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Meine Gedanken vorher:

Ist das vielleicht doch eine etwas zu hohe Herausforderung für mich?

Überschätze ich mich da meilenweit als Flachlandschnecke unter Berggemsen, als kleine Urlaubsläuferin in Kenia beim Marathon?

Genau so kam ich mir vor in der Startaufstellung ganz weit hinten.

Den Supertrail, die 70 km mit 3200 Hm hatte ich in den letzten zwei Jahren gelaufen. Beim ersten hatte ich den Fehler ohne Stöcke zu laufen mit einem Ermüdungsbruch Wadenbein wegen Überlastung drei Tage später bezahlt. Der zweite war trotz vorsichtigem Bergablaufen deutlich schneller und besser in meiner Einteilung und ich hätte sogar noch weiter laufen können.
Dieses Mal sollte es die Königsstrecke, die 100 km mit 5400 Hm werden, mein erster richtiger 100er, 30 km und ca. 2200 Hm mehr bei Wetterbedingungen, die in den Bergen erst einen Tag vorher so ziemlich feststehen.

Am Tag vorher regnete es in Strömen. :o(
Wird alles nass und glitschig sein??

Für die 70 km hatte ich einmal knapp 14 h und letztes Jahr 12:40h gebraucht. 30 km mit 2200 Hm sollten eigentlich in weiteren 7-8h möglich sein, dachte ich. Andererseits war das ganze rechnerisch mit einem Flachland- oder Hügel-Ultra überhaupt nicht zu vergleichen und der Cut mit gut 26h ist für mich ja dann auch nicht mehr so weit weg.

Normalerweise gebe ich meine Ziele und Wünsche vor einem Lauf nicht so genau bekannt, denn es kann einfach zu viel passieren, aber insgeheim hoffte ich schon auf die sub20h.
Grandiose Selbstüberschätzung!!!
Priorität hatte aber das gesunde Finish überhaupt, daher war klar, dass ich recht konservativ herangehen würde. Hab 2014 ja noch was ähnlich bergiges vor! ;o)

Die kleinen Tipps vom Schalk hatte ich dauernd in den Ohren:
„ Lauf mit einem Tempo, bei welchem Du glaubst, ewig damit laufen zu können und dann nimm noch einen kleinen Tacken raus, dann bist Du richtig! „
oder
„ Wenn Du nach dem Hubertushof auf dem Flachstück noch gut laufen kannst, haste alles richtig gemacht!“

Mein Vorteil war, dass ich 60% der Strecke schon kannte. Es waren die 60% hinten.
Ich wusste also, wofür ich meine Körner sparen musste und durfte mich auf den ersten 30 km nicht zerschießen. Dieses Wissen um die letzten 60% kann aber auch zum großen Nachteil werden, wenn man mitten drin ist und zu viel nachdenkt. ;o)

Plan war, mit Waxl, mit dem ich schon vor zwei Jahren hier meine erste alpine Erfahrung sammeln durfte, zu laufen. Abgesprochen war aber auch, dass, wenn einer von uns beiden sich fitter oder auch schlechter fühle, jeder sein Rennen machen solle. Die Tagesform weiß man ja nun mal erst am Wettkampftag bzw. wenn die ersten 10 km weg sind, weiß man, ob es gut läuft oder nicht.

Mit meinem Göga und weltbesten Supporter war ich angereist, der sich extra mit Herrn Laufastra zum Fußballgucken verabredet hatte. Cool, wenn unsere Termine sich mal mehr oder weniger überscheiden! ;o))

Es war mal wieder sehr genial, die ganzen bekannten Gesichter, Jogmapper und Freunde dort im kleinen wunderschönen Örtchen Grainau so auf einem Haufen wieder zu sehen. Und alle hatten dieses vorfreudige Lachen gemischt mit einer respektvollen Zurückhaltung/Demut im Hinblick auf die jeweiligen Aufgaben, die auf jeden einzelnen Starter zukommen würden.
Der Schalk als ganz erfahrener ZUTler mochte es anfangs noch als Trainingslauf verpacken, aber in seinen Augen flackerte schon die heiße Flamme des Wettkampffeuers. Hihiii….:o)))

Die, die erstmals hier am Start waren, scharrten nervös mit den Hufen, stellten Fragen über Fragen und die anderen, wie z. B. Cherry, Waxl, MC und Tiger, Thor, sowie auch meiner einer hatten eine seltsame stoische oder auch demütige Ruhe in sich in Erwartung dessen, was dort kommen wird.

Auch unser erfahrener Jogmap-Ultra-Fraggle war mit von der Partie sowie seine beiden Laufschülerinnen und Bergnovizinnen Hkp_c und ihre Schwester Kikilotta. Die beiden wollten den Basetrail rocken und der Fraggle ging mit uns auf die Ultrastrecke. Die beiden Mädels sollten es mit Bravour meistern, darüber haben wir uns unterwegs immer brühwarm informieren lassen und uns riesig gefreut!! :o))

Peng!
Startschuss und los gings in den relativ neuen S-Lab6XT erst ein Stück flach aus dem Ort hinaus dann direkt hoch auf den Panoramaweg, wo ich recht früh schon gehen musste und die meisten der wenigen hinter mir mich noch laufend überholten. Man, kam ich mir vor, wie ein absoluter Anfänger im Berg. Klar hätte ich laufen können, das aber mit Sicherheit mit Puls und Puste am Anschlag und das macht hier doch nun recht wenig Sinn, oder?! Die meisten taten es, ich nicht.

