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Benutzerbild von thebestcoach

Einen Trainingsplan gab es nicht. Das Jahr war so turbolent und es gab einige familiäre Änderungen. Viele Hürden waren noch zu gehen und meine Arbeitszeit gemischt mit den restlichen Dingen die anstanden waren nicht immer so einfach zu vereinbaren. Im Grunde wurde es aber immer ganz gut gelöst. Ich habe mir einfach so etwas vom strider Plan abgeschaut und versucht so gut wie es ging den abzuspulen.
Das einzige was einigermaßen strukturiert war waren die 3 Schwimmeinheiten in der Woche. Montag, Mittwoch und Freitag. Hier wurden 2 Einheiten mit dem Verein absolviert, d.h. es wurden alle Lagen und viel Technik und eine selbstgebastelte Einheit in der viel Kraulausdauer geschwommen wurde kam dann noch hinzu. Und in den letzten 3 Monaten wurde dann erst der Neo ins Spiel gebracht. Kurz vor dem Bonn Triathlon gab es dann einmal Freiwasserschwimmen. Und in Eupen war der zweite Einsatz mit Neo bei einem Rennen. Sehr positiv war das Schwimmen mit einer Verbesserung um 10 min auf 1,9 km bei mir ausgefallen. Wenn ich dies auch auf 3,8 km halten kann wäre es gut. Viel schneller werde ich wohl kaum noch, dazu fehlt mir einfach die Technik. Aber mit etwas weniger Krafteinsatz würde ich doch schon gerne mein Tempo halten können. Der Weg ins Ziel ist lang.
Beim Radfahren gab es dienstags eine 2 bis 2,5 h Tour alleine und samstags oder sonntags, je nachdem ob ein anderer Termin anstand, eine längere Radrunde mit strider. Das muss einfach reichen. Der Dienstag wurde dann genutzt um Tempo zu machen, bzw. Krafttraining an Bergen und das Wochenende gab es dann die Ausdauer. Da mir das Radfahren am einfachsten fällt stehe ich hier bei den Wettkämpfen immer mit in den ersten Reihen was die Radzeit angeht bei den Nichtprofis. Wie sich das auf die 180 km anfühlt weiß ich nicht. Ich denke groß bremsen werde ich mich da nicht und es einfach auf mich zukommen lassen. Das ganze nach Gefühl fahren und mein Ding durchziehen ohne mich mit anderen zu Messen. Vor zwei Jahren hatte ich bei den 90 km in Köln eine 2:35h gefahren. Im Training hatte ich vor 4 Wochen eine 2:38 h auf 90 km. Es wäre super wenn ich dies einigermaßen auf die 180 halten könnte. Bei der Nahrung werde ich versuchen auf dem Rad nur feste Dinge zu mir zu nehmen. Alles was langsam die Energie zur Verfügung stellt wird zugeführt. Meine Radtasche wird mit Riegeln gefüllt und was da nicht mehr rein geht wird auf der Strecke abgegriffen. Gels usw gibt es dann erst später beim Laufen.
Wo wir bei der dritten Disziplin sind, aber da muss ich erst einmal hin. Beim Lauftraining wurde viel hin und her geschoben. Da der Montag, Mittwoch und Freitag mit Schwimmen belastet waren, der Dienstag und Samstag mit Rad, gab es hier wenig Spielraum das Ganze noch mit der Familie und der Arbeit einfach zu vereinbaren. Also gab es oft mehrere kurze Einheiten 5 km Läufe in der Mittagspause. Der Freitag (10-14 km) wurde oft genutzt um strider auf der Arbeit laufend abzuholen. Wobei der Freitagslauf vor dem Schwimmen mir oft im Wasser Wadenkrämpfe bescherte. Diese kurzen Läufe fanden dann immer um den 5’er Schnitt statt.
Um ein Gefühl für das Langstreckentempo zu finden. Die langen Läufe wurden entweder gemeinsam sonntags gemacht in Form eines Trainings Marathons. Deutsche Weinstraße, Pacemaker in Freiburg, Pacemaker in Luxemburg, Marburg Nachtmarathon und noch ein 44 km Lauf in Lebach auf der 400 m Bahn. Das muss jetzt einfach reichen.
Der Donnerstag blieb oft Sportfrei und bisher bin ich die Saison ohne Verletzungen durch gekommen. Koppeltraining gab es für dieses Jahr keines. Dies wurde in Form von Wettkämpfen bestens trainiert.
Bin ich bereit für Sonntag? Keine Ahnung? Irgendwie fehlt mir momentan die Freude auf das Ereignis. Klar werde ich starten. Aber warum die Langdistanz? Halb hätte doch auch gereicht. Es wird ein langer Weg in Köln, aber wenn man das ganze wie bei einem Ultra angeht und in kleinen Schritten denkt sollte dies doch auch zu meistern sein. Mitfiebern werden bestimmt viele, aber durchstehen muss ich es doch alleine. Zumindest beim Schwimmen und Radfahren gibt es kein Team Play. Da ist jeder auf sich alleine gestellt. Aber beim Abschlussmarathon findet sich bestimmt ein Leidesgenosse um ein paar Worte zu wechseln.

