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The Stairway to Heaven

So könnte man den ersten Anstieg nennen, der an der Pestkapelle nach einstündigem Vorgeplänkel für mich so richtig losgeht. Schritt für Schritt schraube ich mich mich dem Ort meiner Sehnsucht entgegen, den zehn Kilometern zwischen Feldernjöchl und dem für mich noch namenlosen Sattel am Predigtstuhl nach der Rotmoosalm. Das würde für mich der landschaftlich schönste Teil, ich liebe diese abgelegenen Höhenwege, die Blicke zur Zugspitze hinüber übertrafen meine Vorstellung bei weitem, eine wilde, karge und intensive Landschaft.

„Stairway to Heaven.“ Wäre ein passenderer Startsong gewesen. Gespielt wurde „Highway to hell“. Seltsame Wahl. Es gibt wenig Streckenabschnitte, die an Autobahn erinnern und die nur sehr entfernt. Und vielleicht sollte der Zugspitztrail, gleich ob Ultra-, Super- oder Basetrail, dem ein oder anderen alles und mehr abverlangen ein persönliches Inferno werden, für mich ist es das genaue Gegenteil. Dass der Veranstalter den Teilnehmern die „Hölle“ wünschte kann ich mir auch nicht denken.

Die ersten Kilometer nach dem Start liefen noch nicht bei mir. Birgit war schnell 20, 30 m vor mir, ich hatte Schnappatmung und musste kämpfen, die Maschine auf Touren zu kriegen. Also sortiere ich mich etwas weiter hinten ein, lasse Birgit ziehen, soll sie ihr Ding laufen. Als nach einem Kilometer der Abzweig von der Straße kommt, der erste Trail, die ersten 350 hm, fühle ich mich langsam etwas wohler, ich kann allmählich das Tempo derer um mich herum ohne das Gefühl gleich umzufallen gehen. Es wird aber eine volle Stunde dauern, bis ich mich endlich in sowas wie einem Rhythmus fühle, bis ich warm bin. Zu dem Zeitpunkt taucht auch schon unser erster VP, der VP3 Pestkapelle auf. Ich würde gerne einfach weiter, muss aber kurz halten, Wasser nachfüllen, zwei halbe Riegel, Handvoll Nüsse, Birgit grüßen, Team grüßen, weiter. Ja, Birgit war kurz vor der Pestkapelle wieder in Sichtweite aufgetaucht, Buschpause dachte ich, gehst weiter, denn hat sie Dich gleich. Ich schaue mich immer wieder um, der Abstand aber bleibt. Bei mir läuft es nun richtig gut, zu gut eigentlich, ich mache recht viel Druck bergauf. Versuche mich immer wieder zu ermahnen, rauszunehmen. Locker zu lassen. Landschaft zu genießen. Trotzdem überhole ich die ersten Mitläufer auch auf der Strecke, die Meisten habe ich heute aber glaube ich an den VP´s überholt.

Vom Feldernjöchl weg geht es erstmal etwas coupiert dahin, hoch zum höchsten Punkt. Hier bin ich nun wirklich im siebten Himmel, es ist ein Traum hier oben zu laufen. Zwei meiner größten Leidenschaften verschmelzen zu einer wunderbaren Symbiose, das Laufen und die Berge. Der erste kleine Abstieg folgt, ich nehme erst mal Geschmack auf, taste mich dran. Eigentlich kann ich recht sicher und auch flott absteigen. Sollte auch noch kommen, viel später. Ich habe aber großen Respekt vor den Abstiegs Höhenmetern heute, weiß ich doch, wie schnell man sich bergab muskulär abschießen kann, da reichen 400-500 hm Vollgas, wenn man das so wenig trainiert hat wie ich. Laufe ja nun erst seit gut einem Jahr wieder regelmäßig. Im Herbst der erste Marathon, heute der erste Ultra. Ein spezifisches, höhenmeterhaltiges Training erst seit meiner Meldung an der Woche des ersten Mai. Da brauchen gerade Sehnen und Knochen eigentlich mehr Zeit, um sich an flotte gut 4000 Abstiegshöhenmeter zu gewöhnen. Gewarnt worden war ich auch. Also Vorsicht, einigermaßen zügig bleiben aber immer im Handbremsenmodus runter. Ein paar ziehen an mir vorbei, aber das ist mir egal. Ich laufe ja mein Rennen für mich, wenn andere schneller sind sollen sie natürlich machen.

An der Rotmoosalm überholt mich ein weiterer Läufer. Und folgt Steigspuren gerade aus. Der markierte Trail ist links. „Links“.... nichts. „LIIIINNNKS“ da isser aufgewacht ;-), hat sich artig bedankt und zuppelte wieder vorbei.