Waxl war heiß. Wie ein nervöses Pferdchen tänzelte er die ersten Steigungen hoch und ich japste langsam hinterher. Mal war er neben mir, mal kurz hinter mir, dann wieder vor mir. Hier waren es doch ziemlich viele Läufer auf den breiten Wegen, dass ich doch etwas aufpassen musste, ihn nicht zu verlieren.
Und dann passierte es doch.
Er war futsch.
Hm, vorgelaufen?
Ok, ich kann grad nicht schneller, finde irgendwie noch nicht in den Lauf, komme mir so schwach vor, die traben alle an mir vorbei. Die Beine sind noch nicht geschmeidig und zu allem Überfluss drückt bei dem bis 30 km Strecke eingelaufenen S-Lab6XT was beim Bergab unangenehm auf den Fußrücken. Doof. :o(
Jammer ich rum?
Nein!
Weiter!

Ok, der Waxl ist gut drauf, ich kann nicht mithalten, dann soll er sein Ding machen, er fühlte sich so fit und bereit für diesen Lauf in seinem Wohnzimmer, da darf ich ihn nicht aufhalten und ich trottete meinen Törn weiter.

Nach wenigen weiteren Km drückte schon die Blase und ich musste mal rechts ran in die Büsche. Da musste es wohl passiert sein, dass der liebe Waxl, den ich vor mir wähnte, der aber selber auch vorher im Busch war und damit bis dahin hinter mir war, mich wieder überholte auf der Suche nach mir. Da müssen wir beim nächsten gemeinsamen Lauf doch noch an unserer Kommunikation bzw. mit implantierten Ortungsgeräten arbeiten! ;o)
Macht ja auch alles nix, wir sind ja beide schon groß! :o))

Bei Km 10 kam der erste VP Eibseealm nach schon gefühlten drei Skipisten, die wir direkt hoch und wieder runter sind. Einen „Hubbel“ vor VP Eibseealm standen unten an der Straße unsere weltbesten Supporter. Kurz mal schnell das zu warme Unterhemd ausgezogen und etwas die Blase mit Bier nachgefüllt, Info bekommen, dass der Waxl ca. 10 Minuten vor mir ist und weiter gings.
Gehend, genau, denn die nächste Skipiste war wieder steil genug.
Wie sollte ich so die 10 Minuten zum Waxl aufholen? Na, mal schauen, wenn dann nicht mal eben flott, sondern, wenn er nicht schneller wird, auf längere Sicht.
Oben angekommen war nach ca. 15 km die Grenze nach Österreich erreicht und es ging dann eine ziemlich grobe Piste bis zur Talstation Ehrwalder Zugspitzbahn VP2 wieder runter. Hier rutschte ich in meinen S-Lab6XT wieder nach vorn und es drückte widerlich auf den Spannknochen im linken Schuh, als wenn die Zunge nicht die Schnüröse außen polstert.
Um das Rutschen zu verhindern schnürte ich den Schuh stramm, wo dann die Einlage am Außenrist anfing zu drücken.
Was soll das denn jetzt??
Die Einlage ist schon lange eingelaufen in unterschiedlichen Schuhen, da muss irgendwas an der Schuhsohle nicht stimmen, dass die so drückt. Rechts ist alles ok.
Hm, grad mal 15 km durch und schon Blasengefahr?
Shit!
Sofort wurde der Außenrist sauer und die Plantarsehne außen meckerte deutlich die nächsten 10 km. *stilljammer* :o(

Am VP angekommen schmierte ich erst mal großzügig Fußrücken und Außenrist und futterte eine Banane. Das nächste Treffen der Supporter wird erst am Hubertushof sein, wie soll das bloss werden?! 
Nach den nächsten 10 km beruhigte sich der Außenrist und die ganze Plantarsehne unterm Fuß fing an zu kneifen, besonders, wenn ich auf spitze Felsen trat. Ich biss die Zähne zusammen und ließ mir nichts anmerken, vielleicht beruhigt es sich wieder, ich kann jetzt eh nix dagegen machen, wird sich irgendwann auch ergeben hoff ich.

Da es jetzt sowieso steil bergauf ging zur Pestkapelle und Feldernjöchl, ging ich nur noch und war trotzdem stramm am pusten. Immer wieder traf ich MC und Tiger, die freudestrahlend bergauf an mir vorbei kraxelten und hinunter es lustig rollen ließen. Auch der Thor machte einen freudig fitten Eindruck und trabte bergab an mir vorbei. Ich kämpfte noch mit der blöden Plantar und mit den Gedanken an die noch folgenden vielen Km ließ ich es lieber langsamer angehen auch wenn ich dann den Waxl nicht mehr einkriegen sollte. Für Tempo fühlte ich mich einfach zu demütig.

Das Wetter war herrlich, die Sonne strahlte und die Lauftemperatur war optimal. Oberhalb der Baumgrenze zeigte sich das Wettersteingebirge in all seiner Pracht und oben am Feldernjöchl angekommen musste ich einfach mit dem Handy Fotos schießen. Wieder überholten mich MC und Tiger und wir machten gegenseitig ein paar Fotos und genossen kurz die unglaubliche Aussicht.






