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Topangebot der Woche

Benutzerbild von fazerBS

Im November / Dezember letzten Jahres kam die Abfrage wer denn wann bei der Seniorinnenliga dabei sein möchte. Im Angebot: 3 ODs, 1 fast Halbdistanz mit 2km Schwimmen, 74km hügelig radeln und 21km laufen. Nach der Langdistanz im letzten Jahr und meinen Erfahrungen, dass ich den Schwimmrückstand bei der OD auf läppischen 10km nicht raushole wollte ich das mal probieren. Es bestand ja auch der Wunsch am CCC teilzunehmen - und das wäre terminlich fast 2 Wochen vorher (fehlt 1 Tag um genau zu sein).

Mein Schwimmergebnis bei der ersten OD in diesem Jahr ließ mich Rücksprache mit der ehemaligen Bundesliga-Schwimmerin halten, mit der ich ab und an in einer Kleingruppe Techniktraining mache. Die vielen investierten Stunden und Kilometer seit November bis Juni hatten rein gar nichts gebracht! 4 Sekunden auf 400m - mit einem Riesenaufwand an Zeit, Sprit und Kraft. Sie meinte dann es würde reichen pro Woche die Wettkampfdistanz zu schwimmen und mehr Technik und weniger Umfang zu trainieren. Ich sei ausdauermäßig austrainiert und daher würden die ganzen tollen Tabellen unseres Trainers (nach denen wir dann im Training basierend auf der 400-m-Zeit schwimmen sollen) NICHTS bringen. Gut, sofort beschlossen: ab sofort nur noch einmal die Woche schwimmen - dafür die andere Zeit ins Radtraining stecken. Da würde ich sicher mehr als 1 Sekunde pro km rausholen.

So ging dann das Radtraining los und ich hatte viel Spaß bei 10mal Esel hoch (und runter) mit großem Kettenblatt (danach kriegte ich im Ruhrtal auf dem Heimweg die 3 vorne nicht mehr zu Gesicht!), 8*3min GA2 mit 'ner Stunde GA1 hinten drauf und ähnlichen Späßen. Hui, das machte richtig Spaß. Durch die Gegend fahren, hin und wieder ein wenig quälen (3 min können verdammt lang sein, der Esel ist nicht ohne, GA2 auf dem Rad für mich ganz schön anstrengend - aber so sollte es ja sein) und dabei den Geschwindigkeitsrausch zu genießen. Dazwischen eine Teamkollegin mal durch die Hügel der Umgebung begleiten, die 2h GA2 fahren sollte (könnte ich nicht!). Na ja, sie meinte hinterher ich hätte sie deutlich aus der Komfortzone geholt - ähem, GA2 ist nicht (!) Komfortzone. Zumindest nicht meine. Dabei erhöhte sich meine Komfortzonen-GA1-Geschwindigkeit merklich.

Die letzten Reize nach dem Urlaub wurden dann mit 25 mal 1min GA2 (yeah, so'n 36-39er Schnitt hat was!) und einer Laufpyramide mit 2-5-7-5-2min GA2 (na ja, in der Gruppe ging das dann am Ende auch in GA3; dafür die 3 immer vorne und beim letzten Mal richtig schick) gesetzt, der Rest war mehr ruhige Ausdauereinheiten oder eben Techniktraining und Seetraining (ohne Neo - bäh, war ich langsam).

Mein Trainings-Jahresziel ist ja ein Ultralauf - für den ich im Urlaub auch einen Trainingsultra gelaufen war. Aber gegen dauernden Ultraschlappschritt ist so'ne Pyramide oder ein Tempowechsellauf ja auch mal wieder ganz nett, nicht wahr? Und auch Radfahren macht riesig Spaß.

