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Benutzerbild von sarossi

Welcher Läufer kennt den Spruch nicht. Wauzi springt den Läufer an. Herrchen oder Frauchen ruft „Der will doch nur Spielen.“ Das mag stimmen. Aber die meisten Läufer wollen Laufen und in dem Moment nicht mit Wauzi spielen.

Jetzt habe ich eine Variante dieses Spruches gehört, der mir etwas die Sprache verschlagen hat. Beim Laufen kommt mir eine alte Frau mit Rollator langsam entgegen. Die Hundeleine locker über die Sitzfläche gelegt. Neben ihr ein wuscheliger freilaufender Hund, der mir bis zur Hüfte reicht. Hund läuft auf mich zu und springt mich an. Ich mag Hunde ganz gern, bin aber doch etwas ob der Größe und des Gewichts erschrocken. Und was macht Frauchen? Sie ruft nicht den Hund zurück, sondern mir zu „Der muss noch Lernen. Das geht aber ganz langsam und braucht seine Zeit.“ Wie um Himmelswillen soll der Hund lernen, wenn ihm Frauchen nicht sagt, dass das nicht ok war? Leider fehlen mir in dem Moment die Worte. Ich bringe gerade noch heraus, dass ich kein Trainingsobjekt bin und laufe weiter.

Im Nachhinein habe ich mich etwas geärgert. Ich hätte der Dame ganz sachlich erklären sollen, dass der Hund erst erzogen gehört und danach von der Leine. Auch wenn er super knuffig und nicht aggressiv war. Ein Führerschein für Hundehalter wäre zur Vermittlung solcher Grundlagen vielleicht gar nicht schlecht.

5
Gesamtwertung: 5 (4 Wertungen)

Der will nur spielen... ich aber nicht!

Im Prinzip ist Angriff die beste Verteidigung!
(OK, ich bin von klein auf mit Hunden aller Spielarten groß geworden, hab also vielleicht einen unfairen Vorteil ;-)

Wenn ich also gezielt mit Tempoerhöhung den zuerst noch kläffenden Vierbeiner ins Unterholz gejagt habe, tönt es von der Problemseite der (unbenutzen) Hundeleine auch gerne: "Der will doch nur spielen!"
Meine Standard-Replik: "Aberrrrrr ich nicht!!"

Klappt immer ;-)

klappt immer ????

Mit welchem Ergebnis?
Einsicht beim Hundehalter und gute Erziehung des Hundes?
Oder doch nur ein eigenes gutes Gefühl?
Würde mich interessieren. Bei mir klappt nämlich leider nur letzteres...

Generell bin ich Freund der Deeskalation und denke immer, man kann an den Verstand appellieren. Das Dumme ist nur, dass die alte Dame so alt war, dass sie selbst fast schon wieder Welpenschutz genießt ;-)
So wirklich böse kann ich ihr deswegen auch nicht sein. Sie ist sicher der Überzeugung, dass der Hund von alleine irgendwann rauskriegt, was sich gehört... Und eigentlich war der Hund ja nett. Nur halt gross und schwer.

Bei allem Verständnis

und bei aller Rücksichtnahme auf alte Menschen mit oder ohne Rollator, bedeutet die Haltung eines Hundes Verantwortung. Dazu gehört auch als Hundehalter das gefahrlose Aneinandervorbeikommen zu ermöglichen. Ähnlich wie beim Autofahren. So lange man/frau im Alter fit ist und problemlos am Straßenverkehr teilnehmen kann, kein Thema, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, bei welchem man über die Rückgabe des Führerscheins nachdenken sollte. Um jetzt wieder auf den Hund zurückzukommen, glaube ich nämlich nicht, dass jemand mit Rollator im Falle eines Falles dazu in der Lage ist, einem einen "verspielten", bzw. schlecht oder nicht ausgebildeten Hund, vom Leibe zu halten....

Ich hatte mal die Kombi, ältere Frau (schlecht zu Fuß) und einem unangeleinten Schäferhund. Zum Glück war das auf freiem Feld, so dass ich die Situation noch rechtzeitig erkennen und spontan abbiegen konnte. Ich bin mit Sicherheit ein humorvoller Mensch und auch für Deeskalation, aber bei so etwas verstehe ich keinen Spaß mehr. Zum Glück sind Hundebegegnungen in den allermeisten Fällen unproblematisch.
:-)

ich hatte gestern einen

der mir freudig erregt entgegen lief und Frauchen brüllte von hinten: "Vorsicht, der ist dreckig!" Äh, ja. Ich musste ja lachen, aber so richtig klar war mir nicht, was sie damit bezweckte: sollte ich nun ausweichen oder war das die Warnung, falls er mich anspringt und ich mich hinterher über dreckige Kleidung beschwere - sie hat ja was gesagt? Zurückrufen hätte ich ganz nett gefunden ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ich erwarte