Jetzt nach dem langen ruhigen Anstieg hatte sich endlich auch Plantar ergeben und alle Systeme waren endlich geschmeidig. Sollte es doch ein guter Lauf werden?? :o)

An der Rotmoosalm vorbei gings noch mal auf über 2000 m Höhe und dann über teils recht breite Schotterfahrwege runter zur Hämmermoosalm, dem VP 4 /Km 42. An VP3 Pestkapelle hatte ich dummerweise gemeint, dass in der Blase noch über 1 Ltr. Bier drinnen sein müsste und dort viel getrunken und nur meine kleine Softflask mit Iso und einem Gel aufgefüllt um ab und zu dran zu nuckeln. Leider war die Blase ca. 4 km vor Hämmermoosalm dann leer und der Lorenz brannte ganz schön.
In meiner Dusseligkeit hatte ich die Sonnencreme morgens vergessen, vor dem Start aufzutragen und die Flasche den Supporter-Team mitgegeben. Wer denkt schon an Sonnencreme schmieren unterwegs, wenn Getränke auffüllen und Füße schmieren unterwegs wichtiger ist?!

Ich trabte also die letzten 4 km runter und nuckelte Schlückchen für Schlückchen an der Softflask und auf mal tauchte Thor gehend vor mir auf.

„Da haben die ersten Berge und Anstiege aber ganz schön bei uns reingehauen, was?!“

Joa, die waren schon echt heftig, aber noch läuft alles, jetzt bei mir sogar recht gut.

Am VP hieß es erst mal wieder ordentlich schmieren (leider hatte ich bis hier nur so einen ollen Antiblasenschmierstick dabei, die Tube Hirschtalg war beim Support).
Dann wurde mit dem Minibecherchen von Plan-B bestimmt 5-6x Iso nachgetankt, denn ich war kurz vorm Trockenlaufen.
Auch Thor hatte seine Blase vorher leer.
Futter musste auch noch rein und einen Becher Erdnüsse kaute ich auch noch runter, dann gings weiter auf endlich mir bekanntes Terrain.

Jetzt war der Aufstieg zum Scharnitzjoch dran, erst wieder schön steil durch den Wald und dann vorbei an Ziegen und Kühen hoch ins freie Feld durch Geröllpassagen und über kleine Bächlein.
Am Fuße der Almwiese lagen MC und Tiger genüsslich im Gras in der Sonne getreu dem schwäbischen Prinzip, alles schöne hier voll auszukosten! Ich zog in großen Schritten weiter, war grad so schön in Gang.

So kurz wie dieses Mal war der Anstieg zum Scharnitzjoch vorher noch nie, kam mir jedenfalls so vor.

Schwups war ich oben, kein Schneefeld und nichts Glitschiges war zu überwinden, auch dann im sofortigen Abstieg grade mal 2 x ca. 1m breiter Schnee, sonst kaum rutschig, top Strecke!

Runter an einem kleinen Bach zwischen den Felsen standen 4 Läufer vor mir und machten sehr langsam. Ich wunderte mich, warum sooo langsam, dann sah ich es.
Einer der Läufer trug seinen Arm in einer Schlinge und wurde von zwei anderen über die Steine über den Bach buchsiert. Er hatte sich bei einem Sturz wohl den Arm verletzt, war aber anscheinend schon in guten helfenden Händen. Ich konnte nicht viel für ihn tun, also zog ich nach Rückfrage weiter.

Nachdem das Geröll und die Felsbereiche überwunden waren und durch die Latschenkiefern die saftig grüne Almwiese in Sicht kam, lag vor mir plötzlich eine rote Regenjacke.
Ich rief den Läufer 150m vor mir, ob das seine sei, aber er verneinte.
Er war einfach dran vorbei gelaufen, fand ich irgendwie doof, wird doch jemandem fehlen und lässt man doch nicht einfach hier liegen.
Ich band sie mir um die Hüfte und trottete weiter.
400m weiter rief der Läufer vor mir, ob ich einen Koffer bei hätte, hier würde noch mehr Zeugs liegen. Zumindest eine kleine Tasche nahm er hoch, um zu gucken, was drin ist. Eine Stirnlampe wars und es lagen noch Handschuhe, Buff, Mütze, Armlinge und lange Hose auf dem Weg.
Da hatte jemand seine Pflichtausrüstung verloren.
Derjenige würde so nicht durch die Nacht können, daher schnappte ich mir die Sachen, waren ja leicht, und wollte sie mit zum nächsten VP nehmen und abgeben.
Ca. 500m vor mir lief ein Pärchen und ich versuchte da ran zu laufen und pfiff auch zwei mal nach ihnen, doch sie reagierten nicht.
#Der Läufer vor mir hatte sie aber bald eingeholt und fragte sie schon, ob sie was vermissen würden. Die beiden waren erst total erschrocken, denn ihr Rucksack war wohl aufgegangen und sie merkte den Verlust erst jetzt, freute sich dann aber riesig, als sie mich mit den Klamotten in den Händen sah. Sie bedankten sich mehrmals, doch ich fand das war selbstverständlich und zog schnell weiter.

Vor mir lag die wunderschöne Almwiese und hier grasten wieder einige Pferde, wo ich erst mal mit einem ausgiebig knuddeln musste.