Ich packte also ruhigen Gewissens meine Triathlon-Sachen zusammen, um nach Hückeswagen anzureisen. Für die Schwimmstrecke von 2km hatte ich nach der Schlappe im See 55min angekündigt - aber danach sollte die Luzi abgehen. Nur: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - oder so. Jedenfalls schüttete es schon auf der Hinreise wie aus Kübeln, das Thermometer zeigte schnuckelige 11 Grad und ich hatte schon - schlauerweise - die Schuhüberziehkappen eingesteckt. Die zog ich mir auch auf dem Parkplatz im Zielgelände gleich über, weil halt alles nass war. Dann mit den Rad zum Start fahren (ca. 5km) und dort einchecken. Die Teamkolleginnen treffen, alles fein in Mülltüten verpacken (auch die Tasche mit den Restklamotten, wobei ich die Wechselkleidung und Duschsachen im Auto gelassen hatte für hinterher). Und dann die Frage: wohin mit dem Autoschlüssel? Ähem, am Rad in der Rahmentasche würde er mir hinterher nichts nützen. Der Einteiler hat keine Tasche. Zum Glück traf ich eine Ultraläuferin, die auch Triathlonbetreuerin für einen anderen Verein war - das Thema war erledigt. Die Mannschaft hatte auch eine Profi-Triathletin aufgeboten, die ich ebenfalls vom Ultralauf kannte und die andere Ligamannschaft hatte eine regelmäßige NRW-Liga-Starterin aufgeboten. Uijuijui, das hieß nichts Gutes für uns! Die sind zwar altersmäßig auch "Seniorinnen" (also ab 35), aber leistungsmäßig doch weit über uns. Eingeplant war, dass meine beiden Mitstarterinnen als gute Schwimmerinnen und Radfahrerinnen die Nase vor mir haben würden, denn beim Laufen sind sie auch nicht schlecht. Egal, ich würde die Distanz als letzte lange Ausdauereinheit vor dem wirklichen Saisonhöhepunkt nutzen und mein Bestes geben.

Zum Schwimmstart war es trocken - und das Wasser wärmer als die Luft. Da die Talsperre nie mehr als 22 Grad hatte (auch an den heißen Tagen nicht) war Neo erlaubt. Wettkampfbesprechung: an der Boje rechts vorbei, dann da gaaaaanz hinten zu der Boje, da links rum, rechts abbiegen Richtung DER Boje da, wieder links rum und rechts abbiegen zum Häuschen. Aha - ähem, welche rechts rum? Da gab's drei auf dem Weg, grübel. Doch schon: Rad 4 Runden, laufen ins Stadion, dann 3 Runden. So weit, so klar.

Rein ins Wasser, Neo volllaufen lassen, ein paar Züge kraulen um zu sehen ob alles sitzt. Dann zurück, Startschuss und los. Boah, war das eine Klopperei! Und das obwohl ich mich ziemlich hinten (na ja, das war halt relativ, weil in breiter Front gestartet wurde) einsortiert hatte. Männer halt - Regionalliga, Senioren und was noch alles starteten nämlich mit uns zusammen. Es fiel mir sehr schwer in meinen Rhythmus zu kommen und die Boje schien ewig weit weg zu sein. Aber hey, fazer, Du bist letztes Jahr 3,8 km geschwommen, da wirste doch jetzt bei 2km nicht die Segel streichen? Und da waren auch 950m rauszuschwimmen. Also: ruhig Blut, datt wird - so redete ich mir selbst zu. Und irgendwann auf dem Weg zur Boje war es dann geschafft: 3 Züge, rechts atmen, 3 Züge, links atmen - und das Ganze von vorn. Meine Position war mich sch-egal. Es war trocken und die Sonne kam ein wenig raus - wunderschön. Irgendwie kam ich fast in einen Flow - Schneckenflow, aber ein gutes Gefühl stellte sich ein. Ja, schön so im See (na ja, Talsperre) zu schwimmen, drumherum viel Grün, ... Aber hier ist Wettkampf - und das bekam ich beim Umschwimmen der letzten Boje deutlich zu spüren, denn die Führungsgruppe der nachfolgenden Starter (die waren 15min nach uns gestartet!) überschwamm mich gnadenlos - so richtig mit über mich drüber schwimmen und prügeln und so. Waren zum Glück aber nicht mehr als 10, so dass ich nicht unterging. Da machten sich dann die Übungen wie 5 oder 7 Züge schwimmen und dann erst atmen doch positiv bemerkbar. Panik machte sich in mir jedenfalls nicht breit.