Am folgenden VP Hämmermoosalm treffe ich zum ersten mal meine Mutter. Die sitzt im Gras und schaut in die Berge ;-) Genießerin, hat sie von mir ;-).... Nach paarmal rufen hört sie mich und kommt freudig angelaufen. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, warum sie so entspannt im Gras sitzt. Ich bin ja noch 2 Minuten vor meinem best Case Plan für 14h15min. Außerdem ist das Wetter jetzt am Spätvormittag wunderschön, es ist knackich warm. Sie fragt wie es läuft, ob ich was zum Umziehen brauche, hat alles mit, auch die Schuhe. Läuft traumhaft, brauche nix, nur meinen Hirsemix 200 ml in die eine Flasche und mit Wasser auffüllen. Ich kann mich so aufs essen und trinken konzentrieren und bin recht bald weiter.

Apropos Schön Wetter: Ich bekam leichte Kopfschmerzen. Bääh, die werden schlimmer, wenn ich das bisherige Tempo weitermache. Also bisschen rausnehmen, dann geht es. Was soll mir das sagen? Ich spüre etwas in mich hinein. Sonne brennt, Durst habe ich. Zu wenig getrunken... Mist, das muss mehr werden. Vielleicht zu viel Salz, evtl. ist der Blutdruck etwas hoch, die Höhe zwischen 1500 und 2200 m ist natürlich für mich unakklimatisierten auch zu spüren. Ich beschließe also mehr Wasser zu trinken, meinen Hirsemix zu dosieren und beim nächsten VP dünner anrühren zu lassen. Zum Glück habe ich noch genug Wasser in der Blase. Die hatte ich recht voll mitgenommen als Reserve für die lagen Abstände von 2,5 h am Anfang. Später sollten die VP`s dichter liegen, da würden die zwei Flaschen reichen. Blase nachfüllen dauert zu lange, dazu müsste ich sogar den Rucksack abnehmen. Ich komme mit der Taktik so gerade hin, sowohl bis Hubertushof, als auch hinterher. Lediglich über den Bannholzer und Kälbersteig zur Partnachalm sollte es etwas knapp sein mit dem einen Liter, ich kam aber gut durch.

Die Kopfschmerzen blieben als leichte Hintergrundwarnung nicht zu überziehen bis zum letzten Anstieg, bis zum Zielsog quasi. Aber auch am Schluss des Aufstiegs zum Scharnitzjoch kann ich wieder ein bisschen lockerer laufen lassen. Bekomme wieder Anschluss an ein paar Läufer, die mich im Aufstieg überholt haben. Drei sind aber schon weit weg, die mich kurz nach Hämmermoos bzw. später in diesem Anstieg überholten: Stephan Hugenschmidt und die Top 3 des Ultratrails. Ein absolutes Highlight, diesen Jungs beim Laufen zuzusehen, das sieht noch leicht, locker und geschmeidig aus, obwohl sie schon weiter gelaufen sind als ich jemals zuvor an einem Tag.

Im letzten oder vorletzten Jahr soll ein gewisser T.D. Aus E. Am Abstieg vom Scharnitzjoch mächtig Alarm gemacht haben, um später am Fuß des kurzen Gegenanstieges vor dem Hubertushof schwindelnd auf einem Stein zu sitzen. So zumindest wurde es mir kolportiert. Da dieser Herr D. Heute nicht mit am Start ist, sondern als Supporter seine unschätzbaren Dienste leistet fiel diese Aufgabe anderen zu. Besonders fielen mir ein etwas älterer Teilnehmer mit TdG-Buff auf, der mich an allen bisherigen Abstiegen recht flott überholt hat, den ich aber regelmäßig in den Anstiegen wieder einkassierte sowie ein Läufer im Papageienoutfit. Besonders letzterer donnerte hier runter als wäre unten bereits das Ziel! Der Buffträger kämpfte dann schon mit dem Gegenanstieg , der Papageieske Läufer wird im Flachstück nach Mittenwald einkassiert, gehend. Also er. Ich konnte bis auf einen Verpflegungswalk vom Hubertushof bis Mittenwald durchlaufen. Nicht mehr sehr schnell, aber laufen.

Am Hubertushof ist mächtig was los. Liebe Supporter, ( Frau Schalk, Herr Santana, Laufastra glaube ich auch und natürlich meine liebe Mutter), liebe Helfer an den VP's, wenn ihr das hier lest: Was ihr da mit eurer Geduld und eurem Enthusiasmus leistet ist von unschätzbarem Wert. Nicht nur, dass mir gefühlt die Wünsche von den Lippen gelesen, die leichten, flachen Schuhe an die Füße gezaubert und die Getränke und Speisen vorbereitet und gereicht werden, allein durch eure Anwesenheit gibt es einen freudigen Energieschub, Laune und Zuversicht schnellen in die Höhe, anerkenndende Worte findet, Beifall klatscht, euch kümmert, euer Stolz auf die Lieben aus den Augen strahlt oder aber ihr einfach nur da seid. Mit euch war der Weg von der Hämmermoos Alm bis nach Mittenwald ein Kinderspiel. Die Schwierigkeiten liegen dort, wo es für euch schwer zugänglich war, am Bannholzer Weg und der Partnachklamm. Wenn du auf dich allein gestellt bist, niemand dich feiert, niemand dir zujubelt, niemand für dich da ist.