Danach gings dann durchs Gatter in die steilen Serpentinen runter im Wald.
Hier quatschte ich mit einem älteren anscheinend erfahrenen Läufer, der mir empfahl, hier sachte zu machen.
Ich erinnerte mich, wie sich im letzten Jahr ein Freund mit Vollgas hinunter stürzte, um unten dann schwindelig auf einem Baumstumpf zu sitzen, weil er sich dabei zerschossen hatte. Ob der ältere Läufer wohl den Schalk kennt, denn auch er sagte wieder, es sei alles richtig wenn man im Flachstück nach Hubertushof noch gut laufen könne.
Da könnte man dann wieder Zeit gutmachen bis Mittenwald und die Muskeln lockern.

Hier im Wald stand auch irgendwo das Schild „50km to go!“. Für die ersten 50 km mit über 3200 Hm hatte ich knapp über 10h gebraucht.
Nun kommen noch 50 mit 2200 Hm.
Sollte das ganze tatsächlich in ca. 20h zu schaffen sein für mich??
Ich glaubte jetzt noch an diese Möglichkeit, denn die Beine waren noch recht gut, nur die Füße brannten etwas.

Vorm Hubertushof kam noch ein kleiner Anstieg im Wald und ich machte mir Gedanken, was ich am VP alles machen musste.
Am Gatter 200m vorm VP stand wie in vergangenen Jahren mein Liebster und knipste eifrig und hielt mir eine frisch geöffnete Flasche Erdinger alkoholfrei hin.
*gluckgluckgluck…aaaaaahhhh* Genial!! :o))

Schwups mit breitem Grinsen durch den Med-Check durch, wo ich im Zelt doch ein paar zittrige blasse Gestalten sitzen sah. Die armen, mir gings blendend!

Dann waren sie da, Göga, Laufastra und Frau Schalk, supporteten nach Leibeskräften...was brauchst Du, was willst Du essen, was sollen wir tun???

Ähm, ja, ich brauch die anderen alten S-Lab6XT und die linke alte Einlage, diese hier taugt nix in dem Schuh, die alte ist zwar auch platt, aber bewährt...
und die verschwitzten Socken wechsle ich auch mal, da kann ich auch gleich neu schmieren...
und die Chiasamen bitte mit halb O-Saft halb Wasser in die kleine Flasche, die nehm ich mit bis Mittenwald und mach die unterwegs wenn durchgezogen leer.
Dann bitte noch das T-Shirt gegen das lange Oberteil wechseln, war ja schon Abend...
und Cappy und Sonnenbrille dürfen auch in die Tasche, brauch ich nicht mehr.
Eine Nudelsuppe wäre nicht schlecht, boah, die tat gut!
Und die Softflask neu mit High5 und einem Gel füllen und die Blase wieder mit Bier füllen, Sonnencreme lohnt jetzt nicht mehr.

Mensch, hätte ich das alles alleine bewerkstelligen müssen, hätte ich ne halbe Stunde gebraucht. So war ich nach max. 10-12 Minuten wieder on Track. In Mittenwald hoffte ich sie noch mal wieder zu sehen.
Die neuen alten Schuhe (vor allem der linke mit alter Einlage) waren eine Wohltat. Diese hatte ich im Laden gekauft, die anderen hinterher günstig im Netz...gibt’s da tatsächlich solche Unterschiede??
Dann kam das Flachstück und ich trabte und trabte und ging mal kurz um gleich wieder zu traben an einigen Gehern vorbei.

Kurz vor der Geisterklamm kam ich an einer Kneipe vorbei und wer saß dort?
Mein Supporter-Team und wollte sich erst mal was zu essen bestellen.
So flott hatten sie gar nicht mit mir gerechnet.
Ich ging erst mal aufs Klo.
Sie sagten mir, dass der Fraggle just grad um die Ecke war, als ich ankam.
Also beschloss ich, sofort weiter zu laufen, vielleicht treffe ich ihn ja noch.
Er hatte durst wie eine Bergziege und sich sehr über ein frisches Weizen aus meinem Biervorrat gefreut, welches er selbstverständlich von meinem Göga bekam und sofort geext hat.

In der Geisterklamm drückte dann mal wieder das Gedärm und ich schlug mich in die Büsche. Der Fraggle sollte wohl wieder weit weg sein, was solls.

In Mittenwald an der Hauptstraße standen sie ein letztes mal, meine weltbesten Supporter.
Hier zog ich lediglich noch ein Fußballtrikot über mein Langarmshirt, denn es wurde bei einsetzender Dunkelheit langsam kühler, aber noch zu warm für die Jacke.

Hier war ich nach dem getrabten Flachstück doch ein bisschen schwächer.
Gleich sollte ja VP6 kommen, da gibt’s bestimmt was leckeres.
Mein Team machte sich dann auf den Rückweg zum Public Viewing ins Ziel, wo in Zwischenzeit tatsächlich der Schalk mit einer unglaublichen Fabelzeit von sub13h eingelaufen war.

Danke liebe Frau Schalk, dass ihr trotzdem noch mal in Mittenwald für mich da gewesen seid und Du damit den grandiosen Zieleinlauf Deines Liebsten leider verpasst hast.

Am VP nahm ich etwas Banane, Riegel, füllte die Bierblase mit Wasser nach und die Softflask mit High5 und Gel zum Nuckeln, wenns schwer wird.
Alle 1-1,5h nahm ich auch meine Salzkapseln und zwei Arminos.
So trabte ich die wunderschönen Singletrails und Wege bei Sonnenuntergang bis zum Ferchensee und einmal drum herum bis zum nächsten VP bei Km70.

