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Benutzerbild von Gezeiten

Gesetzt den Fall, ich wollte nächsten Frühsommer der Rothaarsteig in 6 Tagesetappen zw 20 und 30 km und 100 bis 450Hm pro Tag laufen können ... wie muss ich das Training aufbauen ?
Es gibt für so etwas keine mir bekannten Trainingspläne ...
Aktuell laufe ich seit erst sehr kurzer Zeit wieder über die 21km ... und bin danach müde obwohl es dann gerade mal 120 Höhenmeter waren. Lebe im Flachland und da muss man die Steigungen wirklich lange suchen.
Aktuell laufe ich im Schnitt etwas mehr als 40 Wochen-km und bin damit noch gut bedient. Letztes Jahr ging die Marathondistanz ...aber dazwischen liegt eine vielmonatige Zwangpause aus diversen Gründen.
Wie würdet ihr das angehen ? Auf wieviel Wochen-km sollte ich zeitnah kommen um bis nach dem Winter am Tag nach nem 30er noch fit genug für weitere Lauftage zu sein ? Möchte echt gerne beide Hobbies (Wandern, Laufen) miteinander verbinden ...habe nur keinerlei Ahnung, wie ich das sinnvoll anstelle.
Fakt ist, der Rothaarsteig hat 154km Länge und 1800Hm. Für Ultras in 6 Tagen ein Spaziergang und vielleicht Trainingsalltag ... für mich aktuell eine noch viel zu große Hausnummer.
Wer mag helfen ?

Warum..

..wanderst Du nicht einfach?
Dann könntest Du täglich 25-30 km absolvieren ohne dass Dir die Puste ausgeht.
Ich laufe viel weniger als Du (derzeit zumindest) und bin im Juni im Elbsandsteingebirge den Malerweg in 6 Tagen gewandert: 117 km mit ca. 4000 Hm. Ging problemlos! Spezifisch trainiert habe ich überhaupt nicht. Laufen hätte ich das von den Streckenlängen her wohl auch können, mal abgesehen davon, dass diese Strecke oft nicht lauftauglich ist (Treppen, Eisenleitern), aber das scheint ja beim Rothaarsteig anders zu sein.

Wenn Du unbedingt laufen willst, würde ich schwerpunktmäßig längere Läufe trainieren, ggf. noch etwas mehr als 40 km in der Woche, und dann läufst Du da einfach schön langsam. Und an den Steigungen die Schritte kurz halten und ggf. Gehen, wenns zu anstrengend wird. Und fertig!

Wie hast Du Dir das mit dem Gepäck so gedacht? Willst Du alles im Rucksack mitführen? Dann wirds ggf. deutlich anstrengender. Das solltest Du dann auch üben; und Steigungen runter laufen fände ich auch wichtig. Hoch geht (fast) von alleine, aber das Bergablaufen geht u.U. ziemlich in die Knie, wenn man es nicht gewöhnt ist.

Doppel oder Tripels Ich

Doppel oder Tripels
Ich würde zunächst erstmal an zwei Tagen hintereinander so um die 15 oder 18km laufen. Der erste Tag, ist der anspruchsvollere. Heißt am ersten Tag z.B. 18km in einem flotterem Tempo, den zweiten Tag ca. 15km schön langsam und gemütlich. Das ganzen dan kilometermäßig langsam hochschrauben. Z.B 18/15, 18/15, 20/17, 20/17 nach vier wochen eine lockere Woche mit 16/12, dann wieder steigern auf 22/19. Wenn das dir, dann zu wenig ist kannst du dann irgendwann nach den 22/19 auch einen dritten Tag anhängen an, dem du dann einfach noch jenach Gefühl zwischen 15 und 19 km läufst. Wichtig ist, das du immer auf deinen Körper hörst und auch mal aussetzt wenns irgendwo zippt. Der zweit Tag sollte immer der ruhigere sein.
Falls du den Steig nur wandern willst. Reicht es auch aus, einfach regelmäßig zu laufen. Bei schwierigen und steilen Stellen macht rennen, eh keinen Sinn. Selbst Profis gehen an sehr steilen Stellen. Die sind dann im gehen trotzdem noch richtig schnell. ;-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