“Don't feel sorry for yourself. Only assholes do that.”
Haruki Murakami, Norwegian Wood

15:15, 34 km zum Ziel

Kurz nach dem Verpflegungspunkt in Mittenwald meldet sich mein Magen. Damit habe ich nicht gerechnet, bin ich doch sonst mit einer Art Rossmagen ausgestattet. Brauche mir also normalerweise wenig Gedanken über die Art der Nahrungsaufnahme machen.

Normalerweise würde ich mich jetzt am liebsten hinlegen und das beleidigte Organ zur Ruhe kommen lassen. Decke übern Kopf, trübsal blasen, im Selbstmitleid baden. Geht aber nicht. Ich will ja noch nach Grainau. Also etwas rausnehmen. Ich versuche zu analysieren, warum ich mich zum kübeln fühle, während ich das Tempo immer sorgfältig unter dieser K-Grenze halte. Du brauchst jedes Gramm Kohlehydrate und jeden Milliliter Wasser um heil anzukommen, sage ich mir. Du hast zu schnell getrunken, über einen halben Liter am VP. Vielleicht verträgst Du auch irgendwas nicht, was Du gegessen hast. Ich hatte Käse gegessen statt Riegel. Und meinen Hirsemix, vielleicht war die Fruktose oder das Salz schuld. Hmm. Erstmal weiter und zum nächsten VP, der ist nicht weit, da kannst Du sehen wie Du wieder auf die Beine kommst.


“Pain is inevitable. Suffering is optional.”

Haruki Murakami, What I Talk About When I Talk About Running

17:30, 22 km zum Ziel.

Ich bin gewarnt, der Kälbersteig soll hart sein, gemeiner als der von mir mit etwas Sorge betrachtete letzte Abstieg vom Osterfelder Kopf. Es ist steil, der Weg ist keiner sondern eine lange Treppe aus Holzstufen. Die Oberschenkel brennen bei jedem Schritt. Das bremst mich ordentlich aus, ich würde gerne schneller absteigen. Unmöglich. Denn glatt ist es außerdem an vielen Stellen. Vielleicht ist das mein Glück, ich bin mehr damit beschäftigt, nicht zu stürzen und heil an die Partnach zu kommen als mich auf irgendwelche schmerzenden Oberschenkel zu konzentrieren.

Auch die Lust, den folgenden Anstieg zu bezwingen lässt mich langsam aber stetig Stufe für Stufe überwinden, es erinnert teilweise an Stelzenlaufen so sehr muss ich die Stöcke einsetzen. Aber hier wird klar wie sehr die Einstellung das Erleben beeinflusst. Ohne den Wettkampf, ohne das Ziel wäre ich sicherlich danach nicht weitergelaufen. Diese Frage eröffnete sich mir aber gar nicht, also musste ich mir nur Gedanken machen, wie ich das Problem löse. Das fiel nicht schwer, spielte doch der Magen wieder gut mit, ich wusste ich kann bergauf wieder Druck machen und komme weiter wenn ich nur langsam mache.

An den letzten Abstieg denke ich von jetzt an allerdings mit noch größerem Respekt, kann ich mir doch nicht vorstellen, dass sich die Oberschenkel von der Ochsentour nochmal erholen.


Kein Mensch sollte durch das Leben gehen,
ohne sich einmal der gesunden,
ja langweiligen Einsamkeit auszusetzen,
einer Situation, in der er auf sich selbst angewiesen ist
und dadurch seine wahre und verborgene Stärke kennen lernt.

Haruki Murakami

Der letzte Anstieg erster Teil, hoch zum Längenfelder. Eine Zeitlang laufe ich zusammen mit Carsten aus Bremen. Der hat mich in dem kurzen Bergabstück nach der Partnachalm eingeholt, gerade als es wieder bergauf ging. Es werden Worte gewechselt über den wunderbaren Tag, der nun zur Neige geht. Über die starke 100er-Frau, die eben an uns vorbeigeflogen war. Über meine spinnende Uhr, die ich nach wenigen Kilometern ausgeschaltet habe weil sie eh nichts gescheites anzeigen wollte. Über den Heli, der unablässig hin und her fliegt. Ob er wohl jemanden von uns sucht? Oder evakuieren muss? Oder betrifft das andere, Wanderer oder Kletterer? Sicherheitshalber krame ich mein Handy raus, denn unterwegs, als es mir gerade nicht gut ging, habe ich eine SMS bekommen, die aber nicht gelesen weil ja Wettkampf war. Durch den Heli kamen mir aber Gedanken auf wie „vielleicht ist was mit Deinem Transponder, Deine Zwischenzeiten werden schon lange nicht mwehr registriert, Du bist irgendwo überfällig und jetzt suchen sie mit Heli nach Dir, das wird teuer...“

Die SMS aber kam von meiner Liebsten, die wohl just in dem Moment als es mir schlecht ging dies aus der Entfernung spürte und mir Kraft und Durchhaltevermögen schickte. Ich Danke Dir dafür und dass Du mit mir warst, obwohl Du nicht bei mir sein konntest.