Bis hier her hatte ich gute 14h gebraucht, obwohl ich viel gelaufen bin, aber jetzt wurde ich schwächer und es machte mir ein wenig Angst, was da jetzt noch kommen würde.

30 km,
Kälbersteig,
Längenfelder,
Osterfelder,
Jägersteig in 6h???
Keine Chance!!!
Zeit ist ab jetzt egal, erst mal am VP trinken und futtern.

Da tippte mir jemand auf die Schulter, ich drehte mich um und hatte gleich überglücklich den Fraggle im Arm. :o))) Wie schööööön!!

Er wolle nun langsam machen, war doch schon etwas angestrengt und könne in den Anstiegen nicht mehr so schnell.
Hahahaaa...sehr witzig, ich konnte jetzt gar nicht mehr schnell, eigentlich nie, also beschlossen wir, gemeinsam durch die Nacht zu laufen und genehmigten uns erst mal eine extrem salzige Brühe.
Fraggle brauchte noch etwas Schmiere für seine Füße und wir füllten wieder unsere Blasen und Flaschen bis zum Anschlag.

Drei große Aufgaben hatten wir noch vor uns, Kälbersteig, Aufstieg und Jägersteig und mit Fraggle neben mir wusste ich, dass ich das schaffen könnte.
Wir walkten los, um erst noch die störrische Brühe zu verdauen, die bei mir die ersten 30 Minuten echt an der Oberkante schwappte kurz vorm Überlaufen.
Fraggle gings genauso, war wohl zu viel zu salzig und ich sah nur eine Chance, dem beizukommen.
Bierwasser drauf trinken und verdünnen, entweder der Körper nimmt es dann an oder es kommt raus. Es blieb drin und die Übelkeit verging.
Ein weiterer Läufer hatte sich uns angeschlossen und auf dem breiten Bannholzer Fahrweg quatschten wir die Strecke kurz und checkten den Liveticker Fußball.
Irgendwann mussten wir doch die Lampen anmachen, um die Markierungen und die Abfahrt in den Kälbersteig noch zu finden, die ab und zu auch mal Unsicherheit verbreiteten.

Der Kälbersteig fiel mir relativ schwer, laufen war nicht, zu viele Stufen, Wurzeln und Steine und die Stützkraft in den Beinen ließ deutlich nach, so dass Arme und Stöcke schwer arbeiten mussten.
Auf keinen Fall wollte ich wieder einen Ermüdungsbruch riskieren und hangelte mich wie eine alte Oma da runter ins Reintal.
Der Fraggle konnte schneller und kundschaftete vorweg.
Im Reintal war früher der VP 8, heute sollte er einen Km und ein paar Höhenmeter später sein.
Im Anstieg dahin setzten wir uns erst mal in Ruhe auf eine Bank und verschnauften kurz und da erfuhr ich auch, dass Hkp_C und Ihre Schwester erfolgreich den Basetrail geschafft hatten und auch dass granreserva und Fazer im Ziel waren. :o)))

An VP8 wurde noch mal schnell gefuttert, ich zog die Handschuhe an, weil die Finger doch langsam kalt wurden und dann gings auch schon bald in den letzten großen Anstieg, wo wir eigentlich fast nur noch gingen.
Fraggle erkannte nun die Strecke von den 4-Trails und auch dieser Anstieg kam mir verdammt kurz vor gegenüber den letzten Jahren.
Man nimmt es jedes Mal wieder anders wahr.
Dieses Mal gabs keine Rasseln, die einem schon mitten im Hang vorgaukelten, gleich oben zu sein.
Dieses Mal musste ich noch mal geschäftlich hintern Baum wo keiner mehr war (im Dunkeln kein Problem!) und danach waren wir schwupps zwei Serpentinen weiter oben am VP9 Längenfelder Talstation.

Hier war nix los.
Wir hatten vorher mal kurz angesprochen, ob wir oben vor der Runde um den Osterfelder oder erst nachher eine kleine Pause am VP einlegen würden.
Das stand jetzt irgendwie gar nicht mehr zur Debatte.
Ich bekam meinen ersten Becher Cola, der richtig lecker war und erbettelte noch einen halben Becher. Etwas Banane, Gurke und ein Stück Tomate schmeckten auch recht gut, zogen die Jacken an (im Anstieg war es so noch warm genug) und nach dem Auffüllen der Blase machten wir uns sofort weiter auf den Weg.

Beim Anlaufen brannten die Füße doch ganz schön, war aber nach wenigen Metern wieder völlig egal. Mir tat so nichts weh, kein Knie, kein Po, keine Sehnen und Bänder und keine einzelnen Muskeln oder Knochen, es war halt nur alles ziemlich gebraucht, sonst nichts. So wollte ich das. :o)

Jetzt kommen noch ein paar Wadenkillerschrägen, sagte ich zu den Jungs, doch die Waden spielten sehr gut mit und wir stöckelten bei orangem Horrizont und sanft heller werdendem Licht hinauf zum Zenit.
Die kurze Nacht ging nun und wir sahen den neuen herrlichen glasklaren Tag vom Dach der Welt kommen.
Mir ging es ziemlich gut, jetzt wusste ich, wir würden es schaffen, nur hatte ich irgendwie vergessen, wie steil und Nass die Stufen im Abstieg zum Längenfelder waren. Die machten mir doch noch mal ziemlich Mühe.
Es wurde immer heller und die Trails waren gut und fast ohne Stirnlampe zu sehen.