Irgendwann war dann der Ausstieg erreicht und ich torkelte aus dem Wasser. Hab ich seit einiger Zeit nach dem Schwimmen - irgendwie Wasser im Ohr. Na ja, Neo auf, Badekappe und Brille ab und beim Rauflaufen zur Radwechselzone Neo auspellen - oben zumindest - rein in die Wechselzone, schnell zum Rad. Ups, da stehen noch zwei Räder - genial, ich bin nicht mal LETZTE!!

Ich hatte mir eine Regenjacke in die Tüte gepackt, aber das Wetter sah nicht sooo schlecht aus und so ließ ich sie da (Fehler!). Rad durch die schlammige Wiese schieben zum Aufstieg - und dann los! Heißa, hier ging's erst mal ein wenig bergab, das rollte fein. Dann die erste Bremsung und schalten, da man links ab auf den bergauf führenden Radweg musste. Hier sollte Überholverbot sein, aber ich wurde überholt, obwohl ich mich brav hinter meinem Vordermann hielt, den ich eigentlich locker hätte überholen können. Man sagte mir dann auf dem Radweg dürfte ich - nur nicht über die Straße überholen. Ok, warum weiß ich das nicht? Also vorbei an ihm und weiter. Dann ging's los: der Himmel öffnete seine Schleusen. Ich verlor meine Trinkflasche beim Versuch sie wieder in den Halter zu packen - shit. Zweite Flasche nach vorn und weiter. Und es kam wie es kommen musste: die Straßen und Sträßchen verwandelten sich im Nu in reißende Bergbäche, die von oben herabgeflossen kamen, bergab waren immer wieder Kurven zu fahren und durch Blütenpollen und Blätter und was noch alles war der Belag seifig und rutschig geworden. An jeder Kurve Schilder mit "Achtung", an jedem Abzweig Helfer mit Fähnchen, die zum Bremsen aufforderten. Und ich schisserte mich um die Kurven, bremste bergab wie bekloppt und traute mich nicht schneller, weil ich mich nicht langlegen wollte. Nach der ersten Runde kannte man die Strecke dann etwas, aber es ging nicht besser. Die Helfer waren super nett und es gab eine Verpflegungsstelle mit Iso und Banane, wo ich mir dann auch eine Ersatzflasche holte. Banane pellen mit klammen Fingern beim Fahren - auch ein nettes Experiment. Mir war kalt, das Wasser lief von oben in den Anzug rein und unten aus den Beinen wieder raus, Dreck und Wasser schleuderten einem ins Gesicht, die Brille war total nass und die Sicht eingeschränkt. Und dann kam was kommen musste: der Rettungswagen stand auf der Straße und lud einen Athleten (oder eine Athletin) und Rad ein. Nein, ich würde hier nichts riskieren! So fuhr ich weiter vorsichtig durch die Kurven und bergab, dafür ein bescheidener Durchschnitt. Am Abzweig auf den Radweg stand die Betreuerin der anderen und feuerte mich jedes Mal namentlich an - richtig nett! Aber auch das mehrmalige Sehen des Rettungswagens im Einsatz machten mich nicht mutiger und so fuhr ich halt mit dem bescheidenen Durchschnitt meine Runden so gut ich mich halt traute. Nach 4 Runden dann endlich das Rad in die Wechselzone schieben - Spaß sieht anders aus und ich hatte mir das deutlich anders (und schneller) vorgestellt.

