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Benutzerbild von Solskinn

24. Halbmarathon in 01:52:19 Stunde gelaufen

Insgesamt 5.640 Frauen und Männer überliefen an der Rothenbaumchaussee in Hamburg am 29. Juni 2014 nach absolvierten 21,075 Kilometern die Ziellinie. Zu denen gehörte ich auch dieses Mal, allerdings für Hamburg mit einem nicht ganz so angenehmen Wetter während der Sommerzeit: Schon morgens gegen 05.00 Uhr hörte ich das Plätschern: Es regnete unaufhörlich. Auch als ich drei Stunden später aufstand, hatten die Wolken nicht aufgehört, ihr Nass auf die Erde fallen zu lassen. Vielleicht auch ganz gut so, denn einen Tag zuvor fand in unmittelbarer Nähe der Schlager-Move statt und nicht jeder der Feiernden erleichterte sich in den zahlreich bereit gestellten Toiletten.

Um 09.30 Uhr wurden traditionell erst einmal die Skater von der Reeperbahn aus auf die Reise geschickt, es regnete übrigens immer noch. Nachdem die rollenden Sportler die berühmt berüchtigte Straße ein zweites Mal überfuhren, erklang um 10:01 Uhr - eine Minute Verspätung wegen einer langsamen Skaterin - der Startschuss. Über 6.000 Menschen begannen sich entlang der Reeperbahn in Richtung Altona zu bewegen, natürlich bei Regen.

Ein zweites Mal durchliefen die Läufer auch die Reeperbahn, ehe es von den Landungsbrücken aus in Richtung Wallringtunnel ging. Bei Kilometer 10 bekam ich einen Hungerast. Das lag daran, dass ich mich hätte wohl nicht noch so lange im Bett ausruhen dürfen, jedenfalls, als ich um 08.20 Uhr aufstand, hatte ich keine große Lust mehr, Brötchen aufzubacken. So blieb es bei einem Kaffee und zwei Bananen. Viel zu wenig, aber das bekam ich bitterbös zu spüren.

Schon anfangs des Wallringtunnels war ich mit der Kraft am Ende. Kurz zuvor hatte ich noch ein Gel geschluckt, doch bis dieses seine Wirkung zeigte, verging so seine Zeit. Ausgangs des Wallringtunnels musste ich ein kleines Stück gehen, es waren gerade einmal 13 Kilometer gelaufen. Zielzeit unter zwei Stunden - keine Kraft mehr - wo sollte ich landen?

Doch nach der Wendemarke auf der Kennedy-Brücke bekam ich die so genannte zweite Luft. Von da an, das Seitenschild präsentierte mir Kilometer 14 zog ich wieder an. Meter für Meter lief es besser. Als ich nach gut zwanzig Kilometern endlich die Rothenbaumchaussee erreichte, hatte ich ein gutes Gefühl, doch unterhalb dieser 2-Stunden-Marke zu bleiben. Sogar für einen letzten Schlussspurt reichte es.

Jetzt steht am nächsten Sonntag ein 13,3 Kilometer-Lauf um den Spreehafen auf dem Plan, ehe ich es danach etwas ruhiger angehen lassen werde. Meinen 25. Halbmarathon werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach bei der Premiere des HEK-Halbmarathons in Hamburg-Wandsbek am 20. September 2014 bestreiten.

Abschließend der Dank an alle Helfer, die den 20. Hella-Halbmarathon wieder zu einem Höhepunkt im Hamburger Laufjahr 2014 verwandelten.

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Glückwunsch zur "zweiten Luft" ...

... die hätte ich auch gut gebrauchen können, denn beim rauslaufebn aus'm Wallring-Tunnel verspührte
ich auch ne'n Krafteinbruch, quälte mich 2x über die Brücke und lies ab dem Km-Schild 14
nur noch locker laufen um die letzten 2Km mit den letzten Kraft-Reserven zu finishen.

Hungerast und/oder 100%ige Luft-Feuchtigkeit ... es war nicht das Wetter um einen sehr guten HM zu laufen!

Leider haben wir uns wieder nicht getroffen, aber das schaffen wir noch irgendwann einmal ;-)

Gruss Markus - een neongelbe Löper ut´n Norden

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