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Nach langer Verletzungspause soll es jetzt wieder losgehen. Ich hoffe, dass ich jetzt lange genug gewartet habe, denn viel länger würde ich es nicht mehr aushalten.

Ich möchte hier mal den bisherigen Verlauf, als Warnung für meines Gleichen (Laufanfänger) und zur besseren Übersicht für alle Profis, einstellen auch wenn ich sonst nicht so offen mit persönlichen Daten bin.

1. Fehler: Apr. - Aug. 2013
übermotivierter Laufanfänger steigert zu schnell. Immer an der Obergrenze der 10% und teilweise darüber hinaus.

2. Fehler: Aug. 2013
Erster 10km Wettkampf, der eigentlich im "Einfachmitlaufentempo" geplant war, viel zu schnell gelaufen. Danach direkt wieder Trainingläufe (ich hatte Zeit, war ja Urlaub) in ungewohntem Terrain (am Strand) und teilweise barfuß. -> Schmerzen im Schienbein

3. Fehler: Sep. 2013
Immer wieder pausiert aber vemutlich viel zu kurz (erst eine Woche, dann 2) und immer viel zu früh wieder eingestiegen (teilweise mit Druckgefühl im Schienbein).

4. Fehler: Ende Okt. 2013
Zweiten 10 km Wettkampf, trotz der Probleme im Vorfeld, durchgezogen. War halt in meiner Heimat und bereits seit April als Jahreshöhepunkt gebucht!

5. Fehler: Anfang Dezember 2013
Nach einem lauffreien November wieder den Einstieg versucht. Nach kurzer Zeit wieder Schmerzen.

6. Fehler: Mitte Dez. 2013
Bin nun erstmals wegen des Problems beim Hausarzt vrstellig geworden, was ansich kein Fehler ist. Der Fehler war aber, dass ich viel zu spät vorstellig wurde.

1. Diagnose/ Behandlung vom Hausarzt - Dez-Jan 2013:
eventuell Schienbeinreizung -> 2 Packungen = 3 Wochen Therapie mit Ananasenzymen, Schmerzgel und anschließend noch mind. 3 Ruhe. Frühester Trainingsbeginn März 2014
-> zwar weniger Schmerzen, aber Ende Februar immer noch keine endgültige Besserung.

2. Diagnose - überweisung zum Chirurgen für Röntgenaufnahmen - Anfang Mrz. 2013:
keine knöchernen Verletzungen, eventuell Knochenhautentzündung -> 2-Wochen Ibu-Therapie + anschließend mind. 3-4 Wochen Ruhe. Frühester Trainingsbeginn Mitte April 2014.
-> keine Schmerzen mehr, aber weiterhin Druckgefühl, also erneut keine endgültige Besserung.

3. Diagnose - Überweisung zum MRT - Mitte Apr. 2014
Anlagerungen von Kontrastmitteln zwischen Knochenhaut und Knochen sowie am Muskel deuten auf eine Knochenhautablösung am Schienbein, aber schon abklingend => weiterhin Ruhe, bis endgültig keine Schmerzen mehr spürbar sind
-> Trainingsbeginn nicht absehbar

Jetzt haben wir Ende August und ich spüre seit 2-3 Wochen mein Schienbein nicht mehr (auch keinen erhöhten Druck). Hin und wieder bilde ich mir Unterschiede zwischen rechts und links ein, aber das kann auch nur im Kopf sein. Gestern Abend hat es mich dann gerissen und ich hab eine Testrunde mit den beiden Hunden (dem Schweinehund und meiner Hündin Laila) in leichtem Trab gedreht (1.3km) und heute keine Veränderungen zu den letzten 2-3 Wochen festgestellt. Auch die Wanderungen im Urlaub (jeweils 3-4 Stunden, teilweise mit Höhenmetern zur Wülzburg) hab ich gut überstanden.

Nun meine Ideen für die nächsten Wochen, um den 2. Punkt meiner Planliste 2014 (letzter Blogeintrag) umzusetzen:
- Freigabe zum Trainingsbeginn vom Arzt einholen (vor dem nächsten Laufversuch)
- Bewegungsanalyse machen lassen (in Nürnberg gibt es da einen Lauftherapeuten der das "schritt-weise" für 145 Euro anbietet)
- Kräftigungsübungen am Abend und Beweglichkeitstraining (neumodisch "functional training" oder früher mal Gymnastik genannt) am Morgen nach dem Aufstehen einführen.

Was können mir die erfahrenen Jogmapper dazu sagen/ raten?!

Viele Grüße der
Firstrenner
Angus Schuan.

0

Ob ich erfahren bin,...