Eigentlich will ich aber den Anstieg alleine laufen, nur ich und der Berg, meinen Rhythmus finden, zunächst dosiert, später mehr Druck geben. Da ich bergauf trainiert hatte und wesentlich stärker laufe als bergab war ich auch schnell vor Carsten. Ich stelle mich auf einen langen, zähen aufstieg ein, so haben ihn die Meisten geschildert. Endlose Serpentinen,gleichförmig, langweilig, hart, schwer. Stelle mich auf eine ernsthafte Auseinandersetzung mit mir, meinen Ängsten und Zweifeln ein. Ein wenig ist es die gleiche Motivation, die mich nach dem Abitur Physik hat studieren lassen, „zu sehen was die Welt im inneren zusammenhält“. Damals habe ich keine Antwort gefunden, zu schematisch, zu deskriptiv waren zumindest die Anfänge dessen. Auch im Musikstudium, auf das ich wenig später umsattelte blieb mir die Antwort verwehrt. Es war zwar eine Reise in die Welt der Gefühle und des inneren, doch hier fand ich viele unangenehme Begleiterscheinungen bei vielen Musikern, Missgunst, Neid, Besserwisserei. Der Mikrokosmos Musikhochschule verkörperte sehr treffend die Ellenbogengesellschaft, die mir so zuwider ist, der das reine, tiefe, wertvolle der Musik zu zerstören drohte. Beim Laufen finde ich immer zu mir, spüre ich mich, finde ich Antworten auf vieles. Sie sollten kommen, aber selbstverständlich anders als ich es erwartete. Sie kamen am Montag Abend, in den Armen meiner Liebsten. Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen, Details, kleine Gesten, das innige Gefühl der persönlichen Verbundenheit. Ja, der Einheit, wie ich sie mit ihr, mit dem Laufen gefunden habe. Es ist ein eins werden mit sich selbst, seinem Partner, mit der Natur hier am Längenfelder. Einer wunderschönen Natur, ein wilder Steilwald mit einigen umgestürzten Bäumen und einzelnen Felsen, die ihm Struktur und Charakter verleihen.

Ehe ich es mich versehe bin ich aber oben. Ich kann es nicht glauben, gefühlt bin ich gerade erst unten los, habe meinen Tritt gefunden, schon bin ich oben. Freudig entdecken meine Mutter und ich uns. Sie hilft wieder beim Verpflegen, hält mir kurz meinen Bruder, den ich lange nicht gesprochen habe ans Ohr, der mir viel Glück wünscht. Schalk ist auch schon wieder da, damit hatte ich ein wenig geliebäugelt, wir wünschten uns alles Gute auf dem restlichen Weg. Etwas befremdet war ich, dass man hier um Gel bettelnn musste, es bekam jeder auch nur eines. Bei den anderen VP`s konnte man sie noch mitnehmen... Schlechte Erfahrungen gemacht mit „Heimnehmern“? Das war ein wenig schade, da mir das High5 Gel wesentlich besser bekam als das Mitgeführte. Aber das hatte ich ja auch noch und sollte reichen für die letzten 12-13 km.


"Alles hat zwei Seiten: eine gute und eine, die gar nicht so schlecht ist."

Haruki Murakami, 1Q84

Der definitiv letzte Anstieg. 400. in Worten vierhundert Höhenmeter vom Längenfelder zum Osterfelder Kopf. Gut ist, dass es die letzten Steigungsmeter sind. Hiervon könnte ich zwar noch mehr, da scheint die Grenze noch lange nicht erreicht. Was mich erstaunt, hatte ich doch erwartet, hier mit jedem Schritt zu kämpfen, ein Laufgefühl eher wie in der Todeszone am Mount Everest, kurzatmig und mit Bleifüßen zu haben statt des freudigen, energiegeladenen immer noch hochfrequenten Schrittes, der hier immer noch möglich ist. Nicht so schlecht soll der Abstieg werden, der da noch auf mich wartet. Das habe ich wirklich nicht mehr erwartet. Die Vorstellung ging ganz klar zu einem extrem harten und zähen und langen Weg vom Osterfelder ins Ziel. Es wird anders kommen.

Ein Läufer des kürzeren Supertrails, den ich eingeholt habe hält eine Weile meinen Schritt und wollte wissen, wie ich mit meinem Rucksack zurechtkomme. Viel kann ich nicht berichten, denn es ist ja der erste Lauf mit diesem Rucksack. Ich bin bisher sehr zufrieden damit, hat er doch einen super Sitz, gute Funktionalität und das Gewicht ist für einen 20l Rucksack sensationell. Aber einen Vergleich habe ich nicht zu den Vorherrschenden Rucksäcken des Hauptsponsors. Aber durch seine Seltenheit, ich habe niemanden mit ihm gesehen, scheint er zumindest bei diesem Läufer einen Kultfaktor zu haben.