Durch die ganze Kälte und Nässe musste ich auch dringend und stoppte dann nach dem Wechsel in die Laufschuhe am Dixie-Klo. Menno, sonst schwitzt man das aus. Durch den hinten zu schließenden Einteiler wurde die Sache nicht schneller.

Und dann ab über die stoppelige Wiese auf die Laufstrecke. Aber halt, wo sind die Füße? Eisklumpen hingen an den Beinen - kein Gefühl, kein nichts. Also stolperte ich mehr als ich lief bergab. Inzwischen war es trocken geworden und ich hörte die Volkstriathleten, die gerade mit dem Rad da fuhren, über die schlechte Witterung jammern. Hallo? War doch gerade trocken und die Straße trocknete auch an einigen Stellen recht schnell (nicht in den Waldstücken natürlich). Ein Mann überholte mich - mir egal, ich hab gerade kein Gefühl. Dann auf einem ganzen Stück Asphalt und dann wieder ein wenig bergauf zum Stadion in die erste Runde. Ah, da sind ja meine Füße wieder. Endlich etwas Gefühl. Helfer standen auch auf der zu laufenden Runde mit Schwämmen (brauchte man bei dem Wetter nicht wirklich, aber die Kinder waren so nett) und Getränken bereit, die Strecke war eigentlich landschaftlich schön und teilweise über schottrige Wege um eine weitere kleine Talsperre rum. Hin und wieder regnete es zwischendurch - aber das war ja egal. Ich lief recht locker meine erste Runde und kam so langsam in Tritt. Mir wurde auch langsam wieder warm. Die Bekannte stand an der "Laufweiche" und feuerte auch mich wieder an. So freute ich mich sie jede Runde zu sehen. Auch ein paar Begleiter unserer Landesliga-Mannschaften standen da und feuerten uns alle an. Das war richtig schön. Bei der vorletzten Runde meinten dann ein paar Zuschauer, die sich auch durch den zwischenzeitigen Regen nicht abhalten ließen, ob ich fertig wäre. Nö, noch eine Runde. Und auf in die letzte Runde. Heißa, den Mann da hinten kenn ich doch - der hatte mich am Anfang überholt. Keine Gnade, die Revanche folgte auf dem Fuße (zu Fuß :grins:). Einige gingen hier, ich konnte zwar auch irgendwie nicht schneller, aber ich konnte das Tempo durchlaufen. Na ja, ich hatte auch nicht mehr viel Energie, denn die zwei halben Bananen auf dem Rad und ein wenig Isoplörre und Wasser waren alles an Verpflegung gewesen, was ich mir außer dem Frühstück während der Fahrt gegönnt hatte. Aber das Ziel war ja in greifbarer Nähe (was sind schon 5km?) und ich freute mich auf den Kuchen im Ziel und das Bier. Ein paar Männer sammelte ich noch ein, Frauen waren keine mehr in Sicht und so unterließ ich auch irgendwelche Tempospielchen und Zielsprint und joggte locker rein und Arme hoch und durch den Zielbogen durch. Geschafft. Heil und ganz angekommen.

Ich traf dann meine Vereinskolligin, die es beim Radfahren rausgehauen hatte. Zum Glück hatte sie sich selbst nur mit ein paar Schürfwunden und Prellungen leicht verletzt, das Rad war aber nicht mehr fahrbar gewesen. Shit! Zum Glück stellte sich im Nachhinein heraus, dass sie "nur" einen neuen Lenker, einen neuen Helm (Glück im Unglück - der Kopf war heile geblieben) und einen neuen Einteiler braucht. Auch die andere Kollegin und die Teamkollegen der Regionalliga waren schon im Ziel. Ich besorge mir mein Finishershirt und dann den Autoschlüssel, um erst mal zu duschen und was Trockenes anzuziehen, denn inzwischen schien sogar die Sonne. Bier gab es keins und der Kuchen war auch schon alle - schade. In der Dusche quatschen wir dann (also die NRW-Starterin und die Profi-Triathletin und ich vor allem, aber auch die anderen Frauen), trafen nachher draußen noch einige und genossen das Leben. Auch wenn es mal wieder kein Zielbier gab und der Kuchen auch schon alle war - dieses Miteinander war einfach toll. Von meinem Verein war keine mehr dabei.