... weiß ich nicht, dafür fehlen mir auch die Mittel und gewisse Daten.
Aber aus meiner Erfahrung raus kann ich dir sagen, dass ein Jemand wie du, der es immer wieder versucht am Laufen zu bleiben, auch ein richtiger Läufer ist ;0)...

Zu deinem Problem. Das erste was mir bei deinem Profil aufgefallen ist, (solltest du wirklich ein Laufanfänger sein) du dich bei diesen Zeiten (5km,10km) selbst verheizt und die Folgen davon siehst du ja selbst(siehe oben) :0(...
Lauflust und Kondition bekommt ein jeder, wenn er egelmäßig trainiert ziemlich schnell, aber dein Laufapparat (Sehnen, Muskeln, Knochen) braucht Geduld und langsames Aufbautraining. Das Fundament muss vernünftig gebaut werden! Wer baut schon gerne ein Haus auf Sand :0)!?

Die Frage ist ja auch, wie lange war vor dem Laufbeginn die Sport Abstinenz!?

Wie schwer bist du, damit das Schuhproblem nicht immer wieder deine Verletzungsdauer verlängert.

Bewegungsanalysen sind immer gut, dieses Geld ist gerade für Laufanfänger, die schnell die Schallmauer durchbrechen wollen, gut angelegt!!

Gruß,
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

@kawitzi

angemeldet bin ich hier schon länger aber den richtigen Einstieg, in ein regelmäßiges Training, habe ich erst im März 2013 geschafft. Zuvor waren es kaum mehr als 3-4 Wochen am Stück, bis der Schweinehund wieder stärker war. Erst als ich mir einen Plan gemacht habe, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen (damals der Staffellauf) und diesen danach auf die nächsten Ziele (Eichenlauf, Herbstlauf) fortgeschrieben habe, konnte ich das regelmäßige Training durchhalten. Deshalb auch der jetzige Wiedereinstieg sofort mit Plan, sonst werde ich wieder einmal am Laufen scheitern!

Mit den Zeiten hast du mit Sicherheit recht. Ich war auch danach immer selbst erstaunt, wie gut das ging und die Planung war auch immer eine andere!? Allgemein überbiete ich meine aufgestellten Pläne und Ziele immer ein wenig (im Training als auch im Wettkampf), was eventuell an einer Programmierung in der DDR-Kindheit liegt ("Höher, schneller, weiter."), und die Ansprüche wachsen dann mit den Ergebnissen zusätzlich.
Eigentlich wusste ich das mit den Knochen und Sehnen ja, aber man will es dann doch nicht wahrhaben, vor allem wenn es gut läuft.

Sportabstinent war ich eigentlich nie. Vor allem weil ich aktiv Tischtennis spiele und ehrenamtlich als Trainer tätig bin. Koordinations- und Schnelligkeitstraining gehören da zum Alltag.

Mein Gewicht in der Trainingsphase (Juni - August 2013) lag immer zwischen 72 und 73kg bei 1,76m Größe. Seither habe ich wieder auf 78.5kg zugelegt. Der ursprüngliche Gedanke zu Laufen ist bei einem Kampfgewicht von über 84kg entstanden!

Gruß Angus Schuan.


Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

Na :0)...

... da haben wir ja schon eine kleine Kontradiktion ;0)!
Tischtennis geht genauso wie jeder andere Hallen-Ballsport, gemein auf die Knochen :0(! Jetzt gibst du dem ganzen, durch Langlauf, noch eine Ausdauerfunktion und die "Sorry, nicht falsch verstehn", verkümmerten Muskeln, die du für den Laufapparat brauchst, werden zu den mächtigen Schnellmuskeln(Tischtennis) völlig missbraucht!!
Dazu kommt das Gewicht, dass vor 10.Jahren noch um einiges weniger war ;0)...
Also, mach hin und sei ein guter Trainer zu dir selbst!

:0) Gruß,
Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

@ Kawitzi

Das mit dem Gewicht musst du falsch verstanden haben. Meine Höchstmasse hatt ich zwischen 2003 und 2007 (84 - 85 kg). Ich war halt mit meiner Frau gemeinsam schwanger. Etwa 2010/11 als ich zum ersten Mal beschloss loszulaufen, waren es um die 82kg. Das hat sich dann Jahr für Jahr reduziert. Im Frühjahr 2013 lag ich bei ca. 75-76kg und das ab diesem Zeitpunkt regelmäßige Lauftraining hat mich auf 72-73kg im Juni-August reduziert.
Heute sind es, durch die Inaktivität der letzten 10 Monate und erhöhten Schokogenuss (musste die vom Laufen fehlende Glückshormonmenge irgendwie ersetzen), leider wieder über 78kg.

