.
Den TAR gibt's aber denk ich auch noch ein paar Jahre, vielleicht dann irgendwann??! :o)

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hach

was soll ich noch sagen?
Es war perfekt. Alles. Punkt!

Waxl

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

Ja

Das wäre schon schön.* Seufz* mal sehen, was die Zeit so mit sich bringt :0) ....

Ja

Das wäre schon schön.* Seufz* mal sehen, was die Zeit so mit sich bringt :0) ....

Liebe C-S

dass Du großartiges vollbracht hast weiß ich.
Zum lesen komme ich erst später, ich freu mich darauf.
Glückwunsch und LG, KS

Meinen allerherzlichsten Glückwunsch

zu eurem Ritt über die Alpen! Gerade ihr Flachlandtiroler habt's da ja ungleich schwerer als unserereiner, der sich ja doch über einige Höhenmeter vor der eigenen Haustüre freuen und somit regelmäßig an der eigenen Trittsicherheit etc. feilen kann. Zwar kann man ab und an mal ins Gebirge zum Trainieren fahren oder sich für einen Ultratrail anmelden, aber das sind ja dann auch für uns "Südländer" Ausnahmen. Umso mehr alle Achtung und fette Gratulation zu eurer TAR-Expedition!

Ja, nach der ersten Etappe hatte ich auch erst mal geschluckt bei dem Gedanken, am nächsten Mal nochmals knappe bergige 50 km draufpacken zu müssen, denn ich hatte meine Beine schon etwas gespürt. Doch der Physio meinte, das sei normal und ginge allen so und nachdem er den Zustand meiner Beine für gut befunden hatte, war ich wieder beruhigt und dachte, na ja, auch die folgenden Etappen werden schon schief gehen! ;-)

Sicher guckt ihr jetzt auch immer wieder die vielen Fotos an und schwelgt in Erinnerung an diesem Mega-Erlebnis? Ich darf gar nicht dran denken, der Urlaub ist jetzt rum, ab morgen geht's wieder so richtig los mit dem Alltag! ***grummel***
;-))

Je steiler,gefährlicher...

...desto mehr Spass hättest Du. Vielen Dank!
Nach der blöden Vorgeschichte hat es letztlich bestens geklappt. Schappo!

Ich kann mich gar nicht wieder auf das jetzt und hier

konzentrieren, so hat mich dein Blog mitgenommen. Boah, Schüttelfrost vom feinsten, ich glaube ich werde krank....Laufsuchtkrank;-))) Mannometer, was hast du da wunderschönes erleben dürfen und was hast du zahntechnisch durchleiden müssen (grusel:() Ich hoffe, dein Zahnarzt hat alles wieder heil bekommen? Nein, ich hätte auch nicht auf den Lauf verzichtet und doch, ich hätte ein paar Ibus mehr genommen, ich gebs zu. Du hättest noch mehr genießen können, wenn diese blöden Zähne nicht wären, *grummel!* Aber vielleicht wärst dann vor Glück geplatzt und hättest diesen wunderbaren Bilderblog nicht mehr fertigen können;-) Du kannst sehr, sehr stolz auf dich/auf euch sein!!! Ich gratuliere dir ganz herzlichen zum perfekten Team und zum Finish natürlich und auch zu deinem Mann, denn die Zuhausegebliebenen darf man wirklich nicht vergessen!!!

Lieben Gruß
Tame

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