Kurz vor der Bergstation der Alpspitzbahn auf dem Osterfelder Kopf erlebe ich die mit Abstand rührendste Szene des Wochenendes. Ein Mädchen, vielleicht neun oder zehn Jahre alt, hat einige Blümchen gepflückt, die sie in der Hand hält. Ein Gänseblümchen überreicht sie mir. Das ist mir mehr wert als der größte Siegerstrauß der Welt, eine wunderbare Geste, die für mich den Charakter dieses Wochenendes für mich kondensiert. Hier nochmals tausend Dank, liebes unbekanntes Mädchen. Auf dass Dir solche Gesten tausendfach geschenkt werden! Sie sind ein Quell unermesslicher Freude.

Der Rückweg vom Osterfelder zum Längenfelder ist ein relativ anspruchsvoller, abwechslungsreicher Steig. „Hier kann man die Muskeln wieder lockerlaufen, wenn sie am Osterfelder fest sind“ hat der Schalk gesagt. Skeptisch war ich. Vor Allem den Kälbersteig runter. Da war es unvorstellbar, beim runterlaufen nochmal laufen zu lassen. Aber durch den vorsichtigen Schritt hier oben und die Gewissheit, nur noch irgendwie da runter zu müssen tritt das Prophezeite tatsächlich ein! Kurz vor der letzten VP am Längenfelder kann ich recht locker wieder laufen!

“And once the storm is over, you won’t remember how you made it through, how you managed to survive. You won’t even be sure, whether the storm is really over. But one thing is certain. When you come out of the storm, you won’t be the same person who walked in. That’s what this storm’s all about.”
Haruki Murakami

Also an der VP noch eine Red Bull Cola erbettelt, eine halbe bekommen, Konzentration und damit Koffein ist das A und O für den Jagersteig. Die Verletzungsgefahr ist enorm, ein Umknicken oder Ähnliches kann bei dem Ermüdungszustand fatal sein. An Sturz nicht zu denken.

Was folgt ist das vorweggenommene Fest, ein Rausch an Gefühlen, ich muss die Freudentränen unterdrücken um klare Sicht zu behalten, die einfachen Passagen lasse ich´s krachen, an den wenigen glitschigen Stellen bin ich sehr vorsichtig. Ich werde gleich meinen ersten Ultralauf erfolgreich zu Ende bringen! Das ist sicher! Das ist unvorstellbar! Ein Traum, ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk zum 40ten von meiner Liebsten, meiner Mutter und mir an mich. Der Blck wandert immer wieder auf die Uhr. Nicht die 42 Sekunden von Schalks genialem Rennsteiglauf. Ich will jetzt unter den 14 Stunden bleiben. Möglich ist es. Nochmal Ein Pinkelstopp, muss sein. Was in der ersten Rennhälfte zu versiegen drohte sprudelte jetzt fast zu munter. Später nochmal anhalten, Rucksack ab, Stirnlampe raus. Die letzten Waldpassagen sind doch zu dunkel ohne. Wieder ein paar Sekunden verloren. Weiter. Noch 4 km, noch 3. Kurz vor der Straße nochmal der berüchtigte Schlammweg, den der Schalk kontrolliert „runtergefallen“ ist, andere wohl eher geeiert. Ch versuche ein Mittelding. Dann die Straße. Noch 2 km. In 12 oder 13 Minuten! Jetzt musst nochmal Gas geben! Versuche Druck zu machen. Energie ist aber alle, ich habe seit 1,5 Stunden nichts mehr gegessen. Muss sogar nochmal Gehpausen machen. Laufe schnell wieder an. Beiße Ich will die 14 Stunden knacken. Da kommt der Pavillon. Noch 3 Minuten! Das reicht. Die letzten Meter. Laufen, ziehen, Druck machen. Das Ziel!!!!!!!!!!!!

YEEEEEAAAAAHHHH!

Mit einem Urschrei erstürme ich die Ziellinie.

13:58:02,5!

Traumzeit erreicht! Ein Tag, der alles Hatte. Genuss, Landschaft, Selbsterfahrung, Lachen, Leiden, Stärken, Schwächen, tiefe Gedanken, große Freuden. Ich falle meiner stolzen Mutter in die Arme. Fast hätte ich die Medaillenumhängerin links liegen lassen, sie hielt mich grade noch fest.

Es gibt noch so viel zu erzählen. Von Krämpfen beim Kompressionsstulpenausziehen in den nahen Schwimmbadduschen. Von fröhlichem Feiern mit den lieben bekloppten sowohl noch am Abend mit den Schnellen oder Kurzen, am nächsten Morgen auch mit den normalen 100km Läufern. Von Fleischhunger, der sich am Sonntagmittag einstellte und der Truppe die auf Kaiserschmarrn eingeschossen war und deshalb das Grillbüffet an der Eibseealm verschmähte. Von vielen lieben und netten neuen „alten“ Bekannten. Von der lieben lieben Mitfahrgelegenheit vom frisch gebackenen 100erPferdchen und ihrem Mann.

