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Topangebot der Woche

Benutzerbild von sarossi

Eine Woche Urlaub auf der Alm liegt hinter mir. Schlafen auf 1700 HM und lange Wanderungen. Das entschleunigt und ist gleichzeitig ein top Höhentraining, wie ich bei meinem heutigen Lauf mit Freude feststellen durfte.

Schon länger übe ich mich im effizienten Gehen. Nachdem mir Wanderstöcke zusehends die Haltung versaut haben (es gibt gruselige Beweisfotos dafür), gehe ich am Berg am liebsten ganz ohne Stöcke. Solange noch Kraft in den Muckis ist, funktioniert das auch sehr gut. Mit einem kräftigen Armeinsatz sieht man als Wanderer zwar voll bescheuert aus, aber der Tempogewinn spricht für sich. Besonders im steilen Gelände komme ich so deutlich besser voran.

Im Urlaub habe ich mich dann bei meiner ersten Tagestour doch verleiten lassen, die Stöcke einzusetzen. Die Muckis waren müde, das Gelände schwierig. Der Stockeinsatz half hier enorm. Dann ein Klack und der superleichte Carbon-NW-Stock brach einfach weg. Gleichgewicht verloren und mehrere Meter über eine schmale Felsrinne abgegangen. Gottseidank hielten sich die Blessuren in gangbaren Grenzen und ich konnte noch selbstständig heimhumpeln. Ohne Mobilfunkempfang und mit keiner Menschenseele weit und breit wäre das sonst ziemlich doof gewesen.

Den Rest der Woche habe ich dann auf Stöcke wieder ganz verzichtet und weiter am Armeinsatz gearbeitet. Recht erfolgreich für Tempo und Leichtigkeit beim Gehen.

So in der Einsamkeit der Alm habe ich mir dann überlegt, ob ein betonter Armeinsatz nicht auch den Laufstil verbessern kann. Heute, wieder daheim, habe ich das gleich ausprobiert. Und ich bin immer noch begeistert von einem genialen Lauf. Mit kräftigem Armeinsatz habe ich nicht nur mein Tempo deutlich verbessert, sondern auch eine unbekannte Leichtigkeit gespürt. Arme und Rumpf zogen mich förmlich über die Strecke, während die Füßlein mühelos folgten. Ich war im Fluss und wollte gar nicht mehr aufhören. Und zuguterletzt blieb mein Puls in einem absolut moderaten Bereich.

Fazit: Das Höhentraining hat sich ausgezahlt und es lohnt sich, immer mal wieder einen anderen Fokus auf seinen Laufstil zu legen.

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