3
Gesamtwertung: 3 (1 Bewertung)

du bist bereit!

Schwimmen reicht. Beim Radfahren holst du alles auf. Laufen kannst du. Nur nicht beim Radfahren überpacen, das weißt du auch inzwischen. Und wir sehen uns auf der Strecke. Und wenn du geduscht und gesättigt bist komme ich dann auch mal so langsam ins Ziel. Heimfahren musst aber du ;-)

Das wird. Du wirst es sehen. Und wenn nicht, dann nicht. Gibt noch andere Ziele dieses Jahr. Und nächstes Jahr. Und....

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Das wird,

auch wenn man von Dir nicht so viel über Deine Vorbereitung gelesen hat.
Du bist sicher gut vorbereitet, und hibbeln tut nun mal nicht jeder vor so einem Event.
Auch wenn Du alleine schwimmen, radeln und laufen musst, mentale Unterstützung ist Euch allen gewiss.
Daumen sind gedrückt!

LG,
Anja

Erwischt. :-)

Du hibbelst! ;-)

Ich Denke, dass das funktionieren wird. Leiden werden wir ohnehin alle.

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Du sagst es:

In kleinen Schritten denken!
Es ist schon erstaunlich wie Ihr das alles unter einen Hut bekommt.
die Freude wird kommen, spätestens im Ziel.

Mach's einfach!!!

Gruß, Fritze

"To finish, you have to start!!"

*

Mach einfach!

Beim Abschlußmarathon ...

... wird nicht gequatscht, sondern gelaufen! Gibt's ja wohl nich!
Schwimmen und Radfahren hab ich eh keine Ahnung, aber zumindest letztens konntest du noch mehr, als nur Schlappschritt. Und so wird das dann auch was.
Hau rein!
Ich drück die Daumen.
;-)
PS: Und am Sonntag leiden(?) -> leben wir dann zusammen im Wettkampf - wenn auch ein paar km voneinander entfernt.

Ich drück auch dir die Daumen!

Und ich wünsche dir, dass sich die Vorfreude und das Hibbeln noch einstellen werden! Denn dann kannst du deine voller Power abrufen. Kämpfe und siege über dich selbst!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Ich bin überzeugt davon,

dass es besser wird als Du es jetzt erwartest. Aber vermutlich weißt Du das auch selber.

Koppeltraining wird komplett überbewertet - hast Du ja reichlich bei den Wettkämpfen gehabt. Und so nach 5km kann man irgendwie wieder halbwegs laufen, wenn man sich an die vergleichsweise Blümchen-pflücken-Pace (zum Radfahren) gewöhnt hat.

Nix überziehen, Rad locker - und dann mit einem fetten Grinsen ins Ziel!

Das ist jetzt nicht dein

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder??
Ich höre dich bis nach Rheinland Pfalz hibbeln... :-))

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Du bist bestimmt bereit,

wenn du nach 2 Disziplinen noch plaudern willst.
Ich drücke dir und strider beide Daumen für einen erfolgreichen Wettkampf.

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