Meine Vereinskollegin war nach Hause gefahren (wie ich später abends erfuhr) - ihr ging es (verständlicherweise) nicht besonders gut. Die andere war zur Rad-Wechselzone unterwegs. Die Bekannte und Ligabetreuerin guckte in die Ligaliste und meinte wir würden gesamt noch dritte werden - egal wie das heute ausgehen würde. Also blieib ich da. Außerdem sollten die Altersklassen in die "normale" Wertung einfließen. Ein Vereinskollege war auch noch da. Als dann tatsächlich unsere Mannschaft den dritten Liga-Platz ergattert stehe ich dann allein mit den anderen vollständigen Mannschaften auf dem Treppchen und bekomme 5 Bronze-Medaillen und einen Umschlag. Mein Vereinskollege knipst fleißig mit meinem Handy.

Dann kommen - nach der Ehrung der Volkstriathleten - die Gesamtsiegerehrung und die Altersklassenehrungen für die Mitteldistanz und er wird Dritter seiner (jungen) AK - mit unter 4h für das Ganze! Hammer, der Junge. Ein Topläufer, der auch noch rasend schnell auf dem Rad und ziemlich gut beim Schwimmen ist. Ich freue mich riesig und knipse ihn. Dann fängt es an zu schütten als die Ak vor mir aufgerufen wird und endlich kommt auch meine Ak dran und ich darf wieder auf's Treppchen. Allerdings werde ich von Platz 3 noch auf Platz 2 gescheucht, weil Klaus Jürgen natürlich in der W als Erste nichts zu suchen hat. Es gibt eine Urkunde (mit Platz 3 drauf, wofür man sich dann noch entschuldigt) und ein riesiges Duschtuch.

Danach hetze ich zum Auto, aber es hilft alles nichts - die Wechselsachen sind jetzt auch mistnass. Ab zur Wechselzone das Rad und den Rest einladen. Ach menno, dafür muss man wieder auf die matschige Wiese (zum Glück regnet es nicht mehr viel), die pladdernassen Plörren in die Tüten packen, das Rad mit der fast unlesbaren Nummer auschecken und versuchen ohne die ganze Matsche an die Klamotten zu bringen das Teil wieder ins Auto zu packen und dann endlich nach Hause fahren.

Auf dem Rückweg schlafe ich am Steuer schon fast ein und muss mich richtig zusammenreißen. Mein Magen fängt an zu knurren und ich hole mir auf dem Heimweg noch eine Portion fettige, salzige Pommes mit Majo - warm!

Zu Hause dann erst mal einen warmen Tee und etwas später dann leckeres Abendessen, von dem ich trotz Hunger erstaunlich wenig verdrücken kann. Erst am nächsten Tag kann ich wieder richtig essen.

Nackte Zahlen wollt ihr? Na gut.
Schwimmen: 47:56min; Platz 22 von 23 - eine weitere hab ich wohl auf dem Weg in die Wechselzone überholt, die war 47:24min geschwommen
Wechsel: knapp 600m und umziehen in gut 4min (selbst gestoppt)
Rad: 2:49:30h inklusive beider Wechsel, netto 2:40:31 - nur 27er Schnitt (hatte nach Bonn letztes Jahr und mit meinem Extratraining schon auf die 30 gehofft); nur Platz 15 (also enttäuschend für mich)
Wechel: knapp 5min (selbst gestoppt; der Dixie-Stop machte meine schnelle Wechselzeit zunichte)
Laufen: 1:39:37h - hier war ich immerhin in der Lage den von mir gedachten und nach dfrobeens Erfahrung nicht unbedingt machbaren 5er Schnitt zu unterbieten; Platz 5 (wobei 2 davon nur unwesentlich schneller liefen)
Gesamt: 5:17:03h, Platz 13 von 23 der Liga, Platz 18 der Frauen und Platz 2 der Altersklasse.