Einmal kamen wir an der Bergwacht vorbei, die auf dem Grad in einem kleinen Zeltbau mit Feuerchen zum Teil in dicken Schlafsäcken ratzten.
Zwei hielten Aufsicht und das Feuer am brennen, wo ich wie im letzten Jahr leckeres Grillgut vermisste. Naja, morgens um 04:30 Uhr wird wohl schon längst alles verdaut sein, kein Steak mehr für uns. Meinen „Rollatorstützlaufstil“ fanden sie jetzt nicht so prickelnd, aber mir gings gut dabei!

Fraggle hüpfte wieder vorher und ich hebelte mich die Stufen runter, konnte aber ohne Probleme, da, wo es flacher war, traben, ganz leicht, wie ein Automatismus, war sogar sehr angenehm.
Wir schauten immer wieder ins beleuchtete Tal hinunter und dann war es soweit.
Kurz vor Erreichen des letzten VP, ja ca. 150 Meter vorher hielten wir an, denn genau dort gab es ein wunderbares Schauspiel, den schönsten Sonnenaufgang der Welt zu beobachten.
Das ging ganz schnell, erst ein kleiner Lichtschimmer am orangen Horrizont, dann schob sich die gleißend gelbweiße Scheibe in Zeitlupe hinauf ins Himmelszelt oder die Erde drehte sich ihr einfach entgegen.
Es war ein Traum, den wir alle bildlich festhalten mussten. Allein dafür hatte sich alles gelohnt!

Am VP war eh nix los. ;o)
Daher wurde auch hier nur kurz Rast gemacht und noch mal wenig nachgefüllt.
Angeblich waren es ja nur noch 6 km bis zum Ziel.
Die Stirnlampen verschwanden in den Rucksäcken und ein Becher Cola und eine halbe Banane wurde noch mal reingedrückt.
Göga wurde mit einer SMS aus dem Bett geschmissen und über Whatsapp informierte ich Freunde über unsere Position und stellte das Handy wieder von lautlos auf Ton.
Gel gabs als Gemisch mit High5 noch mal in die Softflask und weiter gings, runter in den Jägersteig, der mir gar nicht so steil und schlimm vor kam, wohl weil es nicht ganz so viele Stufen hintereinander gab.
Ab und zu konnten wir etwas laufen.
Die Sonne zauberte wunderbares warmes Licht, dass durch die Blätter glitzerte.
Nur noch wenige Km, dann würde es schon wieder zu Ende sein, dieser Bergtraum.
Gefühlte 3 km nach dem Start am VP stand dann das Schild „5km to go!“, was Fraggles Rechnung bis zum Zieleinlauf wieder revidierte.
Irgendwie passte das nicht mit den Km-Angaben unterwegs, aber egal, ich nehme jeden Bonus jetzt gerne mit. ;o)

Das Handy fing an, ununterbrochen zu pingen, was mich richtig motivierte noch mal alle Kräfte zu mobilisieren. Sie freuten sich auf uns im Ziel, wie schön!! :o))

Meine Augen wurden feucht und immer wieder hatte ich einen fetten Kloß im Hals.

100 km…

ich…

das kleine Pferdchen…

würde den Zugspitz Ultratrail finishen…

vermutlich unter 24h…

und ohne irgendwelche Blessuren außer vielleicht 1-2 Blasen, die aber am Ende harmlos waren.

WUAAAAAH!!!!! :o))):ó)))

Und dann auch noch mit dem lieben Fraggle zusammen, mit dem vieles sehr viel leichter ging, der mich immer wieder ablenkte, auf mich wartete, mit mir quatschte und scherzte und auch mal schwieg, wenn es passte…ein perfekter rücksichtsvoller Begleiter genau, wie der Waxl es war und sein wird!! Sind denn die Ultraläufer alle so toll??? :o))
Danke Fraggle, auch hier noch mal!! *knuddel* :o))

Das letzte schwierige Stück im Wald, die letzte Abfahrt kam und ich hatte schwer zu kämpfen in dem Glitsch, nicht auf die Schnute zu fallen.

Dann war es geschafft, der Wald spuckte uns aus und die Sonne blendete.

Noch ca. 2 km über die Straße und wir liefen im Gleichschritt.
Das Ziel zog uns an.
Wir fingen an zu pusten, es war so still morgens um halb sieben in Grainau.
Unsere Nummern wurden notiert für den Empfang im Ziel und wir gingen noch mal ein kleines Stück um die letzten Kräfte für einen Schlussspurt zu sparen.

Als die Bahnschienen kamen, konnte man es hören, es spüren, das Finale.

Und dann bogen wir in den Zieleinlauf ein,
fassten uns an den Händen und rissen die Arme hoch und ich schloss kurz die Augen und genoss und schrie es heraus.

JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!! :o)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

100 km
5400 Hm
23:51:46h

und gesund und munter im Ziel!!!!!
Ein Traum! :o)))

Danke Göga, danke Fraggle, danke allen Supportern, allen Helfern, allen Jogmappern, Freunden und Bekannten, die an mich geglaubt haben. Ohne Euch alle wäre mir so etwas gar nicht möglich und ich bin unendlich dankbar, dass ich so etwas tun darf und mir selbst beweisen darf, dass ich es kann.