Kommt einfach im nächsten Jahr auch, es ist für jeden was dabei zwischen Basetrail und Ultratrail. Aber vor Allem eine hervorragend organisierte Veranstaltung, perfekt in die Region eingebunden mit vielen netten und bekloppten Leuten. Dann erfahrt ihr selbst die Magie der Trails zwischen Grainau, der Geisterklamm und dem Hochfeldernjöchl.

5
Gesamtwertung: 5 (12 Wertungen)

nie

Als ich Fazers Blog gelesen hatte, wurde ich bestätigt, dass ich so etwas nie machen möchte. Jetzt hab ich Deinen tollen Bericht gelesen und komme ins Grübeln!? Grandios und klasse rübergebracht.
Danke für deinen Bericht und Respekt vor Deiner Leistung und die aller anderen.
LG
Many

Schluck, ...

... Und ich sehe uns noch einmal am VP und ich sehe dich Laufen, lese wie du eigentlich alles richtig gemacht hast. Es ist einfach sooo schön das zu lesen!
Ja, man kriegt da noch mal lockere Beine, da auf dem Weg zum Jägersteig und ja, auch hoch geht irgendwe immer noch was. Einfach herrlich das zu lesen!
Es hat mich riesig gefreut dich getroffen zu haben - egal ob auf der Strecke oder vorher oder nachher. Einfach toll!
Janz liebe Grüße auch an deine Mama!
Und irgendwie schwahnt mir wir sehen uns nächstes Jahr wieder.
Sehr, sehr gerne!
;-)

Mannomann!

Wieder viel zu früh wach, lese ich mal so ein bißchen in jm rum und treffe nichtsahnend auf Deinen Bericht!
Deine mitreißende Schilderung des Ultras, der An- und Abstiege, Hochs und Tiefs hat mich völlig die Zeit vergessen lassen - und auch meine persönliche "Zeit". Ich hätte sofort Lust, mich auf eine ähnliche Erfahrungsreise zu begeben, aber da bremst mich meine 65-AK dann doch aus. Mist. Immerhin werde ich Sonntag meinen neuen Laufrucksack ausprobieren, das ist für mich schon ein bißchen spannend.
Danke für die wunderbare Morgenlektüre und den schönen Tegesbeginn. Ich freue mich mit Dir zu der erreichten Traumzeit und wünsche Dir noch mehr schöne Läufe, damit ich dann mal wieder Chance auf so einen Blog habe (ganz egoistisch, nicht?).

Auch Dir

gratuliere ich ganz herzlich zum Finish und bedanke mich fuers mitnehmen.
Sehr anschaulich und einfuehlsam erzaehlt. Und ja, so einen Lauf kann und sollte man eigentlich nur mit klasse Supporter/innen machen, denn die sind schon das halbe Finish. Nur laufen musst Du dann noch selber ;-) An DIESEN Geburtstag wirst Du immer wieder gerne denken.
Gruss Petra

Nahezu Sprachlos!!

Ein wahnsinns Bericht, der mir dir Worte klaut!!!! Herzlichen Glückwunsch zu deiner Leistung und zu deiner Mutter! Weiter so.....
grandios....gigantisch.....toll....

(Na ein paar kleine Worte sind mir doch eingefallen)

Ohhh...

... lieber granreserva, ich glaube ich habe es schon einmal erwähnt, "Du bist Angekommen" :0)...

Ein wundervoller Bericht hast du da geschrieben! Dieser beschreibt und ähnelt sehr meiner Philosophie, was das Laufen für mich persönlich bedeutet und darstellt!

Ich glaube, besser kann man es nicht beschreiben, dieses Laufen. Es ist eine stetige Symphonie mit sich selbst und dem Wettkampf mit sich selbst, ja, genau so beschreibst du es, so sollte es meiner Meinung auch sein :0)...

Schön dich persönlich zu kennen!

Zu deinem Ergebnis gratuliere und schließe ich mich all meinen Vorschreibern und den noch Nachfolgenden an :0)...

Glückwunsch zum ersten Ultra!

Gruß,

Kaw.

Sorry an alle, die niemals angekommen sind, weil sie mich nach dem Weg gefragt haben...

Stimmt alles -

und ich freu mich riesig, dass Du diesen tollen Lauf in Wunschzeit finishen konntest. Viele Deiner Gedanken unterwegs hatte ich auch. Ja, es ist vor allem das Einssein mit sich in der teilweise fast unberührten Natur, das einen "zu sich selbst" finden lässt. Und ich finde es auch toll, dass da mehr Respekt als Ellenbogen herrschen bei den Ultras. Da muntert man sich gern mal gegenseitig auf, bleibt ein Stück beieinander wenn man sieht dem anderen geht es schlecht oder er knickt um.

Das Wichtigste sind wohl die Supporter und diese tollen Gesten wie das Gänseblümchen unterwegs. Die machen das Erlebnis dann noch perfekter.