Die AK-Siegerin ist 31min geschwommen - die Erkenntnis: das kann man auch bei einer MD nicht aufholen! Wobei am Ende nur 7 min von den 17 übrig blieben. Rad war bei den schnellsten 2:30h rum - da klingt die 2:40h (vielleicht 2:46 mit Wechseln ohne Dixie) auch nicht soo schlecht (die Langsamste ist 3:25h gefahren; ca. 1000 Höhenmeter). Beim Laufen hatte ich halt kein Jagdwild, da wäre mit ein wenig quälen sicher noch was gegangen, aber "nur" 7min über meiner HM-Zeit dieses Jahr - klingt fast versöhnlich.

So, und jetzt den wichtigen Lauf vorbereiten. Dabei geht es dann aber nicht um Geschwindigkeit - nur dass ihr das vorher wisst. Das wird DIE Herausforderung meines Lebens und ich hoffe einfach mich halbwegs vernünftig darauf vorbereitet zu haben. Mein Respekt ist riesig. Allein die Streckenlänge, dann noch verbunden mit dem Profil, der Höhenlage, der zu erwartenden Wegbeschaffenheit, der Gesamtdauer, dem Lauf durch die Nacht und den generellen Unwägbarkeiten im Gebirge - das wird eine ganz andere Herausforderung. Da zählen Zeiten und Platzierungen überhaupt nicht. Ich strebe ein Finish in der Cutoff-Zeit an. Nicht mehr - aber auch nicht weniger!

5
Gesamtwertung: 5 (5 Wertungen)

Wow!!!

Fünf Bronzemedaillen und Klaus Jürgen verscheucht, du bist der Wahnsinn ;-)))

Also, wenn du deine Zeiten nicht magst, ich nehme sie mit Kusshand!! Ansonsten kam ich mir gerade ein wenig vor wie in Frankfurt 2011, nur dass ich nicht so schnell unterwegs war. Laufen bei Regen geht noch, Radfahren bei Regen mag ich gar nicht und Triathlonwettkämpfe bei Regen sind die Hölle. Ich ziehe meinen Helm vor dir, das hast du saugudd gemacht!!!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Oh mein Gott.... Warum nur

Oh mein Gott....
Warum nur bin ich auf die wahnwitzige Idee gekommen, Triathlon machen zu wollen?? Wenn ich das lese, habe ich das Bedürfniss, mich unauffällig zurückzuziehen und hier nie wieder blicken zu lassen...
Der Wahnsinn, echt! Nie und nimmer kann ich mir nur vorstellen, das auch so durchzuziehen. Meinen höchsten Respekt vor dieser Radstrecke!! Ich hätte, glaube ich, geschoben, aus lauter Angst zu stürzen...
Nun ja, du hast es durchgezogen, euren Titel verteidigt, im Regen gewartet bis zur Siegerehrung und für alle die Lorbeeren mit heimgenommen, selbst noch einen AK Platz ergattert...Klasse! Echter Sportsgeist!
Erhol dich gut :-)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

auch: oh mein gott...

...jetzt weiß ich wieder, warum ich nicht wirklich auf die idee kommen werde, triathlon zu machen!!! ;-)
was du da abgeliefert hast ringt mir sehr große bewunderung ab, liebe fazer! alter lachs, was für ein starker wille! herzlichen glückwunsch zu DEM finish!!!
____________________
laufend wünsch fazer für den ccc viel erfolg: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Wahnsinn,

Du Powerfrau. Ganz fetten Glückwunsch zum AK-Platz und Durchbeissen unter den widrigen Umständen.
Ich weiss schon, wieso ich nur zum Friesathlon gehe, vor allem was länger ist, hab ich einen Heidenrespekt.

Jetzt bisschen runterfahren und dann viel Erfolg beim CCC.

