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Benutzerbild von sarossi

Genetisch sind wir darauf programmiert 120 Jahre alt zu werden. Äußere Einflüsse im Laufe des Lebens hindern die meisten daran, dieses Alter auch wirklich zu erreichen. Viel Sport und gesunde Ernährung machen fit. Können wir damit auch unser Leben verlängern? Nach neuesten Erkenntnissen stimmt das nicht. Und für den Sport ist sogar das Gegenteil der Fall.

Auf Phoenix kam letztens ein interessanter Bericht über die 10 ältesten Tiere. Das Geheimnis der Methusalems ist ein geringer Energieumsatz. Mit wenig Bewegung und vor allem wenig Stress könnten wir also unsere 120 Jahre erreichen. Mein Taiji Lehrer hat just am Tag nach der Sendung in die gleiche Kerbe geschlagen. Nur Bewegung mit ganz niedrigem Puls sorgt für ein langes Leben… so die alten Chinese. Platz 1 unter den 10 ältesten Tieren belegt nach Aussage der Wissenschaftler diese These. Es ist ein Schwamm in der Antarktis, der 10.000 Jahre alt ist.

Beim Laufen versuche ich mich gerade an mehr Geschwindigkeit heranzutasten. Vor dem geistigen Auge sehe ich dabei zu wie die Lebensjahre schwinden. Aber ganz ehrlich… habe ich Lust 10.000 Jahre an einer Stelle zu verharren und mich nicht zu bewegen? Nein. Beim Leben kommt es nicht nur auf die Länge, sondern auch auf die Qualität an. Und Laufen gehört dazu.

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Gesamtwertung: 4.6 (11 Wertungen)

Ziel des Lebens

Lieber 80 Jahre gelebt als 120 nur dagewesen.
Sag ich mal so.

Genau

so siehts aus!
Ausserdem, glaube ich, würden wir dann vorzeitig an Langeweile sterben ;o)

Wenn man den Schwamm fragen könnte...

Wenn wir den Schwamm fragen könnten, wüssten wir ob ihm langweilig ist. Aber er braucht vermutlich 100 Jahre für die Antwort...

Wir können es auch wie die Spitzmaus halten. Nur 1 Jahr Lebenszeit, aber permanent in Action.

Unterschiede

zwischen den Spezies sind nicht unbedingt auf Unterschiede zwischen den Individuen einer Spezies übertragbar. Ich persönlich denke, dass ein gesundes Mittelmaß an Bewegung in erster Linie gesundheitsförderlich und damit i.d.R. Lebensverlängernd ist. Die Hinweise die ich kenne deuten darauf hin, dass das bei ca 50 Wochenkilometern laufen liegt. Über Nutzen und Risiken hochintensiver oder überlanger Bewegung lässt sich natürlich auch diskutieren...

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

50 Wochenkilometer?

Puuh - das ist aber ne ganze Menge - Respekt!
Ich glaube dass es für jede(n) Einzelne(n) individuelle Lauf-/Sportleistungen gibt. Sie sollten meiner Meinung nach knapp über der Wohlfühlgrenze liegen um nicht in die fatale Schonhaltungsspirale zu verfallen.
Aber Bewegung muss einfach sein.
Ein Schwamm ist nun mal anscheinend nicht zum Laufen oder generellen Bewegen geboren...

Also wie allgemein bekannt: Jeder wie er mag und kann!

Karlie

Interessant wäre es zu

Interessant wäre es zu wissen, ob sich das Lebensalter des Schwammes verkürzen würde, wenn er mal Bewegung erfahren würde. Beispielsweise, wenn ihn mal jemand kräftig auswringen würde. Da hat die Wissenschaft noch einiges zu erforschen.

Gruß

Sirius
...der für ein kurzes aber schönes Leben rennt.

Laufen hält trotzdem jung

Mag sein, dass wir nicht 120 werden, weil wir so viel laufen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass Laufen JUNG und GESUND hält. Ich jedenfalls bin seit Jahren nicht mehr richtig krank gewesen (verletzt ja, aber nicht erkältet oder so). Ich bin überzeugt, wer sich regelmäßig an der Luft bewegt und auch ansonsten ein bisschen auf Ernährung usw. achtet, der kann sein Leben um 10 - 15 Jahre verlängern. Also bitte nicht in Untätigkeit versinken, um älter zu werden! Und im Sinn meiner Vorredner, wozu wär das auch gut?

Jung halten ja... wenn man auch geistig beweglich bleibt...

Laufen hält schon jung, wenn man die geistige Beweglichkeit dabei nicht vergisst.
Jung bleiben heisst aber nicht Leben verlängern, sondern Lebensqualität möglichst lange halten. Also lieber 80 Jahre werden, fit sein und dann einfach umfallen, als 120 Jahre werden und davon die Hälfte senil im Stuhl sitzen?

Cool wäre es jetzt, wenn wir 120 Jahre alt werden, dabei jung und fit sind, und dann einfach umfallen. So geht das aber leider nicht, da das Altern laut dem Bericht wohl mit der Zellteilung zu tun hat, die immer mehr Fehler produziert und dann die Organe irgendwann versagen... so mal ganz laienhaft wiedergegeben. Deswegen können wir nicht ewig leben.

Und ja ich gebe zu, der Vergleich mit dem Schwamm ist zwar unterhaltsam aber nicht wirklich korrekt. Der hat nämlich keine Nerven- und keine Sinneszellen. D.h. die Zellteilung ist bei ihm weniger komplex und daher offensichtlich weniger fehleranfällig. Und wir können ihn wegen der Langeweile der Jahrtausende leider nicht befragen.

Und ich komme nochmal zum Ausgangspunkt zurück: Laufen ist Lebensqualität... besonders ein so schöner Morgenlauf wie heute :-)

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