von jedem Hundehalter das er seinen Hund zu sich holt wenn ihm jemand entgegen kommt.
Ich habe selber einen Hund und der ist bei Fuss wenn mir jemand begegnet den ich nicht kenne, beim Laufen habe ich immer Pfefferspray bei mir, meist reicht es, bei freilaufenden Hunden, demonstrativ zum Gürtel zu greifen und die Dose in die Hand zu nehmen aber leider eben nicht immer...

das muß ich zu diesem thema loswerden

ich habe noch nie schlechte erfahrungen mit hunden gemacht und muß auch mal die hundebesitzer in meiner umgebung loben. bis auf echt wenige außnahmen haben die ihre hunde gut in griff. aber eine dieser ausnahmen muß ich euch unbedingt erzählen.
ich laufe einen asphaltierten weg am flüßchen entlang und sehe schon von weitem 2 damen, eine mit kinderwagen, die andere mit großem hund. und sie sahen auch mich.
sie standen quer über dem weg. dame1, kinderwagen, dame2 und hund. sie machten keinen platz. die hundebesitzerin hielt es auch nicht für nötig den hund wegzurufen oder was auch immer. ich mußte stehen bleiben, bis sich der hund endlich etwas zur seite bewegte. nachdem ich sagte, man könnte ja mal ein bisschen platz machen, bekam ich zur antwort, ich hätte drüber springen können. ich bin bestimmt nicht auf den mund gefallen, aber da war ich echt sprachlos...................

"Wenn du eine Düne erklimmst, verschwende deine Energie nicht damit zu beschreiben, was auf der anderen Seite sein könnte, warte, bis du oben bist, um es zu entdecken." Maxime Chattam

Alternativ

..könnte man das mächste Mal das "Hündchen" mitschleifen, nur um die Reaktion der Frau zu testen. Nach ner kleinen Runde bringt man das Vieh zurück und entgegnet ihr: Ich wollte doch nur spielen!

Alex

Hunde und Leine!!

Also ich bin mit Hunden groß geworden, also hab ich eigentlich einen guten Draht
zu ihnen. Nur leider sind echt viele Hunde einfach nur verwöhnt und schlecht erzogen. Es sind auch nicht immer die großen Hunden bei denen es Probleme gibt, sondern die Kleinen,sie sind meist giftiger und daher auch hinterlistiger.(Die sehen halt einfach süß aus.)
Bei meinem letzten Zusammenstoß war der Hund nicht angeleint, weil der Hundebesitzer ja gemeint hat er hört aufs Wort, doch falsch gedacht....zwei mal ist der Hund hinter mir hergerannt. Man weiß auch nie ob sie nicht doch ein Fleischhäppchen zu sich nehmen oder nur spielen wollen.
Also ich bin der Meinung Hunde in einem Park gehören an die Leine!!

Fremdworte

Ich kann die ganzen Kommentare mehr als nachvollziehen. Auch ich habe schon manche "Seltsame" Situation mit Hunden bzw. deren Besitzer erlebt.

Was ich aber seit geraumer Zeit feststelle ist das die durchgek.(pieps) Hunde-(Besitzer)immer weniger werden.
Scheinbar haben die Hunde-Doku-Soaps eine positive Welle bei den Hundehaltern ausgelöst?! Das freut mich und macht die meisten Ausläufe für mich Frei von Hundeattacken, ob nun zum Spielen oder zur Nahrungsbeschaffung ;-).

Aber Läufer, Radfahrer, Walker (Johnny und Nordic) und und....im Pulk die keinerlei Rücksicht nehmen sind genauso mh ...ja sagen wir mal arm daran ;-)

Bisschen mehr Rücksicht und schon ist das Leben ein wenig leichter......aber wer will das schon ;-)

Also weiterhin Stressfreie Ausfahrten, Läufe und Schwimmeinlagen......ist eigentlich schon mal einer der Schwimmer-innen beim schwimmen von einem Hund belästigt worden? ;-)


miles and more

Beim Schwimmen

Beim Schwimmen nicht von einem Hund, aber von einem Schwan.
Können sehr aggressiv werden. Da gibt es nur keinen Besitzer, den man zur Verantwortung ziehen kann ;-)
Bei Wildtieren gilt immer noch: Selbstverantwortung ist das Gebot der Stunde.
Und meistens hilft das auch bei Hunden.... halt nur meistens.

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