LG,
Anja

Bah....hammerhart!!

Neee, solche Trias machen nun wirklich keinen großen Spaß...finde ich jedenfalls!
Und dann hauen auch noch alle anderen ab und Du bleibst eisern und sammelst die Medallien ein...das ist Teamgeist! So!
Gratuliere zu diesem knallharten Finish mit einer richtig geilen Laufzeit und sowieso mit einer wirklich unter den Umständen hervorragenden Gesamtzeit!!
Neneeee, bei dem Wetter darfste mit CCC im Hinterkopf echt nix riskieren, das ist es dann nicht wert!
Der CCC hat Priorität und die Gesundheit auch!
Niemand erwartet irgendwelche Zeiten von Dir beim CCC!
Das wird ein unglaubliches Erlebnis!

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Alter Schwede!

Beeindruckend und wie immer saustark gemacht! Während du noch deine große Gebirgsrunde drehst, dürften wir gerade nach Ruhpolding unterwegs sein, denn bei uns geht's ja einen Tag später los. Ich denk' an dich! Wobei ich da allerdings keinerlei Bedenken habe!

Viel Spaß beim CCC und natürlich auch besseres Wetter!
:-)

Brrrrr, ich friere schon beim Lesen

Saustark gekämpft hast du! Und super und vor allem gesund gefinisht! Ich gratuliere dir von ganzem Herzen und wünsche dir ein gutes Tapering und einen grandiosen CCC!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Näääh

watt ne Quälerei! Ist echt lustig hier, ein Triabeitrach denk ich "jo klar, musst du auch mal probieren", dann lese ich wieder vom Überschwimmen usw.... Ich würde vermutlich die Typen an den Knöcheln packen und mich erst mal nen Stüßck ziehen lassen, so als Ausgleich. Ich mein, wie assich kann man sein, einfach jemanden zu überschwimmen? *kopfschüttel*

Für deine Leistungen den allergrößten Respekt, und für das Läufchen am Dach Europas alles erdenkolich Gute und vor allen Dingen viel Spaß und Freude! Das wird gxxxxxl!

granreserva


___________________________
Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

Ich finde das gut.

Hat es denn auch etwas Spaß gemacht??

"Ceterum censeo Carthaginem esse delendam."

Granatenstark!

An der Stelle mit den Eisklumpen habe ich mir erstmal einen heißen Tee gemacht. Passt auch gerade zum Wetter;-)
Du hast wirklich Großes geleistet, ich bin schwer beeindruckt! Und ich hätte sowas von Schiss auf dem Rad gehabt, das kannst du wissen!
Ganz fetten Glückwunsch!!!

Lieben Gruß
Tame

Antworten

@strider: lass den Helm mal auf, der könnte Dein Leben retten

@brihoha: weil's letztendlich meistens Spaß macht? Bloß nicht verkrümeln, weitermachen!

@happy: wenn's immer nur am Willen läge - ich hab 'nen Dickschädel.

@Anja Borgard: Danke!

@Carla-Santana: so waren auch meine Gedanken. Gesundheit und CCC gehen vor. Ich hab einfach zu wenig Radtraining im Regen gemacht und der Belag war echt rutschig. Beim Laufen ist's ja egal. Na ja, bei Matsche ist man auch langsamer im Regen.

@MagnumClassic: Danke - euch auch viel Spaß und Erfolg beim TAR!

@Sonnenblume2: Danke - und noch schönen Urlaub.

@granreserva: Gute Idee mit dem Festhalten, dann kann ich mir das Schwimmtraining auch ganz sparen :lach:. Und Danke.

@Eifelsteiger: Ein wenig hat mir das Schwimmen gefallen - und hinterher das Laufen. War nur zu wenig los auf der Strecke, um da "die Sau" rauszulassen und ich hab den CCC halt im Hinterkopf - nur nicht abschießen.

@Tame: Danke. Tee hab ich auch hinterher getrunken.

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