P:S Schalk`S

P:S Schalk`S Kienbergkreißeln ist legänder. :-)
Aber Treppensprints sind auch nicht zu verachten. Länger Treppe suchen und hoch rennen. Runter gehts dann gemütlich. schau mal hier. http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/327893

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Wandern möchte ich ja

Wandern möchte ich ja gerade nicht mehr. Bin im July 365km Moselsteig in 12 Tagen gestapft ...also immer in ca 30-km-Etappen. Das ging prima auch wenn es zum Ende hin anstrengend wurde. Jedes Jahr nach dem Wanderurlaub brauche ich ne ganze Weile um wieder richtig ans Laufen zu kommen. Dieses Jahr war der Wanderurlaub der Test ob die Gelenke nach der Zwangspause wieder belastbar sind ... nächstes Jahr möchte ich das Laufen für den Wanderurlaub einfach nicht unterbrechen müssen und beide Hobbies koppeln. Werde mir dafür erstmalig den Luxus vom Gepäcktransfer gönnen...nur mit Laufrucksack die Warmduschervariante nutzen. Möchte die Läufe in vollen Zügen genießen können und mich nicht täglich mit schwerem Gepäck quälen.

Lieben Dank für die Tipps !
Im Moment habe ich noch immer einen Ruhetag nach den Läufen ... das werde ich dann jetzt bald mal an den Wochenenden ändern und versuchen, die Wochen-km langsam zu erhöhen. Berg kreiseln ...für mich als Niederrheinerin eine etwas abschreckende aber sicher sinnvolle Alternative. 50 Höhenmeter sind hier das höchste der Gefühle am Stück ... für mehr muss ich bis in die Eifel fahren was wirklich nicht mal eben so machbar ist. Wenn ich da 9 mal hoch laufe habe ich die maximal an einem Tag zu erwartenden Hm auch intus ...

Niederrhein

Vielleicht findest Du eine Brücke, oder einen Deich. Dann eben 20 mal drüber... dann hast Du auch Höhenmeter. Ansonsten fällt mir noch der Monte Sophia in Niederzier ein, und die Eifel ist sowieso immer eine Reise wert!
Ich würde mich freuen, wenn Du berichtest, wie Du das Training hinbekommst und wie das Ganze am Ende funktioniert.

Habe auf meiner 13km-Runde

Habe auf meiner 13km-Runde eine Endmoräne die mir auf 13km immerhin ca 120 Hm ermöglicht. Angeblich (wenn die Daten bei gpsies stimmen) gibt es im angrenzenden Tüschenwald (ebenfalls Endmoräne) eine 20km-Runde mit über 300Hm. Kenne mich dort eher weniger gut aus aber so wie der Weg angezeigt wird, hat der Läufer ganz gezielt kreiselnd jeden Weg genutzt, der den Buckel hoch führt. Habe mich da bis jetzt noch nicht ran getraut ...will erst mal vernünftiger über die eher flachen 21 kommen ...werde dort aber sicher mal mit Handy-GPS hin und versuchen, den Weg zu finden. Für einen Kurztrip in die Eifel ist es definitiv noch zu früh da ich erst seit dem 24. July wieder regelmäßig laufe. Davor war die Wanderung und Laufpause seit letztem Jahr.
Kann gerne in Abständen berichten ... habe halt echt noch viel Zeit und will bewusst langsam steigern. Die Großbaustelle hat mir nicht nur über Monate jede Zeit zum Laufen genommen, sie hatte nach den Pflasterarbeiten auch einen Knorpelschaden ins Knie gebracht. Bin froh, endlich beschwerdefrei zu sein und will jetzt nix übers Knie brechen. Mittwoch, Freitag und Sonntag ... bis jetzt meine Lauftage. Den Samstag nehme ich dann jetzt bald dazu ... und schaue mal, wie der Körper drüber denkt. Liebe es, den richtig langen Lauf am Sonntag zu machen ...wird erst mal blöd, das um zu stellen...aber es geht.
Noch mal vielen Dank :-)

ich würde...