Macht Eure Träume wahr! Ihr könnt es auch!! :o)

Lieben Gruß Carla-Santana

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

5
Gesamtwertung: 5 (10 Wertungen)

Boah....

... Pferdchen, ich will jetzt auch so eine Droge :0(! Ich glaube, ich will da jetzt auch mal Laufen, ich weiß aber nicht ob ich sowas kann!? Dir und deinen Supporter, deinen Mitläufern einen fetten Glückwunsch zu so einem wundervollen Lauf :0)...

Ich muss jetzt nochmal in Ruhe lesen, habe bestimmt einen Berg vergessen ;0)

Gruß,

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

MOOOOMENT Mal

wenn du schon einen 24h Lauf machst, wieso dann noch mit sooo vielen Höhenmetern???

Liebe Tanja, ganz großes Kino, ich war so froh, als ich dich unter den Finishern entdeckte! Ultras sind unberechenbar und gerade in den Bergen kann ja viel passieren, da kann das Training noch so gut gewesen sein.

Ich denke, für die große Herausforderung bist du gut gewappnet! Und ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser "Etappe"!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Schluck......schnief.....äh.

Schluck......schnief.....äh....ja.....
Also ich bin gerade mal sprachlos.
Ich weiß ja das du das kannst, aber das im Detail so zu lesen....Hammer!!!
Grandios geschrieben, gelaufen, gekämpft, erlebt, gefreut!
Herzlichen Glückwunsch!

.....und ich komme mir gerade ganz klein vor....

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Tiefe Verneigung

Leistung und Bericht erste Sahne !!

LG,
Anja

Erstmal:

G L Ü C K W U N S C H ! !
Am Anfang die Anderen ziehen lassen ist nicht einfach aber natürlich richtig!
Und es war sicherlich von Vorteil, daß Du vorher schon den kleinen Bruder gelaufen bist.
Irgendwann bist Du richtig reingekommen in den Lauf, auch durch das phänomenale Supperterteam und den lieben fraggle.
Bei 50km hat man zwar die Hälfte der Strecke in km geschafft, aber natürlich nicht zeitmäßig.Logo!
Daß Du Dir für Deinen 1.HUNDERTER so ein Pfund ausgesucht hast: Alle Achtung!
Nochmals herzliche Gratulation zum Lauf und den mitreißenden Bericht.

Pferdchen...

...du bist der Wahnsinn!! Gigantisch! Toll! Immer am Lachen, immer positiv! ....einfach Ultra!!!
Ein wunderschöner Bericht, der einen wieder zurück nach Grainau teleportiert ; 0)))
Du hast die Zugspitze gerockt! Aber sowas von....mit Spaß, Freude und viel Liebe zu den Bergen und deinem Sport!
Weiter so....und viel Erfolg bei deinen weiteren Plänen. Ich drück euch jedenfalls die Daumen!!
Pferdchen, du bist mein Vorbild!! Wenn ich mal groß bin, will ich das auch können.
Fühl dich gedrückt
hkp

Bin begeistert

und sprachlos.

Habe nur eine Frage: Wie viel Liter Treibstoff hast du auf den 100 km verbraucht?



manchen bei youtube

Schön! ...

... Einfach nur schön!
Mir fällt der eine oder andere Tip noch ein, aber eigentlich ist das doch völlig nebensächlich. Du hast deinen ersten 100er absolviert - und dir nen richtiges Pfund ausgesucht. Ja, die ersten 30km sind anstrengend. Deutlich anstrengender, als man erst mal denkt. Dann hintenraus dranbleiben und so 'n Ding durchziehen - das ist ganz groß! Klasse!
Bis halb eins hab ich euch noch am Liveticker verfolgt. Aber dann fielen mir doch langsam die Augen zu. ;-)
Es war ein doddal geiles Wochenende mit euch! Dnake dafür noch mal!
;-)

Super Leistung

Nach Deinem Freudenschrei, den ich bis hier gehört habe, kann ich nachvollziehen, warum man sowas unglaubliches überhaupt durchziehen möchte.
Schöner Bericht - danke dass wir teilhaben durften

Alex

Herzlichen Glückwunsch!!!

Super gelaufen und atemberaubend geschrieben! Prima, wie du das durchgezogen hast und schön zu sehen bzw. zu lesen, wieviel Spaß du dabei hattest. Tolle Bilder obendrein. Großartig!

LG Amelle

Glückwunsch

einfach nur großes Kino was ihr da gemacht habt, für mich unvorstellbar.
und super beschrieben man ist völlig dabei beim lesen.
Glückwunsch

Gruß Gromsi

Noch mal Herzlichsten

Noch mal Herzlichsten Glückwunsch, eine Wahnsinns Leistung die du da vollbracht hast. Ganz tief ziehe ich meinen Hut vor dir. Deine Bilder und dein Bericht haben mich kurz zurück gebeamt. Irgend wie war das Wochende mit euch allen viel zu kurz.
Es war toll dich endlich mal Live und in Farbe kennen gelernt zu haben.
Liebe Grüße von der Eli, die immer noch ganz verträumte Augen hat, noch gar nicht in den Alltag zurück will.

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Wunderbar!