Dank an Deine Partnerin, die Dir diesen Lauf "erlaubt" hat und Dich dann wieder - verändert - aufgenommen hat. Dank an Deine Mutter, die die Berge genauso liebt wie Du. Ich glaub aber Du hast es von ihr :).

Erhol Dich gut - und auf ein Neues?

Wunderschön!

Ein Zauberlauf - vielen Dank fürs Berichten!
Mach das bitte noch öfter, ja?

Herzlichst
yazi (vom Bericht ganz be- und gerührt)

lieber granreserva...

...ganz großes kino dieser blog, ganz großes kino!!!
sprachlos und fasziniert stammele ich ein dickes dankeschön dafür!
____________________
laufend genießt den blog jetzt nochmal und nochmal und...: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

vielen Dank

für diesen schönen, emotionalen Bericht. Deine Berichte lese ich immer sehr gern! Herzlichen Glückwunsch zum starken finish. Frohes regenerieren und ganz viel Kopfkino wünsche ich dir!...going beyond the mind -it's where the magic happens...

Genau sowas....:o)

hab ich mir für Dich gewünscht da in den Bergen! :o)

Die gleichen hinreißenden Emotionen hatte ich auch beim ersten Mal vor zwei Jahren und es zog mich immer wieder dort hin. *seufz*

Dass Du Deinen ersten und auch noch sehr schweren Ultra so perfekt durchziehst ist schon was ganz ganz besonderes und dem gebührt großer Respekt! Gratuliere und verbeug noch mal dazu!!

Mit Deinem kurzfristigen aber doch perfekt passenden wohl dosierten Training und der schönen Schreibe darüber eröffnest Du auch vielen anderen Jogmappern, wie man solch einen Traum verwirklichen kann. Das finde ich immer wieder äußerst interessant und hilfreich auch für mich.

Danke Dir dafür und für diesen genialen Bericht und ich freue mich auf viele weitere tolle Abenteuer von und vielleicht auch mit Dir! :o)

Lieben Gruß Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Ja, ein wirklich genialer

Ja, ein wirklich genialer Bericht. Auch für mich als Nicht-Ultra. Und dann noch in solch einer unfassbar grandiosen Zeit den Finish hingelegt??? Dein erster Ultra in dieser Kategorie??? Und dann vom Kopf her alles so richtig gemacht.... Meinen Glückwunsch!!

wenn irgendetwas

mich in meinem festen Entschluss mich nie wieder an den ZUT zu wagen erschüttern konnte dann dein Bericht. Nun gerate ich doch wieder ins Grübeln...

Ich bewundere dich, wie du das planst und dann durchziehst. Und alles Gute noch nachträglich ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wau, ist das ein klasse

Wau, ist das ein klasse Bericht. Ein fach diesem Gefühl noch ein bischen nachenhängen. Noch ein bischen Urlaub nach Hause nehmen, alltag ausblenden. Irgendwie will ich noch gar nicht so richtig zu Hause sein. Danke das du mich noch mal in die Berge zurück gebeamt hast. Und nächstes Jahr sehen wir uns wieder in Grainau. Es war schön dich kennengelernt zu haben. Und falls deine Mama dann eine Mitfahrgelegenheit braucht, kann sie gerne mitfahren. Aus dem Bodenseehinterland grüßt die Eli-

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

@ strider komm so ne kleine

@ strider komm so ne kleine Mädelstour könnten wir doch machen. Den 36er, nur so mal zum üben. Oder wie Schalk sagt zum Trainingslauf :-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

@ strider komm so ne kleine

@ strider komm so ne kleine Mädelstour könnten wir doch machen. Den 36er, nur so mal zum üben. Oder wie Schalk sagt zum Trainingslauf :-)

Der Reiz des Unmöglichen besteht darin, es irgendwann doch zu ereichen.
Helden gesucht!

Glückwunsch

Zu Deinem grandiosen Ultradebüt.
Schon fast ein bisschen unverschämt, wie scheinbar mühelos Du Deinen ersten Ultra und das auch noch in den Bergen, gelaufen bist - Hut ab.

LG, Anja

Anja! ...

... Das gefällt mir!
;-)

Also

das war jetzt ja mal souverän ! Respekt :-) gxxler Lauf ! WOW
Ich gratuliere dir aufs herzlichste für diese Leistung !

und deine Mama ist nun der heimliche Star hier auf Jogmap :-)
Viele Grüße unbekannterweise an sie !

Bin gespannt, was von dir noch kommt ...

Was für ein kleines wertolles Stück Literatur hier!