..zuerst die Reihenfolge der Wochenendlauftage tauschen (also Freitag und Samstag, aber ohne Sonntag oder Sa+So aber ohne Freitag) und erst später einen zusätzlichen Tag dazu nehmen.
Ich hatte auch lange Pause (Hüfte und Rücken) und bin grad im Wiederaufbau. Kann es Dir also sehr gut nachfühlen, insbesondere die Vorsicht und das In-sich-rein-hören, obs wieder irgendwo zwickt.
Die 13er-Runde klingt doch als Einstieg ins profilierte Laufen gar nicht übel! Viel mehr Höhenmeter pro Strecke hast Du dann auf dem Rothaarsteig auch nicht.
Alles Gute!!

sorry, dass ich das nur kurz überflogen habe ...

... vielleicht hab ich da später noch mal mehr Zeit zu. Ist auf jeden Fall in der Watchlist.
Aber für 20-30km Laufen (auch wenn da paar Hügel bei sind) brauchst du doch im Leben keinen Tag für. Das ist doch mit Laufrucksack in höchstens 4-5h erledigt. Da sind dann aber noch ausreichend Pausen bei.
Sind das so deine Zielvorstellungen? Wenn ja, ist das ja OK.
Ein Training dafür sollte so aussehen, wie bei nem kürzeren Ultra. 60-80Wo-km müßten da schon reichen. Klar, alles was mehr ist, hilft dann auf der Strecke.
Mehr dann später.
;-)

Eigentlich möchte ich da

Eigentlich möchte ich da keine 4 bis 5 Stunden für brauchen ... sondern lieber in ruhigem Tempo durchlaufen und den Rest des Tages entweder mit Buch auf der Sonnenliege oder im Biergarten oder im Kreise von anderen netten Menschen verbringen. Mich treibt zwar niemand aber da ist schon etwas Ehrgeiz, nicht ewig unterwegs zu sein ;-) .
60 bis 80 Wochen-km waren letztes Jahr machbar...werden es also hoffentlich auch wieder werden...ich dachte echt, ich müsse über 100km machen um 6 Tage in Folge hügelig/"weit" laufen zu können. Jetzt erst mal auf in die neue Woche ...
:-)

Alles was du mehr machst, ...

... läßt dich dann schneller Laufen.
Logisch, dass das auf ne Basis von 120Wo-km besser wird. Bei 150-160Wo-km hängste dann noch mal 10km hinten dran. ;-)
Klar ist die Geschwindigkeit schwer vom Gelände abhängig. Und wie du die Tage durchkommst, hängt extrem von der gleichmäßigen Belastung über alle Tage ab. Das werden die Jungs unf Mädels beim TAR in den nächsten zwei, drei Tage spüren.
Aber ja, jetzt verstehe ich die Intension. Ich hatte mich schon gewundert was du den ganzen Tag machen willst, wenn du bloß so ein paar km laufen willst und meinte, du brauchst so lange dafür...
;-)

Update

Nur mal eben ein kurzes Update ...
Bis jetzt läuft es so weit wie gewünscht. Habe meine Monatskilometer im letzten Monat auf 200 gesteigert und werde sie wohl auch diesen Monat wieder erreichen. Den ersten 30 er des Jahres bin ich inzwischen auch gelaufen ... und bis jetzt machen die Gelenke mit. Doppel und Trippel ergeben sich durch meinen engen Zeitplan unter der Woche ganz von alleine an den Wochenenden...wobei ich schlichtweg nicht fähig bin, den längsten/härtesten Lauf direkt am Freitag zu machen. Mein Biorhythmus ist dann auf "platt von der Woche" ... dann geht es selbst wollend weder weit noch schnell. Bleibe einfach jetzt mal dran ...und versuche die 30er immer mal wieder ein zu streuen...damit sie irgendwann dann mal leichter fallen.
Könnte entschieden schlechter laufen ...darf gerne so weiter gehen :-) .

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