Besser geht's doch gar nicht, oder?
Glückwunsch nochmal zur Leistung!!!
Komm wirklich mal vorbei bei uns, dann machen wir hier die (Mini-)Berge unsicher :)

Tränen der Rührung

musste ich gerade bei deinem Zieleinlauf wegblinzeln. Wie schafft frau es, 24h durch alpines Gelände zu laufen, im Hellen wie im Dunklen? Ein zutiefst beeindruckender Bericht! Habe vielen Dank dafür und respektvolle Glückwünsche zu diesem grandiosen Erlebnis!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

ach pferdchen...

...nachdem ich mir am live-ticker die halbe nacht um die ohren gehauen hab, war ich nun sogar grad original mit dabei. irre...irre toll, faszinierend, schaurig-schön, aufreibend, ent- und spannend...einfach alles...bin stolz, dich zu kennen...
____________________
laufend dankt für's dran teilhaben lassen: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Liebe Tanja

Ich wusste einfach das Du Deinen Lauf da schaffst und das auch wie immer mit einem lachenden Gesicht! Herzlichen Glueckwunsch zum Finish und danke fuer die Bilder!
Da hoch will ich auch - aber bitte ohne Anstrengung ;-)))))
Liebe Gruesse Petra

Großes Kino! Eine tolle

Großes Kino! Eine tolle Geschichte und starke Bilder.

Vielen Dank dafür!

der Esel

"Wie assich is dat denn: über drei Stunden für nen Marathon!?"

Pferdchen, Du bist der HAMMER!

Saustarke Leistung, den ersten 100er auf solchem Terrain zu laufen. Vom Kopf her super vorbereitet - gelaufen ist es dann auch. Und noch mit Extrabegleitung. Ich find's super, dass Dein GöGa den "Zirkus" mitmacht, Du Zirkuspferdchen! Das war wieder ein Kunststück erster Sahne.

Danke für die tollen Fotos!

Erhol Dich gut für Dein großes Abenteuer.

Hast

Du mich da irgendwo "nervöses tänzeldes Pferdchen" genannt. Ich glaubs ja wohl nicht.
Obacht, mit meinem Gewicht kann man da wohl kaum von tänzeln reden. Hast mich halt einfach verwechselt. Das wird auch der Grund gewesen sein. Musst ja nicht jedem Knackpo hinterherlaufen ;)

Pferdilein, Du warst, nein Du bist der Hammer. So und nicht anders. Ich hab im Zimmer kein Auge zugemacht und glaub mir, hätte ich gewusst wann Du kommst wäre ich da gewesen.

Freu mich sehr das Du einen von Deinen Träumen wieder war gemacht hast. Und für weitere Aufgaben gelobige ich magenfreundliche Besserung.

Waxl

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

Danke

Ich habe beim Lesen um mich herum alles vergessen. Ein wunderbarer Bericht mit einem kleinen Irrtum am Ende.
Das, was Du geschafft hast, kann nicht jeder! Und ich schon mal gar nicht!
Respekt!
LG Many

ganz goßes Kino

Pferdchen. Ich wäre gerne dabei gewesen, aber hinterher bin ich froh,dass das nicht geklappt hat, denn ich hätte nicht so grandios gefinished wie DU. Lieben Dank fürs Kopfkino...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Schnief!

Vor lauter langen ZUT-Berichten kommt eine ja kaum noch zu selber laufen. Ich möchte aber keinen davon missen, und auf Deinen warte ich gewissermaßen schon seit Tagen. Vielen, vielen Dank, dass er so ausführlich geworden ist, ausführlich und beeindruckend und berührend. Niemals werde ich so eine Strecke laufen, aber ich bin Dir und den anderen ehrlich dankbar, dass ich Eure Läufe in den Blogs miterleben darf. Ganz herzlichen Glückwunsch zum bravourösen Bewältigen der schweren Aufgabe.

yazi

Ganz großes Damentennis!

Und vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Da ich sowas niemals laufen werde, bin ich euch Giganten immer wieder dankbar fürs mitnehmen. Bin schon gespannt was da angedeutet als nächstes geplant ist!

zausel

>

tja

*schluck* *räusper* *blinzel*

endlich kam ich dazu, deinen Bericht zu lesen, und es hat sich ja doch so ein bisschen gelohnt ;-)

beweisen musst DU hier niemanden (außer vielleicht dir selbst, aber das ist halt mal so) mehr was ! Gxxler Lauf !!! Herzlichste Gratulation !
(was Pferdchen so alles können ...)

Mensch Tanja

...es war eine Ehre für mich, auf deinem ersten Hunderter mit die zu laufen.

Oh...ich weiß wie übel sich die letzten 30 km ziehen können! Dieses Mal hat sich nichts gezogen. Ganz im Gegenteil.

Ein ganz toller Bericht und noch eine noch größere Hammer Leistung die du da gezeigt hast.
Kein zedern, kein jammern, einfach nur gelaufen und es auch genossen!!!
Ich war dabei!! ..(freu).
So soll es sein.

P.S. Deine Salbe hat mich vor den Blasen gerettet ;-)

LG Fraggle

Tränen in den Augen

*
**** Mitfreu ****
*

Liebes Pferdchen, das hast Du so 'was von großartig gemacht!!! Tausend Dank für's Mitnehmen!!!

Fühl' Dich gedrückt!


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