Das mit der Muskulatur könnte der entscheidende Haken bei der Sache sein! Dann ist ein Kräftigungstraining der Laufmuskulatur ja gar kein so schlechter Ansatz. Hab da auch ein paar Übungen im Netz gefunden, die ich dann mal angehen werde. Sind hauptsächlich Stabiübungen für den Rumpf. Welche Übungen für die "verkümmerten" Laufmuskeln der Beine gibt es denn?

Gruß Angus Schuan.

Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

Die Muskeln dürften bei dir nicht das Problem sein.

Flexibilität dürftest du dank TT auch genug haben. Laufen ist einfach eine völlig andere und vor allem eine Dauerbelastung, auf die sich Bänder, Sehnen und Gelenke erst laaaaangsam gewöhnen müssen (über einige Monate, nicht Tage oder Wochen). Deine gute Grundfitness ist dir da eher im Weg als dass sie dir hilft, weil sie dich verleitet, zu schnell zu viel zu machen. Das hast du ja schmerzhaft feststellen müssen.
Höre auf deinen Körper: Schmerzen sind das Signal zum sofortigen Abbruch eines Laufs!
Rumpfstabi und Hüfte sind meist die Schwachstellen, weniger die Beinmuskulatur, denn die trainierst du ja auch beim Laufen. Auch Krafttraining nicht übertreiben, schließlich willst du laufen und nicht Mr. Universum werden. Und such dir am besten auch noch ein paar Übungen für den Geduldsmuskel. Wenn du sie gefunden hast, schick mir den Link, der ist bei mir nämlich auch extrem schwach ausgeprägt. ;-)

@ poro

Danke für deinen Kommentar. Geduld ist eigentlich nicht mein Problem. Aber man lernt ja nie aus, deshalb ...

http://www.zeitzuleben.de/2373-zu-ungeduldig-nutzen-sie-kleine-gelegenheiten-um-sich-in-geduld-zu-uben/

... was es nicht alles gibt ;)

Das meine Grundfitness mir mal im Wege stehen würde, hätte ich nicht gedacht, klingt aber durchaus plausibel. Mit meinem Körpergefühl ist es nicht so weit her, dass habe ich schon gemerkt. Deshalb muss ich in Zukunft darauf intensiver hören und vor allem noch lernen die Trainingspläne einzuhalten und nicht über gesteckte Zwischenziele hinauszuschießen.

Rumpfstabi, Schultern aber auch Waden und Füße werden auf dem Kräftigungsplan stehen. Oberschenkel eher weniger, die sind ganz gut. Übertreiben werde ich das Krafttraining sicherlich nicht. Ich habe mir vorgenommen nach dem Ansatz von Mark Lauren mit dem eigenen Körpergewicht zu trainieren und dabei vor allem auf kleine Belastungen aber viele Wiederholungen zu setzen. Auch wenns eher weicheimäßig rüber kommt werden z.B. Liegestütze zuerst mit den Händen auf nem Hocker gemacht!

Wir werden sehen, ob's funktionieren kann

Angus Schuan.

Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

Hihi!

Danke für den Link, das ist doch schon mal eine Hilfe. ;-)
Ich habe zwar nur einen winzigen Bruchteil der Lauferfahrung von Kawi, aber in Sachen zu schnell zu viel wollen (Kilometer zu schnell steigern und dann den schönen Plan in die Tonne treten müssen) habe ich reichlich Erfahrung.
Liegestütze auf dem Hocker? Respekt, ich mache meine mit den Händen auf dem Küchentisch (grins). Immerhin, Planks kann ich inzwischen 15 Sekunden halten. Stolz! ;o)

@ poro

Bei mir hats mit den Händen am Waschtisch angefangen. Der Hocker ist schon Stufe 2!

Ich mache immer alle Übungen als Pyramide, d.h. es geht mit einer Ausführung los, kurze Entspannung, dann 2 Stück, wieder Muskeln entspannen, 3, ... solange bis man an den Punkt kommt, wo keine weitere Wiederholung mehr geht. Dann gehts wieder rückwärts bis zur Einmalvariante. Die Entspannungsphasen werden zunehmend immer etwas länger, bis man wieder bereit ist für die nächste Sequenz.
Macht dadurch mehr Laune und die Anzahl der Gesamtwiederholungen ist höher, als wenn man bei jedem Durchgang ans Maximum will.

Stabiübungen halte ich immer 30 sec. und mache alle in Folge. (Plank, Sideplank, Superman, ...). Dann kurze Pause, 2. Durchgang mit 40 sec. halten, wieder Pause und 3. Durchgang mit 20 sec.

Im ganzen dauert sowas dann 30-45 min./ und ist aller 3 Tage geplant (d.h. 1 Abend mit Belastung, 2 Fernsehabende ;)

Gruß aNGUS SchuAn

Aller Anfang sollte leicht sein, schwerer mach ich's mir ganz von allein!

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