Das hast du so berührend geschrieben, granreserva, da sage ich einfach nur DANKE! Und ich gratuliere dir von ganzem Herzen zu diesem bezaubernden Lauf in deiner Traumzeit!!! Je mehr ich hier die Grainau-Geschichten lese, desto mehr spüre ich, dass ich da auch mal laufen möchte, nicht Ultra, aber der Basetrail interessiert mich. Danke fürs Anstecken!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

@Glatzek: Ich glaube, machen

@Glatzek: Ich glaube, machen mögen sollte man das unabhängig von Erleben und Erzählen anderer. Da ist halt doch jeder anders, was für mch die Erfüllung ist kann für andere nur Quälerei sein. Enem Sprinter kannste auch lange von den Glücksgefühlen beim Marathon erzählen, ob er sich da aber genauso fühlt wie wir Langtreter ist fraglch.
@Schalk:Geteilte Freud´ st doppelt Freud´! Mir ging es genauso, Dich und Deine sprühende Freude, Dein "Sonniges Gemüt" kennen zu lernen war einfach klasse, Den persönlches Streckenbriefng am Donnerstag unschätzbar wertvoll. Danke! Grüße sind schon weitergeletet ;-).
@Ricamara: Man kann glaube ich vieles davon auch in anderer Form erleben und erfahren. Die Länge der Strecke und die Schönheit der Landschaft verstärken das sicherlich, aber das Wichtigste ist, seine persönlchen Ziele und Träume realistsch einzuschätzen und zu verwirklichen.
@ PEtra: Danke, und ja, dieser Geburtstag wird mir intensiv in Erinnerung bleiben:-)
@ mainrenner: Selbst das Regenerieren ist intensiver und nunmehr seit einer Woche der Zustand einer tiefen Entspannung! Mit endlosem Kopfkno, gerade bei den schönen Blogs die hier ständig noch nachkommen ;-).
@ hkp_c: Nu man nich übertreiben, ne ;-) War toll mit euch, sagte ich das schon?;-)
@ Kawitzi: Dass wir im Kopf ähnlch laufen wissen wir eigentlch seit dem 13.10.13 ;-). Wobei es Dir klarer war, bei mir war es eher ein "so will ich auch". Jetzt weiss ich, es ist nicht was man läuft sondern wie. Dann ergibt sich der Rest.
@ fazerBS: Der Respekt bei den Ultras hat mich bei der Tortour enorm beeindruckt. Aus einer teilweisen Außenperspektve als Nichtläufer sondern Supporter wird das finde ich noch klarer, man ist halt weniger mit sich selbst beschäftigt. Auf en Neues sicherlich. Aber für den CCC ist zu spät heuer für mich ;-).
@ yazi: Ich kann jetzt wirklch die Vielstarter verstehen. Wobei das für mich keine Opton ist, das gibt weder de Alltagssituation bei mir her gibt noch men Trainingszustand es erlauben würde. Und ich tendenziell wohl auch eher weniger und intensiver gelaufene Wettkämpfe machen werde, am Limit sozusagen. Aber so ab und an will ich das wiederholen, klar!
@ happy: Gerne! :-DDD
@ Carla Santana: Ja, das hat echt Lust auf mehr gemacht, dieses WE. war aber eigentlch vorher schon da. Ob meine Vorbereitungen so für andere Übertragbar ist weiss ich nicht, habe ich doch jegliche Traningsempfehlungen und Steigerungsraten darin ignoriert und auch teilweise am Limit der Sehnen trainiert. Das geht nur, wenn man sehr genau weiss, was man macht, da habe ich einen klaren Vorteil durch meinen Beruf!
@ proteco: Mein erster Ultra überhaupt;-). Mental habe ich aber durch die Begleitung des Kawi bei der Tortour vel gelernt- und durch die Lektüre aller Berichte hier auf JM. Da vermeidet man dann den ein- oder anderen Fehler...
@ strider: Wer machtd denn hier die langfristigen Planungen? Das war ne ziemliche Krawallplanung, 8 Wochen vorher entschieden und dann auf die zugegeben nicht schlechten Grundlagen aus dem Winter eine last-Minute- Vorbereitung. Dass das klappt ist vielleicht erstaunlich aber bewundernswert was Planung angeht? Weiss nicht... Danke für die Glückwünsche :-D
@ Linzgaurunner: Über vieles bin ich mir erst bem schreiben klar geworden. Habe da ein Werkzeug gefunden, das Erlebte zu verarbeiten. Dass euch das auch gefällt ist doppelt schön :-).
@ Anja: Unverschämt? Ist sicher ein bisschen Begabung. Und Kopfsache, ich habe selten eine derartige EWntschlossenhet und Willen gespürt das zu schaffen.
@ RitterEd: Da bin ich auch gespannt ;-). Wird aber wohl bis nächstes Jahr warten müssen...obwohl, mal sehen was der Herbst so bringt...
@ Sonnenblume2: Das freut mich sehr, dass die Suche nach den Worten, das Erlebte zu Beschreiben gelungen ist. Mein Schatz sagt seit letztem Herbst, dass ich schreiben kann, sie hat mich sehr ermutigt, mich zu trauen so zu schreben. Ihr gebührt da ein ganz besonderer Dank auch für meine persönlche Entwcklung.

granreserva


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Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten

So

alter Mann (biste jetzt ja) ;)

Souverän gemeistert. Geiler Bericht. Alles richtig gemacht.
Schön das wir uns live (kurz) kennengelernt haben.

HimmeHerrGottSakraKreizKruzefixSacklZementNomoi wo is mei Leberkassemmel hi

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